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Hardware => Hardware (Classic 16-/32-Bit) => Thema gestartet von: X-Ray am Sa 17.01.2026, 01:31:50
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Bin gerade dabei meine im Schrank gelagerten Geräte zu testen, dabei taten sich nun neue Problem auf.
In diesem Beitrag geht es um die Floppy Laufwerke, intern und extern.
Angefangen habe ich mit der SF314, dort ist ein "Chinon FB-354AA (Sankyo SB20B)" verbaut. Ich glaube nicht das dies original in dem Gehäuse war, da die Blende vom Gehäuse nicht ganz passt.
Jedenfalls machte diese Probleme, ich konnte keine Disketten mehr lesen, dann eigenformierte doch wieder, dann wieder nicht. Dies alles ging zeitweise nur an einem bestimmten 520 ST, andere Geräte wollten gar nicht.
Nun habe ich erstmal ein "TEAC FD235HG" in die SF314 eingesetzt, an welchen ich die Lötbrücke auf DS0 setzte. Auch damit gibt es Probleme, aber ich beschränke mich jetzt erstmal auf folgendes:
Angeschlossen ist es im Moment an einen MEGA STE als zweites Laufwerk.
Formatiere ich eine DD Diskette in "A:" und kopiere eine Datei drauf, wird diese am TEAC "B:" nicht angezeigt.
Formatiere ich eine DD Diskette am TEAC, kann der MSTE diese erst gar nicht lesen.
Alte Disketten (vor 30 Jahren beschrieben), welche das interne Laufwerk ohne Probleme ließt, will das TEAC auch nicht.
Gleiches Problem hatte ich auch mit eingangs erwähnten "Sankyo SB20B".
Nun weiß ich erstmal nicht mehr weiter, auf der Platine des SF314 kann es ja eigentlich nicht liegen.
Muss das TEAC vielleicht doch wieder auf DS1, wenn es als zweites Laufwerk angeschlossen wird?
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Alle Atari werden auf DS0 gejumpert. Atari hat hat die DS Signale so gelegt das auch ein Laufwerk B auf DS0 gejumpert sein muss wenn man über den externen 14pol Floppy Anschluß geht.
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Ok.
Dann sind die Floppys wohl dejustiert.
Deshalb habe ich mir heute das "Chinon FB-354AA (Sankyo SB20B)" vorgenommen und so lange den Steppermotor verdreht und die Platine mit der Lichtschranke vor und zurück geschoben, bis mir ich dann irgendwann tatsächlich bei alten Disketten das Inhaltverzeichnis angezeigt wurde. Der Rest war dann Feinarbeit, denn das reichte erstmal nicht.
Nun ist das Laufwerk so justiert, dass es alle Disketten lesen kann.
Bedeutet, ich werde es beim TEAC genauso versuchen, gefolgt vom Laufwerk eines 1040 STE, das will nämlich auch nicht mehr.
Gibt es eigentlich irgendein Programm welches mir bei der Arbeit Unterstützung bieten könnte?
Kennt da jemand etwas?
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So, also das TEAC Laufwerk liest nun auch wieder alle Disketten.
Ist eigentlich ganz einfach dort die Spur zu justieren, habe nur den Motor so lange gedreht bis die Disk wieder gelesen werden konnten.
Nun dachte ich, machste das auch beim Epson SMD-380 von 1040 STE, aber da geht das nicht.
Ich stellte nun auch fest, dass das Laufwerk gar keine Macke hat, es funktioniert in einer SF314 normal.
Andere Laufwerke im STE zeigen allerdings den gleichen Fehler wie das Epson, nämlich das beim einlesen einer Disk die Dateinamen wirre Zeichen enthalten. Entweder werden Leerzeichen mit "!" aufgefüllt, oder es sind nur Hieroglyphen zu erkennen.
Stimmt also was mit dem STE nicht, nur konnte ich bislang nichts dazu finden.
Idee?
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Hatte sowas schon öfter aber ich schreibe mir nie was auf und vergesse recht schnell.
Da ist beim Lese Signal ein 220 Ohm Pullup Widerstand und das Signal geht direkt auf den WD1772. Bevor man den Fehler sucht prüfen ob der ACSI/DMA Port funktioniert ohne Probleme.
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Richtig, gabs beim STE nicht mal Probleme mit DMA-Controllern, die ähnliche Symptome verursacht haben? Ich weiß aber nicht, ob das auch für MEGA STEs galt.
