Autor Thema: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution  (Gelesen 1770 mal)

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Offline Lukas Frank

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Re: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution
« Antwort #80 am: Do 07.06.2018, 14:42:49 »
Also ich für mein Teil richte mir das System selber ein. Suche den Desktop aus und die Tools die ich nutzen möchte. So was fertiges wo mir das ein oder andere nicht gefällt ist nichts für mich.

Und jetzt macOS, Linux oder Windows nachäffen zu wollen ist lächerlich. Das gibt die alte Atari TOS Software auch nicht her, finde ich ...
« Letzte Änderung: Do 07.06.2018, 14:44:42 von Lukas Frank »

Offline Arthur

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Re: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution
« Antwort #81 am: Do 07.06.2018, 15:58:48 »
Offizielle Quelle für aktuelles FreeMiNT:

https://github.com/freemint/freemint

weiter unten auf der Seite ist ein Link "1-19-nnn Download (preinstalled)", dem folgen.

Aktuell führt der auf : https://bintray.com/freemint/freemint/snapshots/1-19-4c3

weiter unten findet ihr dann das 68000er Paket.

https://bintray.com/freemint/freemint/download_file?file_path=snapshots%2Ffreemint-1-19-4c3-000.zip

Nach C: entpacken und fertig ist ein minimales MiNT.

Eine neuere Version entpackt sich automatisch in einen anderen Ordner, jeweils passend zur Kernelversion.

Ihr könnt dann noch etwas ausmisten, zb Minix und ext2 Filesystemtreiber entfernen, wenn ihr ohnehin nur FAT und FAT32 benutzen wollt. Ohne Netzwerk braucht ihr auch kein nfs.xfs.

Aber grundsätzlich müsste das Paket startfertig sein.
Je nach Hardwareaustattung dann noch die Treiber für Netzwerk USB usw aus den jeweiligen Ordnern
in den C:/mint/1-19-nnn/ kopieren.

Wer einen 020 und höher Prozessor hat, nimmt das 020 Paket (ist 020-060 optimiert). Dafür braucht man sicher keinen Installer.

Von dort aus kann man dem Guide von Probehouse Software folgen, um sein FreeMiNT anzupassen und ggf. die Unix Umgebung hinzuzufügen. Für mich ist das ein Feature, das ich gern mit drauf habe

So habe ich das beim Amitari FreeMiNT gemacht.
Da gibt es ebenfalls 2 Versionen: GEM only und GEM+Unix


Viel Spaß damit
btl

Hab die unter Hatari 2.1 unter Windows und im TT installiert doch immer eine VFAT-Fehlermeldung... irgendwie ernüchternd.

Offline Lukas Frank

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Re: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution
« Antwort #82 am: Do 07.06.2018, 16:00:55 »
Wie lautet denn die Fehlermeldung ganz genau ...

Offline ari.tao

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Re: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution
« Antwort #83 am: Do 07.06.2018, 16:39:46 »
VFAT nicht auf allen und schon gar nicht auf der Boot-Partition einrichten!
Bei mir läuft VFAT nur via Part.-Kontroller nachgestartet, also wenn ich ein zweites Plättle gebrauche, das mit der WinDose zum DatenTausch benutzt wird. Das muß aber nicht so sein. Zur Installation von MiNT sollte VFAT nicht nötig sein (und ändern kann man´s hinterher immer noch).

Irgendwie habe ich hier den Eindruck, daß manche den Hausbau beim Dach beginnen wollen... Schön von unten aufbauen und mit zunehmendem Verständnis mitwachsen lassen!

Auch lassen sich BGM-Partitionen später (mit HDDRIVER) in MINIX oder EXT2 umwandeln:
« Letzte Änderung: Do 07.06.2018, 16:48:09 von ari.tao »
Falcon+ddd32MHz, TT+CrazyDotsGK und noch ein paar andere.

Offline ari.tao

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Re: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution
« Antwort #84 am: Do 07.06.2018, 17:15:00 »
CrippleMint finde ich nicht so prickelnd, weil da der ganze unix-Unterbau fehlt, ohne den kann man sich in MiNT nicht so einarbeiten, dass man am Ende auch versteht, wie es funktioniert.
Noch einmal ganz deutlich und zum mitmeißeln:
   MiNT und UNIX sind grundsätzlich voneinander völlig unabhängig!
Du kannst die Vorzüge von MiNT (die ich in #3 aufgezählt habe) genießen, ohne irgendwie mit Unox zu tun zu kriegen - und wenn es Dir andererseits aber nur um Unix geht, dann besorge Dir doch zB. das Atari-BSV, dann hast Du mit MiNT gar nix zu tun.

Es gab auch mal die KGMD, das war auch ein Fertig-Gericht für ein unoxoides MiNT.

... Versuch: 512 MB ... für das System. Es wurde sehr eng.
Warum eine Part. von einem halben GB für Dich zu eng ist, das ist mir ein völliges Rätsel. Ich komme mit 255MB pro Partition aus und habe auf der Boot-Part., auf der MiNT liegt, noch jede Menge Platz über. Meine Empfehlung zur Partitionierung habe ich ja schon mehrfach dargelegt. Anwendungen gehören _nicht_ auf die Boot-Partition!

PS: Fuchs, Du hast die Gans gestohlen, gib´ sie wieder her ...
Falcon+ddd32MHz, TT+CrazyDotsGK und noch ein paar andere.

Offline maanke

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Re: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution
« Antwort #85 am: Do 07.06.2018, 19:27:44 »
Zitat
Am Ende der EasyMint-Installation, wenn sonst alles installiert wurde, einfach nur ein größeres Archiv mit vorkonfigurierter und getesteter Software in ein standardistierten Pfad (unabhängig von der Partitionierung der Platte, das wäre ja über das virtuelle Laufwerk U: machbar) auspacken
Das war nie Sinn und Zweck von EasyMiNT und würde auch niemals in EasyMiNT einfließen (wenn ich es noch weiterentwickeln würde, was ich nicht tue).
EasyMiNT verstand sich immer nur als Installer für den Unixunterbau und das AES plus Desktop.

Zitat
Wäre toll, wenn du deine Tätigkeit wieder aufnimmst,
Keine Chance, wie schon geschrieben, rpm auf dem Atari ist tot und EasyMiNT auf die von den MiNT-Jungs bevorzugten Debianpakete umzubauen lohnt den Aufwand nicht, das käme praktisch einer Neuprogrammierung gleich.
Neue URL der EasyMiNT-Seite:
http://atari.grossmaggul.de

Offline Lukas Frank

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Re: Diskussion: Weiter-Entwicklung einer universellen MiNT Distribution
« Antwort #86 am: Do 07.06.2018, 19:55:14 »
Wie läuft denn der Debian 68k Linux Unterbau mit MiNT zusammen? Braucht es da nicht neue Programmteile?