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Hardware => Hardware (Classic 16-/32-Bit) => Thema gestartet von: Arthur am Mi 10.04.2013, 02:02:05

Titel: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Arthur am Mi 10.04.2013, 02:02:05
Hallo zusammen, Ich habe das ein oder andere Atari Netzteil das schon etwas schwach auf der Brust ist. Eins davon lies sich, per vorhandenem Poti, dazu bewegen statt 4,7V nun wieder die erwarteten 5V oder auch etwas mehr (5,3V) zu erzeugen. Bei den Geräten ohne Poti müßte doch mit etwas Bastelei auch eine leichte Erhöhung der Spannung möglich sein... wenn das Netzteil soweit noch ok ist. Weis da wer wie man das machen müsste?

Es geht wirklich nur um 0,3V mehr... auf dem 5V Zweig und um 0,7V mehr auf dem 12V Zweig. Irgendwo hab ich zumindest für den 5V Zweig auf einer Webseite mal etwas dazu gelesen... damals hatte ich dafür aber keine Verwendung. Keine Ahnung ob auch schon das Austauschen der Kondensatoren allein helfen würde, wobei diese optisch keine Auffälligkeiten zeigen. Fühle mich dann sicherer wenn ich z.B. einen erweiterten ST oder Falcon habe und die Spannungen nicht am unteren Ende angesidelt sind. :D >:D
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: guest522 am Mi 10.04.2013, 08:14:14
Hallo Arthur,

ich kann nur raten Netzteile ordentlich zu überholen bzw. überholen zu lassen oder auszutauschen. Ich denke alle ATARI Netzteile aus den 80ern erreichen nun langsam ihr Verfallsdatum und halbgare Reparaturen töten mittelfristig nur unsere geliebten Schätzchen.
In unsere Autos schütten wir in der Regel ja auch kein gepanschtes Benzin. ;)  Bei meinem Motorrad besteh ich sogar auf einen Vorkoster. ;D
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Mi 10.04.2013, 08:16:26
Das könnten die großen Elkos sein, die langsam an Kapazität verlieren.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Arne am Mi 10.04.2013, 08:54:22
Das könnten die großen Elkos sein, die langsam an Kapazität verlieren.
Denke auch, dass es das sein könnte. Alles, was dicke Backen macht, d.h. Deckel wölbt sich, austauschen und durch baugleiche Typen ersetzen.
So konnte ich meinen 25Jahre alten Yamaha Audioverstärker selbst reparieren. Seit Jahr und Tag nicht benutzt, kam an den LS nur das Vorverstärkersignal an. Drin waren zwei 10000µF (oder noch größer) Elkos mit dicken Backen. Für 10,-/Stk. Ersatz bestellt, eingelötet und... Selbst ist der Mann :D ...et lüppt.

@1ST1: Bei elpro gibt es passenden NT-Ersatz?

Edit: Beim Einschalten Schutzbrille tragen! Falls ein Elko verkehrt rum eingelötet wurde ;)
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Lukas Frank am Mi 10.04.2013, 11:59:14
Hier etwas als Anregung zur Netzteil überholung ...

http://exxos.www.idnet.com/IMPULSE/atari/last/psu/index.htm
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: neualtuser am Mi 10.04.2013, 13:24:23

Nur weil 1 Siebelko schlecht war, hats mir beim Vollvestärker die Primärwicklung verdampfen lassen. ::)
Mitlerweile wird sowas bei den alten geräten als erstes geprüft ;D
Bauteile gibts meist noch, den Trafo neu zu bekommen wird mich noch einiges Kosten :'(

