atari-home.de - Foren
Hardware => Portfolio & Atari PCs => Thema gestartet von: Gaga am Do 22.01.2026, 18:29:54
-
Hallo,
mir ist mein bereits aufgerüsteter Atari PC1 wieder in die Hände gefallen.
Hier habe ich bereits beschrieben, wie ich ihn um 2 8bit ISA Schnittstellen erweitert habe, in denen eine ADLIB Soundkarte sowie eine Karte mit IDE Schnittstellen steckt:
https://forum.atari-home.de/index.php/topic,16608.msg265663.html#msg265663
Hier habe ich mit Hilfe von @czietz einen überaus nützlichen Resetschalter eingebaut, denn sowas fehlte seltsamerweise bisher:
https://forum.atari-home.de/index.php/topic,17819.msg268711.html#msg268711
Gestern habe ich die originale Intel 8088 CPU gegen eine NEV V20 CPU getauscht. Letzere gibt es NOS bei ebay im Keramikgehäuse von einem deutschen Händler für 22 Euro.
Der Umbau war einfach: alte CPU entlöten, Sockel rein, neue CPU drauf. Funktioniert.
Warum das Ganze? Nun, weil die V20 angeblich höhere Performance bringt. In der Tat ist es so.
Bisher habe ich Coremark noch nicht zum Laufen bekommen, dafür aber Checkit4.
Einschieben muss ich, dass man den Atari PC1 mit 4,77 MHz laufen lassen kann oder mit 8MHz, was dann der Turbomodus ist.
Eine FPU habe ich nicht eingebaut, weil der Rechner dann standardmäßig mit 4,77MHz läuft (und die FPU bannig heiß wird), während der Rechner ohne FPU standardmäßig mit 8MHz läuft. Ebenfalls so seltsam wie die original fehlende Resettaste, aber nunja. Die FPU brauche ich nicht.
Zu den Ergebnissen:
1. Die 8088 mit 8 MHz bringt 492 Dhrystones und soll angeblich um den Faktor 1,43 schneller sein als ein IBM PC-XT.
2. Die V20 mit 8 MHz bringt 640 Dryhstones und soll um den Faktor 1,86 schneller sein als ein IBM PC-XT.
Von den Zahlen her eine -wie ich finde- beachtliche Mehrleistung bei geringem Tuningaufwand.
In der Praxis fällt dies allerdings kaum spürbar auf. Geschwindigkeitsrekorde kann man damit nicht aufstellen. Allerdings laufen jetzt (bis auf Coremark, was auch mit der 8088er CPU nicht lief, aber ich bin dran) mehr Programme, was mich positiv überrascht.
Ach ja, der Rechner ist von 512kb auf 640kb aufgerüstet. Ob ich es jemals schaffe, den Speicher zu füllen? Wer braucht soviel? :-)
Mal schauen, was mir noch so einfällt.
Sollte jemand Interesse haben oder auch einen Atari PC1 besitzen, mag er sich gern melden.
Ach da fällt mir noch was ein, was vielleicht von Interesse ist, zB für @jedie :
Auf der Platine steht die Seriennummer 005775 und original ist das BIOS im ROM mit der Version 3.07 verbaut.
Es scheint sich also um ein späteres Modell zu handeln. V 3.07 datiert auf den 19.10.1987. Wen es interessiert: https://www.ataripc.net/biosrom-images/ Dort wiederum ist ein interessanter Link zu den Sourcen.
Gruß
Gaga
-
Sehr schön!
Ich meine der NEC V20 ist ein wenig kühler, oder?
Kannst du mal Bilder vom Sockel einstellen?
Zum ROM: Es gibt v3.08 siehe: https://forum.atari-home.de/index.php/topic,16610.msg257347.html#msg257347
-
Hallo,
mir ist mein bereits aufgerüsteter Atari PC1 wieder in die Hände gefallen.