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Danke für eure Antworten.
@anpera
Problem besteht bei einem 1040 STE. Auch eine externe Floppy zeigt diesen Fehler.
@
Den Widerstand habe ich wohl gefunden, Durchgang zum PIN 19 des WD1772 ist jedenfalls vorhanden.
Könnte ich jetzt höchsten erstmal nachlöten, habe leider auch keine Geräte für zum Test an den ASCI Port anzuschließen.
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Was du machen kannst ist mal alle Verbindungen und Widerstände nachmessen mit einem Ohmmeter ...
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Ich hoffe, ich bekomm das noch zusammen:
Die betroffenen DMA-Controller hatten die Bezeichnungen C025913-38 und C100110-001. In STEs hatten die öfter Probleme, insbesondere bei alternder Hardware. Spätere STEs hatten DMA-Controller mit der Bezeichnung C398739-001(A).
Falls in deinem 1040 STE einer der Erstgenannten verbaut ist, kann ein Austausch gegen einen C398739-001(A) die Probleme beheben. Falls schon so einer drin ist... tja, dann bleibt wohl nur die Lösung von Lukas Frank. Eventuell hilft der Austausch gealterter Bauteile in der Umgebung bzw. im Netzteil auch bei den erstgenannten DMA-Controllern.
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Habe auch noch ein wenig gesucht und kam auf ähnliches Ergebnis.
Bei dem 1040STE ist ein C025913-38 verbaut. Leider nicht gesockelt.
Ich habe noch ein ST Board, da fehlen schon einige Teile, aber dort ist der DMA gesockelt noch drauf.
Leider auch ein C025913-38.
Mmmmhh....
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Beim reinen Diskettenbetrieb macht der 025913 keine Probleme. Ich kann dir den Sockeln und du schaust ob du den STE DMA Chip kaufen kannst oder die Adapter und Korrektur Platine von @R^2 dir bauen kannst oder Kaufen oder ich baue dir eine auf ...
Schreibe R^2 mal an ...
Lese das mal ... https://forum.atari-home.de/index.php/topic,17461.0.html
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Ich habe jetzt erstmal folgendes gemacht und zwar mir u.a. eine ASCI2STM Karte bei Sidecartridge bestellt.
Mein MSTE und die Falcons sind zwar schon mit ähnlichem versorgt, aber für die STs hatte ich schon länger mal daran gedacht so ein Gerät zu holen.
Dann schau ich mal ob es damit die gleichen Probleme gibt.
Bis dahin versuche ich mal, ob ich durch etwas nachlöten das Problem beseitigt bekomme.
Du schreibst ja, das der Diskettenbetrieb davon eigentlich nicht betroffen wäre.
Ansonsten sind die Preise für "gute" DMAs ja exorbitant hoch, da würde ich eher die Platine von R^2 wählen.
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Ich muß mich hier mal zu Wort melden! Burkhard Mankel hat mir heute eine Email geschickt. Er hat hat mich gebeten hier folgendes zu vermitteln (kopierter Text):
Bei der SF314 mit mit mit dem Chinon ...354... Laufwerk könnte die 354 darauf hindeuten, daß es aus einer SF354 stammenkönnteund demnach einseitig ist. Dafür steht auch die mangelnde Passgenauigkeit im Gehäuse!
Edit: Eben kam noch eine Email von ihm, in der er um Entschuldigung bittet - er habe die Antwort #2 nicht richtig beachtet, da führt @X-Ray ja aus daß das Laufwerk jetzt wieder korrekt lesen kann ...
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... die Platine von @R^2 beseitigt das Problem ja.
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@Tante Ju
Trotzdem Danke für die Antwort, auch dir Burkhard.
Aber ja, man könnte tatsächlich meinen, dass es anhand der Bezeichnung eine einseitige Floppy wäre. Ist aber nur Zufall.
@Lukas Frank
Hättest du solche Platinen da? Für den Fall der Fälle, falls es mit dem ASC2STM später auch nicht funktioniert.
Ich kümmere mich erstmal um meine anderen Atari Sorgen. Ein ST hat eine leicht waberndes Bild in horizontal (nur bei Farbe), bei einem Falcon steigt der DSP gerne aus.
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Platinen sind bestellt in China und dauert so eine Woche. Soll ich dir eine aufbauen? Muss dann noch Teile besorgen ...
