Autor Thema: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen  (Gelesen 487 mal)

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Offline Atariosimus

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3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« am: Do 03.10.2019, 07:53:10 »
https://www.thingiverse.com/groups/atari-st-parts/things

Seiten wie die oben kopierte reizen doch sehr sich mit einem 3D Drucker langsam an zu freunden.
Allerdings ist es wie oft, die Realität ist manchmal sehr ernüchternd.

Problem was sich mir da immer wieder stellt welcher ist da optimal für geeignet?
Idealerweise sollte man schnell loslegen können und ein gutes Druckergebnis
haben.

Diskussionspunkte sind dabei:

1) Preis
2) Qualität des Drucks
3) Ein Drucker mit diesen "Plastikrollen" oder besser einer mit "Flüssigkeit" als Printmaterial
4) Software und Bedienbarkeit
5) Erweiterbarkeit z.B. mit einem Laser
6) Grösse des Druckers
7) Geschwindigkeit
8 ) Lautstärke
9) Ersatz- und Verschleissteile
10) Lieferbarkeit, wo bekommt man so ein Teil
11) Gewicht
12) Notwendiges Zubehör z.B. Windows PC
13) Genauigkeit
14) Stromverbrauch
15) Druckmaterial Kosten
16) Mehrfarbigkeit
17) Sicherheit

Womit habt ihr bisher gedruckt welchen kann man empfehlen?
Mega STE 4 MB Rev. B / TOS 2.06 / FPU 68881 / Sony MPF 920 Floppy / GigaFile / Eiffel 1.10 / NEC MultiSync LCD 1970GX / PEACOCK Tastatur / CHERRY Maus M5400 / PARCP USB 421 / Mustek 105 Homescan / SM 124 / Lasermaus / MU90R / QuickjoyTopStar / KAWAI MS720 / Junior Prommer V2.41 / Mega ST Tastatur / Blitz Floppy + Gotek / MCSWITCH / GABI

Offline currock

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #1 am: Do 03.10.2019, 16:29:03 »
Ich schließe mich der Frage an, da ich auch seit einiger Zeit darüber nachdenke.

Zusätlzlich noch die Frage in die Runde, ob es verschiedene Kunststoffsorten gibt, denn manchmal erfordert es härteres Material, manchmal flexibleres, und ob so verschiedene Stoffe mit einem Drucker verarbeitbar sind.

Online ThomasK

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #2 am: Do 03.10.2019, 20:42:18 »
Die Frage zum Kunststoff.

Ja, es gibt verschiedene. Ob die von ein und dem selben günstigen Drucker Verarbeitet werden können hängt aber von dem Gerät ab.

Und einige Drucke erfordern deutliche Nacharbeit, sowie mehrere Versuche bis etwas klappt.
Ich kenne Kunststoff aus dem Drucker der wie Silikon ist, aber auch sehr harten und spröden.

Habe ich beides in einem Drucker bei uns in der Firma gesehen.
Falcon 030 / FPU / 14 MB ST RAM auf Falcon Wing / Powerup 32 MHz.

Offline tkreutz

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #3 am: Fr 04.10.2019, 20:04:06 »
Ich habe mir letztes Weihnachten einen Snapmaker 3D gekauft. Gründe für mich waren wechselbare Module (3D Druck, CNC Fräse, Laser + Zusatzmodul Laser-Cut).

Einsatzzweck war unkomplizierter Einstieg in 3D Druck. Das Thema hatte ich auch schon seit dem ersten RepRap Mendel verfolgt. Allerdings war ein Bausatz nie ein Thema für mich.

Die ersten Gehversuche haben eine Weile gedauert. Im Netz habe ich dank Online Communities aber schnell Anschluss gefunden und konnte auch meine Anfänger Probleme lösen.

Ich habe kein kompliziertes Auswahlverfahren vorgeschaltet. Der Kauf war eine spontane Entscheidung. Den Zweck, erste Erfahrungen zu sammeln, hat dieses Gerät für mich gut erfüllt. Natürlich hätte man auch preiswertere Geräte für diesen Zweck kaufen können.

Offline Atariosimus

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #4 am: Do 10.10.2019, 19:33:27 »
Hast Du vielleicht ein paar Bilder von den Werken die Du bisher schon mit dem 3D Drucker
kreiert hast?
Mega STE 4 MB Rev. B / TOS 2.06 / FPU 68881 / Sony MPF 920 Floppy / GigaFile / Eiffel 1.10 / NEC MultiSync LCD 1970GX / PEACOCK Tastatur / CHERRY Maus M5400 / PARCP USB 421 / Mustek 105 Homescan / SM 124 / Lasermaus / MU90R / QuickjoyTopStar / KAWAI MS720 / Junior Prommer V2.41 / Mega ST Tastatur / Blitz Floppy + Gotek / MCSWITCH / GABI

Offline alers

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #5 am: Fr 11.10.2019, 10:36:07 »
@ TK : Du hast ne PN dazu :-)
CU AleX

Offline tkreutz

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #6 am: So 13.10.2019, 11:07:59 »
Hast Du vielleicht ein paar Bilder von den Werken die Du bisher schon mit dem 3D Drucker
kreiert hast?