Hier habe ich bereits beschrieben, wie ich ihn um 2 8bit ISA Schnittstellen erweitert habe, in denen eine ADLIB Soundkarte sowie eine Karte mit IDE Schnittstellen steckt:
https://forum.atari-home.de/index.php/topic,16608.msg265663.html#msg265663
Hier habe ich mit Hilfe von @czietz einen überaus nützlichen Resetschalter eingebaut, denn sowas fehlte seltsamerweise bisher:
https://forum.atari-home.de/index.php/topic,17819.msg268711.html#msg268711
Gestern habe ich die originale Intel 8088 CPU gegen eine NEV V20 CPU getauscht. Letzere gibt es NOS bei ebay im Keramikgehäuse von einem deutschen Händler für 22 Euro.
Der Umbau war einfach: alte CPU entlöten, Sockel rein, neue CPU drauf. Funktioniert.
Warum das Ganze? Nun, weil die V20 angeblich höhere Performance bringt. In der Tat ist es so.
Bisher habe ich Coremark noch nicht zum Laufen bekommen, dafür aber Checkit4.
Einschieben muss ich, dass man den Atari PC1 mit 4,77 MHz laufen lassen kann oder mit 8MHz, was dann der Turbomodus ist.
Eine FPU habe ich nicht eingebaut, weil der Rechner dann standardmäßig mit 4,77MHz läuft (und die FPU bannig heiß wird), während der Rechner ohne FPU standardmäßig mit 8MHz läuft. Ebenfalls so seltsam wie die original fehlende Resettaste, aber nunja. Die FPU brauche ich nicht.
Zu den Ergebnissen:
1. Die 8088 mit 8 MHz bringt 492 Dhrystones und soll angeblich um den Faktor 1,43 schneller sein als ein IBM PC-XT.
2. Die V20 mit 8 MHz bringt 640 Dryhstones und soll um den Faktor 1,86 schneller sein als ein IBM PC-XT.
Von den Zahlen her eine -wie ich finde- beachtliche Mehrleistung bei geringem Tuningaufwand.
In der Praxis fällt dies allerdings kaum spürbar auf. Geschwindigkeitsrekorde kann man damit nicht aufstellen. Allerdings laufen jetzt (bis auf Coremark, was auch mit der 8088er CPU nicht lief, aber ich bin dran) mehr Programme, was mich positiv überrascht.
Ach ja, der Rechner ist von 512kb auf 640kb aufgerüstet. Ob ich es jemals schaffe, den Speicher zu füllen? Wer braucht soviel? :-)
Mal schauen, was mir noch so einfällt.
Sollte jemand Interesse haben oder auch einen Atari PC1 besitzen, mag er sich gern melden.
Ach da fällt mir noch was ein, was vielleicht von Interesse ist, zB für @jedie :
Auf der Platine steht die Seriennummer 005775 und original ist das BIOS im ROM mit der Version 3.07 verbaut.
Es scheint sich also um ein späteres Modell zu handeln. V 3.07 datiert auf den 19.10.1987. Wen es interessiert: https://www.ataripc.net/biosrom-images/ Dort wiederum ist ein interessanter Link zu den Sourcen.
Gruß
Gaga
Danke für den interessanten Bericht.
-
Hallo Gaga,
das ist ja wiedermal geiler Scheiß, den Du da machst. Den PC1 finde ich großartige, weil er im MegaST Gehäuse sitzt. Wenn ich so ein Gerät finden sollte, könnt ich ja glatt schwach werden ;-)
Dein Software Setup würde mich brennend interessieren, um mein Setup auf dem AT-Speed aufzuhübschen. Meine Konfiguration ist noch sehr rudimentär.
Würde mich freuen, den PC1 mal live und in Farbe zu sehen. Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit z.B. beim OFAM oder so.
Danke und schönen Gruß,
Heinz
-
Ja, den bringe ich zum nächsten OFAM mit. Wollte ich schon letztes Jahr machen. Allerings bin ich noch nicht dazu gekommen, das Gehäuse aufzuhellen.
Zudem habe ich festgestellt, dass meine Grafikausgabe noch nicht the yellow from egg ist. Werde mir mal den Necrowave MCE Adapter besorgen oder bauen. Zusammen mit dem NEC 1790NXp sollte dieser CGA/EGA zu VGA Konverter gut funktionieren.
@jedie : ich glaube, Du hast sowas auch, oder?
-
So, das BIOS ROM Version 3.08 ist nun auch drin. Einen Unterschied zu 3.07 habe ich allerdings nicht bemerkt.
