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Das C-LAB Falcon MKX Projekt
atari-inside:
Ich muss schon zugeben, ich bin einigermaßen stolz auf das, was ich vor mir habe: Ein Atari Falcon oder C-LAB Falcon MKI in einem C-LAB Falcon MKX Gehäuse. Angeblich handelte es sich dabei um ein sogenanntes „MKX Case Kit“. Schon mal davon gehört? Meinen Recherchen zufolge gab es so etwas tatsächlich. Bei C-LAB gab es offenbar die Möglichkeit einen C-LAB Falcon MKI oder MKII zu kaufen und ihn später zum MKX upzugraden… Widersprecht mir, wenn ich hier was falsches sage…
Wie auch immer: Ich habe diesen Falken auf eBay erstanden, der äußerliche Zustand ist für sein Alter geradezu superb. Einmal angeschaltet und ins Innere geblickt, vielen mir ein paar Dinge auf. Das NVRAM war tot, die FPU fehlt und die externen Audio Anschlüsse sind leider abgesteckt (der Verkäufer hatte die HD nicht zum laufen gebracht und eine neue eingesetzt, dabei offenbar die Audio Verbindungen getrennt, leider am Motherboard - dazu später mehr…) - Audio Modifikationen wurden durchgeführt - einen internen SCSI Adapter (wie bei MKII und MKX) gibt es allerdings nicht.
Mein erster Schritt: Eine neue 2032er Batterie einsetzen - ich wollte den Timekeeper Chip nicht auslöten. Und ja ich griff erstmals zur Säge, was bei diesem schmucken Stück wohl bei einigen die Stirne runzeln läßt. Wie auch immer, Schritt Nummer 1 hat funktioniert :D Er läuft...
Die 2032 Batterie ist nun steckbar in einem Knopfzellen-Batteriehalter angebracht. Der Eingriff dauert in Wahrheit keine 5 Minuten und ist für jeden machbar...
Gast120501:
Das hast du so sauber durch den Sägeschnitt abknacken können? Bei allen Chips die ich bisher aufgefräst habe, saßen Bruchteile, obwohl ich bis runter zur eigentlichen Chipebene runtergebohrt habe, immer noch bombenfest.
Lukas Frank:
Ich hatte mal einen IBM RS/6000 PowerPC da sind die NVRAM Bausteine auch drin und bei denen kann man den oberen Teil mit der Batterie und dem Quarz drin abnehmen und gegen einen frischen neuen Ersetzen ...
atari-inside:
--- Zitat von: 1ST1 am Mo 01.08.2016, 22:29:21 ---Das hast du so sauber durch den Sägeschnitt abknacken können? Bei allen Chips die ich bisher aufgefräst habe, saßen Bruchteile, obwohl ich bis runter zur eigentlichen Chipebene runtergebohrt habe, immer noch bombenfest.
--- Ende Zitat ---
Ich war selbst erstaunt, dass das so toll geklappt hat. Ich habe eine Anleitung gefunden, die beschrieben hat wie man vorgehen sollte...
In der Mitte sägen bis man zu jener Stelle gelangt auf der der obere Block des Timekeeper Chips endet (kleine Nut sichtbar) dann mit einem Schraubenzieher den rechten Teil leicht und vorsichtig etwas nach oben anheben und wieder senken (mehrmals). Dann löst sich der rechte Teil (die Kontakte brechen ab) - an den abgebrochenen Kontakten kann man dann recht einfach die Kabel oder wie in meinem Fall einen Stecker für den Knopfzellenbatteriehalter anlöten...
Ich hab den Link mit der Anleitung und hübschen Bilder gefunden:
http://faxel.de/styled/index.html
Gast160608:
8ung:
Liebe Kinder, bitte nicht zu Hause nachmachen!
Die beschriebene Methode funzt nur mit einer von (mind.) drei Varianten des Uhren-Chips!
Beauftragt lieber einen Fachmann mit dieser Arbeit! (Nein, nicht mich, ich bin dafür keiner.
Ich übernehme auch keine Verantwortung dafür, wenn irgendjemand in den Anhang schaut!)
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