@Arthur
Ich habe für solche umbauten immer restpostennetzteile geholt und entsprechend umgestrickt.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Mi 10.04.2013, 15:40:54
Die hier sollten ausreichen, 35 Watt 5/12V mit geschlossenem Gehäuse oder 45 Watt 5/12V ohne Gehäuse. Ohne Gehäuse gibts mit zwei Spannungen erst ab 45 Watt, 35 Watt sollten aber für einen 1040ST/STE eigentlich reichen. Ich würde aber aus Sicherheitsgründen das mit geschlossenem Gehäuse nehmen, nicht dass man da aus versehen beim Basteln mit seinen Wurstfingern drandatscht und eine gewischt bekommt, so Schaltnetzteile haben fiese Hochspannungen (auch die von Atari!!!), auch an Kühlkörpern.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: chris78 am Mi 10.04.2013, 16:08:11
Als ich damals noch von den alten Olympia Schreibmaschinen die Netzteile repariert habe, habe ich den Gleichrichter gerade mit getauscht. Denn wenn die Gleichrichter auf einmal beginnen eine kleine Wechselspannung über die Platine zu jagen, kann es den Kondensator wieder zerlegen oder noch schlimmeres anrichten.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Mi 10.04.2013, 20:12:29
OT: Das mit den Olympia-Schreibmaschinen interessiert mich jetzt aber... Hast du das beruflich gemacht? (Ex-)Berufsgenosse?
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Arthur am Mi 10.04.2013, 20:16:40
Schon mal danke für eure vielen Tips. Idek, eine Überholung gerne aber ein Austausch kommt nicht für mich in Frage. 1ST1, das war auch erst mein Gedanke. Arne, eigentlich sehen die Elkos normal aus, keine gewölbten oder ausgelaufenen Elkos gesichtet. Der Link von Frank ist ja interessent und passt zum Thema. Da der Tenor ja in Richtung Elkos geht muss ich mal ein paar Elkos kaufen und werde eine vorher/nachher Messung der Spannungen durchführen. Neualtuser, ich möchte wie im Link von Frank die entsprechenden Elkos austauschen und hoffe das auch der bzw. die Siebelkos (welche wären das genau?) dabei gleich mit ausgetauscht werden. Ob der Gleichrichter auch gewechselt werden sollte, da bin ich überfragt. Die meisten meiner Ataris waren ja nur zur Blütezeit von Atari in Betrieb und hatten eine ewig langen Dornröschenschlaf deswegen tausche ich die Gleichrichter erstmal noch nicht aus.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Mi 10.04.2013, 20:23:01
Arthur, Gleichrichter sind ja einfach nur vier Dioden. Die sind entweder ganz oder kaputt. Irgendwas dazwischen gibts nicht. Und Kaputt heißt enteder sie leiten in beide Richtungen oder garnicht. Das eine würde dazu führen, dass bei dir in der Wohnung ständig eine Sicherung rausfliegt, und das andere dazu, dass der Rechner garnicht läuft.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Arthur am Mi 10.04.2013, 21:12:48
Dann lieg ich ja richtig. Gibt es denn vom Netzteil mit Poti irgendwo einen Schaltplan im Netz? In Irata's Linkliste hab ich es nicht gefunden.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: guest522 am Mi 10.04.2013, 21:18:01
Ich möchte 1ST1 hier zum Teil widersprechen. Gleichrichter bzw. Dioden sind Halbleiter. Auch die können erheblich altern, da die Dotierungen nicht mehr so sind wie sie sein sollten. Ich glaube das nennt man Elektromigration. Jedenfalls wird im atari-forum sogar empfohlen evtl. vorhandene (MSTE/TT) Optokoppler zu tauschen. Die Siebteile tausche ich dann übrigens auch immer gleich mit.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Lukas Frank am Mi 10.04.2013, 21:34:26
... gibt es denn vom Netzteil mit Poti irgendwo einen Schaltplan im Netz? In Irata's Linkliste hab ich es nicht gefunden.

Es gibt keine Schaltpläne im Netz. Es gibt 6 und mehr verschiedene Atari ST Netzteile (einschliesslich der Megafile Platten) immer von verschiedenen Herstellern und immer in anderen Schaltungen ...
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Mi 10.04.2013, 22:33:16
. Ich glaube das nennt man Elektromigration.

Elektromigration gibt es tatsächlich. Das bedeutet, dass Silizium-Atome von einer Stelle abwandern, und sich an einer anderen Stelle anreichern. Elektromigration bedingt 100°C Wärme, damit sich Atome überhaupt aus dem Kristallgitter von Silizium lösen und es wird ein magnetisches Feld benötigt.

So ein 1040 benötigt etwa 30 Watt, eine Diode hat eine Durchlassspannung von 0,3V, wo also die Spannung am Ausgang kleiner ist als am Eingang der Diode. Daraus kann man errechnen, dass so eine Diode eine gewisse winzige Leistung verbrät, sprich in Wärme umwandelt. Aber 100°C erreicht die im Normalbetrieb nie, das heißt, wenn sie nicht höher belastet wird, als vorgesehen.

Ja, es gibt Elektromigration. Nein, bei einer Gleichrichterdiode spielt sie im Normalbetrieb keine Rolle. Eher verdampft eine Diode bei Überlastung.

Die Elektromigration spielt bei hochintegrierten Schaltkreisen, die viel Strom verbrauchen eine Rolle, z.B. bei aktuellen Prozessoren, welche unter anderem genau deswegen aktiv gekühlt werden müssen. In diesen CPUs gibt es millionen winziger Leiterbahnen, Transostoren usw, und die muss man in der Tat vor Elktromigration aktiv kühlen, denn sonst lösen sich in der Tat Atome aus dem Kristallgitter, was Leiterbahnunterbrechnungen und Kurzschlüsse zwischen benachbarten Leiterbahnen auslösen kann. Dann ist die CPU kaputt. Der 68000er oder die MMU oder beliebige andere Chips im ST sind durch EM eher betroffen, als eine Gleichrichterdiode.

