atari-home.de - Foren
Software => Alternative Betriebssysteme => Thema gestartet von: Latz am Mo 19.01.2009, 14:57:40
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Hallo,
ich habe -mal wieder- versucht, ein NFS zwischen meinem Falcon/CT60
(EasyMinT, Xaaes, TeraDesk), einem Ubuntu-Linux PC und meinem Nr2-
Falcon zu installieren; Falcon/CT60 als Server und die anderen als
Clients. Die Verbindung steht, das auf dem Server freigegebene
Verzeichnis 'test' wird auf den Clients korrekt angezeigt, nur beim
Kopieren von Dateien habe ich folgende Probleme:
-Das 'Herunterladen' von Serverdateien jeder Größe auf die Clients
funktioniert einwandfrei, das Kopieren von größeren Dateien von
den Clients -> Server bricht aber nach einer Zeit ab (egal ob bash
oder Desktop-Kopieraktion, bash meldet 'write-failure'). Habe
verschiedene Optionen bei mount_nfs probiert (-o rw,rsize=1024,
wsize=1024,nosuid,...), immer dasselbe Ergebnis bei PC und
Nr2-Falcon.
-Squashing: Wenn ich eine Datei vom PC -> Server kopiere, wird zwar
die GROUP-ID korrekt auf 501 ge-'mapt' (s.u. /etc/exports), die
USER-ID wird aber auf 0 (root) gesetzt anstatt auf 301!?! Beim
Datei-Kopieren vom Nr2-Falcon -> Server funktioniert das mapping
aber einwandfrei.
Was läuft falsch und wie krieg' ich das hin (auch die Ausgaben von
'tcpdump' bringen mich nicht weiter)??
Was genau ist bitte das 'SUID'-Bit?
Danke für jede Hilfe,
Latz
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# /etc/exports auf Falcon/CT60 (Server)
#
# Freigabe für Nr2-Falcon:
/test 192.168.1.2(rw,all_squash,anongid=501,anonuid=301)
#
# Freigabe für Linux-PC:
/test 192.168.1.3(rw,all_squash,anongid=501,anonuid=301)
#
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# /etc/fstab auf Ubuntu-Linux PC
# (user darf NFS mounten, kein mount beim booten)
#
falcon:/test /home/test nfs rw,user,noauto,nosuid 0 0
#
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Hallo,
ich will nicht behaupten, daß ich die große Ahnung von NFS habe, aber was ist wenn Du all_squash durch no_root_squash ersetzt?
Tschööö
maanke
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Auf Ubuntu bin ich nicht als root angemeldet sondern als
'normaler user', somit bringt mir 'no_root_squash' leider
nix...
Latz
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Hallo Latz,
hab jetzt keine Lösung aber zwischen Unix, Windows etc. Netzwerke und OS X Systemen hakt es an den verschiedenen Gruppen und User ID´s ...
Zudem sind ältere Unix TCP/IP Netzwerkprotokolle nicht mehr unbedingt kompatibel mit den aktuellen Systemen ...
Die Protokolle der MiNT sachen sind ja wahrscheinlich schon etwas älter !?!
grüße
frank
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Hallo,
mit dem 'ID-mapping' soll ja genau das Problem mit verschiedenen
IDs auf verschiedenen Systemen behoben werden... komisch, daß die
Gruppe richtig, aber der User falsch ge-'mapt' wird. Aber das ist
das kleinere Problem; ich wäre schon zufrieden wenn ich das mit dem
'Upload' hinkriegen würde.
Beim Start handelt der NFS-client mit dem Server (Falcon) eine
Protokoll-Version aus; bei Ubuntu wird (mit 'nfsstat') der Datenverkehr
dann korrekt bei 'nfs Version 2' angezeigt. Die Server-Version
(2.2beta47-2, build v. F. Naumann) ist von 2004, somit dürfte es doch
eigentlich keine Kompatibilitätsprobleme geben??
Weiß jemand, wie ich die Standard-Dateipaketgröße vom Atari-NFS-Server
herausbekomme?
Hat denn wirklich sonst niemand ein solches NFS am laufen??
