Umfrage

Suka-III-N. Falcon relevante Hardware.

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Autor Thema: 68K30L, Falcon und Suska-III-T2  (Gelesen 261657 mal)

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Offline tuxie

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #60 am: Mo 30.07.2007, 10:50:42 »
Hallo,

also wenn du schon abgestimmt hast, dann geht es natürlich nicht. Jeder kann nur einmal abstimmen.

Zu deinem bedenken muß ich dir jetzt zu bedenken geben das sehr viele momentan im Urlaub sind und daher nicht abstimmen können. Lass noch etwas Zeit verstreichen und du wirst sehen das sich da nochwas tut.

Wobei ich sagen muss, ich habe das Gefühl das du dir nicht sicher bist was Wolfgang überhaupt hier macht!! Ich empfehle dir diesen Thread nochmals Komplett durchzulesen. Kann mich auch irren und das soll auch kein Persönlicher angriff sein. Also nicht auf den Schlips gedrehten fühlen.
Ich denke auf jedenfalls das das was Wolfgang hier zusammen gestellt hat wohl für uns die Zukunft ist. Denn unsere Ataris haben nicht mehr das lange leben das ist nun mal so!!. Wolfgang wird uns dann wenn es soweit ist ein Mainboard anbieten was wir dann nach unseren belieben verwenden können. Und wer es drauf hat kann damit einen Notebook bauen oder in einen Tower oder eventuell in ein Atari Gehäuse.

So denn Tschau Ingo
Tschau Ingo


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Offline Johannes

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #61 am: Di 31.07.2007, 12:36:17 »
hallo, ich habe die umfrage noch einmal geöffnet. bei dauer war -1 Tage eingetragen, das hat wohl zu verwirrung bei der Forensoftware geführt...

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #62 am: Di 31.07.2007, 13:05:34 »
Hallo Johannes,
Danke. Hoffentlich ganz im Sinne aller.

Wolfgang

Offline Johannes

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #63 am: Di 31.07.2007, 18:27:48 »
wolfgang, meinst du nicht auch, dass mehr als 5 Möglichkeiten ausgewählt werden können sollten?
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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #64 am: Di 31.07.2007, 18:41:30 »
Hallo Johannes,
ich wollte damit vermeiden, dass alle Möglichkeiten gleich stark bewertet werden (zu 100%:). Wenn es nur fünf Möglichkeiten gibt, heißt das so was wie 'Beschränkung auf's Wesentliche'. Vielleicht liege ich da nicht im Trend. Aber ich versuche eben zu vermeiden, dass dieses Projekt, wie so viele, an 'Überfettung' eingeht. Ich bin momentan eben fast alleine, was den Entwurf der Hardware und des Cores angeht und habe natürlich, wie viele, meinen täglichen Job. Momentan unterstützt mich fachlich Tobias beim bugfixing der CPU und Volker, der bestimmte Core-Teile der CPU optimiert. Wenn die Hardware breiter angelegt wird (passiert automatisch durch mehr Auswahlmöglichkeiten), sollten sich noch ein paar Hardwareleute, Treiberschreiber, Core-Modellierer und CPU-Bauer finden.

Bis dann
Wolfgang

Offline Johannes

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #65 am: Di 31.07.2007, 18:47:02 »
du hast schon recht, Ressourcen sollte man gezielt verplanen... Und mir fiel es schon ziemlich schwer, mich aufs wesentliche zu beschränken  ;)

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Offline matashen

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #66 am: Di 31.07.2007, 21:15:34 »
Hallo,

möchte mich auch noch mal zu Wort melden. ;D

Also das mit dem Abstimmen lag wohl nicht an meinem Verstand sondern an der Forensoftware(Puhhh glück gehabt).