Weiterführende Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: guest522 am Mi 10.04.2013, 23:34:20
Naja.....wie gesagt...das ist alles zu lange her...wenn es nicht Migration ist, dann vielleicht Diffusion (?), jedenfalls altern Halbleiter und Kennlinien verändern sich. Ich will jetzt Niemanden mit einer wiki-link-Schlacht langweilen und denke, dass die paar Cent, die der Austausch bzw. der Ersatz mit UF-Typen kostet, gut investiert sind wenn man die Caps eh austauscht.
 
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Do 11.04.2013, 08:51:10
Diffusion im Allgemeinen bedeutet ja, dass sich Atome von einem Material in ein benachbarten Material bewegen, so wie wenn man zwei verschiedene Farben in ein Glas schüttet und dann umrührt oder lange genug wartet. Aber auch das gibts bei Halbleitern nicht, obwohl es da eine Diffusionsspannuung (http://de.wikipedia.org/wiki/Diffusionsspannung) gibt. DIe gibt aber an, wieviel Volt nötig sind, dass Elektronen die Sperrschicht des PN-Übergangs einer Diode überwinden können. Das sind die eben besagten 0,3 V bei Siliziumdioden. Und da ständig von hinten Elektronen  nachfließen, gibts da auch keine Abnutzung.

Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: chris78 am Do 11.04.2013, 10:50:09
OT: Das mit den Olympia-Schreibmaschinen interessiert mich jetzt aber... Hast du das beruflich gemacht? (Ex-)Berufsgenosse?
Ich bin Büroinformationselektroniker und habe damals alles repariert was in einem Büro stand. Von Diktiergeräte über Schreibmaschinen und Computer. So sah auch meine Ausbildung aus, vom Basis Grundlehrgang Metall bis hin zu einem Bau von einem 8085 Computer. In Fachkreisen auch Profi 5E genannt.
Von den Olympia Schreibmaschinen hatte ich auch oft die Standard 210, kennst du vielleicht auch. Das waren noch Netzteile! ;)
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: guest522 am Do 11.04.2013, 11:32:33
@1ST1:
Was würdest Du nur ohne Wiki machen?  ;)
Ich habe in der Uni halt mal was anderes gelernt als das was Du behauptest. Aber vielleicht hat der Prof (Friede seiner Asche) ja auch Unrecht gehabt, oder ich hab was falsch verstanden. Ich muss nicht unbedingt Recht haben, schon gar nicht hier, es gibt wichtigeres im Leben für mich. Jedenfalls werde ich weiterhin die 4 x 5 cent investieren wenn ich das Netzteil eh belöte.  ;)
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: chris78 am Do 11.04.2013, 12:09:42
Ich habe hier ein schönes Bild gefunden der den Aufbau eines Schaltnetzteils erklärt:
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fa/Schaltnetzteil.svg/774px-Schaltnetzteil.svg.png)

Wenn ein Gleichrichter vorne die Wechselspannung durchlassen würde, würde es nach der Logik den Kondensator zerhauen und nicht Transistor. Es könnte an der Primärseite nicht genug Leistung ankommen und somit an der Sekundärseite am Trafo auch keine 12V mehr. Der Gleichrichter an der Sekundärseite kann schon mehr anrichten. Denn wenn nur eine Diode kaputt geht und auf Durchlass schaltet, dann kann kommt natürlich eine Wechselspannung an den Kondensator der das Dielektikum nach und nach zum kochen bringt. An der Sekundärseite werden irgendwo was mit 120 Khz anliegen.  Je nach Bauteil was dahinter hängt kann dann auch zerstört werden bevor die Regelung das Netzteil abschaltet bzw überhaupt erst einschaltet.

Und noch ein Link zu einem Netzteil speziell von einem Atari:
http://exxos.www.idnet.com/IMPULSE/atari/last/psu/index.htm
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Do 11.04.2013, 17:11:08
Ich bin Büroinformationselektroniker und habe damals alles repariert was in einem Büro stand...

