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Hardware => Hardware (Classic 16-/32-Bit) => Thema gestartet von: vad4r am Do 31.01.2019, 15:23:42

Titel: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Do 31.01.2019, 15:23:42
Hallo,

da mein MSTE nun einwandfrei läuft, überlege ich, wie ich die Kiste upgrade.
Lüfter und Festplatte (LP105S) versuchen aktuell noch, sich gegenseitig zu übertönen. Ein neuer Lüfter ist schnell erledigt, bei der Festplatte sieht es anders aus.

Der montierte SCSI Adapter ist auf jedefall ein Dritthersteller und es gibt nun 3 Optionen:

-Ich tausche die Festplatte aus. Einen Ersatz sollte ich finden, da ich hauptsächlich in PC Foren unterwegs bin. Auch wenn sie leise sein sollte, wird man sie wohl hören.

- Es wird ein internes GigaFile angeschafft. Mit ACSI Adapter und HDDriver zusammen ca.140€ - keine günstige Anschaffung.

-Ein weiterer Adapter => SCSI2SD wird angeschafft. Kostet ca. 60-80€

Für folgende Fragen habe ich keine Antworten gefunden:
Welches der 3 Systeme arbeitet am schnellsten?
Welches der 3 Systeme arbeitet am zuverlässigsten?
Kann das GigaFile im Vergleich zur Festplatte mehr als 1GB verwalten?
Funktioniert so ein Adapter an Adapter gebastel ACSI > SCSI > SCSI2SD überhaupt gut und was kann da verwaltet werden?

Außerdem habe ich mir ein Gotek mit FlashFloppy fertig gemacht und würde das am liebsten mit Bootselector als zweites Diskettenlaufwerk mit in den MSTE packen. Platz ist unter der HDD Abdeckung da und ich habe schon auf PC Gehäuse umgebaute MSTE mit 2 Floppys gesehen - aber wie schließe ich das 2. LW an?

Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: czietz am Do 31.01.2019, 15:57:51
Welcher SCSI-Adapter ist denn verbaut?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Do 31.01.2019, 16:50:57
Eine Vantage Micro von Hard&Soft ?
Bin mir nicht sicher, die Platine passt, es fehlen aber rechts die Bauteile:
Meine ist unten auf dem Bild zu sehen, hier ein Vergleichsbild: http://wiki.newtosworld.de/images/5/52/VantageMicro_Draufsicht.jpg
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Do 31.01.2019, 16:53:03
Hier geht das rote Kabel von dem Adapter hin - wofür ist denn das?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Lukas Frank am Do 31.01.2019, 17:13:14
Schau mal in den Schaltplan vom Mega STE. R408 ist ein Widerstand der das RW Signal führt.

Dein Hostadapter ist eigentlich für einen Atari Mega ST gedacht. Da wurde einiges gebastelt zum Betrieb im Mega STE.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Do 31.01.2019, 17:30:10
Außerdem habe ich mir ein Gotek mit FastFile fertig gemacht und würde das am liebsten mit Bootselector als zweites Diskettenlaufwerk mit in den MSTE packen. Platz ist unter der HDD Abdeckung da und ich habe schon auf PC Gehäuse umgebaute MSTE mit 2 Floppys gesehen - aber wie schließe ich das 2. LW an?

Der Shugart-Bus ist ein Bus-System. An dem zugehörigem Kabel kannst du entweder einen weiteren Anschluss quetschen oder du wechselst das Kabel mit dem einen Anschluss gegen eins mit zwei Anschlüssen aus. Das Kabel hat sogenannt Drive Selekt Leitungen (mit den Signalen DS0 und DS1) die dafür sorgen das nur ein Laufwerk am Bus sich angesprochen fühlt. Die Signale kommen vom Soundchip! Der ST kann auch mit HD-Laufwerken (Aufrüstkit (GAL und Ajax) von Atari notwendig) arbeiten was dann eine höhere Kapazität und eine doppelte Datenübertragungsrate bietet.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: czietz am Do 31.01.2019, 18:31:39
Der verbaute ACSI-SCSI-Adapter ist vermutlich auf 1 GiB beschränkt, egal ob Du eine Festplatte oder eine SCSI2SD dort anschließt. Die Gigafile mit passendem Treiber (ICD oder HDDRIVER) hat diese Größenbeschränkung nicht. Eine Ultrasatan auch nicht. (Hinweis: Beim internen Einbau der Ultrasatan wird der externe ACSI-Anschluss des MegaSTE deaktiviert.)