Jedenfalls bin ich diesbezüglich auf dem neuesten Stand (15.12.1987) ;-)
-
Coole Sache.
Hast du mal versucht den PC1 zu übertakten? Ich hatte damals (vor ca. 35 Jahren) den 24Mhz Quarzoszillator gegen einen mit 30MHz ausgetauscht. Der PC1 lief dann im Turbomodus mit 10MHz, allerdings immer nur für einige Minuten. Vielleicht läuft es ja mit der V20 CPU stabil...
Ich habe mir jetzt auch noch eine DS1216E RTC für den ROM-Sockel sowie ein ISA-USB-Interface in China bestellt. Ausserdem habe ich noch ein Intel above board zur Speichererweiterung. Die muss ich aber extern mit etwas Flachbandkabel anschließen.
Erstmal muss aber der ISA-Adapter gebaut werden. Und dann muss ich ein HD-Floppy-Optionrom unterbringen damit mein Chinon FZ-506 Laufwerk am PC1 läuft (das originale FZ-502 habe ich leider nicht mehr)
Werde hier berichten, ob und wie das alles läuft...
-
Dank Gaga hat mein PC1 jetzt auch eine Festplatte und einen Reset-Taster. Vielen Dank nochmal! Ich musste noch nicht einmal den Blechdeckel bzw. das Gehäuse bearbeiten. Es hat alles perfekt gepasst.
Die Soundblaster-Karte und das Intel above board müssen allerdings aus Platzmangel draußen bleiben. Dazu habe ich mir Pfostenleisten angelötet über die der ISA-Bus per Flachbandkabel zu einer Riserkarte verlängert wird.
Nachdem ich den Quarzoszillator bereits vor vielen Jahren gesockelt hatte, habe ich mal einen 27MHz Oszillator reingesteckt. Bisher läuft der PC1 sehr stabil mit 9MHz.
Gerade eben habe ich auch noch eine alte optische PS/2-Mouse passend für den Atari-Mouse-Port umgelötet. Der Sensor hatte bereits den passenden Quadraturausgang. Ich musste also nur das PS/2-Kabel abkneifen und ein DSUB9-Kabel direkt an den Eingangspins des SC84510 Controllers anlöten.
-
Platine mit Pfostenleiste
-
mit DS1812E RTC und Bios 3.08
-
Umgebaute optische PS/2 Maus
-
Kannst Du bitte erklären, wie und wo Du die DS1812E RTC eingebaut hast? Auf dem Foto sieht man im Wesentlichen nur die Stützbatterie.
Gruß
Gaga
-
Die wird in den Sockel des Bios-Eproms gesteckt. Das Eprom steckt dann in der DS1216E. Normalerweise hat die eine integrierte Batterie, aber bei den Teilen aus China sind die i.d.R. leer. Ich habe daher eine externe Batterie nach folgender Anleitung angelötet: https://www.thenimbus.co.uk/upgrades-and-maintenance/rtc
-
Hier noch die Software für das Initialisieren der RTC ("rtcclock.com dd/mm/yy hh:mm:ss"). In der autoexec.bat startet man das dann ohne Parameter damit die DOS Zeit mit der RTC synchronisiert wird.
Ich habe mir übrigens noch eine dieser Fake 8087-1 FPU aus China bestellt. Die sollen tatsächlich funktionieren und nachdem die FPU in einer viel neuren CMOS Technologie gefertigt sein dürfte, sollte sie auch nicht so heiß werden wie der originale 8087. Diese FPU ist für 10MHz ausgelegt - ich wüsste daher nicht warum die im PC1 nur mit 4.77MHz laufen sollte. Oder schaltet das Bios den Turbo dann prophylaktisch aus weil es die Speed Grades des 8087 nicht unterscheiden kann?
Beim XT kostet die FPU allerdings immer wenige Prozent Prozessorleistung. Ich überlege daher den Jumper W3 nach draußen zu verlängern damit ich die FPU bei Bedarf deaktivieren kann, um die volle 8088 Power nutzen zu können. ;) Das sollte dann auch den Turbo wieder möglich machen, falls das Bios tatsächlich auf 4.77MHz besteht.
