Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
Star LC 10 seriell -> parallel ?
alers:
--- Zitat von: Arthur am Mi 28.08.2019, 18:31:54 ---
--- Zitat von: tkreutz am Mi 28.08.2019, 18:16:46 ---Der LC 10C Color, den ich hier habe lässt nicht erkennen, dass man hier was tauschen könnte. Auch im Handbuch steht davon nix.
--- Ende Zitat ---
Denke er meinte den kompletten Drucker tauschen... wobei ich nicht genau weiß ob der andere auch 4farbig wäre. Da der Beitrag aber schon älter ist müsste man erst mal Kontakt aufnehmen.
--- Ende Zitat ---
Neee Arthur, Du kannst bei beiden (Mono- und Colour-Version) den Drucker auseinaner bauen, und "hinten" das Controllerboard tauschen. Wenn ich am Samstag beim Commodore-Jahrestreffen hier in Bochum bin, gucke ich schon einmal, was machbar ist...
Arthur:
Was meinst du mit Controllerboard tauschen?
alers:
Ganz einfach.
Die Hersteller bauen bekannterweise ja nicht für einen Computer direkt autark (Neue Beispiele wären mir nicht bekannt, außer vllt. für ios und android-devices) sondern bauen ein Grundgerät und adaptieren dann für die diversen Anbindungen Im Klartext bei Druckern ist das sogar sehr sehr einfach:
Es gibt von ATARI den 1029, den gibbet auch von nem anderen Anbieter, ich meine war das Seikosha, keine Ahnung mehr. Für den ATARI 8-BIT hat er die SIO-Schnitstelle hinten rausgeführt. Als Seikosha wurde da die Anbindung für den CeVI gemacht. Wurde sogar in der Wiki sehr deutlich geschrieben (Commodore MPS801) :
"Das Gerät wurde nicht von Commodore selbst, sondern von der japanischen Firma Seikosha hergestellt (baugleich mit Seikosha GP 500 VC). Seikosha stellte ein baugleiches Gerät mit SIO-Schnittstelle für die Firma Atari unter der Bezeichnung Atari 1029 her."
Das ganze haben "damals" alle Hersteller gemacht. Vom LC10 (Egal ob mono oder colour) gab es halt eine parallele und eine serielle Version, die sogar noch in mehrere unterteilt, um das Teil für den ATARI ST (wurde sogar so verkauft in der OVP), dann für den Amiga (Ebenso OVP) und für den Mac, für PC dann als Profigerät (das gleiche dann in zwei Ausführungen, einmal als par. Drucker und für die HP-Serve-Anbindungen in Seriell, hatte diesen damals noch beim alten AG eingesetzt). Wenn man also sowas hat, und weiß, daß man den behalten möchte, der aber nicht paßt, besorgt man sich bestenfalls den gleichen in der Bucht in der passenden Ausführung, macht unten die Schrauben raus und wechselt das hintere Controllerboard (Nicht das Mainboard des Druckers!) und gut ist. Beim LC10C kann man auch das vom LC10 nehmen, da es nur für die Anbindung des Mainboards zur Außenwelt dient, sprich zur reinen Datenweiterreichung.
Bei Team-Computer (So hieß das wirklich *ggg*) in Gelsenkirchen hatten wir jeden Rotz dafür, damals war man damit der King, weil man auf dem ST und Signum halt so drucken konnte, wie nen "Großer", und naja, die Hörschäden hat man halt heute ;-) War damals halt imho die beste und kostengünstige Wahl, wenn man sich halt auf dem A16/32 keinen ATARI-Laser ergattern konnte, meist, weil das Geld fehlte...
OK?
Gast120501:
Das Beste waren die 9- oder 24-Nadler sicher nicht, auch wenn man sich keinen Laser leisten konnte. Ich kannte damals einige Leute, die am ST den HP Deskjet 500 betrieben. Der hatte ein besseres Druckbild als es je ein Nadeldrucker haben konnte. Aber diese Freunde waren nicht sooo schlau, denn viele Programme unterstützten den HP nicht (und auch keine gebrauchten LaserJets). Schlau war, wer sich einen Canon BJ-130 oder 300 kaufte, Tintenspritz mit Eposn-FX/LQ und IBM-Proprinter-Emuation, die druckten aus allen Programmen, die man sich nur denken konnte. Wenn ich nur wüsste, wie ich den Druckkopf von meinem 300er nur wieder sauber bekäme... (Der Druckkopf liegt schon seit Jahren in Isopropanol, gelegentlich hole ich ihn raus, aber es gehen immer noch nicht alle Düsen).
tkreutz:
Ist ja interessant. Klar wäre es toll den Farbdrucker behalten zu können, ist eine Erinnerung. Ich hatte meinen ersten Laser auch erst 1992 einen HP Laserjet 4+ - Meine Eltern hatten einen Sparvertrag, der gedacht war für ein Auto. Weil aber die Grenze aufging, sah es mit Gebrauchtwagen mau aus. Also hatte ich mir einen PC gekauft (Pentium 60).
Ja, ich hatte damals EZ-Score um Notenblätter in gestochen scharfer Qualität mit diesem Nadeldrucker zu drucken. Das hat zwar dann so eine Stunde gedauert für ein Blatt - aber ich war stolz wie Oskar. Als mein Freund angefangen hat zu studieren, hatte er dann seine Diplomarbeit auf meinem Laser ausgedruckt. Auch damals war das mit Inkompatiblen Programmen so ein Thema. Aber dann hat man einfach den Treiber vom Laser auf dem anderem PC installiert, das Print-out in ein File umgelenkt und konnte das dann mit einem anderem Programm auf einem anderem PC drucken. (Ich wollte sein Programm nicht, weil ich mir extra Word gekauft hatte).
Als ich die ersten PC-Programme für Textverarbeitung gesehen habe, war ich sehr enttäuscht, denn ich kannte schon die Möglichkeiten von Calamus. Und als ich erfahren habe, was DTP Programme (z.B. Quark XPress) auf dem PC kosten, bin ich erst mal vom Stuhl gefallen. Hatte mich dann mit LaTex beschäftigt um ein vernünftiges Druckbild hin zubekommen.
Ja, die Sache mit dem Board-Tausch klingt irgendwie logisch. Einen Star LC10 habe ich bei uns in der Nachbarschaft in den Kleinanzeigen gesehen für kleines Geld.
Ich möchte nochmals allen danken für Ihre Hilfe. Ist wirklich ein tolles Forum hier.
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