Ich habe selbst eine Gigafile im MegaSTE. Ich musste etwas probieren, um eine SD-Karte zu finden, die darin problemlos läuft, seitdem funktioniert aber alles.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am Do 31.01.2019, 18:52:46
Der Hostadapter ist von 1992, ich denke nicht, dass der noch auf 1 GB begrenzt ist, sondern wie alle modernere Adapter auch auf 2 GB pro SCSI-Adresse . SCSI2SD nehmen und ausprobieren. Außerdem ist dieser Hostadapter sicher nicht auf 1 SCSI ID begrenzt wie der originale im M-STE. Das heißt, SCSI2SD kann auch auf bis zu 4 logische SCSI-Laufwerke partitioniert werden, dann hat man im MegaSTE auf einer SD-Karte vier logische Platten, das heißt 4x1 GB oder 4x2 GB 4  als separate Platten im direkten Zugriff. Das Aufteilen einer SD-Karte in bis zu 4 SCSI-IDs kann die Gigafile nicht, das kann nur der SCSI2SD, und mit diesem Hostadapter kann man die 4 SCSI-Adressen dann auch als eigenständige Platten ansprechen, die dann wiederum in logische FAT-Partitionen unterteilt werden müssen, jede bis zu 510 GB groß (eigentlich 512, aber ich empfehle, da immer etwas drunter zu bleiben). (Oder man installiert BigDOS und spricht damit direkt 1 GB Partitionen an (außer c:, die muss kleiner als 512 MB bleiben!). Für mich wäre die Auswahl klar.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Do 31.01.2019, 20:00:21
Habe mich mal ein bisschen belesen:
http://www.codesrc.com/mediawiki/index.php/SCSI2SD_V5_Compatibility

Und dort steht, das die SCSI2SD V5 beim MegaSTE eine 1GB Limitierung hat:
Zitat
Atari MEGA STE

    needs J3 TERMPWR jumper
    1GB limit (--blocks=2048000). The OS will fail to read the boot sector if the disk is >= 1G

Mit dem Partitionieren der SD Karte in 4 Partitionen gaukelt man also dem Adapter vor, das 4 Festplatten vorhanden sind, die er jeweils mit 1GB verwalten kann?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Neueralteruser am Do 31.01.2019, 20:29:00
Habe mich mal ein bisschen belesen:
http://www.codesrc.com/mediawiki/index.php/SCSI2SD_V5_Compatibility

Und dort steht, das die SCSI2SD V5 beim MegaSTE eine 1GB Limitierung hat:
Zitat
Atari MEGA STE

    needs J3 TERMPWR jumper
    1GB limit (--blocks=2048000). The OS will fail to read the boot sector if the disk is >= 1G

Mit dem Partitionieren der SD Karte in 4 Partitionen gaukelt man also dem Adapter vor, das 4 Festplatten vorhanden sind, die er jeweils mit 1GB verwalten kann?
Nein - ich denke da eher, die 1GB Maximalkapazität bezieht sich auf das Serien-interface, daß leider auf 1GB beschränkt war!
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Neueralteruser am Do 31.01.2019, 20:40:44
Hallo,
...
Außerdem habe ich mir ein Gotek mit FastFile fertig gemacht und würde das am liebsten mit Bootselector als zweites Diskettenlaufwerk mit in den MSTE packen. Platz ist unter der HDD Abdeckung da und ich habe schon auf PC Gehäuse umgebaute MSTE mit 2 Floppys gesehen - aber wie schließe ich das 2. LW an?
Was ist "FastFile" beim GOTEK?
Hardwaremäßig dürfte es beim M-STE kaum Probleme geben,  die DS1 müßte am Shugart an der Leitung 12 angreifbar sein! Wenn Du einen "Bootselektor" benötigst, läßt sich so Was leicht mit einem 2xUm Schalter bewerkstelligen!

Edit: Bevor Dir geraten wird auf HD umzurüsten, solltest Du erstmal feststellen, ob Deiner nicht schon entsprechend ausgestattet ist, die würden nämlich mW teilweise schon mit HD Laufwerk von Atari ausgeliefert!
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Lukas Frank am Do 31.01.2019, 20:47:34
Wüsste nicht das ein Hard&Soft Vantage Micro ICD kompatibel wäre also ist die Grenze bei 1GB max.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Do 31.01.2019, 20:51:17
Was ist "FastFile" beim GOTEK?
....

Sorry, meinte FlashFloppy.
Danke für den Tipp, werde mal nach einer Bauanleitung suchen.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am Do 31.01.2019, 21:11:35
Und dort steht, das die SCSI2SD V5 beim MegaSTE eine 1GB Limitierung hat:

Das bezieht sich auf den originalen Hostadapter im Mega STE. Wahrscheinlich aber ncht auf deinen. Deiner kann mit Sicherheit auch mehr als eine SCSI-ID.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am Do 31.01.2019, 21:14:49
Wüsste nicht das ein Hard&Soft Vantage Micro ICD kompatibel wäre also ist die Grenze bei 1GB max.
Ich bin mir auch nicht sicher. Aber der SCSI2SD kann gleichzeitig 4 SCSI-Festplatten auf einer SD Karte emulieren. Das heißt, man kann da mindestens 4 x 1 GB ansteuern. Vielleicht sogar 4 x 2 GB. Das kann man aber mit entsprechenden SD Karten und Partittionierung in der SCSI2SD Firmware per USB-Anschluss am PC konfigurieren und testen. Da der Hoistadapter von 1992 ist, ist es durchaus möglich, dass er ICD-kompatibel ist, und somit 2 GB pro SCSI-Gerät adressieren kann.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Neueralteruser am Do 31.01.2019, 21:15:28
Sorry, meinte FlashFloppy.
Danke für den Tipp, werde mal nach einer Bauanleitung suchen.
Bauanleitung? Einfach vor dem ersten Laufwerk Leitung 10 und 12 aufspießen und eine 4adrige Flachbandleitung - inneren Litze richtung MoBo - anlöten und Litze neu isolieren (evtl mit zuvor über enzelne Litze gestülpten Schrumpfschlauch), um gegenseitigen Kontakt zu vermeiden. Am anderen Ende der Schalter, an dem Du vorher die Außenkontakte diagonal verbindest (je 2); die mittleren Litze kommen dabei an die Mittenkontakte ...