Gruß,
Latz
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Hallo Latz, habe zur Zeit wenig Zeit am Rechnerpark aber ich mounte unter MiNT ein NFS Verzeichnis beim Booten meines Atari TT, von einem Ubuntu 8.04 System ohne Probleme und ohne etwas an den User und Gruppen ID´s geändert zu haben. Ich kann Schreiben und Lesen. Probleme habe ich nur mit OS X da klappt es nur über Samba. Auch NFS Verzeichnisse zwischen Ubuntu/Debian und OS X klappt nicht weil das MacOSX alles abwürgt. Da liegt es an den unterschiedlichen User und Gruppen ID´s soweit ich das im Web gesehen habe.
grüße
frank
Wenn ich mal reich bin kaufe ich mir mal diesen NFS-Manager unter OS X ...
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Ok, dann also Ubuntu-PC als Server und Ataris als Clients-
ich werde es ausprobieren.
Danke einstweilen,
die nächsten MinT-Fragen kommen bestimmt,
Latz
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Hallo Latz, nicht so schnell aufgeben ... !
Suche mal die maus.computer.atari und andere Google Groups durch. Schreib mal eine Mail an Thorsten Lang ...
grüße
frank
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Hallo,
@Frank: Mountest Du das Verzeichnis auf deinem TT manuell (mount_nfs) oder
automatisch (Eintrag in /etc/fstab)? Wenn letzteres,wie sieht deine /etc/fstab aus?
Mich interessiert haupsächlich der vierte (vorletzte) Eintrag.
AUFGEBEN?? Wo denkst Du hin???
Dank+Gruss,
Latz
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Hallo Latz, habe noch zwei Wochen lang keine Zeit und meine 9GB SCSI Platte im Atari TT ist putt, muss alles neu Installieren.
Kommt davon wenn man alte gebrauchte Festplatten nutzt ...
Ich mounte aus der fstab beim Booten, habe ein Backup meines etc Ordners aber keine Ahnung wo ...
chaoTT
frank
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/etc/fstab
c / dos root wheel 700
d / ext2 root wheel 777
e / dos root wheel 700
f / dos root wheel 700
g / dos root wheel 700
h / dos root wheel 700
i / dos root wheel 700
j / dos root wheel 700
#192.168.178.212:/server /nfs/server nfs rw 0 0
192.168.178.216:/server /nfs/server nfs rw 0 0
-----------------------------
/etc/hosts.allow
# /etc/hosts.allow: list of hosts that are allowed to access the system.
# See the manual pages hosts_access(5), hosts_options(5)
# and /usr/doc/portmap/README
#
# Example: ALL: LOCAL @some_netgroup
# ALL: .foobar.edu EXCEPT terminalserver.foobar.edu
#
# If you're going to protect the portmapper use the name "portmap" for the
# daemon name. Remember that you can only use the keyword "ALL" and IP
# addresses (NOT host or domain names) for the portmapper. See portmap(8)
# and /usr/doc/portmap/README for further information.
#
portmap: 192.168.178.210 255.255.255.0
portmap: 255.255.255.255 0.0.0.0
------------------------------------
/etc/sysconfig/net.services
#
# [ this file must follow the unix convention - save with no CR !!! ]
#
# the default network services that are started on every system boot
# after the network is setted up
# it's interpreted as /etc/rc.d/init.d/<name> start
#
#dhclient
portmap
inetd
nfs
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Hallo,
@Frank: Danke für Deine Mühe! Leider hilft mir das nicht nennenswert
weiter- so (ähnlich) sieht meine Konfiguration auch aus.
Mit dieser fstab müßtest Du allerdings beim booten eine Fehlermeldung
bekommen (eigentlich mehrere): Bei der Ausführung von /etc/rc.d/rc
etwas wie 'invalid values', weil rc irrtümlich die nfs-Zeile auch
ausführen will und mit ein paar Parametern nicht klarkommt.
Und bei der Ausführung von /etc/rc.d/rc.nfs: Der Parameter 'rw' in
der nfs-Zeile (4. Position) ist falsch, denn die 4. Position wird
von rc.nfs als Wert für 'wsize' und 'rsize' (Sende- und Empfangs-
Puffergröße) verwendet. Es sei denn Du hast die Skripte umgeschrieben
(das Problem mit rc habe ich gerichtet) oder hast ein anderes MinT-Net.