Wegen der Beschränkung des wesentlichen:
Es ist klar das sich jeder alles Wünscht, aber es ist wohl für die Zukunft des STs auch wichtig die Schnittstellen Ethernet und USB zu haben. Ich denke der Trend zu diesen Schnittstellen geht weiter. Es ist ja schön das PS2 Maus und Tastatur angeschlossen werden können, aber wie lang werden die Schnittstellen noch von Tastatur und Maushersteller unterstützt. Für den klassischen Mausanschluss gibts ja auch nix mehr im Handel(wer hätte das mitte der neunziger gedacht). Auch Drucker werden nur noch über USB angesprochen - von exoten einmal abgesehen -
Ethernet (Ich schließ mal WLAN mit ein) ist dann ja auch wohl für den DSL-Zugang wichtig und dies ist doch auch eine der Hauptanwendungen von Computer in der heutigen Zeit.

Einer der bei dieser Abstimmung diese zwei Schnittstellen nicht mit ausgewählt hat, den Versteh ich nicht. Selbst wenn durch dieses geniale Projekt die ST-Platform für die nächsten Jahre(Jahrzehnte) gerettet ist, nützt es nix wenn ich in ein paar Jahren keine aktuelle Peripherie dran bekomme und wieder in altertumskisten nach alten Mäusen suchen darf.

Gruß Matthias:

PS: Wie schon erwähnt würd ich gerne auch helfen, aber leider besitz ich keine Fachkentnisse in Treiber, Assembler VHDL programmierung. Wenns ne Aufgabe gibt, bitte bei mir melden.

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Offline wfoerster

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #67 am: Di 31.07.2007, 22:19:59 »
Buona Sera,
nochmal ich. Matthias spricht mir irgendwie aus dem Herzen. Es stimmt. Selbst PS/2 ist mittlereweile in Frage zu stellen und heute habe ich gelesen, dass Seagate die IDE-Schnittstelle nicht mehr weiter unterstützen wird, was folgt ist klar. Da haben wir also als veraltete Schnittstellen bereits ACSI, SCSI, IDE, PS/2, RS232, die LPT, Floppy, vermutlich auch VGA und Atari spezifische wie Floppy extern, Atari Monitor, Atari LAN. Interessanterweise müsste man sich nun überlegen, was dafür kommt. Wer an DSL denkt muss sich im klaren sein, dass kein ST oder Falcon mit der angebotenen Bandbreite fertig werden würde. Da nun die Diskussion in dieser Richtung losgeht (Claus hat sich das gewünscht ...) werde ich wohl doch meine Meinung zunehmend äussern. Das ist insofern ok., da die Umfrage ja nur ein Mittel zum Zweck ist. Ich würde ganz konsequent auf moderne Schnittstellen gehen (SATA, SAS, DVI, USB) und dennoch versuchen die Kompatibilität mit der ehemaligen Maschine zu erhalten. Andererseits ist, wie bereits erwähnt, das 'Classic' Board gut geeignet, die alten Komponenten zu betreiben. Vielleicht entsteht aus diesem Projekt auch so etwas wie Open Hardware, die in Verbindung mit Open Software wie z. B. Mint, XAES und bewährten Entwicklungswerkzeugen wie GCC und !neuen! Treibern  zu einem ausgewogenen rekonfigurierbaren System ausgebaut werden. Nur am Rande: der 68K20+ ist bereits in Arbeit und weit fortgeschritten. Und für so ein System würde ich nichts verwenden, was in irgend einer Weise bereits angekündigt abgekündigt ist oder sogar schon nicht mehr Stand der Technik. Damit verlässt man zwar die klassische Atari Welt. Allerdings gebe ich hier auch zu Bedenken, dass die meisten sowieso mittlerweile Systeme haben die oben, unten, links und rechts mit irgendwelchen Treibern, Accessories, Hardwareerweiterungen oder gar anderen Betriebsystemen aufgebohrt sind. Mir würde ein System aus einem Guss besser gefallen. Und das ist eben mit Open Hardware möglich, da die Hardware bekannt ist und sich nicht alle vier Wochen ändert (wie z. B. VME-Bus Komponenten damals). Oder noch besser: Treiberprogrammierer können mit Hardware-Modellierern zusammen optimal angepasste Peripherie-Komponenten zur Verfügung stellen, ohne dass die ganze Gemeinde, ganz individuell und jeder für sich an ihren Maschinen stundenlang versuchen muss, irgendwas in Betrieb zu bekommen, was im Grundsatz nur deshalb nicht funktioniert, weil es 'schlampig' entworfen wurde.

