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Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
Darius:
Grüß euch,
ah ich habe eben gerade wieder sehr viel zu lesen und das ist auch Gut so :D
Ich hab ja auch noch Silberleitlack da, wobei davon 3/4 vertrocknet ist aber wie es schon 1ST1 erwähnt hat, bei so einem Platinendurchschuß kannste da den Silberleitlack vergessen, da wie wir alle aus dem Physikunterricht kennen, (\Klugscheiss-Modus-Ein) hat eine Flüssigkeit die Eigenschaft in sämtliche Ritzen zu laufen, und da auch durch eine Klebung ein minimalster Versatz entsteht, läuft es eben auch voll in die Ritze und dies würde einem Kurzschluss klarkommen (\Klugscheiss-Modus-Aus) ;D
An meinem Schneider Euro PC II musste ich auch auf der Tastaturfolie mit dem Leitlack eben zwei Leiterbahnen neu zeichnen da diese angebrochen waren, der Rest war tadellos, da gehts halt am besten.
@Neogain:
Ja habe heute eben meine "Platine" begutachtet, das ehemals ausgerissene und durchgeschossene Stück sitzt "extrem" Fest (Hier meide ich das Bo****fest aus gegebenen Anlass) und ich denke in den nächsten Tagen oder sogar schon Morgen Abends werde ich sicherlich die helle Freude daran haben ;)
@Idek Tramielski:
Da hast nicht unrecht, aber bei so einem Bruchstück läuft das in die Ritze und leitet alles zusammen ;D
@Neugain, Second Attempt:
Super. Vielen Dank für den Link. Wir können das ja so bei Zeiten (In den nächsten Wochen, eilt ja nichts) machen. Ich kaufe mir die EEPROMS und leite diese dann an dich weiter, zwecks noch fehlendem EPROMMER, vielleicht hast noch einen passenden EEPROM Link für meinen STf, um da das TOS 1.02 auf die letzte noch mögliche Version zu bringen, dann wären das 4x EEPROMS, falls das überhaupt so mit den 2 Sockeln im STf funktioniert. Habe ja gesehen, dass ein TOS 1.04 Upgrade 6 Sockel braucht insgesamt, das heißt ich müsste dann noch Sockeln reinpacken, da ich nur 2 habe oder man kann das auf die zwei großen EEPROMS draufpacken.
(Verdammt wieder ein Grund für einen EPROMMER 8))
Gruß
Darius:
So,
heute kommt wieder ein "Milestone" :)
Die Tastatur wurde in sehr mühseliger Arbeit, man kann das sogar schon fast SMD Nievau nennen wieder mit einem leitenden Kontakt beschert. Fragt nicht wie lange ich daran gesessen habe...
Hier seht ihr das wieder verklebte Stück und ist wieder fest. Jetzt heißt es, lustiges Strippenziehen...:
Hier seht ihr schon mal viel Fädeldraht (Und wie oft ich geflucht habe):
Hier seht ihr schon die Versiegelung der Verlötungen, denn halbe Sachen gibt es bei mir nicht:
Und hier sieht ihr das Ex-Loch, was mal mittels einem Plastikpin durchgeschossen wurde, ...:
... und weiter geht's im nächsten Posting
Darius:
... und weiter gehts:
So, jetzt die große Frage, ob die Tastatur denn überhaupt funktioniert ? Ja hat sich der ganze Wahnsinn denn gelohnt ? Das und anderes seht ihr gleich..