Wie auch immer, ich hoffe, daß Du deinen TT wieder fitmachst, denn
bisher bist Du der einzige, der geantwortet hat (habe auch in der
MinT-mailinglist und atari.org Forum gepostet...). Da fühlt man sich
als Atarianer auf einmal recht einsam :-((
Dabei hoffte ich, mit MinT einigermaßen 'auf der aktuellen Seite' zu
sein...trotz der (theoretisch) besseren Netzwerk-Funktionen gefällt
mir MagiC+StinG nämlich immer noch etwas besser als MinT.
Gruß,
Latz
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Hallo Latz,
warum nicht MagiCNet ?
Ich kann das leider nicht nutzen da die VME Bus Karten damit nicht laufen, jedoch funktioniert die EtherNEC Karte.
Fehlermeldungen sind mir keine aufgefallen. Melde mich aber nochmal wegen dem MiNT Netzwerk wenn die die neue 9,1GB UW Platte eingerichtet habe ...
grüße
frank
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Tja, Magic-Net...hab's probiert. Und dann?
BNet? Das lief nicht sehr stabil, also doch wieder ftp?
Da ist MinT (in Verbindung mit Linux-PC) auf jeden Fall
schneller. Du siehst, ich habe einiges probiert, irgendwie
läuft allerdings nichts vollkommen perfekt. Und so suche
ich halt weiter...
Melde dich, wenn dein TT wieder läuft!
Gruß,
Latz
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Hi,
ein kleiner Fortschritt: Das NFS zwischen meinen beiden Falcons
funktioniert jetzt ganz gut mit bash
"mount_nfs -o rw,rsize=1024,wsize=1024,retrans=10 schatz:/test /nfs/schatz"
(oder fstab: "schatz:/test /nfs/schatz nfs 1024 10" ). Es kam erschwerend
hinzu, daß TeraDesk beim Dateien kopieren AUF /nfs/schatz immer mit
'Access denied...' abbrach (andersrum ging es). Djordje hat das bereits
geklärt, wird in der Version 4.01 funktionieren.
Bei der DatenÜbertragung vom PC <-> Falcon habe ich allerdings immer noch
ein Problem:
Wenn der PC als Server läuft ist alles ok (Falcon mit den gleichen Optionen
wie oben).
Mit Falcon als Server läuft der up/download vom PC quälend langsam (1 MB in
20 Minuten) oder bricht ab und die user-ID wird falsch ge'mapt'.
So sieht es in der fstab vom PC aus:
# NFS
schatz:/test /home/schatz nfs rw,user,noauto,retrans=10,rsize=1024,wsize=1024,sec=none 0 0
Und so steht's dann in /proc/mounts:
schatz:/test /home/schatz nfs rw,relatime,vers=2,rsize=1024,wsize=1024,hard,nointr,proto=tcp,timeo=600,retrans=2,sec=sys,addr=192.168.1.1 0 0
Seltsam, daß die Werte bei 'retrans' und 'sec' nicht so gemountet sind wie
in der fstab angegeben!
Welche Optionen kann ich noch ausprobieren oder ändern? Kann jemand eine
tcpdump-Datei dahingehend interpretieren? Ich habe mit 'rsize', 'wsize'
und auch mit verschiedenen mtu-Werten 'rumprobiert, komme aber auf keinen
grünen Zweig.
Und noch ein paar MinT-Fragen:
-updatedb: Wie kann ich Laufwerk A: und P: (DVD-RW) oder auch mal
andere Verzeichnisse vom scan ausschließen? Es funktioniert weder mit
"updatedb --prunepaths='/a /p' ", noch mit
"updatedb --prunefs='a p' ". Ist das ein Eingabefehler meinerseits?
Wenn nicht, kann jemand diesen Fehler bestätigen?
-cron: Wie bekomme ich MinT dazu, daß die scripts in /etc/cron.daily,
/etc/cron.weekly, ... automatisch ausgeführt werden? Ich habe auf der
SpareMinT-Seite keinen cron-daemon gefunden und auch die Installation
von 'tmpwatch' und 'crontabs' haben mir nicht weitergeholfen...
