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5 MB RAM im ST, anno 1988

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Arthur:
Das STM ist lt. Threadersteller 6/88 aber in der Anzeige von GengTEC steht halt diese alte Datum 3/88 für den Tagespreis und dadurch hab ich mich mit dem Datum verhaspelt. :)

Neueralteruser:

--- Zitat von: KarlMüller am Mo 07.01.2019, 18:26:31 ---Was er meint ist ein Artikel im die schon im 502ST vorhanden 512 KBytes erhalten bleiben und eine zwei RAM-Bank mit 2 MBytes dazu gebaut wurde. Es ging damals um die Frage ob die beiden Bänke unterschiedlich bestückt sein dürfen. Der Artikel heißt "Wenn zweieinhalb  Millionen reichen; Atari 520 STM auf 2,5 MBytes aufgerüstet". Der Artikel ist mindestens in der c't Spezial 3.
--- Ende Zitat ---
Gab es also mehr als einen Artikel? Nein, Ich spielte auf einen Artikel an, bei der es ein um 2MB erweiterten ST ging, der von Hause aus schon 1MB hatte! Normaler Weise wurde nämlich damals oft nur eine Bank an den RAS und CAS Widerständen deaktiviert und an deren der neue RAM angeschlossen und so erweitert! Der Artikel war mW mit "Aus 2,5 mach 3" betitelt und war in einer 90er, 91er oder 92er Ausgebe der monatlichen Zeitschrift!

tfhh:

--- Zitat von: czietz am Mo 07.01.2019, 19:04:30 ---Eine Anzeige in einer späteren Ausgabe des ST-Magazins ist da präziser:

--- Ende Zitat ---

Ich habe zu dieser Zeit für die Firma GMA mbH in Hamburg-Eilbek gearbeitet, seinerzeit "der" Atari-Systemhändler in Hamburg. War dort als Lötsklave eingesetzt und die Universität Hamburg wie auch das DESY gehörten zu unseren Kunden. Die haben relativ viel - damals waren die Budgets noch üppig - Sonderhardware bestellt, und immer das Neueste vom Neuen... Sack´s PC Speed, den proVME HyperCache ST und auch natürlich diverse RAM-Erweiterungen.

Wenn ich mich - ohne Gewähr - richtig erinnere, war dies so eine kippelige Erweiterung, die mit Kontaktdrähten, die sich zwischen den Federn des MMU PLCC Sockels gedrückt haben, ausgestattet. Und einer Shifter-Adapter-Platine, d.h. man brauchte wirklich nicht löten. Die 5 MB Version allerdings erforderte doch, wenn es die ist, an die ich mich erinnere, ein Durchkratzen der CAS Leitungen. Das war dann so, daß der Rechner volle 4 MByte hatte und das, was an vorhandenen Speicher (512 KB oder 1 MB) da war, konnte mittels spezieller Software als RAM-Disk genutzt werden. Mit nicht konfigurierbarem Laufwerksbuchstaben, was bei einigen schon damals zu Problemen führte und massives Patchen erforderte.

Aber ohne Gewähr...

Lynxman:

--- Zitat von: tfhh am Di 08.01.2019, 15:33:03 ---die Universität Hamburg wie auch das DESY gehörten zu unseren Kunden. Die haben relativ viel - damals waren die Budgets noch üppig - Sonderhardware bestellt, und immer das Neueste vom Neuen... Sack´s PC Speed, den proVME HyperCache ST und auch natürlich diverse RAM-Erweiterungen.

Wenn ich mich - ohne Gewähr - richtig erinnere, war dies so eine kippelige Erweiterung, die mit Kontaktdrähten, die sich zwischen den Federn des MMU PLCC Sockels gedrückt haben, ausgestattet. Und einer Shifter-Adapter-Platine, d.h. man brauchte wirklich nicht löten.

--- Ende Zitat ---

Interessanter Einblick!


--- Zitat von: tfhh am Di 08.01.2019, 15:33:03 ---Die 5 MB Version allerdings erforderte doch, wenn es die ist, an die ich mich erinnere, ein Durchkratzen der CAS Leitungen.

--- Ende Zitat ---

Also der MMU zusätzlichen Speicher zum Refresh und Adressieren untergeschoben.

So ähnlich habe ich mal beim Falcon versucht etwas zu machen, dort natürlich ohne aufkratzen von Leitungen, ich habe damals eine Adapterplatine für die Speicherboards gemacht, 1 Adressleitung an der CPU abgegriffen...
Wilde Bastelei auf Lochraster und hat auch nicht funktioniert, mangels Oszi und damit ohne wirkliche Analysemöglichkeit,bin ich nie so weit gekommen es wenigstens ohne Ausnutzung des extra Speichers stabil zu bekommen. Aber das ist eine andere Geschichte, ohne Happy End...

goetz @ 3rz:

--- Zitat von: tfhh am Di 08.01.2019, 15:33:03 ---Ich habe zu dieser Zeit für die Firma GMA mbH in Hamburg-Eilbek gearbeitet, seinerzeit "der" Atari-Systemhändler in Hamburg. War dort als Lötsklave eingesetzt und die Universität Hamburg wie auch das DESY gehörten zu unseren Kunden. Die haben relativ viel - damals waren die Budgets noch üppig - Sonderhardware bestellt, und immer das Neueste vom Neuen... Sack´s PC Speed, den proVME HyperCache ST und auch natürlich diverse RAM-Erweiterungen.

--- Ende Zitat ---

Hast du auch Wolfgang Wanders oder Philipp Oelweins ST (beide 'CoNnect') aufgebohrt? Zumindest letzerer war ja IIRC zu der Zeit am DESY.

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