Autor Thema: Installation von Falcon / ST auf Emulator übertragen, Erfahrungen?  (Gelesen 314 mal)

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Offline currock

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Ich habe es bisher geschafft, meine Falcon-Installation mti 1GB interne IDE und 1GB externer SCSI-Platte auf eine 8GB SD-Karte zu kopieren und diese Image entweder im Falcon am IDE-Port oder mit Aranym laufen zu lassen. Mit Aranym funktionieren auch die alten Original-Images der beiden Platten mit meiner alten Installation aus den 90ern. Die Images konnte ich dank einer PCI-SCSI-Karte in meinem alten PC erstellen. Achja, es wird ausschließlich Debian genutzt, Windows spielt hier keine Rolle.

Jetzt bin ich dabei, meine noch etwas ältere Installation meines 1040er STFM und einer 240 MB Quantum am ACSI-Port  auf den PC und zum Emulatur zu bringen. Bisher habe ich es nur mit Hatari auf dem PC versucht, wobei ich den nicht so wirklich verstehe.

Der einzige Emulator, der mit dem Image etwas anfangen konnte, ist Hataroid auf dem Smartphone. Er hat verschiedene Autostart-Programme geladen und hat dann Bomben geworfen, aber immerhin hat der das Dateisystem erkannt und Programme gefunden.

Meine nächsten Versuche in der Richtung sind, das Image noch einmal zu erstellen, und zwar mit dd. Für das jetzige habe ich dcfldd verwendet, mit dem ich schon bei anderer Gelegenheit mal Probleme mit Ungenauigkeiten hatte. Desweiteren versuche ich mal, das alles mit Aranym zu starten, bisher ging das am besten.

Das System auf dem Emulator neu anzulegen ist vielleicht einfacher, bis auf die Handbücher, die man wieder wälzen muss, weil alles so lange her ist. Mir geht es darum, meine alten Installationen auf einer aktuelleren Hardware zu nutzen, also so richtig Retro mit dem ganzen Kram, den man damals veranstaltet hat.

Offline Arthur

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  • Mein Atari erinnert mich an die gute alte Zeit..
Pera Putnik hat ein Programm für Windos und Linux programmiert mit dem sich Images von Speicherkarten und Festplatten erstellen lassen.

Offline currock

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Danke für den Hinweis. Ich benutze Debian Jessie, und müsste daher das Programm erst einmal kompilieren. Dazu sind aber die qt3-libs erforderlich, die es für jessie nicht mehr gibt.
Also werde ich mal versuchen, die Windows-Version unter XP zum laufen zu bringen. Geht alledings auch nur unter VirtualBox, das auf dem Rechner mit der SCSI-Karte nur seeeehr langsam läuft.
Und ich mag Windows nicht so gerne direkt an der Hardware herum machen.

Offline Arthur

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Das Binary funktioniert nicht? Oder ein entsprechendes Linux vom USB Stick starten?

Offline currock

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Funktioniert leider auch nicht. Ein Fedora entsprechenden Alters kriege ich hier nicht in der VirtualBox zum laufen, und unter Debian funktioniert das Binary nicht, es fehlen librarys, die zu alt sind. Schade drum.

Offline gh-baden

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Das System auf dem Emulator neu anzulegen ist vielleicht einfacher, bis auf die Handbücher, die man wieder wälzen muss, weil alles so lange her ist. Mir geht es darum, meine alten Installationen auf einer aktuelleren Hardware zu nutzen, also so richtig Retro mit dem ganzen Kram, den man damals veranstaltet hat.

Wieso eigentlich Image oder neu anlegen? Das ist doch FAT16, die ganze Installation kannst du doch dateiweise kopieren? Danach den HD-Treiber frisch installieren (wenn du nicht EmuTOS nutzt), und fertig.

Eine sektorweise Kopie bräuchtest du nur, wenn du nicht-FAT-Partitionen hast.
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Offline Thorsten Otto

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Eine sektorweise Kopie bräuchtest du nur, wenn du nicht-FAT-Partitionen hast.

Selbst dann bräuchte man das nicht. Die Dateisysteme von Atari sind auch alle unter linux bekannt. Einziges Problem is manchmal die Partitionstabelle, die je nach linux, und je nachdem von welchem Atari-Treiber sie erstellt wurde, oft nicht erkannt wird. Da die Platte am ACSI Port hing, dürfte auch Byte-Swapping hier kein Problem sein.

Einziges Problem sollte also sein, festzustellen wo welche Partionen anfangen, und wie gross sie sind.

Vlt. kannst du mal nen Hexdump vom ersten Sektor der Platte posten.