Klar, ist jetzt nichts "spektakuläres" bin ja noch Anfänger. Da viele Motive natürlich "persönlicher Natur" sind und Namen- oder Bilder von Personen enthalten, möchte ich diese nicht veröffentlichen. Zahlreiche Beispiele von Leuten aus der Community findet man aber online. Ich habe einige Lithopanes und Schlüsselanhänger gemacht. CNC Gravur ist für mich noch neu und den Laser Cutter werde ich erst einsetzen, sofern ich ein passendes Schutz-Case habe, denn bei voller Leistung ist eben auch eine starke Emission je nach Material im Spiel.

Hier mal ein Beispiel für ein Snap-In Pi 3 Case für schraubenlosen Zusammenbau. Es gibt auch Leute die schon recht gut aussehende Retro-Cases haben, die haben natürlich mehr Erfahrung als ich. Einfach mal in den Communities auch bei FB dazu googeln und sich die Beispiele dort anschauen. Einige Beispiele habe ich dort auch veröffentlicht.

« Letzte Änderung: So 13.10.2019, 11:17:36 von tkreutz »

Offline Atariosimus

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #7 am: So 13.10.2019, 15:46:16 »
Sieht gut aus, das ist jetzt mit dem Schmelzverfahren und den Rollen die man kaufen kann.

Kann man die Software auch mit einem Android Tablett steuern?
Mega STE 4 MB Rev. B / TOS 2.06 / FPU 68881 / Sony MPF 920 Floppy / GigaFile / Eiffel 1.10 / NEC MultiSync LCD 1970GX / PEACOCK Tastatur / CHERRY Maus M5400 / PARCP USB 421 / Mustek 105 Homescan / SM 124 / Lasermaus / MU90R / QuickjoyTopStar / KAWAI MS720 / Junior Prommer V2.41 / Mega ST Tastatur / Blitz Floppy + Gotek / MCSWITCH / GABI

Offline tkreutz

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #8 am: Mo 14.10.2019, 07:21:21 »
Sieht gut aus, das ist jetzt mit dem Schmelzverfahren und den Rollen die man kaufen kann.

Kann man die Software auch mit einem Android Tablett steuern?

Ja, das ist alles Standard-Material und mit den mitgelieferten Düsen gedruckt.

Für das alte Modell wurde eine angepasste Cura Version für Mac und PC angeboten. Daneben kann man aber vom USB-Stick drucken. Bei dem neuen Modell ist Bluetooth mit an Board. Von Haus aus ist keine Software für mobile Geräte dabei. Obwohl es im Kickstarter Projekt angedacht war, ein opensource System zu nutzen, haben sich die Snapmaker Macher dazu entschieden, letztendlich ein closed Software System zu etablieren. Die Maschine wurde auch gleich bei Marktstart von einem China-Hersteller geklont.

Die Frage ob, das das System geöffnet wird, um ggf. auch Moddings in der Firmware zu erlauben, ist noch nicht endgültig geklärt. Deswegen kann man auch nicht einfach beispielsweise eine Dual-Extruder eines anderen Herstellers einsetzen. Es gibt aber Bauanleitungen für Third-Party Module, die auch von Community Mitgliedern erstellt worden sind (z.B. stärkerer Laser usw.).

Ja, die Einschränkung fand ich auch ein wenig schade im Vergleich zu opensourcebasierten Produkten. Aber Makerbot ist ja mittlerweile auch closed, weil sie Angst haben, dass ihre Ideen gleich von China-Klones gekapert werden.

Insgesamt bin ich damit aber zufrieden. Natürlich ist nicht jeder 3D Drucker für jeden geeignet und der Markt wird täglich größer. Es kommt halt stark darauf an, was man damit machen möchte.
« Letzte Änderung: Mo 14.10.2019, 07:24:16 von tkreutz »

Offline neogain

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Re: 3D Drucker - welcher ist zu empfehlen
« Antwort #9 am: Mi 16.10.2019, 18:29:37 »
Wenn du kleinere Sachen drucken willst für Atari z. B. dann leg dir einen Chinakracher wie den Creality CR10s zu. Damit kannste schon einiges machen (PLA, ABS, TPU, PETG drucken). Zudem ist der nicht ganz so teuer und auch leicht aufzubauen.

Vernümftige Ergebnisse bekommt man auch mit billigen 3D Druckern ohne Probleme hin. Wenn du Sachen drucken möchtest, die hohe Temperaturen aushalten und stabil sein sollen, dann nimm ABS oder PETG als Filament. Was du da als Marke nimmst, ist auch ziemlich egal. Ich benutze teure sowie billige Filamente und so gravierend sind die Unterschiede nicht. Am Besten einen günstigen Drucker zum probieren holen und wenn du dann richtig Blut geleckt hast, kannste immer noch upgraden.
« Letzte Änderung: Mi 16.10.2019, 18:43:38 von neogain »
* ATARI 1040STe, 4MB Ram, TOS 2.06 (der Unantastbare)
* ATARI Mega ST2; 4MB Ram; ET4000; FTOS 4x; IDE SD Adapter 16 GB
* ATARI 1040 STf; 1MB (der erste nach 20 Jahren wieder)... rote LED's ;)
* ATARI Portfolio 512KB Ram; 128MB CF IDE; 6Mhz Overclock
* ATARI 260ST; 4MB Ram; FTOSx4; IDE 9GB