Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
Aufbau Mega4000 Grafikkarten Adapter ...
czietz:
OK, ein Blick ins Datenbuch zum ET4000 https://archive.org/details/bitsavers_tsengLabsTicsController1990_11230195 zeigt, dass das Register 3D4 (CRTC Index) immer rücklesbar sein sollte. Der Wert in Register 3D4 bestimmt, was Du in Register 3D5 (CRTC Indexed Register) siehst ... und somit, ob es ein read-only / write-only oder read-write Register ist.
Allerdings sind ungerade Register am Atari wohl nur lesbar, nachdem Du auf 16-Bit-Zugriffe umgeschaltet hast. Folgst Du denn der Initialisierung, die Du gepostet hast, Schritt für Schritt? Dort wird ja auf 16-Bit-Modus umgeschaltet. Kannst Du an den entsprechenden Stellen die Werte zurücklesen, die Du nach FF03D4 bzw. FF03D5 (Register 3D4 und 3D5) schreibst?
Lukas Frank:
Zur Info ...
-------------------------------------------------------------------------------
Der Funktionsumfang
-------------------------------------------------------------------------------
- Nach der Installation kann der Monitor zu jeder Zeit durch CONTROL-HELP
aufgerufen werden.
- "!" zeigt Eingabebereitschaft des Monitors an.
- Alle Werte sind hexadezimal angegeben/anzugeben!
- Dezimale Werte kˆnnen mit vorangestelltem "&" eingegeben werden.
- <f> steht f¸r die Anfangsadresse, <e> f¸r die erste ausgeschlossene Adr.!
- Anstatt <e> kann auch X<n> ( Anzahl in Bytes ) angegeben werden, in manchen
F‰llen kann auch Z<n> ( Anzahl der anzuzeigenden Zeilen ) verwandt werden.
- Bei den Funktionen "M", "D" und "I" kann statt der Endadr. auch ein Punkt
eingeben werden, um eine unendliche Auflistung zu erreichen.
- Als Adresse kann auch ein Registerinhalt ( mit "R<registername>") eingegeben
werden. Beispiel: "D R PC." disassembliert ab aktueller PC-Adr.
- Alle Auflistungen kˆnnen mit der /SPACE/-Taste angehalten oder mit einer
anderen Taste abgebrochen werden.
- Einer Adresse kann die Offset-Variable O vorangestellt werden (s.u.).
- Die Tasten /F1/ und /F2/ schalten die Anzeige (!) des Monitor- bzw. des
Original-Bildschirms um.
- Zur Beachtung: Verlassen wird TempleMon mit 'G' bzw. 'Q' (s.u.)!
M <f> <e> Memory dump. Zeigt Speicher byte-weise an.
MW <f> <e> Memory dump. Zeigt Speicher word-weise an.
ML <f> <e> Memory dump. Zeigt Speicher longword-weise an.
: <f> <b1> <b2>... Speichert Bytes <b..> ab Adresse <f>.
:w <f> <w1> <w2>... Speichert Words <w..> ab Adresse <f>.
:l <l> <l1> <l2>... Speichert Longwords <l..> ab Adresse <f>.
D <f> <e> Disassembliert Speicherbereich.
O <offs> Setzt die Variable "O" auf den Wert <offs>.
C <f> <e> <d> Kopiert Bytes von <f>..<e>-1 nach <d>..<d>+(<e>-<f>)
V <f> <e> <d> Verify. Vergleicht Bytes und zeigt Unterschiede an.
H <f> <e> <b1> <b2>... Hunt. Sucht nach Bytes (? als Joker).
H <f> <e> '<string> Sucht nach Zeichenkette (? als Joker).
F <f> <e> <b1> <b2>... F¸llt Speicher mit Bytes (? als Joker).
F <f> <e> '<string> F¸llt Speicher mit Zeichenkette (? als Joker).
I <f> <e> ASCII dump.
' <f> <string> Speichert ASCII-Zeichenkette in den Speicher.
B Zeigt alle Breakpoints (BP) an (Adresse,Z‰hler,Stand)
B<n> <a> <c> <c0> Setzt BP Nr. <n> auf Adresse <a>.
B- Lˆscht alle BPs (auch bei "Q"-Befehl!).
Breakpoints werden beim Verlassen des Monitors gesetzt, sofern das Tracebit
im SR nicht gesetzt ist (sonst kann die Traceroutine die BPs testen).
G Go. F¸hrt Programm an unterbrochener Stelle fort.
G <f> Verl‰flt Monitor und f‰hrt auf Adr. <f> fort.
GS <f> Ruft Unterprogramm auf, das mit RTS abschliessen
mufl, um wieder in den Monitor zur¸ckzugelangen.
T+ (T-) Tracekontrollmodus einschalten (bzw. ausschalten).
Wenn der Tracemodus eingeschaltet ist und "G" ausgef¸hrt wurde, lˆsen
folgende Tasten eine Funktion aus :
/SPACE/ f¸hrt die angezeigte Instruktion aus.
