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IDE und Rainbow

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Burkhard Mankel:

--- Zitat von: Arthur am So 23.02.2014, 22:12:08 ---Mit TOS Versionen die von IDE nicht wissen klappt einfach das Booten von IDE nicht weil dort keine entsprechenden Routinen im Betriebsystem vorhanden sind. Wenn Du allerdings einen Treiber der IDE mitbringt auf Diskette im Autoordner hast dann wird die IDE Platte auch erkannt.
--- Ende Zitat ---
Das dürften dann wohl - bei Verwendung von SCSI-Tools - die Programme HUSHI.PRG und AUTO-C.PRG sein. Im LIESMICH steht (insgesamt) zu IDE Platten:

--- Code: ---...
IDE-Schnittstelle

    Die vorliegenden Versionen untersttzen IDE-Festplatten, wie sie am
    Hard&Soft-AT-Bus-Interface von Hard&Soft (und dazu kompatiblen
    Adaptern), im `ST-Book' und im `Falcon030' eingesetzt werden können.

    IDE-Platten sind nur unter TOS 2.06 (oder neuer) autobootfähig; und
    auch nur dann, wenn sie als `Master' (also IDE 0) und nicht als
    `Slave' (IDE 1) betrieben werden.

    Was tun, wenn man ein Betriebssystem benutzt, das das Booten von
    IDE-Platten nicht unterstützt (zum Beispiel TOS 1.04 oder `MagiC'?
    Man benutze eine Bootdiskette, deren AUTO-Ordner die Programme
    `HUSHI.PRG' und `AUTO-C.PRG' (in dieser Reihenfolge) enthält.

    IDE-Platten brauchen normalerweise nicht formatiert zu werden denn sie
    werden genauso wie SCSI-Platten formatiert ausgeliefert. Im Gegenteil:
    manche Platten (insbesondere einige der Hersteller Conner und Seagate)
    können nach einem Formatierversuch nicht mehr angesprochen werden.
    Daher ist der Menüpunkt bei Seagate-Platten gesperrt. Bei Laufwerken
    von Quantum hatten wir bislang keine Probleme, was aber nicht
    bedeutet, daß keine (fatalen!) Fehler möglich sind. Daher sollte man
    IDE-Platten nur dann formatieren, wenn man sich über die
    möglicherweise fatalen Folgen (defekte Platte) im Klaren ist!

    Auch wenn eine Platte nicht formatierbar ist, kann man den im Handbuch
    beschriebenen Weg zur Plattenintialisierung gehen (Menpunkt:
    `Festplatte -- formatieren'. In diesem Fall wird lediglich der
    eigentliche Formatiervorang übersprungen und direkt zur
    Sektorberprüfung und Partitionierung gesprungen.

    Wenn `SCSI-Tool' dazu bereit ist, die Platte zu formatieren, Sie aber
    dennoch die Platteninitialisierung ohne `echte' Formatierung vornehmen
    wollen, dann können Sie im Formatierdialog einen entsprechenden
    Schalter benutzen.

    Bei IDE-Festplatten ist es leider nicht möglich, defekte Sektoren
    durch den Controller der Festplatte ausmaskieren zu lassen.
    Stattdessen muß man möglicherweise defekte Sektoren vor GEMDOS
    `verstecken'. Dazu dienen die Funktionen `Festplatte -- Sektoren
    prüfen' (ganze Festplatte) und `Partition -- defekte Sektoren
    ausmaskieren' (eine Partition).

    Noch ein paar Kommentare zu häufigen Falschinformationen:

    `IDE-Platten können nicht formatiert werden': Stimmt nicht. Es stimmt
    allerdings, daß einige Plattentypen das Formatier-Kommando nicht
    richtig implementieren und daher besser nicht formatiert werden
    sollten.

    `IDE-Platten dürfen nicht formatiert werden': Stimmt auch nicht, denn
    wenn es ein Formatier-Kommando gibt (und der ATA-Standard -- `AT-Bus
    Attachment' -- sieht das vor), dann muß die Platte es auch korrekt
    ausführen können (siehe oben). Platten, bei denen der Hersteller
    selbst sagt, daß sie nicht formatiert werden dürfen, entsprechen also
    nicht dem Standard!

    `IDE-Platten brauchen nicht formatiert zu werden': Stimmt prinzipiell,
    da sie sowieso formatiert ausgeliefert werden. Allerdings ist es dann
    meist nicht mehr möglich, defekte Sektoren vom Plattencontroller
    ausmaskieren zu lassen. Das bedeutet: wenn ein Sektor auf einer
    nicht-formatierbaren IDE-Platte defekt ist, dann bleibt er es im
    Allgemeinen auch.