Also so viel mal als Ansatz zu weiteren Diskussionen.

Wolfgang

Offline tuxie

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #68 am: Mi 01.08.2007, 10:56:11 »
Also,

ich sehe es so.

Bei der Classic Variante wie bei ST ist klar. Und bei der neueren Version, würde ich folgende Schnittstellen einbauen.

Intern:

Floppy
SATA / II für Festplatten und CD-Rom sowie Brenner


Und Extern dann.

USB2.0 Schnittstelle, die mit einem Hub Erweiterbar ist. Daran können viele neue Hardware angeschlossen werden unter anderem auch Tastatur und Maus (wie bei Mac).
VGA oder DVI
Und um eventuell noch etwas ältere Drucker zu betreiben auch noch eine Parallele Schnittstelle

Natürlich müßte man dann sehen wie man die Schnittstellen Softwaretechnisch implementiert.

Ich fande dieses Konzept wie es beim Milan verwendet worden ist sehr gut. Man hatte einen Bootblock der die Grundhardware vorkonfiguriert hat und für das System Nutzbar machte, dieser hat dann das Tos Image aus dem Flash geladen.


Wie weit es natürlich machbar ist, müßte man schauen. Es werden natürlich auch Treiber benötigt.

Tschau Ingo
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Offline tost40

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #69 am: Mi 01.08.2007, 13:03:33 »
Hallo,

aus meiner Sicht sollten folgende Schnittstellen vorhanden sein:

1 x Diskettenlaufwerk.
Alle wichtigen Programme habe ich auf Diskette.

Netzwerkanschluss für DSL

LPT für Drucker

SCSI für Scanner

USB 2.0 (soviel wie möglich)

SATA Festplatte, DVD-Laufwerk und Brenner

Die üblichen Soundanschluße (ohne MIDI)

Worauf ich gut verzichten kann sind:
ASCI
Atari LAN
ROM-Port
RS232 (hab ja DSL)
VME
Midi
IDE

Ob VGA oder DVI ist mir eigentlich egal.
Wichtig ist mir ein schnellerer Prozessor.
Ein 68040er wäre Ideal.
Orderntlich RAM sollte er auch haben.

Gruss Martin
Firebee,
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Offline matashen

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #70 am: Mi 01.08.2007, 13:23:06 »
Hallo,

ich meinte natürlich das die Frage nach den Wunschschnittstellen auf den erweiterten Clone sich beziehen. Das ein reiner Klassik-Clone an erster stelle steht ist klar. Wenn R-Type 10x so schnell läuft wie normal komm ich ja nich mehr mit. ;)

Es wäre aus meiner(Anwender) sicht natürlich klasse, wenn sämtliche Basisunterstützungen im ROM wären und nicht wie bei Windoof erst installiert werden müssen. Für die meisten USB-Geräte funktioniert ja auch bei Windows der gleiche Treiber also würde vieleicht(kenne mich mit Treiber ja nicht aus) ein Basis-USB-Treiber im ROM schon sämtliche USB-Peripherie ansteuern können?!

Nötige Treiber für den Bootvorgang in einen Flashspeicher schreiben zu können der unabhängig des Massenspeichers(Platte,CF..) NUR für Treiber genutzt wird und das System dieses dann aus diesem Speicher lädt wäre denke ich eine feine Sache. Das was mich an neuen Wintels und Macs stört sind die langen Bootvorgänge(Da ging es ja schneller ein Game beim C64 zu laden).

Gruß Matthias.