Das bezieht sich auf den originalen Hostadapter im Mega STE. Wahrscheinlich aber ncht auf deinen. Deiner kann mit Sicherheit auch mehr als eine SCSI-ID.
Hatte ich schon erwähnt!
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am Do 31.01.2019, 21:17:20
Ich hab doch auch nicht dich zitiert.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 10.02.2019, 20:11:18
Was mir aufgefallen ist: einige Mega STE haben zwei LEDs, andere nur eine - wovon hängt das denn ab?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: czietz am So 10.02.2019, 20:23:18
Was mir aufgefallen ist: einige Mega STE haben zwei LEDs, andere nur eine - wovon hängt das denn ab?

Davon, ob in der "Dose" rechts eine Festplatte eingebaut ist oder nicht -- die zweite LED zeigt nämlich die Aktivität der Festplatte.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Do 14.02.2019, 19:51:45
Dankeschön :)

Habe heute mal meinen zweiten Mega STE (mit 2 LEDs) angeschlossen, der bringt aber nur ein weißes Bild. Getestet habe ich:

Speicher aus dem funktionierenden STE
Festplatte ab
SCSI Adapter ab
andere TOS Bausteine
mit/ ohne / andere Tastatur
leider ohne Änderung. Beim ersten Start überhaupt kamen Farbfehler in lila/gelb, danach immer nur weiße Bilder.
Aufgefallen ist mir nur, dass das Datenkabel von der Floppy verdreht aufgesteckt wurde.

Ich hoffe natürlich, das der Fehler zu finden ist und hoffe zuerst auf einen korridierten Chipkontakt, wie Amigas sie gerne mal haben - wonach könnte ich sonst noch schauen?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Do 14.02.2019, 20:24:13
Als TOS-Ersatz zum Testen sollte es schon ein 2.05 oder 2.06 sein. Bei Fehlern ist ein Testmodul zu empfehlen. Das ein weißes Bild kommt ist schon mal gut.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Do 14.02.2019, 21:46:48
Okaaay, welches Testmodul empfehlt ihr denn?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Do 14.02.2019, 23:54:55
Atari hat für jedes Model eine sogenantes Diagnosemodul für den ROM-Port für die Techniker angeboten. Diese sehen äusserlich gleich aus sind aber für die jeweiligen Modelle spezifisch und funktionieren nur im jeweiligen Modell. Also Atari ST bzw. Atari Mega ST, oder Atari STe bzw. Mega STe sowie TT oder Falcon.

Du benötigst eins für den STE. Von einigen Anbietern gibt es auch Multi-Module (https://forum.atari-home.de/index.php/topic,14821.msg234191.html#msg234191) die sich per Jumper entsprechend einstellen lassen.

Oder hier nur für einen Typ z.B. ST bzw MST. (https://forum.atari-home.de/index.php/topic,13701.msg219484.html#msg219484)


Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Fr 15.02.2019, 00:14:57
Wenn der Atari bestimmte Fehler hat so das er auf dem Bildschirm keine Ausgaben mehr macht dann kann man die Ausgaben auf einen zweiten Atari der über ein Serielles NullModemKabel angeschlossen ist umleiten und "Fernbedienen". Auf diesem Atari läuft dann das Emulator.acc (https://www.atariworld.org/download.php?id=140) vom Atari das man entweder schon auf seinen Disketten hat oder sich z.B. von www.AtariWorld.org downloaden kann. So ein Kabel gibt es Bei Conrad, Reichelt und Konsorten oder hat es im Idealfall schon.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Fr 15.02.2019, 00:19:41
Okaaay, welches Testmodul empfehlt ihr denn?

Wenn du nur STe bzw. MegaSTe besitzt dann reicht ein STe-Modul. Wenn aber noch andere Typen bei dir Wohnen dann nimm besser ein Multimodul (https://forum.atari-home.de/index.php/topic,14821.msg234191.html#msg234191).
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: ari.tao am Fr 15.02.2019, 03:02:51
Das Emulator.ACC ist auf der STE-Language-Disk. Auf der vom Falcon ist es nicht.
Muß man die Serial-Patches einsetzen, um es via NullModem zu betreiben?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Fr 15.02.2019, 07:16:28
Ich hab bisher immer nur das emulator.acc auf der Atari-Diskette benutzt ohne weitere Software. Das es auf einigen Disketten nicht dabei ist liegt daran das Atari später auf die moderneren CPX-Module umgestiegen ist und das emulator.acc als VT-52-Emulator mit den Diagnosemodulen sehr gut harmoniert aber sonst nicht wirklich benötigt wird.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am Fr 15.02.2019, 07:35:18
Man kannauch einfach Rufus oder so benutzen, oder ein Terminalprogramm auf dem PC, was VT52 Steucercodes unterstützt.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Fr 15.02.2019, 11:19:54
Ja, das geht auch... Ich hab z.B. am PC keine serielle Schnittstelle mehr und auch kein Terminal daher nehme ich immer einen Computer nämlich einen echten 1040 ST. ;o))
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Lukas Frank am Fr 15.02.2019, 12:24:25
Mit einem Terminal Programm das eine COM Schnittstelle bedienen kann und einem USB zu Seriell Adapter funktioniert das ganze unter Windows wunderbar ...