Gruß+Dank,
Latz
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Ich würd ja zu gerne mitmachen, aber bekomme hier rein gar nichts zu laufen.
beim booten kommt zwar (wie vor meinem ersten Versuch nfs einzurichten auch) immer die Meldung 'mounting Network filesystems' aber weder Erfolgs-, noch Fehlermeldungen
mount_nfs Befehle wie hier beschrieben brechen mit 'mount request failed with 13' ab
Beispiele wie 'fstab: "schatz:/test /nfs/schatz nfs 1024 10" ' machen es mir schwer, zu verstehen was server, client, oder Ordnernamen sind.
Mag da jemand mal für mich erklären?
Meinen PC habe ich wie unter http://www.ubuntu-forum.de/artikel/32272/nfs-server-unter-ubuntu-einrichten.html beschrieben eingerichtet.
Ein 'sudo exportfs' gibt hier ein ' /home/beetle/Desktop/nfs-ordner beetlespc.siemens ' aus
Dabei ist der /nfs-ordner auf meinem Desktop der Ordner, den ich per nfs freigeben möchte.
Gruss,
Stefan
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Hallo,
sorry, war etwas 'kryptisch':
Server auf Ubuntu einrichten ist eigentlich ganz einfach (und auf der Ubuntu-
Seite sieht's ja wild aus), deshalb hier mal die Erklärung 'am Stück':
-Mit der Synaptic-Paketverwaltung die Pakete 'nfs-common', 'nfs-kernel-server'
und die davon abhängigen installieren (geht dann automatisch).
Danach müßten im Menü unter 'System/Systemverwaltung/Dienste' die Dienste
'Gemeinsame Ordner (nfs-kernel-server)' und 'RPC-mapper (portmap)' stehen
und aktiviert sein, somit sind sie bei jedem Start verfügbar.
-Datei /etc/hosts.allow editieren: Dort solltest Du 'ALL: x.x.x.x' eintragen
(x.x.x.x ist die IP von Deinem Falcon). Damit hat man theoretisch vom
Falcon aus Zugriff auf alle Serverdienste des Linux-PC.
-Datei /etc/exports editieren: Hier mußt Du eine Zeile im Format
/<freigegebener Ordner> <Falcon-IP o. hostname>(Optionen,Optionen)
eintragen. Meine sieht so aus:
/home/schatznfs 192.168.1.1(rw,sync,no_subtree_check,no_root_squash)
Damit werden die root-rechte vom Falcon auch auf dem PC beibehalten. Mit der
Zeile
/home/schatznfs 192.168.1.1(rw,sync,no_subtree_check,all_squash,anonuid=1000,anongid=1000)
dagegen bekommt jeder Client-Benutzer die ID 1000 und die Gruppen-ID 1000
verpaßt. Genauere infos gibt's mit 'man exports' in der Ubuntu-bash.
-Sicherheitshalber PC neu starten. Danach solltest Du mit
'showmount -e <PC-IP oder hostname>' in der Falcon-bash das auf dem PC
freigegebene Verzeichnis angezeigt bekommen. Der 'showmount'-Befehl ist
erst durch die Installation vom MinT-nfs-server-rpm verfügbar.
-In der Falcon-bash gibt man jetzt eine Zeile im Format
'mount_nfs -v -o <Option1,Option2,...> <PC-IP o. hostname>:/<freigegeb. Verz.> /nfs/<Ordner>
ein. Mit '-v' gibt's Debug-Ausgaben in der bash, genauere infos mit 'man mount'.
Meine mount-Befehl:
mount_nfs -v -o rw,rsize=1024,wsize=1024,retrans=10 gurke:/home/schatznfs /nfs/gurke.
... 'gurke' ist der hostname meines PCs, so habe ich auch den nfs/Ordner genannt.
-Jetzt müßte in U:/nfs/ ein Ordner (bei mir 'gurke') stehen, in dem sich der Inhalt
des auf dem PC freigegebenen Ordners befindet.