Irgendwann kommt dann auch noch das NEC V20 Upgrade. Jetzt muss ich aber erstmal noch die -5V Versorgung am ISA-Bus nachrüsten. Meine Soundbalster 2.0 ist leider eine der ganz wenigen Karten, die die -5V-Schiene tatsächlich nutzt.
-
Der -5V Spannungsregler ist drin und die Soundblaster 2.0 funktioniert...
-
Der wohl erste Atari PC1 mit 2.6 MB RAM...
-
Und der vlt. erste Atari PC1, der mit dem Internet redet...
-
Das ganze Setup:
-
Läuft alles absolut stabil nur mit dem internen Netzteil und sogar übertaktet auf 9 MHz.
Was jetzt noch kommen soll damit der PC1 endlich der high end XT wird, den ich mir damals gewünscht hätte:
- FPU
- NEC V20
- USB host port (CH375)
- Widerstandsbasierter EGA-VGA Adapter
- Dual-Head-Betrieb mit Hercules Adapter
- Step Signal Doubler damit das integrierte HD-Floppy-LW auch 360kB Disketten lesen kann (momentan gehen nur 720kB) oder alternativ ein Option-ROM, das einen 2. HD-FDC unterstützt. Evtl. lässt sich auch der interne FDC HD-fähig machen - dazu müsste man eigentlich nur im HD-Modus den 8-MHz Referenztakt verdoppeln.
-
Erste Sahne. Danke für die vielen Fotos!
-
Stimme dbsys zu, tolle Infos.
-
Das USB-Interface funktioniert jetzt auch. Ich habe einfach eine 16-Bit Multi-I/O-Karte genommen und das CH375-Modul am IDE-Interface angeschlossen. Dort gibt es alle Signale, die das CH375-Modul benötigt und da dieses nur 8-Bit Datenbreite hat, spielen die nicht belegten oberen 8-Bits keine Rolle.
Als Nebeneffekt habe ich dadurch zusätzliche serielle/parallele Schnittstellen und einen HD-FDC. Nachdem die Karten nur die halbe Bauhöhe hat, werde ich versuchen, sie im Gehäuse unterzubringen.
Alternativ besorge ich mir eine defekte SH204 und baue alle externen Karten in das Gehäuse der SH204. Allerdings wird die riesige RAM-Karte auch da nicht ganz reinpassen, d.h. ich müsste an einer Seite einen Ausschnitt machen.
Beim Bios habe ich wieder ein Downgrade auf 3.05 gemacht, weil das die einzige Bios-Version ist, die im Zusammenspiel mit meiner 102-Tasten Tastatur (die Originale ist leider nicht mehr vorhanden) keinen Keyboard-Error meldet, den man mit F1 quittieren muss. Das neuere EGA-Bios habe ich aber von der 3.08 genommen und einfach mit einem Hex-Editor in das 3.05er Bios eingefügt.
Dabei ist mir aufgefallen, dass in den Strings vom neueren Bios der Hercules-Mode nicht mehr aufgelistet ist. Möglicherweise funktioniert der mit der neueren Version also nicht mehr. Ich werde das bei Gelegenheit mal testen.
-
... besorge ich mir eine defekte SH204 und baue alle externen Karten in das Gehäuse der SH204. Allerdings wird die riesige RAM-Karte auch da nicht ganz reinpassen, d.h. ich müsste an einer Seite einen Ausschnitt machen.
... ein Megafile, MegaST oder SH205 Gehäuse wäre schöner weil es bis auf die Farbe zu 100% zum PC1 Gehäuse passt.
-
... besorge ich mir eine defekte SH204 und baue alle externen Karten in das Gehäuse der SH204. Allerdings wird die riesige RAM-Karte auch da nicht ganz reinpassen, d.h. ich müsste an einer Seite einen Ausschnitt machen.
... ein Megafile, MegaST oder SH205 Gehäuse wäre schöner weil es bis auf die Farbe zu 100% zum PC1 Gehäuse passt.
Das kann man sich ja auch drucken (lassen). Dann muss man nichts schlachten.
-
Ja richtig, ein SH205 oder Megafile/-ST wäre schöner. 3D-Druck wäre natürlich auch eine Option.