9600Baud8n1
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Sa 16.02.2019, 08:23:56
Danke für die Hinweise, aber zuerst brauche ich wohl so eine Diagnosekarte.
Der Rechner lief vor dem Versand, vielleicht hat sich nur ein Chip gelöst? Welcher Chip ist denn für die Grafik/ Bildausgabe zuständig? Einen Denise hat die Kiste ja nicht :p
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: ari.tao am Sa 16.02.2019, 08:45:38
Hoffentlich hat sie durch den Transport (bloß nie mit Hermes!) keinen Haar-Riß abgekriegt.
Einfach mal _alle_ gesteckten Chips wackeln & nachdrüchen.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: czietz am Sa 16.02.2019, 09:47:11
Welcher Chip ist denn für die Grafik/ Bildausgabe zuständig?

Shifter. Siehe hier: http://www.atarimuseum.de/bilder/st/megaste_mainboard.jpg
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Sa 16.02.2019, 13:23:32
Danke für die Hinweise, aber zuerst brauche ich wohl so eine Diagnosekarte.
Der Rechner lief vor dem Versand, vielleicht hat sich nur ein Chip gelöst? Welcher Chip ist denn für die Grafik/ Bildausgabe zuständig? Einen Denise hat die Kiste ja nicht :p

Eine Diagnosekarte ist zwar hilfreich aber auch ein Multimeter und Lötkolben sind zur Fehlerbeheben manchmal notwendig. Für Tips zur Fehlersuche hat Ulrich Skulimma (hier im Forum kurz Skul) schon seit langer Zeit ein hilfreiches Pdf  (http://skulimma.de/ST_rep1.pdf)verfasst. Die Tips sind z.T. auch auf den Mega STE übertragbar.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Sa 16.02.2019, 14:56:09
Gut, hilft mir aber leider nicht. Wenn ich seine Punkte durchgehe, soll ich den Glue raushebeln und Kontakte reinigen. Der GST MCU (MMU+GLUE) ist aber beim Mega STE aufs Board gelötet, so komme ich also nicht weiter...
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Lukas Frank am Sa 16.02.2019, 15:02:24
Beim Atari Mega STE kann man nicht viel machen. Alles was Sockel hat raus, säubern und wieder rein. Das ist alles ...

Mehr Information bringt ein Testmodul zur Not wenn keine Ausgabe über den Systemmonitor kommt über ein Nullmodemkabel und einen anderen Rechner mit Terminal ...
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Sa 16.02.2019, 15:50:05
@vad4r, hast du dich den schon für ein Normales oder ein MultiModul entschieden?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Sa 16.02.2019, 16:35:13
Ich bin am überlegen ob ich überhaupt eins kaufe. Da die Kiste nicht will, gibt es 4. Optionen:

- ein Diagnosetool kaufen - weiß nicht ob es mir was bringt, da ich wohl selbst mit dem Ergebnis nichts anfangen kann. Bin elektrotechnisch halt total unbeleckt.

- die Kiste zurückgeben

- die Kiste als Ersatzteilhaufen missbrauchen

- defekt bei Ebay verkaufen

Wenn Diagnosetool, dann das Multi, da ich noch andere STs habe die spinnen. Ich werde da noch ein bisschen grübeln und mir mal ein paar YT Videos anschauen :)
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am Sa 16.02.2019, 19:46:05
Wie sieht das denn mit diesem Testmodul aus, die Beschreibung ist ja etwas dürftig:
http://www.gossuin.be/index.php/shop

Und nochmal für einen absoluten Anfänger: wie wird ein Mega STE mit Speicher bestückt? Welche Slots werden bei 1, 2 oder 3 MB belegt? (habe vorher extra im Handbuch nachgeschaut, da steht nix :D )
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: czietz am Sa 16.02.2019, 20:12:53
1 MB: vier 256kB-SIMMs,
2 MB: zwei 1MB-SIMMs in U701 und U703,
4 MB: vier 1 MB-SIMMs.

3 MB sind nicht möglich.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Sa 16.02.2019, 22:57:59
Wie sieht das denn mit diesem Testmodul aus, die Beschreibung ist ja etwas dürftig:
http://www.gossuin.be/index.php/shop

Das sieht doch top aus und der Preis ist auch ok. Per Drehschalter auf Atari MSTE Einstellen und in den Romport stecken wenn der Atari aus ist und erst dann Einschalten.

