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Einfach programmierbares Modul für ROM-Port?

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goetz @ 3rz:

--- Zitat von: czietz am Do 28.04.2016, 21:03:13 ---Bekanntermaßen (siehe z.B. Profibuch) müssen Programme für ein ROM-Cartridge speziell erstellt werden. Es ist nicht einfach möglich, ein PRG- oder TOS-File irgendwie ins Cartridge zu brennen und dann von dort auszuführen, da fast alle Programme davon ausgehen, dass sie im RAM laufen, also z.B. reloziert werden wollen und einen beschreibbare Daten-Bereich erwarten.

--- Ende Zitat ---

Ich finde gerade die Beschreibung zu „PAM’s EPROM-Disk“ im „Softwareführer Atari ST“, Ausgabe 1989, S. 205:

„Einlesen von vorher eingespeicherten Programmen wie von einer RAM-Disk. Zusätzlich AUTO-Ordner und ACCs. Anschluss von Floppies nicht mehr zwingend. Versch. Größen 128k-512k“

Wie machten die das dort? Kennt jemand das Gerät?

czietz:

--- Zitat von: gh-baden am Mo 05.06.2017, 22:38:32 ---Ich finde gerade die Beschreibung zu „PAM’s EPROM-Disk“ im „Softwareführer Atari ST“, Ausgabe 1989, S. 205:

„Einlesen von vorher eingespeicherten Programmen wie von einer RAM-Disk. Zusätzlich AUTO-Ordner und ACCs. Anschluss von Floppies nicht mehr zwingen. Versch. Größen 128k-512k“

Wie machten die das dort? Kennt jemand das Gerät?

--- Ende Zitat ---

Ich kenne das Gerät nicht. Aber ich vermute stark, es funktioniert so wie die EPROM-Disks, die in der c't oder im Scheibenkleister beschrieben sind. Im EPROM ist als erstes ein kleiner Treiber, der sich in TOS als Laufwerk installiert und dafür sorgt, dass die Sektoren dieses Laufwerks aus dem (Cartridge-)Speicher gelesen werden. (Also wie eine RAM-Disk, nur dass die Sektoren im ROM liegen.) Dieser Treiber kann natürlich auch Bank-Switching implementieren, sodass mehr als die 128k Adressraum des Cartridge-Ports möglich sind.

Wenn der Treiber das Laufwerk als Bootlaufwerk einträgt, sind auch ACCs und AUTO-Programme möglich. Aber die Programme laufen natürlich nicht im ROM; sie werden von TOS weiterhin ins RAM geladen, genauso wie TOS das mit einem Programm von jedem anderen Laufwerk (Diskette, Festplatte...) auch machen würde.

goetz @ 3rz:

--- Zitat von: czietz am Mo 05.06.2017, 22:49:24 ---
--- Zitat von: gh-baden am Mo 05.06.2017, 22:38:32 ---Ich finde gerade die Beschreibung zu „PAM’s EPROM-Disk“ im „Softwareführer Atari ST“, Ausgabe 1989, S. 205:

„Einlesen von vorher eingespeicherten Programmen wie von einer RAM-Disk. Zusätzlich AUTO-Ordner und ACCs. Anschluss von Floppies nicht mehr zwingen. Versch. Größen 128k-512k“

Wie machten die das dort? Kennt jemand das Gerät?

--- Ende Zitat ---

Ich kenne das Gerät nicht. Aber ich vermute stark, es funktioniert so wie die EPROM-Disks, die in der c't oder im Scheibenkleister beschrieben sind. Im EPROM ist als erstes ein kleiner Treiber, der sich in TOS als Laufwerk installiert und dafür sorgt, dass die Sektoren dieses Laufwerks aus dem (Cartridge-)Speicher gelesen werden. (Also wie eine RAM-Disk, nur dass die Sektoren im ROM liegen.) Dieser Treiber kann natürlich auch Bank-Switching implementieren, sodass mehr als die 128k Adressraum des Cartridge-Ports möglich sind.

Wenn der Treiber das Laufwerk als Bootlaufwerk einträgt, sind auch ACCs und AUTO-Programme möglich. Aber die Programme laufen natürlich nicht im ROM; sie werden von TOS weiterhin ins RAM geladen, genauso wie TOS das mit einem Programm von jedem anderen Laufwerk (Diskette, Festplatte...) auch machen würde.

--- Ende Zitat ---

Okay, also eine Read-Only-SSD, mit speziellen Bootblock-Treiber :-)

goetz @ 3rz:

--- Zitat von: czietz am Mo 05.06.2017, 22:49:24 ---
--- Zitat von: gh-baden am Mo 05.06.2017, 22:38:32 ---Ich finde gerade die Beschreibung zu „PAM’s EPROM-Disk“ im „Softwareführer Atari ST“, Ausgabe 1989, S. 205 […]

--- Ende Zitat ---
Ich kenne das Gerät nicht. Aber ich vermute stark, es funktioniert so wie die EPROM-Disks, die in der c't oder im Scheibenkleister beschrieben sind. Im EPROM ist als erstes ein kleiner Treiber, der sich in TOS als Laufwerk installiert und dafür sorgt, dass die Sektoren dieses Laufwerks aus dem (Cartridge-)Speicher gelesen werden. (Also wie eine RAM-Disk, nur dass die Sektoren im ROM liegen.) Dieser Treiber kann natürlich auch Bank-Switching implementieren, sodass mehr als die 128k Adressraum des Cartridge-Ports möglich sind.

Wenn der Treiber das Laufwerk als Bootlaufwerk einträgt, sind auch ACCs und AUTO-Programme möglich. Aber die Programme laufen natürlich nicht im ROM; sie werden von TOS weiterhin ins RAM geladen, genauso wie TOS das mit einem Programm von jedem anderen Laufwerk (Diskette, Festplatte...) auch machen würde.

--- Ende Zitat ---

Wäre natürlich spannend wenn jemand die Software dazu hätte, BTW. Ich habe 1987 auf sowas ähnliches gespart, nur nicht von PAM stammend. Ich hatte am 1040STF nur eine Floppy, das war alles etwas unkomfortabel, und mein Händler riet mir zur Zweitfloppy. Ich fand aber dass Floppies keine echte Zukunft haben (hey, ich sollte Recht behalten!!!1), nur Harddisks waren damals viel zu teuer. So kam ich auf die EPROM-Disk. Das ließ ich dann doch, denn max. 576 KB reichten mir nicht für den GFA-Assembler, GFA-Basic und bissl Kleinkram wie Flexdisk.

Echt schade auch, dass Atari am ST keinen „richtigen“ Userport vorgesehen hat, sondern da Leitungen sparte.

Gast120501:
Moment mal, unterstützt TOS nicht ohnehin ROM-Module mit mehreren Programme in einem ROM-Laufwerk als Buchstabe "c:" (Kleinbuchstabe!!!)??? Darüber steht, ich will jetzt nicht extra nachschauen, nach meiner Erinnerung auch was im Profibuch.

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