Autor Thema: Rückblick eines Designer  (Gelesen 1432 mal)

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Offline tuxie

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Tschau Ingo


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Offline kcr

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #1 am: Mo 15.01.2018, 15:45:14 »
Schöner Artikel, wenn auch nicht zu 100% korrekt  ;D
Atari: CLAB Falcon MK2 CT60e 14MB/512MB 2x32GB CF FPU,  Falcon 030 14MB FPU, TT030 10MB ST 256MB TT Crazy Dots 2 ThunderStorm Lightning 8GB IDE CF, TT030 10MB ST 64MB TT Megavision 300, Mega STE 4MB Crazy Dots Lightning, Mega ST 10MB Utrasatan ET4000, ST-Book, Stacy 4 16MHz, 1040 STE 4MB UltraSatan, 520 STE, diverse 1040er, 520er, 260er, PC1, PC5, Portfolio, NetUSBees + diverse 8-Bit Ataris u.v.m.
Amiga: 3x A500, A600 Furia, A1200 030@50MHz, 2x A1200 060@50MHz 4GB, A3000T 060@50MHz

Offline Arthur

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #2 am: Mo 15.01.2018, 19:25:18 »
Schöner Artikel, wenn auch nicht zu 100% korrekt  ;D

Dem schließe ich mich an.... schöner Schreibstil.

Offline MJaap

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #3 am: Mo 15.01.2018, 22:49:21 »
Da der Autor auf die ST-Computer verweist, verzeihe ich gerne kleine Ungenauigkeiten ;)

Offline 1ST1

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #4 am: Di 16.01.2018, 07:35:36 »
Die Fehler sind ja alle nur Kleinigkeiten (Mega STE erschien als Trostpflaster bis der TT erschien, jaja...), aber insgesamt ist der Artikel gut gemacht, auch wenn sich die Faust ins Gesicht des Autors fliegen will, weil TOS angeblich SOOOOOO buggy und instabil war, Ja buggy schom etwas, aber instabil eigentlich garnicht. Der Amiga ist VIIIIIEEEEEL häufiger abgestürzt. Aber immerhin wurde letzterer nur an einer Stelle erwähnt.
Meine Beiträge waren immer "IMHO". Der Urlaub wird deutlich verlängert. Ich KANN wieder schreiben, aber ob ich das noch WILL?

Offline dbsys

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #5 am: Di 16.01.2018, 08:30:53 »
@tuxie danke für den Link.

Das ist ein wirklich schöner Fund und auch ein gut geschriebener Artikel.

Offline MJaap

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #6 am: Di 16.01.2018, 20:48:29 »
auch wenn sich die Faust ins Gesicht des Autors fliegen will, weil TOS angeblich SOOOOOO buggy und instabil war, Ja buggy schom etwas, aber instabil eigentlich garnicht.

Ja, das wundert mich auch. Da gab es auch so einen älteren Artikel (auf Spiegel Online) in dem so was behauptet wurde. Klar, über die Fehler im TOS wurde 85-93 auch ausführlich berichtet, aber Anwendungen stürzten äußerst selten ab.

Abstürze hatte ich eigentlich nur beim Programmieren (logisch) und beim Start von älteren Programmen auf neueren Maschinen. Wäre TOS tatsächlich so instabil gewesen, wäre der ST nie der Musik-Computer Nr. 1 geworden und in der Industrie und in Geräten wie FlixCard liefen STs quasi tagelang.

Offline mfro

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #7 am: Di 16.01.2018, 21:42:37 »
Tja, damals gab's halt nicht alle vier Wochen einen Patch-Day...
And remember: Beethoven wrote his first symphony in C

Offline gh-baden

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #8 am: Di 16.01.2018, 21:52:24 »
Ja, das wundert mich auch. Da gab es auch so einen älteren Artikel (auf Spiegel Online) in dem so was behauptet wurde. Klar, über die Fehler im TOS wurde 85-93 auch ausführlich berichtet, aber Anwendungen stürzten äußerst selten ab.

Abstürze hatte ich eigentlich nur beim Programmieren (logisch) und beim Start von älteren Programmen auf neueren Maschinen. Wäre TOS tatsächlich so instabil gewesen, wäre der ST nie der Musik-Computer Nr. 1 geworden und in der Industrie und in Geräten wie FlixCard liefen STs quasi tagelang.

Nicht nur das, sondern auch mit Signum, Tempus Word, 1st Word, Adimens, Lindner-TeX, Arabesque, Megapaint, CS-TeX, Calamus, Pagestream etc. lief der ST ja langzeitstabil mit SingleTOS.

(die späteren Generationen erwähne ich nicht, da diese nach der Betrachtungszeit des Artikel-Autors liegen)

Allerdings gab es einige Effekte, die zu dem Eindruck des Autors geführt haben können:
- TOS 1.0 und Festplatten war wirklich übel
- manche frühe Software war Schweinesoftware und schrieb den Stack kaputt oder wild im Speicher rum
- und mancher ST wurde vom „Bekannten“ mit einer Speichererweiterung versehen, die alles andere als fachgerecht verbaut wurde, ich kenne STs, die abhängig von der Raumtemperatur laufen

EDIT: okay, Calamus 1.09N lief nicht wirklich langzeitstabil, nehme ich zurück …
« Letzte Änderung: Di 16.01.2018, 22:00:42 von gh-baden »
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Offline 1ST1

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #9 am: Mi 17.01.2018, 07:21:07 »
Ich hatte gerade mit Calamus 1,09N keine Probleme, mit den Vorgängern schon. Das würde ich aber nicht TOS anlasten.
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Offline MJaap

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #10 am: Do 18.01.2018, 00:05:44 »
Also die Fahrkartenautomaten hier in NRW würden mit einem ST sicher stabiler laufen. Ich habe schon häufiger Automaten gesehen, die den Windows-Desktop zeigten  >:D

Aber klar, frühe Software neigte zu Schweinereien. Das war auf anderen Systemen nicht anders. Für manchen Entwickler war es vielleicht auch ein Schock, dass es so etwas neumodisches wie OS-Updates gab.

Offline gh-baden

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Re: Rückblick eines Designer
« Antwort #11 am: Do 18.01.2018, 00:20:02 »
Aber klar, frühe Software neigte zu Schweinereien. Das war auf anderen Systemen nicht anders. Für manchen Entwickler war es vielleicht auch ein Schock, dass es so etwas neumodisches wie OS-Updates gab.

Nun, für die vorigen Homecomputer gab es die ja auch nicht. Das Denken, dass man sauber und möglichst defensiv/portabel programmieren sollte, lohnte sich auf einem klassischen 8-Bitter nicht, bzw. wurde mit vermehrtem Speicherverbrauch bestraft. Man musste entweder die Programmierer-Blickwinkel-Brille neu justieren bei den großen A’s, oder man hatte Erfahrung mit größeren Systemen.
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