Gibt der Atari selbst nichts mehr auf dem Monitor aus dann wie weiter oben im Thread schon erwähnt einen Atari, der per Nullmodem-Kabel angeschlossen ist und das Emulator.acc ausführt als Terminal benutzen. Es gibt aber auch Fehler da hilft das auch nicht mehr weiter weil z.B. CPU, RAM, serielle Schnittstelle oder eine andere Grundkomponente zu defekt ist. Die Erfahrung sagt aber bei weißem Screen klappt das noch... garantieren kann das aber niemand. ;)
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am Sa 16.02.2019, 23:06:47
Ich bin am überlegen ob ich überhaupt eins kaufe. Da die Kiste nicht will, gibt es 4. Optionen:

- ein Diagnosetool kaufen - weiß nicht ob es mir was bringt, da ich wohl selbst mit dem Ergebnis nichts anfangen kann. Bin elektrotechnisch halt total unbeleckt.

- die Kiste zurückgeben

- die Kiste als Ersatzteilhaufen missbrauchen

- defekt bei Ebay verkaufen

Wenn Diagnosetool, dann das Multi, da ich noch andere STs habe die spinnen. Ich werde da noch ein bisschen grübeln und mir mal ein paar YT Videos anschauen :)

Oder jemanden fragen der Erfahrung hat was MSTE angeht... Vielleicht meldet sich jemand wenn du fragst?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: ari.tao am So 17.02.2019, 00:09:29
Weißer Schirm?
Was hast Du denn so im AUTO\ ?
(Hoffentlich keine Video-Umlenkung (als Hinterlassenschaft einer entfernten GK)).
-------
Wer will denn heute noch weniger als 4MB RAM in seinem MSTE ?!
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am So 17.02.2019, 09:46:57
Nee, sicher nicht. Bevor der Grafiktreiber geladen wird, passiert garantiert erstmal was anderes, und selbst die Grafiktreiber, die ich kenne (Matrix, Nova) geben erstmal eine Meldung auf der internen Grafik raus bevor umgeschaltet wird. Dieser M-STE hat wirklich ein Problem.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Neueralteruser am So 17.02.2019, 12:12:11
Weißer Schirm?
Was hast Du denn so im AUTO\ ?
(Hoffentlich keine Video-Umlenkung (als Hinterlassenschaft einer entfernten GK)).
-------
Wer will denn heute noch weniger als 4MB RAM in seinem MSTE ?!
Nee, sicher nicht. Bevor der Grafiktreiber geladen wird, passiert garantiert erstmal was anderes, und selbst die Grafiktreiber, die ich kenne (Matrix, Nova) geben erstmal eine Meldung auf der internen Grafik raus bevor umgeschaltet wird. Dieser M-STE hat wirklich ein Problem.
Das bringt mich auf eine ganz andere Idee:
@vad4r hat geschrieben:
... Getestet habe ich:

Speicher aus dem funktionierenden STE
Festplatte ab
SCSI Adapter ab
andere TOS Bausteine
mit/ ohne / andere Tastatur
Dh. an einen Test ein Test in geringer Konfiguration hat man fast schon gedacht! @1ST1 hatte mir mal in Bezug auf einen PC-Aufbau einen ähnlichen Rat gegeben, um feststellen zu können, ob das gewünschte MoBo noch funktioniert. Vielleicht hilft das auch hier!
Stöpsel mal alle Geräte ab - auch die SCSI Platine, entferne alle Speicheriegel bis auf einen. Nun versuche zu booten. Wenn die Sache genau so funktioniert wie bei den kleinen ST und das Board des M-STE - zumindest in diesem Bereich - ok sein, sollte nach etwa 1/2 Minute ein Desktop Bild erscheinen - evtl ganz ohne Icons oder nur mit Mülleimer. Warte aber ruhig auch etwas länger. Sollte aber auch jetzt nur ein weißer Screen bleiben, wechsel erstmal mit dem benutzten Spericherriegel in einen anderen Slot, dann den 3. und den Letzten. Das probierst Du das mit den übrigen Riegeln. Solltest Du bis hierher ohne Erfolg sen, ist schon beim Ansprechen des Speichers der Wurm drin! Wenn mit dem ersten Riegel erfolgreich, teste damit alle anderen Slots und setze danach nach und nach weitere Riegel ein - jedes Mal mit erneutem Testboot! Auch wenn es Dir bewußt ist, will ich es hier nochmal wiederholen: Speicherriegel und andere Geräte nur entfernen oder bestücken bei ausgeschaltetem Gerät!
Du hast ebenfalls erwähnt:
...
Aufgefallen ist mir nur, dass das Datenkabel von der Floppy verdreht aufgesteckt wurde.
...
Hast Du Dich dabei nicht geirrt? Es gibt Floppys, bei denen der Shugart Bus verdreht installiert ist und sogar welche mit verkehrter Beschriftung ...
Wie dem auch sei - vielleicht liegt hier der Hund begraben und durch Verpolung diverser Signalwege ist ein Schaden entstanden - dann sollte der bisher empfohlene Test aber auf jeden Fall erfolgrech sein. Jetzt schließen wir die Floppy wieder an. Bei einem erneuten Test sollte der STE auch schon versuchen auf die Floppy zuzugreifen, da aber keine Disk eingelegt sein dürfte, sollte nach etwas längerem Booten ein Desktop kommen, jetzt wie gewohnt mit den Laufwerksikons! Das kann man ajF. hören und an betreffenden LED sehen. Sollte das erfolgreich sein, testen wir erst einmal mit einer leeren Diskette durch formatieren, ob das Laufwerk geschädigt ist. Dann geht der Test weiter mit SCSI Adapter. Sollte alles bis hier erfolgreich sein, kannst Du davon ausgehen, daß ein Fehler auf der Festplatte (vielleicht auch nur ein defektes und nicht lesbares AUTO-Programm durch einen evtl. zerstörten Sektor) die Ursache ist. Wenn ich mich recht entsinne, kann man ab TOS 1.(0)4 das Booten von Drive C: verhindern (bzw. das Abarbeiten des AUTO Ordners und der ACC), in dem man während der Bootphase die Space drückt. Und schließlich testen wir mit Festplatte.
Aber bei Dir ist ja irgendwo früher der Wurm drin, leider konnte ich bei den bisher gemachten Erläuterungen nicht erfassen, wo das Problem auftritt! - ich habe das hier nur so weit ausgeführt für die Nachwelt, wenn jemand hilfesuchend GOOGLEt!
Gehe bitte nochmal diese Testreihe vor und erläutere dann, bis wann's erfolgreich war!
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 12:38:12
entferne alle Speicheriegel bis auf einen

