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c´t IDE Interface ...

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czietz:
Hat der Logikanalyzer auch richtigen Kontakt? Ich kenne das Verhalten, dass ein Kanal (bei Dir CE) scheinbar mehr oder weniger einem anderen (bei Dir Clock) folgt, wenn ersterer Kanal offen ist und sich durch kapazitive Kopplung Signale von zweiterem Kanal einfängt. Komisch werden die Signal auch, wenn die Masse nicht richtig verbunden ist.

Lukas Frank:
Ich lege das erstmal alles weg. Habe die Nase voll ...

guest3943:
Hallo Zusammen,

Gestern Nacht bin ich über diese Seite gestolpert und das hat viele Erinnerungen geweckt.
Schade dass ihr das Interface nicht mehr zum Leben erwecken konntet. Ich erinnere mich, dass es damals einige Zeit brauchte, bis ich das Timing richtig hinbekommen hatte. Damals versuchte ich auch mit verschiedenen Logic-Typen, aber die HCTs waren die richtigen für diese Aufgabe. Das Timing wurde im wesentlichen durch das GAL erzeugt. Hier war wichtig zu verstehen, wie der GAL Compiler das genau umgesetzt hatte. Das Listing alleine gibt das glaube ich nicht so eindeutig wieder, aber so genau erinnere ich mich nicht mehr daran. Das originale Programmierfile liegt mir leider nicht mehr vor... die eMedia hatte die Entwicklung des PCBs mit dem Verkauf der Platine und des programmierten GALs finanziert.

Das ganze lief in meinem "aufgebohrten" 520ST, den ich mit Blitter, IDE und PAK(2?, 68020?), 1MB RAM aufgerüstet hatte. Ich weiss noch genau wie ich mein erstes Geld aus der Lehre in die RAMs investierte und als die Bausteine per UPS ankamen, hatte ich mich gleich krank gemeldet und den Lötkolben eingeschaltet.

Damals hatte ich das IDE Interface glaube ich mit Quantum 100MB Platten betrieben. Zum identifizieren der Platte wird glaube ich nur PIO angesprochen, der Datenaustausch lief dann eventuell über DMA, dafür könnte das LDS Signal wichtig gewesen sein... zumindest erinnere ich mich, dass es verschiedene Zugriffsarten gab, die abgebildet werden mussten. Danach habe ich mich hauptsächlich mit der Optimierung der IDE Zugriffe auf der Softwareseite beschäftigt (das nannte ich damals TurboIDE und experimentierte mit Blitter als DMA Controller und Multiple-Sektor-Read). Damals reizte es das IDE Interface der Festplatten aus, mehr ging da nicht zu holen.

Viele Spass und Erfolg,
Kai  8)

Lukas Frank:
Vielleicht sollte man es mit dem ursprünglichem GAL Assembler mal versuchen.

So ein schönes Teil, wäre schade drum ...

joejoe:
Falls der ursprünglich GAL Assembler PALASM hieß, dann kann ich hier meine Files beisteuern:
Offenbar habe ich die Listings damals abgetippt, da sich in den PDS-Files keine Copyrights finden.
Ganz korrekte Zeitgenossen mögen diese bitte ergänzen ;)

Im zip.pdf stecken zwei Varianten; einmal die "normale" und einmal eine Variante ohne TOS-CARD Funktion, z.B. für eine PAK, ganz hilfreich.

Vielleicht hilft es ja weiter...

Edit:
Die Compilate (*.jed) von damals sind natürlich auch dabei!
Ich kann mich allerdings auch an irgendwelche Probleme mit dem Interface erinnern, hatte auch mit verschiedenen Logik-Familien experimentiert.
Kann sein, dass die Variante ohne TOS-EPROMs auch unter diesem Aspekt entstanden war.
Im Zusammenspiel mit einer PAK und 32bit EPROMs ist die TOS-Card Opition auch obsolet.

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