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MiST Atari ST clone
Nervengift:
--- Zitat ---Du scheinst überlesen zu haben, dass MiST einen "STEroids-Modus hat, der ungefähr TT-Speed bringt". Außerdem steht noch zur Option, neben 14 MB ST-RAM dem Teil noch 16 MB TT-RAM zu geben. Und da wird dann MiNT durchaus interessant! Wenn der gleiche FPGA wie bei Suska verwendet wird, ist sogar ein 68030-Core und ein DSP denkbar, so wie bei Suska, wenn der Entwickler diese Sache machen will.
--- Ende Zitat ---
Mag sein. Aber dennoch wäre das für mich uninteressant. MiNT und Multitasking brauche ich auf einen halbwegs aktuellen Rechner, mit dem ich z. B. im Internet unterwegs bin und fix ein paar alltägliche Dinge erledigen kann. Das Surfen im Internet ist mit allen originalen Atari-TOS-Rechnern inzwischen eine Qual. Bildbearbeitung, Videos anschauen etc. ist mit denen genauso quälend. Deswegen sehe ich nicht so ganzt den Sinn und Zweck darin. Dann lieber gleich eine Firebee oder man bohrt die FPGA-Clones so weit auf, dass sie praktisch einen ganz neuen TOS-kompatiblen Rechner darstellen, am besten mit einer 1 GHz CPU, 1 GB 3D Grafikeinheit und z. B. 16 GB RAM. 8) Ok. Mit der 1 GHz CPU habe ich im Grunde jetzt sehr, sehr tief gestapelt. :D
Arthur:
Allein schon alles als VGA-Signal gegenüber den STs rauszugeben ist ein großer Vorteil. Wenn die emulierten Grafikmodi wie TT-Hoch auch noch zur original TT Auflösung ähnlich kompatibel ist dann kann ich nur staunen. Was für Klimmzüge müßte man an einem ST machen um das hinzukriegen. Auch mal die Games auf einen VGA-Monitor oder neueren Fernseher mit VGA-Anschluss zu zocken finde ich einfach cool. USB-Maus und -Tastatur ist doch voll ok wenn sie entsprechend unterstützt wird. Man muß ja nicht alles machen was geht aber schön wenn es mal sein müßte. Ein Netzanschluss ständ noch auf meiner Wunschliste... aber auch so schon ein klasse Teil.
MiST:
--- Zitat von: 1ST1 am Mo 05.05.2014, 10:36:52 ---Du scheinst überlesen zu haben, dass MiST einen "STEroids-Modus hat, der ungefähr TT-Speed bringt". Außerdem steht noch zur Option, neben 14 MB ST-RAM dem Teil noch 16 MB TT-RAM zu geben. Und da wird dann MiNT durchaus interessant! Wenn der gleiche FPGA wie bei Suska verwendet wird, ist sogar ein 68030-Core und ein DSP denkbar, so wie bei Suska, wenn der Entwickler diese Sache machen will.
--- Ende Zitat ---
Vorsicht, die Suskas haben verschiedene FPGAs. In das des MiST (und damit des Suska-IIIB) bekommt man m.E. keinen 68030 und erst recht nicht zusätzliche einen DSP. Aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren.
--- Zitat von: 1ST1 am Mo 05.05.2014, 10:36:52 ---Bei den weiteren Grafikmodis, welche noch angedacht sind, würde ich mir die des TT und Falcon (auch TT hoch, so dass man das ohne den SM-194-Treiber nutzen kann) wünschen, evtl. auch mit Screenblaster-Erweiterung. Und nochwas zu dem Wunsch eines IKB-zu-USB-HID-Adapters für ST-Tastaturen: Auf den Adapter noch einen Jumper und eine zweite Stiftleiste drauf, an die man wahlweise eine Amiga 500 Tastatur anschließen kann... So dass man mit der Atari- und der Amiga-Emulation jeweils tastaturmäßig das Original-Feeling bekommt...
--- Ende Zitat ---
Das MiST ist in erster Linie ein ST,maximal ein MegaSTE. Um die Auflösungen des TT ohne Treiber nutzen zu können braucht man TOS 3.06. Das wiederrum benötigt einen 68030 und dass man den in das FPGA bekommt bezweifle ich wie gesagt ...
MiST:
--- Zitat von: Nervengift am Mo 05.05.2014, 15:37:55 ---Dann lieber gleich eine Firebee
--- Ende Zitat ---
Die Idee hinter dem MiST ist auf keinen Fall, der Firebee Konkurrenz zu machen. Wer einen modernen TOS-kompatiblen Rechner zum Surfen und für MP3 möchte, der sollte in der Tat lieber zur Firebee greifen. Das ist für das MiST-Board definitiv nicht geplant.
guest2830:
Hallo zusammen,
als eher "stiller Mitleser" muß ich mich jetzt auch mal als MiST-Benutzer "outen" ;)
Seit Anfang März habe ich das System. Und seitdem hat sich einiges getan: STE-Funktionalität, Netzwerk, hohe Auflösung. Sogar eine MIDI-Implementierung mittels USB und Raspberry Pi ist mittlerweile eingebaut.
Was ich bei den FPGA-Rechnern besonders klasse finde ist die Möglichkeit, schnell und einfach auch mal die TOS-Version zu wechseln oder mal eben ein neues HDD-Image einzubinden. Hinzu braucht man nur einen VGA-Monitor, der dann die Auflösungen darstellen kann und keine 2 Monitore (Mono und Color). Das war für mich der Hauptgrund, mir damals den MiST anzuschaffen.
Bei den VGA-Monitoren muß man allerdings drauf achten, daß er auch 50Hz darstellen kann. Viele Monitore fangen erst bei 56Hz an. Der MiST hat zwar auch einen 56Hz-Modus, allerdings sind nicht alle Spiele kompatibel damit. Ich benutze einen NEC Multisync 1860NX. Der ist zwar auch schon recht alt, ist dafür auch ein "Allesfresser", was die Frequenzen angeht.
Wer am Samstag (10.05.2014) zufällig auf der Retrobörsen Oberhausen ist, der kann sich den MiST auch gerne mal in Natura anschauen. ich nutze ihn als Amiga-Ersatz für die Ausstellung. Ich nehme aber auch meine ST-SD-Card mit, dann kann ich bei Interesse auch gerne mal den ST-Modus anwerfen :)
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