Um das mounten beim Start zu automatisieren, mußt Du in der /etc/fstab eine Zeile
im Format
<PC-IP o. hostname>:/<freigeg. Verz.> /nfs/<Ordner> <Dateisystem> <Paketgröße> <Anz. d. Wiederh.>
eintragen. Meine sieht so aus:
gurke:/home/schatznfs /nfs/gurke nfs 1024 10
Uff, das war's. Ich finde es etwas verwirrend, daß in der fstab die Einträge in
anderer Reihenfolge auftauchen als bei 'mount_nfs''. Naja, ich hoffe es hilft.
...und der hostname von meinem Falcon/CT60 ist NATÜRLICH 'schatz' !!!
Gruß,
Latz
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Hallo Latz,
Danke für diese Erklärung, ist ja schon fast ein 'howto'.
Dann werde ich heute nach der Arbeit nochmals probieren, meinen Atari TT (hostname ataritt :) ) ans Netzwerk anzubinden. Wenn EtherNec auch ne lahme Krücke ist, so wärs doch wenigstens bequem 8)
Gruss,
Stefan
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Hallo,
ich habe nun einiges ausprobiert, letzlich genau deine Erklärung beachtet.
Auf PC (ubuntu 8.04) nfs-common und nfs-kernel-server installiert.
Mein PC hat die IP 192.168.1.104
mein TT hat die IP 192.168.1.100
/home/beetle/atari 192.168.1.100(rw,sync,no_subtree_check,no_root_squash)
ALL:192.168.1.104
auf der MiNT bash des TT habe ich von Hand gemounted:
mount_nfs -v -o rw,rsize=1024,wsize=1024,retrans=10 192.168.1.104:/home/beetle/atari /nfs/netzwerk
Jawoll! Es funktioniert.
Übertragungsarate knapp 100kByte/s, hmm naja, per ftp auf der bash gehts mit 230kByte/s. Kann man da noch was tunen?
Gruss und D-A-N-K-E
Stefan
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Es freut mich,daß es geklappt hat! Ob man da noch was tunen
kann, weiß ich (noch) nicht.
Würdest Du evtl. auch mal den Falcon als Server probieren?
Denn da liegen ja die eigentlichen Probleme- Anleitung
liefere ich gerne.
Gruß,
Latz
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Der Falcon hat keinen Netzwerkzugang. Aber den TT als Server könnte ich mal versuchen.
Momentan klappt das mounten des Ordners vom PC auf dem TT wieder nicht.
Obwohl ich mir keiner Änderung bewusst bin. Ich habe gestern 7,5 GB wave Dateien problemlos übertragen.
Vielleicht kann ich heute abend nochmal reingucken.
Edit: Jetzt gehts wieder. Mein PC brauchte ein
"/etc/init.d/nfs-kernel-server restart"
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Okay, ich würd mich über eine Anleitung NFS Server auf dem TT einzurichten freuen.
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Hallo,
ok, der MinT-Atari als Server (ähnlich, aber nicht gleich wie bei Ubuntu):
-Mit dem Kommando 'rpm -ivh <Pfad/Paketname> in der Atari-bash die Pakete
'portmap' und 'nfs-server' installieren.
-Datei /etc/hosts.allow editieren: Dort solltest Du 'ALL: x.x.x.x' eintragen
(x.x.x.x ist die IP von Deinem PC). Damit hat man wiederum vom PC aus
Zugriff auf alle Serverdienste des Atari.
-Datei /etc/exports editieren: Hier mußt Du eine Zeile im Format
/<freigegebener Ordner> <PC-IP o. hostname>(Optionen,Optionen)
eintragen. Meine sieht so aus:
/test 192.168.1.3(rw,all_squash,anonuid=301,anongid=501)
Denn auf dem Ubuntu-PC bin ich als 'normaler user' (UID 1000:GID 1000)
eingeloggt und diese IDs sind auf meinem Falcon nicht vergeben (könnte
ich natürlich machen aber eigentlich ist das der Sinn von 'all_squash',
'anonuid' und 'anongid').
Genauere Infos gibt's mit 'man exports' in der Atari-bash.
-Jetzt kann man in der Atari-bash mit der Zeile
'/etc/rc.d/init.d/portmap start'
zuerst den portmapper und dann mit
'/etc/rc.d/init.d/nfs start'
den eigentlichen Server starten. Um das beim TT-Start zu automatisieren
mußt Du die Datei /etc/sysconfig/net.services folgendermaßen editieren
(alle zu aktivierenden net-Serverdienste werden hier eingetragen):
# /etc/sysconfig/net.services
#
portmap
nfs
#
-Jetz solltest Du mit 'showmount -e <TT-IP oder hostname>' in der PC-bash das auf dem TT
freigegebene Verzeichnis angezeigt bekommen.