Ich denke es müssen mindesten zwei Riegel sein, wegen dem 16 bittigem Zugriff.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 17.02.2019, 12:38:43
Danke für die ausführliche Anleitung, dazu 2 Fragen:

Ich hatte nach der Speicherconfig vom MSTE gefragt, die Antwort war: bei 1MB = 4x256KB. Kann ich denn auch mit nur einen 1MB die Kiste fahren?

Beim einschalten meines anderen MSTE erscheint nach ~ 1s das Atari Logo oben links. Müßte der andere MSTE das denn nicht auch anzeigen? Ist das TOS abhängig?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 12:40:24
Wenn das Shugartbuskabel der Floppy um 180Grad verdreht gesteckt ist leutet die Floppy LED in der Regel dauernd.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 12:44:44
Danke für die ausführliche Anleitung, dazu 2 Fragen:

Ich hatte nach der Speicherconfig vom MSTE gefragt, die Antwort war: bei 1MB = 4x256KB. Kann ich denn auch mit nur einen 1MB die Kiste fahren?


Wie ich schon s.o. schrieb minimum sind zwei Riegel.

Beim einschalten meines anderen MSTE erscheint nach ~ 1s das Atari Logo oben links. Müßte der andere MSTE das denn nicht auch anzeigen? Ist das TOS abhängig?

Das Logo erscheint, soweit ich mich erinnere, erst ab tos 2.06 im MSTE.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Neueralteruser am So 17.02.2019, 12:47:20
Natürlich kannst Du auch nur 1MB nutzen - aber teste erstmal ob die vorhandenen Riegel überhaupt funktionieren!
Und in jeder Hinsicht ist ein höherer Arbeitsspeicher durchaus sinnvoll ...

Wenn ich mich recht entsinne, ist das Logo nur bei TOS 2.(0)6, nicht beim 2.(0)5! Kann mich da aber auch täuschen! Teste das gleich mal mit dem STeEm ...
Ich denke es müssen mindesten zwei Riegel sein, wegen dem 16 bittigem Zugriff.
Soviel ich von Computern verstehe, arbeiten Computer schon mit geringstem Speicherausbau - nur nicht ganz ohne ...
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 17.02.2019, 12:52:35
Ok, dann teste ich mal.
Die 4MB liefen aber im anderen MSTE, die sollten also in Ordnung sein. Werde jetzt mal die TOS Bausteine in meinen funktionierenden Rechner testen, damit ich weiß, welche Version es ist.

Wofür sind eigentlich die DIP.Switches unten rechts auf der Platine? Die beiden MSTE haben unterschiedliche Einstellungen (beim defekten sind alle Schalter unten, beim funktionierenden ist der 2. von Rechts oben)
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 12:59:39
Ok, dann teste ich mal.
Die 4MB liefen aber im anderen MSTE, die sollten also in Ordnung sein.

Vergiss nicht das auch die Simm-Sockel einen Defekt haben können.

Wofür sind eigentlich die DIP.Switches unten rechts auf der Platine? Die beiden MSTE haben unterschiedliche Einstellungen (beim defekten sind alle Schalter unten, beim funktionierenden ist der 2. von Rechts oben)

Einer deiner MSTE ist wohl mit einem HD-Floppy Kit ausgestattet. Bedeutet ein anderes Ansteuerungs-GAL, Ajax Floppy-Controller und HD-Floppylaufwerk.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am So 17.02.2019, 13:26:51
Ein 68000er ist ein 16/32 Bit Prozessor, die "16" kommt vom 16-bittigem Datenbus extern. Da ein SIMM nur 8 Bit hat, braucht man da zwangsläufig zwei.

Es gibt keinen Grund einen Mega-STE nicht mit 4 MB RAM auszustatten. Weniger ist auf keinen Fall besser.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 13:31:57
Es gibt keinen Grund einen Mega-STE nicht mit 4 MB RAM auszustatten. Weniger ist auf keinen Fall besser.

Doch zu Testzwecken, um Fehlern bzw. Defekten auf die Schliche zu kommen um die es hier ja geht.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 13:34:04
Ein 68000er ist ein 16/32 Bit Prozessor, die "16" kommt vom 16-bittigem Datenbus extern. Da ein SIMM nur 8 Bit hat, braucht man da zwangsläufig zwei.