Heute kam der Fake 8087 an und wurde gleich eingebaut. Es handelt sich nicht wie von mir gedacht um einen CMOS-Klon sondern wohl um einen gebrauchten 8087, der auf neu frisiert wurde, d.h. neu lackiert, bedruckt und verzinnt. Lustigerweise haben sie INTEL c 1988 draufgeschrieben. Korrekt wäre 1980.
Er funktioniert soweit aber einwandfrei. Gegen die Hitze habe ich einen Kühlkörper auf den 8087 geklebt.
Tatsächlich schaltet das Bios den Turbo aus, sobald die FPU erkannt wird und daran ändert auch der Jumper W3 nichts. Zum Glück kann man ihn aber mit dem Programm Turbo.com von der originalen Startdiskette in der Autoexec.bat wieder einschalten.
Ich werde das Programm mal durch einen Disassembler schicken. Die 358 Bytes dürften nicht allzu schwer zu verstehen sein. Vlt. kann ich dann das Bios patchen oder ein Turbo-Ein Option-ROM erstellen damit der Start schneller geht und Boot-Spiele mit Turbo funktionieren.
Ebenfalls heute ist die V20-CPU angekommen. Deren Einbau wird die nächste Aktion. Dazu muss ich mir aber erstmal darüber im Klaren werden, was ich mit dem internen FDC mache, denn den würde ich dann gleich mitumbauen.
Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich dessen Chip Select über einen Jumper dauerhaft abschaltbar mache und dann den externen HD-FDC verwende. Aber dazu muss ich noch testen, ob das Bios bzw. eines der HD-FDC Option-ROMs damit zurecht kommt.
-
V20 ist drin. Mit dem 8088 waren es 640 Dhrystones. Jetzt:
-
Auf CPU, FPU und DMA Controller habe ich Kühlkörper geklebt:
-
Den onboard FDC habe ich per Jumper deaktivierbar gemacht:
-
Hier ein kleines Option ROM, das den Turbo bereits vor dem Booten einschaltet falls eine FPU installiert ist. Wenn man es im Bereich C400:0 bis C800:0 mappt wird es sogar noch vor dem POST ausgeführt. Dann startet der PC1 quasi genau so schnell, als wenn keine FPU installiert wäre.
Falls dieses ROM Image mit anderen Option ROMs in ein EPROM geschrieben wird, muss es ggf. noch mit 00 Bytes auf 2kb erweitert weden, weil das Bios nur in 2kb-Schritten nach Option ROM Signaturen sucht.
-
Und hier noch ein Option ROM vom Github Projekt GLaTICK, das die RTC Bios Routinen für eine DS1216E nachrüstet. Dann braucht man kein RTC-Programm in der Autoexec.bat zu starten, d.h. DOS synchronisiert die Zeit selbst beim Booten.
-
Hie noch eine Kombination aus beiden ROMs, die in 2kb passt.
-
Sehr cool!
Bin gespannt, wann Du Dich dem EGA Konverter widmest. Komme mit dem Necroware MCE Adapter nicht weiter (genug Platinen und Bauteile vorhanden).
-
Bzgl. EGA->VGA bin ich gerade am überlegen, ob es nicht sinnvoller ist gleich eine VGA-Karte einzubauen.
Die Idee war ursprünglich eine Hercules-Karte, die ich hier noch liegen habe, für den zweiten Bildschirm einzubauen und dann den PCM124 an dieser Karte zu betreiben während der EGA-Ausgang über den Konverter an einem VGA->HDMI Adapter betrieben wird.
Man sollte aber auch den internen EGA Ausgang per DIP-Schalter auf MDA konfigurieren können, so dass es keine Speicher-/Adresskonflikte mit einer VGA-Karte gibt und man den MDA-Ausgang für den zweiten Bildschirm nutzen kann. Zumindest mit dem PC3 soll es ja möglich sein eine VGA-Karte zu nutzen.
Das würde einem all die Synchronisationsprobleme ersparen. Ich habe zwar extra einen VGA->HDMI Adapter gekauft, der einen weiten Synchronisationsbereich hat, aber ob es letztlich auch mit CGA funktionieren würde ist doch sehr fraglich. Eine VGA-Karte macht im CGA-Mode ein Upscaling und vermeidet so die problematisch niedrigen Zeilenfrequenzen.