-Ubuntu benötigt auf jeden Fall einen Eintrag in der Datei /etc/fstab im Format:
<TT-IP o. hostname>:/<freigeg. Verzeichnis> <Zielordner> <Typ> <Opt1,Opt2,...> 0 0
Meine sieht so aus (außer den Optionen jeweils durch TABs getrennt):
schatz:/test /home/schatznfs nfs rw,user,noauto,nfsvers=2,proto=tcp 0 0
Option 'user' heißt 'User darf mounten', 'noauto' = 'Beim Start nicht mounten'.
Genauere Infos gibt's mit 'man nfs' in der PC-bash.
-Den Zielordner anlegen (bei mir /home/schatznfs).
-PC neustarten. In der PC-bash gibt man dann eine Zeile im Format
'mount.nfs <TT-IP o. hostname>:/<freigegeb. Verz.> /<Zielordner> -v -o <Optionen>'
ein. Mit '-v' gibt's Debug-Ausgaben in der bash, bei -o zusätzliche Optionen eintragen.
Meine mount-Befehl:
mount.nfs schatz:/test /home/schatznfs -v -o rw,rsize=1024,wsize=1024,retrans=10
-Jetzt müßte sich im Zielordner (bei mir /home/schatznfs) der
Inhalt des auf dem Atari freigegebenen Ordners befindet.
Um das mounten beim Start zu automatisieren, mußt Du in der /etc/fstab
die Option 'noauto' entfernen.
Ich habe einige Optionen ausprobiert, aber immer die gleichen Probleme:
Download vom Falcon->PC ok, Upload vom PC->Falcon ist saulangsam oder
bricht ab und nur die group-ID wird richtig ge-'mapped', nicht aber die
user-ID.
Vielleicht hast Du ja eine Idee, was da schiefläuft.
Gruß,
Latz
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Hi,
ist zwar ein wenig OT, aber ich dachte, daß muß ich doch
mal posten:
Diesen Eintrag schreibe ich gerade auf meinem Falcon/CT60,
der ist (wie mein anderer Falcon auch über EtherNec) mit
einem Router verbunden; an diesem hängt auch ein Linux-PC
der wiederum über einen USB wlan-stick am wlan vom Nachbarn
(erlaubterweise) eingeloggt ist. Schnell surfen mit HighWire!
Harrr harrr,
Latz
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Muss man zwingend über die fstab gehen oder geht das doch irgendwie direkt über das mount_nfs?
Ich bekomme leider auch diesen Fehler "13"
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Hi,
vielleicht hat's Beetle ja schon geklärt, aber trotzdem:
- Benutzt Du (Ubuntu)Linux oder dieses andere Betriebssystem als Server?
- Geht ping zwischen den Rechnern?
Über Deine "einfache" MiNT-Installation weiss ich wenig. Vergiss erstmal
die /etc/fstab und probier's auf der Konsole mit dem Befehl:
/c/mint/mintnet/mountnfs.ttp -v -o <Option1,Option2,...> <PC-IP o. hostname>:/<freigegeb. Verz.> /nfs/<Ordner>
Wenn das funzt könntest Du den Befehl mit exec in der mint.cnf starten...
Ansonsten müsste man erstmal rausfinden welche Parameter mountnfs.ttp
verlangt. Bei "meinem" MiNT (EasyMiNT 1.7, update auf freemint 1-17-0)
wird alles über /etc/rc.d/rc.* gestartet; an der /etc/rc.d/rc musste
ich ein wenig 'rumbasteln, damit beim booten das nfs-verzeichnis nicht
als Festplatten-Partition gemountet wird. Das gab hier auch einen Fehler,
weiss aber nicht mehr, welcher.
Gruß,
Latz
-
Ping geht, rdate geht, ftp geht
Den Befehl habe ich natürlich von Hand aufgerufen und den tollen Fehler 13 bekommen. Den bekomme ich auch vom Start aus der mint.cnf heraus.