[EDIT]
Ich kenne Mint nicht da ich nur alte ST(STe) Modelle hab. Da dieses Systemimmer wieder genannt wird, interessiert mich ob dieses Compatibel zu TOS/GEM ist. Läuft alte Software auch auf diesem System?
« Letzte Änderung: Mi 01.08.2007, 13:26:45 von matashen »
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guest1944

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #71 am: Mi 01.08.2007, 14:50:03 »
Hallo,

oh je, jetzt kommen die ganzen Wünsche, was man doch alles behalten will, da will ich mich gleich mal anschließen  ;)

Ich habe massive Probleme, einen Rechner ohne Floppy-Laufwerk als Atari anzusehen. Das dürfte den meisten so gehen. Festplatte hin oder her, viele benutzen noch ein ganz einfaches TOS und legen zum Starten die Diskette ein. Gilt natürlich insbesondere für Spieler.

Wolfgang hat die Floppy zwar in seine Liste der veralteten Sachen aufgenommen, trotzdem hat jeder danach munter die Floppy weiter in die Einbauliste mit aufgenommen. Ohne drüber nachzudenken würde ich die Floppy aus obigen Gründen auch mit aufnehmen. Aber brauchen wir sie wirklich? Mein PC-Laptop hat kein Diskettenlaufwerk, und ich vermisse es auch nicht. Und ob meine PC-Kiste ein Diskettenlaufwerk hat kann ich gar nicht aus dem Kopf sagen. Reicht es daher nicht vielleicht, wenn man eben doch kein Diskettenlaufwerk nimmt, und zur Not für 10€ ein USB-Diskettenlaufwerk nachkauft? Hat jemand eine Ahnung, ob man damit auf Atari-formatierte Disks zugreifen kann?

Oder braucht man die Floppys doch noch, weil beim Booten von Diskette das Betriebssystem eben doch etwas anders geladen wird, weshalb sich insbesondere manche Spiele nur Booten, aber nicht mehr aus dem laufenden System starten lassen. Hier wäre das Gegenargument, dass D-Bug z.Z. daran arbeitet, alle möglichen Spiele so zu fixen, dass sie von Festplatte gestartet werden können.

Ganz entschlossen bin ich nicht, ich könnte aber wohl auf Floppys verzichten   :o


Bezüglich alter Drucker muss ich sagen, da kann ich auf alles verzichten. Es wird sich doch eher darüber beklagt, dass man Probleme hat die neuen Drucker am Atari zu nutzen. Drucker über USB wäre für mich absolut ausreichend. Kann ich zugegebenerweise leicht sagen, beide meine Drucker gehen über USB, trotzdem sollte das für jeden akzeptabel sein, immerhin gibt es für 20€ einen Adapter, um parallel an USB anzuschließen.


SATA scheint wohl keine Diskussion zu sein, stellt sich die Frage SATA und SATA II, oder nur eins von beidem?


RS232 und Midi macht mir ja etwas Sorgen. Insbesondere per Nullmodem (das ging doch über RS232?) gab es nette Spiele: Populous, Speedball, Stunt Car Racer, ...
Aber außer diesem Grund spricht wohl nicht viel dafür. Und wer weiß, vielleicht schafft man es ja hier von der Softwareseite aus, dass man einen seriellen Anschluss vorgaukelt. Da hätte ich durchaus Interesse, das selber zu versuchen. Wie auch immer, ich bin aus den genannten,  zugegebenerweise dummen Gründen für RS232, bestehe aber natürlich nicht darauf.


Wolfgang, SAS würdest du als Ersatz für SCSI ansehen, d.h. eins von beiden auf jeden Fall, aber halt möglichst entweder oder? Auf der neuesten Technik aufzusetzen ist was nettes, aber setzt die sich wirklich durch? Mit anderen Worten, ich sehe in SAS (ohne es im Detail zu kennen) ein gewisses Risiko. Aber du bist der Hardware-Spezialist und kannst das besser beurteilen.
(Angemerkt sei, dass es sogar SCSI auf USB Adapter gibt, allerdings für 70€ und scheinbar mit Geschwindigkeitsnachteilen, aber für einen Scanner sollte es hoffentlich reichen)


DVI finde ich eine gute Idee. Meine Vermutung wäre aber, dass es dich im Vergleich zu VGA mehrere Monate extra kostet, dass hinzubekommen, oder? Und dann halte ich es mit "lieber den Spatzen in der Hand als die Taube auf dem Dach". Wenn du sagst, dass das mit DVI klappt, dann an dieser Stelle doch lieber die moderne Schnittstelle.


