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ECL Protar 4ML am TFT

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Lukas Frank:
Dann probiere das doch mal aus und starte wegen Farbe mit der M110 einen neuen Thread ...

Gaga:
Der MC10ELT25 ist aus England gekommen. Ich habe meine M128 soeben erfolgreich ohne größeren Aufwand umbauen können. Getestet im Mega STE. Es genügt allein das M128.prg im Autoordner - lief sofort ohne Einstellungen. Auf dem NEC 1970NXP werden jetzt via VGA 1024x1024 in 2 Farben (s/w) dargestellt. Die Darstellung ist etwas blass und unscharf, aber gerade noch akzeptabel, findet ich. Fazit: Hammer!

Die Bildausgabe entspricht der, welche ditto im Post #1 zum Samsung Syncmaster 770 gemacht hat.

Warum nicht in 1280x960 angezeigt wird, ist mir unklar. Dafür klappt aber der -Achtung- der Zweibildschirmbetrieb im Emulationsmodus 640x400. Sieht auch ganz nett aus.

Ein Hinweis: ich habe je 47 Ohm Widerstände zwischen Pin 7 des ECL Wandlers und Pins 1, 2 und 3 (R, G, B) der VGA Buchse genommen. Hatte zuvor 360 Ohm - da ist das Bild fast schwarz und nicht lesbar.

Auf der M128 muss man nur 3 Leiterbahnen zur VGA Buchse auftrennen und 6 kurze Strippen ziehen. Die -5V liegen bereits auf der Karte an und es bedarf keines eigenen Wandlers.

So findet die M128 also auch noch ihren Zweck. 

Lukas Frank:
ditto hat ja die Widerstände ganz entfernt. Ich dachte halt das der ECL/TTL Wandler mehr als die 1V für das Videosignal ausgibt und deshalb die hohen Widerstände. Vielleicht wäre es besser eine Videotreiber Stufe mit einem Transistor nachzuschalten. Man könnte ja so eine nehmen wie im Atari ST an den Videoausgängen wenn die Bandbreite vom Transistor passt für die 128Mhz ...

Gaga:
Hast Du ne Ahnung, weshalb es nur 1024x1024 Pixel sind?

Gaga:
So Guys, ich habe mich nochmal mit meiner M128 beschäftigt. Ich habe mich zusammen mit meinem Dad gefragt, ob das schon gute Bild mit einfachen Mitteln noch weiter verbessert werden kann.

Zunächst ist mir aufgefallen, dass im Schaltbild oben ein Fehler zu sein scheint. Die 3 Widerstand an RGB dürfen nicht 390 Ohm groß sein. Das ist zu viel. Wie ich ja schon schrieb, habe ich je 47 Ohm genommen. Die Spezifikation sieht vor, dass der Widerstand von "Farbe zu Farbe" 75 Ohm betragen sollte. Ideal sind daher 39 Ohm (denn 2 x 39 Ohm = 78 Ohm).

Ich habe dann mal statt der 47 Ohm Widerstände je 33Ohm eingelötet. Indes war das Ergebnis dasselbe, also kein Unterschied zu 47 Ohm.

Es kam dann die naheliegende Idee, dass die drei Farbsignale zueinander streuen.

Das ist erst recht der Fall, wenn keine Widerstände eingelötet werden, sondern alle 3 Pins einfach miteinaner verbunden sind. Ich rate davon ab, das so zu betreiben.

Also habe ich statt der 3 Widerstände mal 3 einfache Dioden eingelötet, jeweils die Kathode in Richtung VGA und die Annoden zusammen an Pin 7 des ECL Wandlers.

Das damit erzielte Ergebnis stellt mich zufrieden, denn es ist wirklich sehr sehr gut. Auf meinem Benq FP737s ist das Bild wirklich perfekt, auf dem NEC 1970NXp ist es auch meilenweit besser, als in Post #1 gezeigt.

Konkret: während bei der Benutzung von 3 Widerständen die Textdarstellung auf dem Desktop zu bevorzugen ist, kann ich mit meiner Diodenlösung ganz getrost die Icon-Darstellung wie gewohnt belassen, denn es wird nichts verschluckt oder verdeckt.

Erstaunlich, was der kleine IC, 6 Strippen und 3 Dioden ausmachen.

Prima.

Ach und die Geschwindigkeit des Bildschirmausbaues ist bereits ohne NVDI sehr schnell, mit NVDI der Wahnsinn.
Da sieht eine ET4000 mit gleicher Auflösung bei 2 Farben eher alt aus, finde ich.

Testumgebung: MegaSTE.

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