Hier seht ihr schon mal die Fädeldraht-Tastatur in meinem 1040STf:
Und hier schon mal der erste Schreib-Test mit Atari Works:
Huch, ich glaube die Tastatur funktioniert ? Unglaublich! :D:
Und hier wurde mein 1040STE verschraubt und das Netzteil umgebaut. Gleich mal SysInfo gestartet und mich gefreut, dass der STE schon 4x1 MB SIMM verbaut hat. Da muss ich meinen Bestand nicht anrühren. Ob der Speicher auch fehlerfrei ist ? (Siemens RAM):
Speicher-Test-1:
Speicher-Test-2:
Speicher-Test-3:
Speicher-Test-4:
Absolut Fehlerfreier (!) RAM ;D Ja was will das Retro-Herz denn mehr ? Eine durchlöchterte Tastatur die wieder funktioniert, und zwar jede einzelne Taste UND der RAM ist noch fehlerfrei ?
Zeit für einen STE Belastungs-Test. Bis jetzt habe ich ja meinen 1040STf benutzt und als Fehlerfrei befunden. Jetzt möchte ich den STE mal richtig nutzen.
Welchen Benchmark bzw. Stresstest oder Demo könnt ihr mir für den STE mit angeschlossenem Monochrom-Bildschirm empfehlen? Dann ziehe ich das Disk-Image auf die Disk und lasse es paar Stunden laufen, das bin ich dem STE schuldig und ich möchte wissen ob die Hardware auch stabil ist, denn anscheinend wurde "Hart" mit dem umgegangen, da ich mich frage, wie man so ein Loch in die Tastaturplatine schießen kann, OHNE dass das untere Gehäuse Schaden genommen hat.
Das Wichtigste vorab: Burkhard Mankel bekommt kein Herzbluten, Ich bekomme kein Herzbluten, und andere bekommen auch kein Herzbluten (Vorerst) :D
Jetzt heißt es - Stresstest - und hoffe, dass der STE auch stabil ist.
Gruß
Darius:
So,
noch ein kleiner Zwischenbericht:
Mir ist aufgefallen, dass das Netzteil um einiges Wärmer wird, als davor im 1040STf. Klingt logisch, da der STE mehr Chips besitzt und dementsprechend mehr Strom zieht als der STf. Auch sind mir Störsignale im Monochrom-Monitor aufgefallen, den ich mit dem STf nicht gehabt habe:
Auf dem TOS Desktop sieht man ganz leicht regelmäßige vertikale durchsichtige Linien im Abstand von genau jeweils ca. 6mm. Sobald der Diskettenlaufwerks-Motor läuft, werden die Störungen im Bild extremer und es ist eher ein leichtes Bildrauschen aber ohne Grafikfehler.
Da der STE nun 20 Min. gelaufen ist wurde das Netzteil spürbar wärmer (Natürlich wurde das Netzteil mittels der Abdeck-Schirmung gesichert. Denn Live-Circuit bedeutet an diesem Netzteil: Stromführende Kühlrippen-ETC. und das will ich sicherlich NICHT ausprobieren)
Mein logisches Denken sagt mir, dass alle Elkos auf diesem Netzteil gewechselt werden müssen. Denn im STf war der Desktop ca. unter 0,5 Sekunden auf dem Monitor sichtbar (Reststrom - Entladung der Elkos). Sobald man den STE ausschaltet, ist das Monitorbild sofort schwarz (Kein Reststrom)
Leider habe ich ja nur 2 Primärelkos bestellt. Die restlichen müsste ich nachbestellen. Aus diesem Grund und wegen dem augenscheinlichen Netzteil-Strom-Problem werde ich auf dem STE keinen Belastungstest durchführen und mit dem Atari ST bzw. mit beiden Netzteilen die ich ja habe solange warten, bis ich neue Elkos habe bzw. das STE Netzteil in den STf wieder rückbauen, da der STf wohl deutlich weniger Strom zieht und keine Störungen im Bild hat, damit ich als Überbrückung mich halt mit dem STf spielen kann :D
Aber zumindest funktioniert schon mal die ehemals durchlöchterte Tastaturplatine, ...
Und für heut reichts 8)
Gruß
Gast120501:
Hast du gut gemacht. Ich hätte allerdings die Drähte so kurz wie möglich gemacht und nicht solche Schleifen gelegt.
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