Ich brauche keine weil mein STE den richtigen STE DMA Baustein hat.
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Wir sprechen nochmal wenn mein ASC2STM auch nicht läuft. Dann brauche ich ja wohl so ein Teil.
Eigentlich wollte ich mich nach und nach von einigen Ataris trennen, und die sollten dann am besten auch komplett laufen. Deshalb checke ich nun alles durch.
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Habe die Platinen in erster Linie für mich machen lassen also kein Problem ...
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Platinen sind bestellt in China und dauert so eine Woche. Soll ich dir eine aufbauen? Muss dann noch Teile besorgen ...
Hallo Frank!
Achte bitte darauf, dass Du die Version 0v2 aufbaust. Die Version 0v1 berücksichtigt noch nicht alle notwendigen Signaländerungen.
Da die Frage hier im Verlauf auch auftauchte:
Für den ordnungsgemäßem Floppybetrieb wird die Platine ebenso benötigt. Also nicht nur für den korrekten ACSI-Betrieb.
Anbei der Link zu der damaligen Diskussion:
https://forum.atari-home.de/index.php/topic,17461.msg265476.html#msg265476
Und der Link zu den richtigen Platinendaten, Version 0v2:
https://forum.atari-home.de/index.php/topic,17461.msg266000.html#msg266000
Gruß Robert
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Habe die 0v2 Platinen machen lassen ...
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Ich habe jetzt erstmal folgendes gemacht und zwar mir u.a. eine ASCI2STM Karte bei Sidecartridge bestellt.
Mein MSTE und die Falcons sind zwar schon mit ähnlichem versorgt, aber für die STs hatte ich schon länger mal daran gedacht so ein Gerät zu holen.
Dann schau ich mal ob es damit die gleichen Probleme gibt.
Bis dahin versuche ich mal, ob ich durch etwas nachlöten das Problem beseitigt bekomme.
Du schreibst ja, das der Diskettenbetrieb davon eigentlich nicht betroffen wäre.
Ansonsten sind die Preise für "gute" DMAs ja exorbitant hoch, da würde ich eher die Platine von R^2 wählen.
Da Du hier die ACSI2STM erwähnst: Burkhard hat sich ja auch je 1 Platine für Mega STE intern und eine ACSI 19pol. Noch kann er sie nicht einsetzen, da er seine Ataris wegen Renovierungsnotwendigkeiten am Haus einmotten mußte! In der Zwischenzeit hat er sich vorgenommen, in seiner Freizeit alles Wissenswerte zu ACSI2STM zusammen zu tragen und ggf. auf Deutsch zu übersetzen und in einem allgemeinen Dokument zusammenzustellen. ...
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Kurze Rückmeldung hier, nachdem das ACSI2STFM gestern angekommen ist.
Abgesehen davon, dass es Probleme hat SD-Karten zu erkennen, wird das Gerät selber am 1040 STE gar nicht erkannt.
Bei einem 520 ST (TOS 1.02) geht es nach mehreren versuchen, wenn es denn mal die SD-Karte erkannt hat, an einem anderen 520 ST (TOS 1.04) werden nach einem Programmstart nur Bomben ausgegeben und es erfolgt ein Reset.
Mir ist auch aufgefallen, dass das Teil auf einem 512KB ST keinen Sinn macht, für viele Programme steht plötzlich kein Speicher mehr zur Verfügung. Nach einem kompletten Neustart geht es manchmal wieder.
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... jeder Festplatten Treiber braucht immer ein wenig Ram.
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Ja dachte ich mir auch schon, aufrüsten werde ich die 520 STs aber nicht mehr.
Das jetzt der 1040 STE das ACSI2STM gar nicht erkennt, ist jetzt natürlich übel.
Ich werde ihn zerlegen und die Leiterbahnen durchmessen und ggfs. nachlöten, mehr werde ich wohl nicht mehr machen.
Komme so langsam an den Punkt, die ganzen Geräte so wie sie nun sind abzugeben.
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Hatte mal kurze Zeit ein ACSI2STM Modul und habe es auch nicht hinbekommen damit.
Es gibt wohl eine einfache Firmware ohne Gemdrive Funktion also nur einen reinen Atari ACSI Festplatten Ersatz. Kann man wohl von Floppy aus flashen ...
https://github.com/retro16/acsi2stm/blob/stable/doc/firmware.md
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Also bei einem meiner STs mit 1.02 TOS läuft es ja soweit. Nur nützt es mir da nicht viel.
