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« Letzter Beitrag von anpera am Heute um 01:24:22 »
Genau das ist das Problem. Viele der billigeren USB-Diskettenlaufwerke unterstützen DD nicht. (Reicht schon, wenn's nicht ausdrücklich dabei steht.) Dann klappt der Format-Befehl nicht. Die internen "echten" Laufwerke haben den HD/DD-Schalter eigentlich immer. Bei internen USB-Laufwerken muss man schon wieder aufpassen.
Das Gerücht könnte auch von den Images kommen. Denn um die Atari-Disk-Images direkt auf Diskette zu schreiben, braucht man eine andere, hardwarenahe Art von Zugriff auf das Laufwerk, die man unter Windows auf USB-Laufwerke nicht bekommt.
Das gilt übrigens auch für das Schreiben (und Lesen) von Festplattenimages auf SD-Karten. Mit USB-SD-Kartenlesern, egal ob intern oder extern, ist mir das noch nicht gelungen. Mit dem intern irgendwie anders angeschlossenen SD-Kartenleser an meinem Laptop geht's problemlos. (Mach ich mit DRIMG135. Gibt's da inzwischen bessere Lösungen?)
Mir ist noch eine Art eingefallen, wie man Dateien von Diskimages auf Diskette bekommt: Mit einem Atari-Emulator wie z.B. STEEM. Damit kann man Dateien vom Image auf die PC-Platte kopieren und von dort auf Diskette. Ist nicht ganz dasselbe, und bei den höher formatierten Disks oder Disks mit versteckten Sektoren, falschen Diskinfos, eigenem Dateisystem oder anderen Bosheiten hat man sowieso ein Problem.
Ja, sind alles Erfahrungswerte. Ich tausche schon seit den 90ern über Diskette zwischen ST und PC.
Selbst mein neuester Gaming-PC hat noch ein internes USB-Diskettenlaufwerk - obwohl der Datenaustausch über NetUSBee und GoTek inzwischen sehr viel bequemer geht.
Ja, Die Atari-Festplattenkabel sind leider nicht mehr leicht zu bekommen - oder teuer. Und zum Selberbasteln bekommt man die Stecker auch nur noch schwer.