/ESC/ verl‰flt Tracekontrollprogramm, um normale Monitorfunktionen
auszuf¸hren. R¸ckkehr mit "G".
/O/ schaltet Anzeige und Tastenabfrage ab und f¸hrt Programm weiter
aus. Dabei mufl daf¸r gesorgt werden, dafl das Programm wieder
in die Monitoreingabe zur¸ckkehrt, z.B. ¸ber einen BP!
/A/ wie /O/, jedoch werden alle Instruktionen getraced, also auch
Trap-Routinen usw., da das Trace-Bit im SR immer wieder gesetzt
wird. Nur, wenn ein Diskzugriff stattfindet, oder vom Programm
die Interruptmaske auf 7 gesetzt wurde, wird das Tracebit nicht
vor Ausf¸hrung der n‰chsten Instruktion gesetzt.
/R/ schaltet Ein-/Ausgabe bis zur R¸ckkehr aus dem augenblicklichen
Unterprogramm ab. Ist das T-Flag Null, wird einfach eine R¸ck-
sprungadresse in den Monitor auf den Stack geladen. Nat¸rlich
mufl dann A7 so stehen, dafl beim RTS die Adresse auch vom Stack
geholt wird. Ist das T-Flag gesetzt, merkt sich der Monitor das
A7-Register und wartet auf ein RTS, RTE oder RTR, sofern A7 nicht
kleiner als das gemerkte A7 ist, und schaltet dann die Anzeige
wieder ein.
... jede Menge neue Funktionen ...
F¸r die folgenden Register-Operationen kˆnnen die Register <reg> mit den
¸blichen Abk¸rzungen (D0,A7,SR,PC,SSP,USP,usw.) angegeben werden.
Auflerdem steht F f¸r SR, jedoch werden dann die Flags einzeln angezeigt.
A7 repr‰sentiert, abh‰ngig vom augenblicklichen Stand des S-Bits im SR,
den jeweiligen Stackpointer (SSP bzw. USP).
R Zeigt die mit "R:" ausgew‰hlten Register an.
R <reg> = <l> Setzt Wert <l> in Register.
R: <reg1> <reg2>... W‰hlt Register-Default-Anzeige aus (z.B. f. Trace).
R:0 W‰hlt Register Auswahl eines 68000 Prozessors aus
R:1 W‰hlt Register Auswahl eines 68010 Prozessors aus
R:2 W‰hlt Register Auswahl eines 68020 Prozessors aus
R:3 W‰hlt Register Auswahl eines 68030 Prozessors aus
R:8 Schaltet zus‰tzlich die Register einer 68881/82 FPU
hinzu
R SR.<SR-Flag> = <v> Setzt SR-Flag auf <v> (z.B."R SR.C=1" setzt Carry-Flag)
P lˆscht Bildschirm.
Q Quit (GEMDOS:PTERM(-1)). Achtung: Wenn vom Desktop in
den Monitor gelangt wurde, niemals "Q" auslˆsen,
sondern nur "G" eingeben! "Q" dient zum Abbrechen des
gerade aktiv gewesenen Programms, "G" f¸hrt es weiter
aus! Lˆscht auflerdem alle Breakpoints ("B-")
S <dateiname>, <f> <e> Speichert Bereich v. <f> bis <e>-1 in eine Datei.
P <dateiname> ôffnet Protokolldatei. Alle Ausgaben gehen dann sowohl
auf den Bildschirm als auch auf die Datei. Beispiel:
"P PRN:" protokolliert alle Ausgaben auf dem Drucker.
PC Schlieflt Protokolldatei.
czietz:
Ja, danke, das ist im Wesentlichen die Kurzanleitung, die "meine" Tempelmon-Version von sich aus anzeigt. Es gibt jedoch noch viel mehr Funktionen. Um die zu erfahren, hätte man früher die Anleitung kaufen müssen. Ich denke jedoch nicht, dass Thomas Tempelmann sie heute noch verkauft.
Lukas Frank:
Fragen kostet nichts ;-)))
Machen wir halbe halbe und einer kopiert wenn er einverstanden ist natürlich ...
Lukas Frank:
Habe jetzt eingegeben ...
:FF03C3 01
:FF03BF 03
:FF03D8 A0
:FF03D4 36
:FF03D5 F1
und dann
:FF03D5 00
bei
mFF03D5 kommt 80
und dann
:FF03D5 FF
bei
mFF03D5 kommt FF
und dann
:FF03D5 10
bei
mFF03D5 kommt FF
... vermute ich das richtig das da etwas nicht stimmt ?
Das nächste was ich mal mache ist vom Mainboard auf den ISA Slot und den GALs die Signale durchpiepen. Ansonsten weiss ich auch nicht mehr. Ich dachte aufbauen, Karte rein und läuft !?!
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln