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Hardware => Hardware (Classic 16-/32-Bit) => Thema gestartet von: damien996699 am Fr 27.03.2026, 17:42:22
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Hallo,
so, neben meinem toten Board unten (1040) zickt nun mein Mega ST Floppyseitig rum.
Motor Floppy ist zu hören, Schreib- Lesekopf bewegt sich. Lesen / Booten negativ. Beim Versuch zu Formatieren friet Desktop ein.
Diag-ROM komme ich gar nicht erst ins Floppy-Menu bzw. kriege bei der Selektion nen Error
CLK am WD1772 habe ich, DMA auch und am Soundchip auch
Gotek geht auch nicht ersatzweise, also kann ich Floppy selber ausschließen.
2. externe Floppy auch geht auch nicht.
Festplatte am DMA versuchsweise bootet auch nicht -> DMA ?IC
7406 habt ich schon gegen 74LS06 getauscht, auch die Widerstände auf der Ausgangsseite 74LS06 gut gemessen.
Netzteil würde ich auch ausschließen, ist neues Meanwell
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Diag-ROM komme ich gar nicht erst ins Floppy-Menu bzw. kriege bei der Selektion nen Error
Und die Fehlermeldung lautet wie genau?
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aus dem Kopf F0
Spinning-Test funktionierte komischerweise mit +-200ms
Read-Alignment und Schreibtest via Diag führt zum einfrieren. DMA-Test (mit angeschlossener Platte) ebenso
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Das Service-Manual https://docs.dev-docs.org/htm/search.php?find=Atari+520ST%2F1040ST+Field listet die Fehlermeldung auf und die jeweiligen Schritte zur Diagnose.
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Kurzer Zwischenstand / Ironie des Schicksals: Bei dem guten Stück nun auch RAM-Fehler... :-)
Per Diag-ROM D3, warte erstmal auf neuen RAM, dann geht es weiter mit dem Thema "Floppy"
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Gibt es Oxidationsspuren auf dem Mainboard ...?
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nichts erkennbar, auch nicht durch Akku / Batterie an Schaden
per Diag-ROM sieht es so aus, das kompletter Datenbus auf High hängt, mit ein paar Ausnahmen auf D15
Werde mir mal die 74LS244 und 74LS373 ansehen, sieht so aus als würde da was sterben. Erstmal Lötstellen prüfen und nachlöten...
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So, nach Tausch der beiden 74F244 habe ich nun zumindest schon mal nen anderen Bildschirm :-)
werde mal um den Shifter messen plus 74LS373
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Frage an die Spezialisten bzgl. Diag-ROM Auswertung, siehe Anhang.
Geht doch in Richtung D3 Ram, oder ?
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I2 RAM disturbance 0000000000000000 1111111111111111 000008
... heißt ja, dass alle Bits, obwohl sie 0 sein sollen, 1 sind. Also, ja, da funktioniert etwas Grundlegendes mit dem RAM nicht. Kommen denn die Steuersignale RDAT, WDAT, LATCH von der MMU bei den Bus-Treibern an? Kommen RAS0 und CAS0x bei den RAMs an?
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Kommen denn die Steuersignale RDAT, WDAT, LATCH von der MMU bei den Bus-Treibern an? Kommen RAS0 und CAS0x bei den RAMs an?
Ohmisch gemessen, ja kommen alle an
RAS0 & CAS0 zeigen an den RAMs per Oscar "Leben"
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... persönlich würde ich erstmal via Ohmmeter suchen.
Scheint auch immer etwas anders zu sein im Fehlerbild also schlechte Lötstellen vielleicht oder auch schlechte PLCC Sockel Kontakte.
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PLCC Sockel habe ich schon nachgelötet, Pins "nachgerichtet" damit sie mehr mechanische "Spannung" haben. Kontakte PLCC und IC mit Glasradierer gesäubert.
Klingel jetzt erstmal die Adress- und Datenleitungen MMU / CPU / Shifter / GLUE durch, mal schauen
PLCC Sockel erneuern / tauschen dann ggf. um den Auszuschließen. Aber da scheue ich mich noch ein wenig, wegen Kollateralschaden (Leiterbahnen, Lötaugen, VIAs)
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PLCC Sockel erneuern / tauschen dann ggf. um den Auszuschließen. Aber da scheue ich mich noch ein wenig, wegen Kollateralschaden (Leiterbahnen, Lötaugen, VIAs)
Handentlötpumpe ist schwierig. Mit viel neuem Lötzinn arbeiten weil sich das mit dem alten vermischt und besser absaugen läßt. Gute Entlötlitze verwenden und Flußmittel. Und wenn so ein Pin frei zu sein scheint mit einer kleinen Spitzzange hin und her bewegen weil da immer noch ein Rest Zinn ist oder die Pins noch am Via kleben ...
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Hab zwar ne Entlötstation von ERSA, aber wie du schon geschrieben hast, "Kleben" die PINs ja immer trotzdem noch mit dem Rest leicht fest
Vielleicht nehm ich das gute Stück wieder mit an die Arbeit zu den Profis...:-)
Um die nicht zu nerven, geht das immer nur "gut dosiert" und mit nem Six-Pack unterm Arm
Die Fragen dann immer schon, wenn sie mich sehen, ob ich wieder was von "Atari" habe :-)