Bleibt noch etwas: das Betriebssystem! Du brachtest MINT ins Gespräch. Ähnlich wie Matthias kenne ich das nicht aus eigenem Gebrauch (hatte außer TOS nur mal MagiC installiert, lief aber nicht rund). Mit MINT meinst du wahrscheinlich die Kombination FreeMINT/XaAES und evtl. noch Thing. Das klingt super, da das das moderne TOS-System der Wahl zu sein scheint, und dabei ziemlich robust und stabil sein soll. Auch scheint es eine ordentliche Anzahl an Entwicklern zu geben. Aber: Wie soll das System starten? Hätten wir gar kein TOS mehr im ROM, und nur noch MINT auf der Platte? Ist ja nicht meine Idealvorstellung, ich würde den Rechner gerne auch ohne Platte starten können. Und mit MINT im ROM nimmt man sich wohl jede Möglichkeit zum Versionswechsel, da MINT für diese Art der Installation nicht ausgelegt ist.
In der Umfrage hast du TOS-Umschaltungen aufgelistet. Wie paßt das denn dazu, dass du MINT gerne als Standard hättest?

Viele Grüße

Ciao
Claus

P.S.: Oh je, wieso werden meine Texte immer so lang? Aber es wird langsam richtig spannend auch für die, die nicht das Know How haben, um aktuell mitzuhelfen. Und da sind sooo viele Fragen  ::)

Offline tuxie

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #72 am: Mi 01.08.2007, 15:18:23 »

[EDIT]
Ich kenne Mint nicht da ich nur alte ST(STe) Modelle hab. Da dieses Systemimmer wieder genannt wird, interessiert mich ob dieses Compatibel zu TOS/GEM ist. Läuft alte Software auch auf diesem System?

Ja die meisten Programme laufen unter Mint. Vom Look und Feel ist ein Mint Dektop ja nix anderes als der normal GEM Desktop nur mit viel mehr möglichkeiten und das wichtigste eben halt Multitasking!!

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Offline wfoerster

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #73 am: Mi 01.08.2007, 19:14:49 »
Ciao Belli,
also um das nochmals klarzustellen: Die Liste der Umfrage stimmt überhaupt nicht mit meiner persönlichen Meinung zusammen. Wenn viele TOS-Umschaltungen wollen, dann macht man das eben. Bezüglich VDI denke ich, dass es gehen müsste. Was mir aber jetzt schon klar ist, an USB geht keiner vorbei. Ich habe aus diesem Grunde in der Hardware einen Philips-Chip verbaut, der aktuell ist ISP1582 Rev.4. Wer Lust hat, könnte ja mal recherchieren. Es gibt für die Treiberentwicklung sicherlich irgendwelche Hilfestellungen (Templates, Bibos).

Wolfgang

Offline jens

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #74 am: Do 02.08.2007, 18:03:59 »
Mich würde interessieren, ob ich auf einer solchen modernen Kiste auch ein MagiC benutzen könnte.
Wahrscheinlich gibt das Probleme, und ich fände es gut, wenn das getestet würde, und wenn evtl. ASH kontaktiert würden, um ggfs. eine Anpassung zu schreiben.
Ich wäre durchaus bereit, eine MagiC Lizenz zu erwerben, die ich dann zur Verfügung stellen würde, damit Tests durchgeführt werden können.
Falls es keine Möglichkeit gäbe, MagiC auf dem Rechner zu booten, würde ich sie dann selber anderweitig verwenden.

Diesbezügliche Rücksprache bitte über PM oder Mail.
Gruß, Jens
 
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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #75 am: Fr 03.08.2007, 13:24:38 »
Was mir aber jetzt schon klar ist, an USB geht keiner vorbei. Ich habe aus diesem Grunde in der Hardware einen Philips-Chip verbaut, der aktuell ist ISP1582 Rev.4. Wer Lust hat, könnte ja mal recherchieren. Es gibt für die Treiberentwicklung sicherlich irgendwelche Hilfestellungen (Templates, Bibos).

