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Hardware => Hardware (Classic 16-/32-Bit) => Thema gestartet von: rian_ata am Fr 13.01.2006, 00:11:06
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Hat jemand vielleicht Spezifikationen von dem Appletalk / lan port? Hat dieser auch voltage Output?
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Wohl nicht.
Laut Handbuch (Mega STe):
1 - Handshake Out
2 - Handshake In oder externer Takt
3 - *Sendedaten (Out)
4 - Masse (Ground)
5 - *Empfangsdaten (IN)
6 - Sendedaten
7 - Multipurpose IN
8 - Empfangsdaten
Weitere Erklaerungen gibt das Handbuch leider nicht her.
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Hat jemand vielleicht Spezifikationen von dem Appletalk / lan port? Hat dieser auch voltage Output?
Es ist eine serielle Schnittstelle. Hat nichts mit LAN oder Appletalk zu tun und es gibt auch keinen LAN- oder AppleTalk-Treiber dafür. Dumme Namensgebung von Atari. Pinbelegung steht hier schon. Stromversorgung: nein
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Pinbelegung bei Apple Mac:
1 SCLK (out) Reset pod or get pod attention
2 Sync (in)/SCLK (in) Serial clock from pod (up to 920 Kbit/sec.)
3 TxD Transmit
4 Gnd/shield Ground
5 RxD Receive
6 TxD+ Transmit +
7 Wake up/TxHS Wake up CPU or do DMA handshake
8 RxD+ Receive +
9 +5V Power to pod (350 mA maximum) (nur bei Geoport-Macs)
(http://www.knubbelmac.de/bilder/skizzen/seriell.gif)
Fundstelle (http://www.knubbelmac.de/schnittstellen.php)
Vielleicht auch hilfreich (http://www.cisco.com/univercd/cc/td/doc/cisintwk/ito_doc/applet.htm#xtocid1)
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Schade das Atari damals nicht mehr aus dem ANS und dem LAN port des MSTE, Atari TT und Atari Falcon gemacht hat ...
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Schade das Atari damals nicht mehr aus dem ANS und dem LAN port des MSTE, Atari TT und Atari Falcon gemacht hat ...
Ja, wirklich sehr schade!
Vermutlich wollte man sich keine Blöße geben und sich an Apple orientieren?
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Netzwerk ist Netzwerk das hat ja nichts mit Apple speziell zu tun.
Es gab ja damals auch den Standpunkt Atari sei der schnellere, billigere und bessere Macintosh. Wobei die Apple Software schon immer sehr gut war und ist und Apple das maximale aus der Hardware rausholt.
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Netzwerk ist Netzwerk das hat ja nichts mit Apple speziell zu tun.
Es gab ja damals auch den Standpunkt Atari sei der schnellere, billigere und bessere Macintosh. Wobei die Apple Software schon immer sehr gut war und ist und Apple das maximale aus der Hardware rausholt.
So ist es wohl.
Aber damals hat jeder Hersteller seine eigene Suppe gekocht. Übergreifende Kompatibilität war (noch) kein Thema.
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[…] Wobei die Apple Software schon immer sehr gut war und ist und Apple das maximale aus der Hardware rausholt.
Öh, wie meinst du das? Ethernet ist am Mac ziemlich lahm unter klassischem Mac OS, ebenso Token Ring, unter 68k.
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So ist es wohl.
Aber damals hat jeder Hersteller seine eigene Suppe gekocht. Übergreifende Kompatibilität war (noch) kein Thema.
Doch, schon. Entweder indem man vertikal integriert hat (Netware), oder indem man Produkte (Hardware, Software) nahm, die Standards nutzte, wie TCP/IP, und NFS.
Ich hab im 3rz eine „Appliance“ von Axis aus den frühen Mittneunzigern, die kann SCSI-CD-ROMs per SMB, NFS oder Web 1.0 freigeben.
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... na ja, langsam oder schnell spielt bei mir keine Rolle. Habe auch Spaß an einem PhoneNet Netzwerk über Serielle Schnittstellen. Hauptsache ein Netzwerk auf dem man Dateien hin und her verschieben kann. ParcpUSB finde ich auch gut trotz dem Tempo.
So als Atari Mensch hat man ja keine allzu großen Ansprüche, funktionieren reicht da schon !!!
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Oben steht, der LAN-Port sei eine serielle Schnittstelle. Stimmt. Das ist der Appletalk-Port am Mac aber auch.
Tatsächlich ist der LAN-Port des Atari voll kompatibel mit dem Appletalk-Port des Macintosh.
Merke:
da ist die Hardware: ein serieller Port der sowohl asynchron als auch synchron betrieben werden kann und der ist bei Atari und Macintosh identisch.
und die Software bzw. das Protokoll, das über den Port gefahren wird: beim Macintosh ist das AppleTalk und beim Atari schlicht nicht existent. Mit der vorhandenen Software kann die Schnittstelle nur asynchron betrieben werden.