Danke das du mir das nochmal bestätigst was ich w.o. schon schrieb.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: 1ST1 am So 17.02.2019, 13:35:15
Da kannst du nicht viel testen, denn es müssen mindestens 2 da sein, und die müssen in der ersten Bank sein. Wenn der Fehler nur in der ersten Bank auftritt, hast du damit nichts gewonnen.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 13:39:01
Da kannst du nicht viel testen, denn es müssen mindestens 2 da sein, und die müssen in der ersten Bank sein. Wenn der Fehler nur in der ersten Bank auftritt, hast du damit nichts gewonnen.

Wenn der Fehler demnach in der zweiten Bank auftaucht kommst du dem aber mit 4 eingesetzten Modulen nie auf die Schliche.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: czietz am So 17.02.2019, 14:11:05
Natürlich kannst Du auch nur 1MB nutzen

Ja, mit 4 x 256kByte. Ein einzelner 1-MB-SIMM funktioniert nicht, wie schon mehrfach im Thread erwähnt. Das Diagnosemodul kann allerdings auch komplett ohne RAM zumindest eine Fehlermeldung (nämlich, dass RAM nicht funktioniert) auf der seriellen Schnittstelle ausgeben.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 17.02.2019, 14:19:45
Was soll ich sagen, die Kiste läuft :)
Schuld waren die TOS Bausteine. Diese hatte ich gleich am Anfang ausgetauscht (siehe post #19 in diesem thread), da gab es aber wohl Probleme, denn dort liefen sie nicht an oder ich hatte ggf. nur einen Speicherriegel drin, das war vor meiner Frage noch deren Belegung.
Nun mit dem TOS 2.06 von meinem anderen MSTE schnurrte die Kiste gleich los, inkl. 4MB Test und Festplattenstart.

Die kaputten TOS sind Eproms. Die abdeckenden Aufkleber sind abgefallen, es ist noch eine leicht durchsichtige Schicht drauf geblieben. Eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, das nur ein starkes Licht die Programmierung beschädigen kann, aber anscheinend hat das schon gereicht.

Ich bin jedenfalls schwer begeistert und werde nun erst einmal den NT Lüfter tauschen, eine neuer, leiserer liegt hier schon :)
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 14:28:39
Na super, denke Burkhard hat sich gut in dich hinein versetzen können und dich damit nochmal zum nachdenken angeregt.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 17.02.2019, 15:56:05
Jup :D

Die Frage: wie geht´s nun weiter? Da ich nur ein TOS für 2 Rechner habe, muss ja ein neues her - oder die alten Chips neu programmieren lassen? Bei Ebay gibt es sonst ein 2.06 Satz für ~14€. Kann man das nehmen? Der VK faselt was von Lötkolben?
https://www.ebay.de/itm/Atari-520-1040-ST-E-Mega-STE-Upgrade-TOS-2-06-DE-US-UK-FR-IT-SE-SG-CZ/163523335503?hash=item2612c0154f:g:oacAAMXQUmFShzul
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Lukas Frank am So 17.02.2019, 16:06:42
Original Atari TOS 2.06 in Deutsch kannst du nehmen.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Arthur am So 17.02.2019, 16:13:47
Kannst du zugreifen da dein Rechner ja schon Sockel dafür hat. Wegen der Lötbrücken schau mal hier. (http://phoenix.inf.upol.cz/~opichals/libhyp/hypview.cgi?url=http%3A%2F%2Fwww.newtosworld.de%2Fdmdocuments%2FCHIPS_X.HYP&index=768&line=10#line10) Betrifft den MSTE also nicht.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Gaga am So 17.02.2019, 16:26:30
Wegen der Tos roms kannst Du Dich auch bei mir melden per PM.
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Neueralteruser am So 17.02.2019, 16:35:07
Also bin ich doch mal zu was nutze gewesen ...
Hetzlichen Glühstrumpf, daß er funktioniert (und damit niemand auf die Idee kömmt, diese Ausdrucksweise als negativ anzusehen: soll einfach nur "scherzhafte Ausdrucksweise" für Herzlichen Glückwunsch bedeuten)
Kannst du zugreifen da dein Rechner ja schon Sockel dafür hat. Wegen der Lötbrücken schau mal hier. (http://phoenix.inf.upol.cz/~opichals/libhyp/hypview.cgi?url=http%3A%2F%2Fwww.newtosworld.de%2Fdmdocuments%2FCHIPS_X.HYP&index=768&line=10#line10)
Wenn Du jemanden an der Hand hast, der EpROMs brennt, würde ich die alten EpROMs für das TOS 2.(0)6 nehmen, dann brauchst Du Dich um irgendwelche Lösbrücken nicht zu scheren! Ich denke aber auch, daß es sich bei dem Verlinkten Angebot um EpROMs handelt. Wenn Du Probleme mit Umlöten diverser Lötbrücken hast, suche lieber ein Angebot, in dem darauf hingewiesen wird, daß es sich um EpROMs handelt! Hatten wir hier nicht sogar nen User, der die selbst herstellt und dann bei eBay vertickt?
Wegen der Tos roms kannst Du Dich auch bei mir melden per PM.
Letzte Anmerkung hat sich damit wohl erübrigt ...
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: Neueralteruser am So 17.02.2019, 18:05:15
Ich habe jetzt noch eine Frage: Warum verwendest Du die Treibersoftware von ICD? Die ist doch mW. nur in Verbindung mit hauseigener Hardware wirklich umfangreich nutzbar! Da die originalbelassene SCSI-Schnittstelle des Mega STE nur bis 1GB am angeschlossenen Device adressieren kann, empfehle ich: versuche es mal mit SCSI-Tools. Schreibe mir dbzgl. eine PN
Hattest Du nicht in Deinem ersten M-STE eine fremde SCSI-Platine, die nur 1GB adressiert und war diese nicht durch verschiedene Lötarbeiten problematischer auszutauschen? Wenn Du mehr als 1GB haben möchtest, läßt sich das uU. ohne großebn Kostenaufwand mit dem Hardwarepatch (und Treibern) von @Petari realisieren - siehe hier (http://atari.8bitchip.info/modmste1.html)! Nicht, daß Du das falsch verstehst: ich habe diesen Umbau nie vollzogen ... kann also keine Tipps geben! Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, setze Dich am Besten mit ihm auseinander!
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 17.02.2019, 19:59:39
@Neueralteruser Die Festplatte war so eingerichtet. Man sieht auf dem Deskop noch die ganzen alten Verlinkungen.
Ich hatte mich zuerst mit einem Mega 1 mit den Megafiles auseinander gesetzt. Dann bei meinem ersten MSTE mit einem Dritthersteller SCSI Controller und nun hat der zweite MSTE einen originalen Atari SCSI Controller drin.
Ich benutze die alten Systeme, um mich mit der Handhabung der Kisten auseinanderzusetzen. Ordner "Auto", Anwendungen anmelden usw.. Wenn da was schief geht und das System nicht mehr läuft, ist es nicht schlimm.
Wenn ich mich reingefuchst habe, kommt sowieso eine SD Karten Lösung in die Kiste.