Hmm, hat da schon jemand nachgeforscht? NETUS-Bee hat den ISP1160, und auch CTLink hätte den Chip genutzt (wenn es nicht eingestellt worden wäre). Funktionieren die Treiber dafür dann auch für den FPGA-Clone? Leider ist der Treiber nicht fertig geworden (man kann nur USB-Mäuse nutzen, mehr nicht), aber immerhin könnte man darauf aufsetzen. Vielleicht könnte man Jan Thomas auch neu motivieren, nachdem er durch die CTLink-Misere scheinbar doch etwas demotiviert wurde.

Auch wenn der genannte Treiber in keinster Weise nützlich wäre, und man somit einen ganz neuen Treiber schreiben müßte, so könnte man sich selber ein NETUS-Bee kaufen, um schonmal testen zu können. Denn ohne Hardware entwickeln sich Treiber ganz schlecht...

Auf http://www.microusb.org werden diverse USB-Projekte für Homecomputer beschrieben, insbesondere für 8-Bit Ataris. Die nutzen den Cypress SL811, mit der Begründung, dass dieser sowohl als Slave als auch als Master Controller genutzt werden kann. Zwischenzeitlich sollte der wohl auch beim CTLink eingesetzt werden, irgendwie war man damit aber nicht zufrieden und hat sich eben für den ISP1160 entschieden. Trotzdem die Frage, konnte jemand rausfinden, wie das mit Slave und Master beim ISP1582 aussieht? In der offiziellen Doku steht Supports Generic DMA (GDMA) slave mode, aber Master wäre ja viel wichtiger. Ist das klar, das das auch unterstützt wird?

Offline rian_ata

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #76 am: Fr 03.08.2007, 16:12:53 »
Ich habe gerade alle Information bezüglich der ISP1582 auf meinen Website kopiert wo mann das kann downloaden (ung. 10MB):

http://www.atarian.nl/files/ISP1582.zip

Ich hoffe das das die Information ist die gesucht würde?
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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #77 am: Fr 03.08.2007, 21:19:55 »
Ich hoffe das das die Information ist die gesucht würde?

Hi,

woher kommen denn die Infos? Ich hatte sie von http://www.nxp.com . Evtl. ist der Firmware Programming Guide (AN10039) hilfreich, noch besser wäre aber der Programming Guide (AN10033), den ich leider nicht finden konnte, und der bei dir auch nicht dabei ist. Hat da jemand eine Ahnung, wo man das her bekommen könnte?

Viele Grüße

Ciao
Claus

Offline matashen

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #78 am: Fr 17.08.2007, 23:23:48 »
Hallo zusammen,

wollte hier zum Thema FPGA-Clone ne kleine Diskussion beginnen, wies denn mit dem Wunschgehäuse aussieht.

So als zwischendurch-Abstecher bis was neues von den Prototypen gibt.

Zum Thema bauen in Tastaturgehäuse ST-Like hab ich ein paar Adressen durchgeklappert. Meistens gibts leider nur Industriekontakte, da müsste also jemand ran der hier anfragen darf. Bei Privat zu Industrie ist das ja so ne Sache.


http://www2.okw.com/katselect.asp?Ziel=Klasse&Land=D

http://www.pbe-shop.de/shop/657.html


[EDIT] OKOK hab den Link gelöscht

PS: Hat jetzt schon jemand irgendwie Infos (Unterstützung) in Sachen USB-Treiberprogrammierung bekommen???

[EDIT] Links bearbeitet ;DSorry ;D
« Letzte Änderung: Mo 20.08.2007, 20:01:03 von matashen »
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Offline tuxie

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Re: ATARI FPGA Clones - Hardwareplanung
« Antwort #79 am: Fr 17.08.2007, 23:37:29 »
Also ich denke das dieses Thema (@gehäuse) noch lange nicht Spruchreif ist, denn erst wenn ein fertiges Mainboard vorliegt kann man anfangen darüber zu Sprechen.

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