Wenn sich also jemand erbarmen würde und das AppleTalk-Protokoll für TOS implementierte, könnte der Atari mit dem Mac reden. Hat nur nie jemand gemacht.
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AppleTalk ist das Software Protokoll und man kann das nicht nur bei einem Apple Macintosh Rechner auf eine der beiden seriellen Schnittstelle legen/zuordnen sondern auch auf eine Ethernet Schnittstelle ...
https://de.wikipedia.org/wiki/AppleTalk
... Quellen und Beispiele findet man im Netz
https://developer.apple.com/library/archive/documentation/mac/pdf/Networking/ATP.pdf
Atari hat ja das ANS entwickelt aber das läuft nur zwischen Atari TOS Rechnern und nur über eine Riebl Ethernet Karte für den VME oder Mega ST Bus.
Es gab bzw. gibt einen Novell Netware Stack für den Atari der als Client auf dem Atari mit PAM oder Riebl Karte läuft und einem Novell Server z.B. unter DOS. Hatte sowas laufen damals mit Novell Netware 3. Der Atari TOS Client konnte alles was auch ein DOS oder Windows Client konnte ...
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Mit Hilfe von Apple LocalTalk Adaptern (oder entsprechenden 3rd-Party Clonen, z. B.. Farallon PhoneNet) und PowerDOS/PowerNet oder MidiCom kann man auch am Atari die LAN-Schnittstelle nutzen um ein Netzwerk zwischen TTs, MegaSTEs, Falcons aufzubauen: https://www.atari-forum.com/viewtopic.php?t=44705
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Interessant wird es ja erst wenn man einen Atari TOS Rechner in ein Netzwerk einhängen kann zusammen mit DOS, Windows, Linux oder Apple Rechnern ...
Ich kann das mit MiNT und NFS aber leider nicht unter SingleTOS.
Atari zu Atari ist nicht so dolle wie ich finde.
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Auf github findet man einiges an Source-Code für AppleTalk: https://github.com/search?q=appletalk&type=repositories
Das könnte jemand nutzen der von Programmierung Ahnung hat um einen AppleTalk Client für TOS zu schreiben der die LAN-Schnittstelle nutzt um einen Atari in ein LocalTalk Netz mit Apple Rechnern einzubinden.
Für Kommunikation mit Linux/Windows könnte man dann eine LocalTalk-to-Ethernet Bridge nutzen und Netatalk auf den Linux/Windows Rechnern.
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Warum extra ein weiteres veraltetes Protokoll implementieren?
TCP/IP funktioniert doch auch über eine serielle Schnittstelle. Stichwort "serial line attach"
Insbesondere wenn der SCC (um den es hier ja explizit geht) gegen einen pin-kompatiblen ESCC mit RX/TX-Buffer getauscht wird.
Dann noch Harun Scheuzows Schnittstellentreiber dazu genutzt und schon sind für damalige Zeiten sehr hohe Baudraten nutzbar. Als Gegenstelle bietet sich dann ein rPI mit RS232-Board an. Damalige Linux-PCs mussten für eine potente Gegenstelle oft mit 16550 kompatiblen Bausteinen mit ebenfalls RX/TX-Puffer versorgt werden.
Hatte das in den End-Neunzigern so mit meinem Falcon (per Stik/Sting??) und einem Pentium Linux PC gemacht.
Damals gab es sogar noch Seiten/Standards im Netz, welche direkt mit dem Atari zum surfen genutzt werden konnten.
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Aber da hat man immer noch kein Netzwerk wie mit NFS oder Appletalk. Atari TOS Rechner sind Retro und Apple 68k oder PPC Macintosh auch und es gibt ja noch Netatalk unter Linux. So ein freigebenes Verzeichnis eines Macintosh, Linux oder Windows Rechners als Partition auf dem TOS Desktop ist schon etwas tolles ...
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warum sollte nfs nicht über eine serielle IP Verbindung funktionieren? Das ist einfach ein anderes Transportmedium für ganz normale IP-Pakete
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eine einfache google suche per gemini ergibt:
Ergebnisse für nfs über serial line up
Stattdessen suchen nach: nfs über serial line ip
Übersicht mit KI
To run NFS (Network File System) over a serial line, you must first create a point-to-point IP network tunnel using a protocol like PPP or SLIP across the serial cable. Once the virtual network link is active and IP addresses are assigned, you mount the standard NFS-Server › Wiki › ubuntuusers.de share normally.
Wikipedia
+3
Schritt 1: Serielle Verbindung und IP-Tunnel herstellen
Verbinden Sie die PCs mit einem seriellen Nullmodemkabel.
Starten Sie einen IP-Protokolldienst über die serielle Schnittstelle (meistens PPP), um beiden Seiten IP-Adressen zuzuweisen.