-
Bzgl. FDC bin ich auch nicht so weit gekommen, wie ich gehofft hatte. Der Plan war ja den internen FDC zu deaktivieren und einen externen HD-fähigen zu verwenden. Da spielt aber das Bios nicht mit. Atari weicht offenbar zu sehr von der Standard-PC-FDC-Implementierung ab, d.h. weder kann das Bios einen externen FDC am ISA Bus korrekt ansteuern noch können die diversen HD-FDC-Option-ROMs und Treiber den internen FDC ansteuern.
Auch eine als secondary FDC (auf Port 370h anstatt 3F0h) konfigurierte Karte konnte ich weder mit Option-ROMs noch mit einem auf 370h gepatchten 2M-XBIOS.EXE Treiber ansteuern. Hier liegt es vermutlich an einem IRQ oder DMA Konflikt.
Ich habe jetzt einfach einen Step-Signal-Doubler und einen DIN14 Adapter gebaut, so dass ich ein internes und ein externes HD-Laufwerk umschaltbar mit 360 oder 720kb betreiben kann. Damit bin ich eigentlich zufrieden.
Falls ich mal an die Schematics des PC1 komme, möchte ich noch versuchen den internen FDC per Schalter HD-fähig zu machen. Grundsätzlich wäre der verbaute P8272 HD-fähig, es müsste nur die Beschaltung geändert werden, d.h. der Takt muss im HD-Mode von 4MHz auf 8MHz erhöht werden und einige RC-Zeitkonstanten im Data Separator müssen halbiert werden. Da braucht dann auch im Bios nichts geändert zu werden. Nur beim HD-Formatieren wird sich DOS weigern weil ihm das Bios falsche Disk-Size Daten liefert. Aber auch das sollte man mit driver.sys bzw. drivparm ändern können.
-
Bzgl. FDC bin ich auch nicht so weit gekommen, wie ich gehofft hatte. Der Plan war ja den internen FDC zu deaktivieren und einen externen HD-fähigen zu verwenden.
Wow! Du bist ja echt in einem killing spree, um im UT-Sprech zu sein. Was wird am Ende deiner Reise vom PC1 noch übrig sein? ;) Da könnte ja noch ein Above-Board mit einem 286er rein ;-)
-
Hehe, an ein Intel Inboard hatte ich tatsächlich auch schon gedacht! :)
Das wäre dann sogar ein 386er. Aber die Dinger sind seltener als Feenstaub und dem armen kleinen ohnehin schon arg gequälten Netzteil im PC1 würde ich das auch nicht zumuten wollen. ;)
Eigentlich geht es mir nur darum den PC1 zu dem Rechner zu machen, von dem ich damals immer geträumt habe. Ich wäre wohl auch nicht auf die Idee gekommen das zu machen, wenn ich nicht auf dem Speicher so viele Teile gefunden hätte, die perfekt dafür geeignet sind. Zudem hat der kleine ja bald seinen 40. Geburtstag und soll bis dahin wieder schick sein. ;)
Mittlerweile ist sogar meine Tochter schon darauf angesprungen und hat den Kleinen ins Herz geschlossen.
Jetzt steht eigentlich nur noch der VGA bzw. HDMI Anschluss auf dem Plan. Der Rest wurde sorgfältig abgearbeitet. ;)
-
Ich nehme immer diese Art von Atari Netzteilen bei meinem PAK3 Rechnern mit Fastram und Grafikkarten. Die liefern mehr Reserve als die anderen und man kann die Spannung regeln ...
Die findet man oft in Megafile 60 Atari Platten. Sehr gute Dinger und viel besser als neue Sachen die man kaufen kann wie ich finde ...
-
Hier ne Seite mit vielen Infos über die Atari PC-Serien. Leider kein Manual für den PC1
https://www.ataripc.net/
Gruß
Wolfgang
-
Hier ne Seite mit vielen Infos über die Atari PC-Serien. Leider kein Manual für den PC1
https://www.ataripc.net/
Leider sind viele/alle? Bilder defekt, und die Handbücher für die alten PCs gehen auch nicht.