Der 1040 STE wird ein anderes Problem haben, weil sich da noch nicht mal die Firmware von dem Teil meldet. Flashen wird deshalb wohl nichts bringen.
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Habe den STE nun zerlegt, die Kontakte am ACSI-Port durchgepiepst, Floppy-Controller, Floppy-Stecker und DMA nachgelötet.
Disketten können weiterhin nur mit wirren Zeichen gelesen werden, Formatieren ist nicht möglich. Er meldet dann sowas wie "Diskette defekt" und fängt gar nicht an. Anderes Laufwerk bringt gleichen Fehler.
Ich gebe dann jetzt bald auf.
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Da war doch mal was mit defekten DMA Chips, die in den (nicht Mega) STE's vorkommen können. Kann das vielleicht daran liegen, daß das ACSI2STM nicht "mitspielen will?
Hatte mal kurze Zeit ein ACSI2STM Modul und habe es auch nicht hinbekommen damit.
Es gibt wohl eine einfache Firmware ohne Gemdrive Funktion also nur einen reinen Atari ACSI Festplatten Ersatz. Kann man wohl von Floppy aus flashen ...
https://github.com/retro16/acsi2stm/blob/stable/doc/firmware.md
Da ist nix mit anderer Firmware! Um den ausschließlichen ACSI-Modus vorzugeben, einfach den "Strict" Jumper setzen ...
Falls es tatsächlich um einen DMA Defekt handelt, ist vermutlich die acsi2stm-XXXX-pio.ino.bin Firmware nötig. Das schließt aber den ACSI Modus vollständig aus!
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Da ist nix mit anderer Firmware! Um den ausschließlichen ACSI-Modus vorzugeben, einfach den "Strict" Jumper setzen ...
Doch, es gibt für ACSI2STM auch eine Firmware bei der ausschließlich der ACSI-Modus verwendet wird:
acsi2stm-XXXX-strict.ino.bin
Reduced firmware with GemDrive permanently disabled, just like if you set BOOT1 to force ACSI mode. All SD cards behave like Atari hard drives.
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Das klingt jetzt aber doch sehr sehr stark nach nem Problem mit dem DMA-Chip. Der ist entweder defekt, oder dein STE ist von dem Problem wegen dem "falschen" DMA-Controller betroffen.
Ich hatte auch in normalen STs schon defekte C025913-38s, von daher ist ein Defekt nicht ganz unwahrscheinlich. Da die C025913-38 bzw. C100110-001 sehr viel günstiger zu bekommen sind, als die eigentlich für den STE entwickelten C398739-001er, kannst du ja erst mal einen Austausch versuchen. Vielleicht zum Testen aus einem deiner anderen STs?
ist der DMA-Chip in Ordnung, z.B. wenn er in einem andern ST funktioniert, gibt es auch die hier bereits erwähnten Bastellösungen, die aus einem C025913-38 bzw. C100110-001 durch zusätzliche externe Beschaltung einen C398739-001 für STEs macht.
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Wenn es nicht der DMA Baustein ist da sind noch Steuersignale jeweils vom ACSI Port und der Floppy Schnittstelle die auf U51 sowie U32 gehen und dann zum MFP Baustein ...
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Da ist nix mit anderer Firmware! Um den ausschließlichen ACSI-Modus vorzugeben, einfach den "Strict" Jumper setzen ...
Doch, es gibt für ACSI2STM auch eine Firmware bei der ausschließlich der ACSI-Modus verwendet wird:
acsi2stm-XXXX-strict.ino.bin
Reduced firmware with GemDrive permanently disabled, just like if you set BOOT1 to force ACSI mode. All SD cards behave like Atari hard drives.
Ich mit dem "Da ist nix mit anderer Firmware ..." nur gemeint, daß ein Firmware-Upgrade dank des möglichen "Strict"-Jumper nicht unbedingt nötig sein dürfte. Vielleicht habe ich mich da aber mit meiner Wortwahl etwas mißverständlich ausgedrückt. Mit der Änderung auf die von Dir angegebenen Firmware würde sich aber das Problem das @X-Ray anscheinend hat, nicht lösen lassen!