Aktuell setze ich mich mit wieder mit Ghostlink auseinander und es lüppt :D

Gibt es eingentlich ein gutes Datenprogramm wie Norton Commander oder Dopus für den ST?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: czietz am So 17.02.2019, 20:25:25
Gibt es eingentlich ein gutes Datenprogramm wie Norton Commander oder Dopus für den ST?

Manch einer findet KK Commander sehr gut: http://ptonthat.fr/kk-commander/
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 17.03.2019, 07:58:27
Hallo,

auch wenn ich nicht mehr so viel Frage ( :D ) , bin ich immer noch dabei, mich mit den STs auseinander zu setzen. Aktuell habe ich mir einen PC mit SCSI Schnittstelle zusammen gebaut, so das ich auch mal schnell ganze Festplatten kopieren kann. Ein paar alte SCSI Festplatten habe ich auch besorgt.
Dann habe ich gestern auch mein Supercharger in Betrieb nehmen können, da werde ich die Tage mal versuchen eine Festplattenpartition bereit zu stellen. Konnte sogar Burgertime starten, da war ich schwer begeistert :D

Ich brauche für meinen 2. MegaSTE noch neue TOS Bausteine und habe jemanden, der sie mir brennt. Ist da 2.06 erste Wahl oder gibt es etwas, was man unbedingt ausprobieren sollte?

Die Tage auch viel mit meinem 1040STE gespielt, für den ich ein Gotek fertig gemacht habe. Gestern mal das Spiel Lethal Xcess auf dem STE und meinen Amiga2000 (der daneben steht) gestartet und war überrascht, wie gut sich der ST geschlagen hat :)
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: ari.tao am So 17.03.2019, 16:11:36
Aktuell setze ich mich mit wieder mit Ghostlink auseinander und es lüppt :D
Könntest Du mal Deine Erfahrungen skizzieren? ScreenSnaps?
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: ari.tao am So 17.03.2019, 16:13:49
Ich brauche für meinen 2. MegaSTE noch neue TOS Bausteine und habe jemanden, der sie mir brennt. Ist da 2.06 erste Wahl ... 
JA!
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: vad4r am So 17.03.2019, 17:49:53
Aktuell setze ich mich mit wieder mit Ghostlink auseinander und es lüppt :D
Könntest Du mal Deine Erfahrungen skizzieren? ScreenSnaps?

Da gibt es nicht viel zu schreiben, ich habe mich an ein YT Video gehalten: https://youtu.be/CjvZL0IlBoo

Wichtig ist, das man vor dem Verbindungsstart vom ST aus die richtige Bandbreite auf dem PC einstellt. Wenn man das nicht macht, ist der ganze Verbinungsaufbau blockiert und man muss ggf. die Computer neu starten....
Ein Kabel habe ich aus meiner Kabelkiste, musste die Belegung aber noch umlöten. Dafür findet man leicht die Bilder im Netz.
Auf meinem Mega1 habe ich nun ein Icon für den Verbindungsaufbau, das klappt alles sehr gut, ist nur leider nicht besonders schnell...
Titel: Re: Fragen zum Mega STE
Beitrag von: ari.tao am So 17.03.2019, 18:06:38
Thanx for linx!