Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
Was sollte so eine neue ST/STE CPU-Karte mitbringen?
HelmutK:
Ja, MiNT als eigenständiges OS, wie Linux/*BSD, usw. für alle CPUs, aber mit GEM statt oder zusätzlich zu X, das müsste mal einer machen.
-Helmut
Nervengift:
--- Zitat ---Ja, MiNT als eigenständiges OS, wie Linux/*BSD, usw. für alle CPUs, aber mit GEM statt oder zusätzlich zu X, das müsste mal einer machen.
--- Ende Zitat ---
Praktisch als alternatives OS für den PC. ;D Keine so schlechte Idee, aber wenn dann muss das auch entsprechend gut umgesetzt werden. Vielleicht könnte das tatsächlich ein paar Anhänger finden. Das hat dann zwar aus meiner Sicht auch nichts mehr mit Atari oder TOS zu tun, aber wenn man es nicht winzigweich mag und einem Äpfel auch nicht schmecken und die 1000 Linux Desktops fürn Eimer hält, wäre das eine sehr schöne Nummer.
AngelikaZ:
--- Zitat von: Lukas Frank am So 17.01.2016, 18:21:40 ---
--- Zitat von: 1ST1 am So 17.01.2016, 17:43:51 ---Wir haben ja schon aranym und hatari...
--- Ende Zitat ---
Das ist aber nicht das gleiche, so einen neuzeitlichen PC auf dem ein Atari Logo prangt und ausschliesslich TOS/EmuTOS und MiNT/XaAES startet wäre eine feine Sache ...
--- Ende Zitat ---
Stimmt, das wäre viel schöner!
Und aranym ist so eine komische Zwitter Lösung und Hatari ein sehr guter Emulator.
Ja, Mint als eigenständiges OS mit TOS auf mind. 32 Bit und als Backkompatibilität, evtl. Hatari seamless integrieren. Also alte Programm können einfach aus GEM gestartet werden und wenn es alter 68K Code greift Hatari und führt es je nach Einstellung in Vollbild oder im Fenster (skalierter) aus. Alter Source Code sollte einfach per neuem Compilat oder zumindest wenig Änderungen an diesen alten Sourcen, vollständig auf das neue System umzustellen sein.
mfro:
--- Zitat von: Lukas Frank am So 17.01.2016, 17:32:11 ---Alles auf X86 portieren incl. Emu für die alten Sachen und Geschwindigkeit ist kein Thema mehr ...
--- Ende Zitat ---
Warum sollte man sich das antun?
x86 ohne 64 Bit macht heutzutage keinen Sinn mehr. Natürlich könnte man einfach 64-Bit ints stattdessen verwenden, für die Adressfelder müsste man das ja sowieso tun, bloß das wäre dann ein völlig neues System, das nichts Altes (nicht mal Dinge, die im Quellcode vorliegen) weiterverwenden könnte. RSC-Dateien z.B. sind implizit auf 32 Bit Wortlänge festgelegt (also wegschmeißen und neu machen).
GEM (und der TOS-Unterbau, MiNT ebenso) ist nicht multiprozessorfähig und kommt selbst mit den einfachen Caches der Coldfires oder des '060 nur nach heftiger Patchorgie zurecht (indem einfach überall die Caches geflusht werden, was bezüglich Performance natürlich alles andere als optimal ist).
Kurzum: wenn man das alles _richtig_ machen wollte, wäre das ein völlig neues System, das mit dem Atari, wie wir ihn kennen, nicht mehr das geringste zu tun hätte. Logischerweise liefe auch keine Software mehr drauf (nicht mal, wenn sie im Quellcode vorläge).
Nimm' ein Linux von der Stange und bastel' dir für KDE oder GTK ein "GEM-Gewand" (und dazu noch Hatari, von mir aus), dann hast Du dasselbe, bloß besser.
So was wie die Firebee ist m.E. der "letzte, einigermaßen vernünftige" Kompromiss. Software, für die man den Quellcode hat, ist relativ einfach daran anpassbar, für existierende Software ist die Emulation gerade schnell genug. Alles andere ist Träumerei und m.E. völlig unrealistisch.
Trotzdem hat die Firebee nicht genügend Entwickler, um für euren Geschmack schnell genug vorwärts zu kommen. Wie wäre das erst bei einem System, bei dem man überhaupt nichts mehr weiterverwenden könnte?
HelmutK:
Die Kompatibilität mit alter Software wird natürlich durch das neue MiNT 100%-ig garantiert. Kein Problem :)
-Helmut
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