Kommandozeile war mountnfs.ttp 192.168.1.1:/home/falcon030 /nfs/share
Was für Optionen kann man denn da genau übergeben?
-o <Option1> ist nicht wirklich hilfreich.
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Moin,
ich weiss, "Option1,..." ist wenig, aber normalerweise bekommt
man mit "man mount" diese auführlich erklärt.
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mount Optionen:
-o options
Specify file system options, a comma-separated list of
words from the list below. Some options are valid for
all file system types, while others apply to a specific
type only.
options valid on all file systems:
rw|ro Read/write or read-only.
suid|nosuid Setuid execution allowed or disal-
lowed.
The default is `rw,suid'.
options specific to nfs (NFS) file systems:
rsize=n Set the read buffer size to n bytes.
wsize=n Set the write buffer size to n
bytes.
timeo=n Set the NFS timeout to n tenths of a
second.
retrans=n The number of NFS retransmissions.
port=n The server IP port number.
acregmin=n Hold cached attributes for at least
n seconds after file modification.
acregmax=n Hold cached attributes for no more
than n seconds after file modifica-
tion.
acdirmin=n Hold cached attributes for at least
n seconds after directory update.
acdirmax=n Hold cached attributes for no more
than n seconds after directory
update.
actimeo=n Set min and max times for regular
files and directories to n seconds.
actimeo has no default; it sets acregmin, acreg-
max, acdirmin and acdirmax
Defaults for rsize and wsize are set internally by
files and directories to n seconds.
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- Probier mal "mount_nfs.ttp --help".
- Prüfe nochmal die Einstellungen bei Linux (/etc/hosts.allow, /etc/exports).
- Ich kann Dir "showmount" mailen, müsste auch als .ttp laufen,
mit TeraDesk wird eine ausführbare Datei ohne Extension sowieso
als TTP behandelt. Mit "showmount -e <PC-IP>" weiss man dann mehr.
Latz
-
Da ich ja nichts mounten kann, wird mir ein showmount auf dem Falcon nicht groß helfen.
/etc/exports unter Linux:
#
/home/falcon030 192.168.0.0/255.255.255.0(rw,sync)
/home/falcon030 192.168.1.0/255.255.255.0(rw,sync)
/etc/hosts.allow:
ALL:192.168.1.200
(das ist der Falcon 192.168.1.1 ist der PC)
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Die exports und hosts.allow sehen gut aus.
Sind (bei Linux) im Menü unter 'System/Systemverwaltung/Dienste' die Dienste
'Gemeinsame Ordner (nfs-kernel-server)' und 'RPC-mapper (portmap)' aktiviert?
In der exports könntest Du es noch mit den Optionen versuchen:
rw,sync,no_subtree_check,all_squash,anonuid=1000,anongid=1000
Bei anonuid und anongid solltest Du die User- und Gruppen-ID eintragen
mit der Du auf dem Linux angemeldet bist.
Doch, showmount hilft, weil es DIE AUF DEM PC freigegebenen Ordner
zeigt! Sag' Bescheid.
Latz
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Dann schick mir mal bitte das showmount.ttp zu, die exports habe ich nochmal auf dem PC ergänzt.
System/Systemverwaltung/Dienste habe ich nicht, nfs-kernel-server und portmapper sind aber installiert und müssten laufen.
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Und wohin? An Deine Jabber-Adresse? Kenne mich mit dem neumodischem Kram
nicht so aus ;)
Deine EMailAdresse ist versteckt und per PM gibt's keine Anhänge...
Oder schicke mir 'ne Mail.
Gruß,
Latz
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Über die Paradize Homepage wäre meine Emailadresse zu finden ;)
Ansonsten bitte an marndt -at- asmsoftware.de
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Super! es hat jetzt geklappt.
showmount hat den share angezeigt und ich habe ihn endlich mit mountnfs.ttp gemountet bekommen, auch aus der mint.cnf heraus mit exec
Offenbar ist es wichtig, vorallem die /etc/exports richtig einzustellen und auch den mount mit Optionen auszuführen!
Danke für die Hilfe! 8)
-
Nichts zu danken, freut mich daß es klappt!
Gruß,
Latz