Beispiel mit pppd:
pppd /dev/ttyS0 115200 192.168.10.1:192.168.10.2 noauth local
Also "ganz einfach" auf dem Linux PC muss pppd laufen, der Atari "wählt sich dort ein" , gern oauch hne auth, wir sind ja unter uns. Der Atari erhält eine IP von PC und dieser muss noch als gateway für diese IP konfiguriert werden. Wier ganz genau kann ich aus dem Kopf nicht ausführen, aber ich hatte so etwas z.B. auch mit einem Siemens Simpad durchgeführt, welches über eine DECT-Funkverbindung und den Linux-PC ins internet kam. DAS war langsam , aber es funktionierte. Sollte heutztage genaus funktionieren. NFS ist dann nur eine weitere Option. imho
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NFS steht am Atari nur unter MiNT zur Verfügung und da kann ich es über Ethernet laufen lassen. Unter Single TOS wäre ein Netzwerk wünschenswert ...
Datenaustausch geht wunderbar mit ParcpUSB zwischen Atari TOS und macOS oder OSX und Windows sowie Linux aber das ist kein richtiges Netzwerk.
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NFS steht am Atari nur unter MiNT zur Verfügung
Okay, das war mir nicht (mehr?) klar.
hier https://forum.atari-home.de/index.php/topic,6836.msg44726.html#msg44726 (https://forum.atari-home.de/index.php/topic,6836.msg44726.html#msg44726)
hat dbsys vor einier Zeit ja beschrieben, dass sich mit FTP zumindest etwas ähnliches wie ein nfs-Netzwerk auch unter TOS betreiben lässt. Remote-boot von einer ATARI nfs-Freigabe wird ja vermutlich nicht dein Ziel sein?
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Ja FTP geht immer auch unter Single TOS aber es ist kein richtiges Netzwerk mit einem Netzwerk Volume auf dem Desktop.
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... im Netz gefunden
Novell
Um den ATARI in die große Welt der NetWare einzubinden, braucht man lediglich die gleiche Hardware, die schon beim ANS in Einsatz kam, und einen Novell-Server. Dies muß ein PC sein! ATARIs können untereinander nicht alleine mit NetWare betrieben werden. Die Verkabelung ist die gleiche wie beim ANS. Statt mit dem ANS muß sich der Installierer mit Novells NetWare kurz auseinandersetzen. Wer noch nie zuvor NetWare installiert hat, sollte unbedingt die 10 KB große Readme-Datei aus-drucken und genauestens studieren, um möglichst viele Fehler auszuschließen. Die PCseitige Installation sollte entweder schon vorhanden sein oder vom ‘Fachmann' vorgenommen werden. Hat man es geschafft, den ATARI ins Novell-Netz einzubinden, steht einem ein schnelles Netzwerk zur Verfügung. Wir haben drei ATARIs getestet: einen ATARI TT mit einer VME-Bus-Karte, eine Medusa mit DMA-Knoten und einen 1040 STE mit DMA-Knoten. Erwartet hatten wir ein Sieg der Medusa aufgrund der großen Rechenleistung. Wir mußten uns aber eines Besseren belehren lassen, da die VME-Karte doch um einiges schneller war als die DMA-Lösung. Wer also einen ATARI mit VME-Bus besitzt, sollte sich auf jeden Fall für die interne Karte entscheiden. Wie die Tests ausgefallen sind, können Sie den drei Grafiken entnehmen.
PC-seitig muß NetWare 2.0a bis 4.01 installiert sein. Bei unserem Testnetz war 3.12 im Einsatz. Wer 3.12 installiert hat. kann dann sogar ohne weitere Probleme seinen Mac mit einbinden, sofern dieser einen Ethernet-Anschluß hat. Wer sich nicht zutraut, einen Server einzurichten, oder generell Angst vor der Installation hat. der kann seine Hardware nach Freiburg schicken und alles dort installieren lassen. Man kann dort auch einen Server kaufen und nur seine ATARIs hinschicken. Auf Wunsch kommt Comtex auch zum Kunden und nimmt die Installation vor Ort vor. Da diese Art der Installation sehr vielfältig ist, kann kein pauschaler Preis genannt werden.
Seit kurzem ist ein kleines, aber wichtiges Zusatzprogramm verfügbar. Das Programm holt die aktuelle Zeit vom Server und teilt diese dem ATARI mit. Somit ist bei wichtigen Anwendungen, wie z.B. Fakturierung, eine gleiche Zeit auf allen Rechnern vorhanden. Wer verschiedene ATARIs einbindet und dort unterschiedliche Installationen haben möchte, dem hilft das Mapping. Damit kann man dem ATARI eine Server-Partition als Boot-Partition zuweisen.
In Zukunft (vielleicht noch dieses Jahr) wird es eine Novell-Anbindungs-Software für die Knoten der Firma Biodata geben. Besitzer dieser Hardware sollten in den Anzeigen der Firma Comtex danach Ausschau halten oder sich per Fax darüber erkundigen.
... also Comtex