Edit: Die Firmware ...
acsi2stm-XXXX-pio.ino.bin
Variant that does not use DMA transfers at all. This only supports GemDrive and it cannot autoboot, so you need to load the driver GEMDRPIO.PRG manually. It also means that it does not support ACSI/AHDI/strict mode.
acsi2stm-XXXX-pio.ino.bin
Diese Variante verwendet keine DMA-Übertragungen. Sie unterstützt ausschließlich GemDrive und kann nicht automatisch starten. Daher muss der Treiber GEMDRPIO.PRG manuell geladen werden. Außerdem werden ACSI/AHDI/Strict-Modus nicht unterstützt.
... würde da eher helfen!
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Wenn es nicht der DMA Baustein ist da sind noch Steuersignale jeweils vom ACSI Port und der Floppy Schnittstelle die auf U51 sowie U32 gehen und dann zum MFP Baustein ...
Das werde ich mir noch anschauen. Danke für den Hinweis.
Heute habe ich jedenfalls eine neue CPU 68HC000 erhalten und verbaut. Problem bleibt.
Exxos schwört ja darauf das es daran liegt, oder auch liegen könnte.
Ich hätte jetzt diese 68HC000 CPU übrig, wer sowas sucht, einfach melden.
Wie geht es weiter?
Vielleicht am Wochenende werde ich den DMA auslöten, extra eine Entlötstation gekauft, wollte ich aber schon länger mal haben. Kiste voller IC-Sockel ist auch schon da.
Ich setze dann die DMA von einem Bastlerboard ein, in der Hoffnung die funktioniert überhaupt.
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Entlötstation geht nicht immer so einfach ...
- alle IC Pins absaugen
- alle IC Pins neu verlöten mit frischen Lot (Bleihaltig so wie damals benutzt)
- falls nötig von der IC Oberseite mit Entlötlitze absaugen falls nötig
- Falls Probleme ausgiebig Flußmittel benutzen
- IC Pins auch wenn sie frei aussehen mit einer kleinen Spitzzange hin und her bewegen um zu sehen das sie auch wirklich frei sind. Da verbleiben immer kleine Reste Lot in der Durchkontaktierung.
... wenn man nicht sorgfältig Arbeitet brechen Kupferhülsen aus den Durchkontaktierungen der Platine beim entfernen des IC Bausteines.
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Platinen sind da aus China ...
Also wenn jemand eine haben möchte melden oder ich kann auch welche komplett aufbauen. Habe mal für drei Platinen die nötigen Bauteile bei Kessler bestellt.
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Möglicherweise könnte ich eine dieser Platinen mit Bauteilen benötigen. Weiß ich allerdings erst wenn ich den DMA bei mir getauscht habe.
Wie sehe es denn dabei mit den Kosten aus?
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Gute Nachrichten was meinen 1040 STE angeht.
Habe heute mit der neu erworbenen Entlötstätion den DMA vom Board entfernt, was aber auch sowas von gut und einfach mit dem Gerät funktioniert hat, bin echt begeistert. Nach ein paar Minuten war der draußen.
Dann einen Sockel drauf und den baugleichen DMA von einem Bastlerboard eingesteckt.
Der STE liest nun wieder Disketten, kann Formatieren und sogar der ACSI2STM funktionierte auf Anhieb.
Wau, da scheint dann wohl wirklich der DMA einen weg zu haben.
@Lukas Frank
Ich nehme deinen Bausatz trotzdem, komme da in PM auf dich zu.
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Habe mir ein TOS 2.06 zum Austausch des vorhanden 1.06 geholt, leider kommt nur drei Bomben und ein schwarzes Quadrat bei raus. Dies gefolgt von immer wieder einen Neustart.
Wat nu?
[EDIT]
Ach Moment, kann sein das ich da was neu jumpern muss, oder?
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Beim 1040 STE kenne ich mich nicht so gut aus, aber soviel weiß ich aus eigener Erfahrung: Im Bereich des Quadrates sollte Das Atari Zeichen (Fuji Logo) liegen und darunter ein Balken einen Memory Test darstellen. Wenn das 1.6 auf 28 Pin PROMs war und Du jetzt 32 Pin EpROMs eingesetzt hast, könnten vielleicht noch Lötjumper verändert werden müssen!
Grade gefunden:
https://wiki.newtosworld.de/index.php?title=TOS_2.06_Upgrade_im_1040STE
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So läuft.
Klar, hatte vorher 28 PIN ROMs drin und nun die mit 32 PINs.