    `IDE-Platten können nur `High-Level'-formatiert werden': Stimmt nicht
    (siehe oben). DOS-Benutzer verstehen unter `High-Level'-Formatierung
    das Einrichten von Dateisystemen, also das Schreiben von Bootsektor,
    FAT usw. Unter DOS wird dies irreführenderweise mit dem Kommando
    `format' vorgenommen (wer einmal unter DOS eine Festplatte einrichten
    mußte, der weiß, was er an seinem Atari hat -- selbst dann, wenn man
    nicht gerade `SCSI-Tool' benutzt). Der Rest der Welt nennt dies
    `Einrichten von Dateisystemen' (zum Beispiel unter Unix: `mkfs' für
    `make file system') oder belästigt den Benutzer gar nicht erst damit,
    weil dies gleich beim Partitionieren miterledigt wird (so zum Beispiel
    auf dem Atari).
--- Ende Code ---
HUSHI.PRG ist hier der eigentliche IDE-Treiber und AUTO-C.PRG liest wohl den zur eigentlichen Arbeitsumgebung notwendigen AUTO-Ordner und weiteres vom Drive "C:"

--- Zitat ---Bei einige Treibern kann man per Tastendruck mitteilen von welcher Partition die Autoordner und ACCs geladen werden sollen. Bei CBHD kann mann das getrennt machen.. bei HDDRIVER  nur beides zusammen.
--- Ende Zitat ---
Ob das auch bei HUSHI.PRG geht, müßte dann wohl zur gegebenen Zeit ausgetestet werden - aber da ich mich entschlossen habe, eine IDE Karte für mehr als zwei Geräte einzusetzen, sollte ich dann auch einen Treiber nutzen, der das unterstützt - und SCSI-Tools unterstützt leider nur 2 Geräte - oder kann hier jemand mal das Programm assemblieren und und die IDE Funktionen erweitern?
Bei HDDriver gibt's einen AUTO-Ordner mit dem Programm HDDRIVER.PRG. Ich vermute, den muß ich dann auf einer Disk einsetzen, wenn ich im ungepatchten Rainbow IDE-Platten betreiben will. Leider war aber keine Readme- oder Liesmich-Datei im Paket der. 7.55 Version zu finden, in der mir das bestätigt wird!

--- Zitat ---Mit den Patches von ppera konn man das TOS 1.04 so patchen das von IDE gebootet werden kann. Das hat den Vorteil das man keine Adresskodierung für TOS 2.0x einbauen muß sonder nur die EPROMs neu brennt  oder die PROMs gegen selbst gebrannte EPROMs tauscht.
--- Ende Zitat ---
Das wäre zu überlegen - aber die Platine hat nur 2 Sockel eingelötet. An der Platine möchte ich (möglichst) nicht selbst löten, um mir sie nicht zu zuerstören. Und über den eingelöteten Fassungen sitzt der Einbaurahmen der Festplatte so paßgenau, daß sich nur noch die IC, aber keine Adaptersockel, und "die TOS-Hälften" wären nur 32 Pin EpROMs passend, für die ich eben Adapter-Sockel und "Turmbau"-Möglichkeit einplanen müßte. Oder habe ich da was mißverstanden und is gibt doch die Moglichkeit, das gepatchte TOS in 2x28Pin EpROMS unterzubringen?

Lukas Frank:
Was für ein IDE Interface hast du denn oder willst dir zulegen ?

Burkhard Mankel:
Im Posting #61 teilte ich es ziemlich am Ende mit ...

--- Zitat von: Burkhard Mankel am So 15.12.2013, 20:03:15 ---...

Trotzdem - ich bin jetzt mehr denn je an dem Einbau von IDE-Interface interessiert, aber es wird definitiv keine Selbstbaulösung, sondern ich denke an das von Alan H. (vorerst aber ohne TOS Umrüstung ...)
--- Ende Zitat ---
... und die ist ja für bis zu 4 Geräte entwickelt!

Gast120501:
HDDriver 9.0x kann mit zwei IDE-Ports, also 4 Laufwerken umgehen. Du müsstest hat den hddriver von Diskette oder einer ACSI-Platte aus starten. Bei letzterem wird dann halt die IDE-Platte niemals C, was ich aber verschmerzbar fände.

Das Booten von der c't-Billiglösung funktioniert in seiner ursprünglichen Version übrigens auch so, Treiber für die erste Platte liegt auf einer Diskette im Auto-Ordner als erstes drin, dahinter cauto.prg, welches die Abbarbeitung des Autoordners auf c:, also die frisch eingebundene erste Platte am Omticontroller umleitet, und dort im Auto-Ordner liegt der Treiber für die zweite Platte und dann der Rest. Diese Variante ist auf meiner Omti-Bootdiskette noch als Fallback drauf, denn die Diskette ist mit einem speziellen bootsektor versehen, welcher den Treiber für die erste Platte aus dem ersten Zylinder der Platte auslesen und starten kann. So zieht sich mein einer 520St mit der c't-Billiglösung am eigenen Schopfe aus dem Sumpf.

Lukas Frank:
Dann baue die TOS 2.06 Erweiterung zu dem Interface von Alan ein ...

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