Habe die Lötbrücken W102 / W104 gleich mit Jumpern versehen, auch auf die Lötpunkte E6 (SD(HD FDD) habe ich einen angelötet, aber offen gelassen.
Wo ich grad dabei war, habe ich auch gleich die 68HC000 CPU wieder eingesetzt, irgendwo gelesen die soll sogar etwas schneller sein. Ist aber nicht der Fall, Gembench zeigt mir auch nach mehreren Tests identische Werte. Egal, sie bleibt nun drin.
Was mir aber eben noch aufgefallen ist, die Uhrzeit wird immer wieder zurückgesetzt, trotz dessen ich eine Batterie in den ACSI2STM eingesetzt habe.
[EDIT]
Mit der Uhr gerade geklärt. Im ACSI-Modus stellt man diese mit dem Ultrasatan Tool "US_SETCL.PRG" und legt dann "US_GETCL.PRG" in den Auto-Ordner.
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Wo ich grad dabei war, habe ich auch gleich die 68HC000 CPU wieder eingesetzt, irgendwo gelesen die soll sogar etwas schneller sein. Ist aber nicht der Fall, Gembench zeigt mir auch nach mehreren Tests identische Werte.
68000 und 68HC000 sind gleich schnell.
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Stiftleisten bzw. Jumper auf Lötjumper bzw. Pads ist gefährlich da diese durch die mechanische Belastung abreißen können. Hatte das bei einem MegaST an den Blitter Lötpads und seitdem mache ich das nicht mehr.
Die 68010 CPU ist ein ganz klein wenig schneller aber das macht Ärger wegen der NEWDESK.INF und TOS 2.06. Beim automatischen Einladen der INF bombt der Rechner. Ein EmuTOS geht mit der 68010 CPU ohne Probleme ...
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Jetzt machst du mir aber ein schlechtes Gewissen wegen dem Jumper auf dem Lötpad.
Vielleicht mache ich den einen nun wieder runter.
Muss ja eh nochmal auf machen, wegen deinem DMA Fix.
Wegen der Tastatur muss ich auch nochmal gucken. Irgendwie ist die leicht verbogen und schließt rechtsseitig nicht sauber mit dem Gehäuse ab. Oben an den F-Tasten. Weiß gar nicht wie so etwas sein kann.
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Platine fertig aufgebaut ...
... wollte mal Testen ob ob das Teil in einem normalen Atari ST ebenfalls funktioniert aber habe da nur normale Sockel und dort springt das Teil immer raus. Es braucht auf dem Mainboard einer gedrehten Präzisionsockel.
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Was bedeutet das? Ich habe auch nur einen normalen Sockel auf dem Board.
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So einen Sockel muss das Mainboard haben ...
https://www.kessler-electronic.de/de/Article?s=pzf40&sort=1
... also austauschen.
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Habe mal schnell den originalen Sockel getauscht und der DMA Fix von @R^2 funktioniert auch in einem normalen Atari ST ...
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So einen Sockel muss das Mainboard haben ...
https://www.kessler-electronic.de/de/Article?s=pzf40&sort=1
... also austauschen.
Och man, das ist ja jetzt echt blöd.
Habe mir gerade einen ganzes Set Sockel gekauft und auch den einen getauscht.
Jetzt kostet so ein Sockel mit Versand auch noch gut 5€.
:(
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Och man, das ist ja jetzt echt blöd.
Habe mir gerade einen ganzes Set Sockel gekauft und auch den einen getauscht.
Jetzt kostet so ein Sockel mit Versand auch noch gut 5€.
:(
Schau mal hier (https://amzn.eu/d/0cmgm3Uo) und leg Dir einige auf Halde ...
Edit: Habe gerade gesehen daß auch bei AMAZON noch günstigere Angebote gibt ...
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Gestern kam mein neuer Sockel und ich habe die DMA-Fix Platine aufgebaut.
Dann den neuen Sockel eingelötet und es funktioniert erstmal soweit.
Vorher hatte ich noch bemerkt, das der Rechner manchmal sagte die Diskette wäre schreibgeschützt, auch nach dem Ende einer Formatierung kam diese Meldung.
Dies tritt nun nicht mehr auf. Also soweit erstmal alles gut was das angeht.
Allerding ist mein ACSI2STM nun hinüber, nach einem Flashvorgang. Ich mach mal einen neuen Beitrag dazu auf.