Das kommt mir  alles sehr bekannt vor, in meinem Lehrvertrag steht noch Büromaschinenmechaniker drin, und im Gesellenbrief genau das selbe wie bei dir. Ich habe damals 86-90 bei der Olivetti in Frankfurt gelernt. Berufsschule in Sachsenhausen, BÜ-Lehrgänge in Ffm Gutleutviertel zur Metallverarbeitung (300g Niethammer, Bügelsäge, Typenhebeljustiereisen,...) Grundlagen Elektronik mit einem regelbaren Netzteil, Fortsetzug digital mir 8085-Einplatinencomputer (wo der geblieben ist, keine Ahnung), von mechanischen Schreibmaschinen über elektromechanische, elektonische TypenradSMs ohne und mit Bildschirmen, Diktiergeräte (nur am Rande), Fotokopierer, PCs, Justage von Floppylaufwerken, Monitore, Mechanik, Elektronik wie Mainboards von Schreibmaschinen und PCs, Netzteile usw. , CP/M und MS-DOS, DFÜ, die ganze Bandbreite was es damals so gab... Und so Hilfsjobs wie "Rechenzentren leer räumen und dabei Eproms, DRAMs, 680x0er CPUs usw aus den schrottreifen "Großrechnern" (Olivetti L1-Serie) für eigene 64er/ST-Bastelleien abstauben oder monatelang Wartungsverträge für Schreibmaschinen bei Frankfurter Großbank bearbeiten, war man "hinten" fertig, fing "vorne" das nächste Lehrjahr wieder an...
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: chris78 am Do 11.04.2013, 18:50:28
Das Passt ja, ich war in Grießheim in der Heinrich von Stephan Schule. Das war die Außenstelle von Sachsenhausen. Dann kennst du bestimmt auch noch den Herrn Stützel, Richter, Kurz oder Herrn Engel? Den 8085 hast du nicht zufällig bei Herrn Reuß gebaut? Den Metalllehrgang hatte ich im BTZ in Frankfurt, unweit vom Bahnhof.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Arthur am Do 11.04.2013, 19:16:58
Alles sehr interessant, doch wo kann man noch ein Poti dazwischen klemmen damit man die Spannung minimal justieren kann. Könnt ihr eure Energie vielleicht mal in diese Richtung lenken? Das wäre echt hilfreich.


Hier zwei Links dazu aus Iratas Liste:

http://www.share-online.biz/dl/CXPCE1HM4S1 - Netzteil 1040
http://www.share-online.biz/dl/48LCE1HM97 - Netzteil 1040ST TOKIN
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Do 11.04.2013, 19:51:32
Das Passt ja, ich war in Grießheim in der Heinrich von Stephan Schule. Das war die Außenstelle von Sachsenhausen. Dann kennst du bestimmt auch noch den Herrn Stützel, Richter, Kurz oder Herrn Engel? Den 8085 hast du nicht zufällig bei Herrn Reuß gebaut? Den Metalllehrgang hatte ich im BTZ in Frankfurt, unweit vom Bahnhof.

Die Namen kenne ich alle, kennst du auch den Herrn Sandmann, bei dem hatte ich den Bü-Lehrgang mit dem Netzteil. Son Typ, der etwas gröber aussah, als ob er das Netzteil einfach so mit den Händen zerquetschen könnte... Den habe ich vor Jahren mal an der FH-Frankfurt getroffen, da isser gerade mal durchgelaufen, wegen Retro-Gefühlen und so. Den Herrn Stützel habe ich vor ein paar Jahren mal hier beim Einkaufen wieder gesehen, der wohnt hier im Ort. Ja und der Herr Engel war ja eine Spezialität für sich, der alle Abläufe in seinem Haus (in der Wetterau, genauer Ort bekannt) alles mögliche mit C-64 und VC-20 gesteuert hat... Und dann gabs da an der Schule noch so einen abgespaceten Alternativ-Astrologisch-angehauchten Deutschlehrer, der immer nur von seinem Alternativ-Häuschen in Spanien geschwärmt hat, und vom Rotwein da... Der hieß Grenzin oder so ähnlich, keine Ahnung... Bei was für einer Firma warst du denn, von wann bis wann? Ich vermute mal nach 1990, denn den Umzug der Berufsschule habe ich nicht mehr als Azubi miterlebt. Ich denke, wir sollten uns mal bei Gelegenheit treffen, um ein bischen über alte Zeiten zu schwärmen... Kennst du dich eigentlich auch mit Triumph-Adler aus? Ich habe hier eine Gabriele 9000 mit IEC-Interface, ich bekomme sie aber nicht dazu, am C-64 zu drucken, sie geht nicht online... Meine Olivetti ET-Compact 60 druckt dafür über seriell noch immer wunderbar mit Sparrow-Text am ST.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Arthur am Do 12.06.2014, 22:56:48
Hier etwas als Anregung zur Netzteil überholung ...

http://exxos.www.idnet.com/IMPULSE/atari/last/psu/index.htm

Hat hier schon jemand etwas aus diesem Store bestellt? Ich finde da gibt es viel interessantes und die Preise sind für mich auch ok.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Fr 13.06.2014, 09:09:27
Ich habe anhand der Angaben dieser Webseite 2 1040er Netzteile überholt, die Bauteile dazu habe ich aber bei Reichelt bzw. Pollin bestellt, je nach dem wer gerade was liefern konnte.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Arthur am Sa 14.06.2014, 00:52:53
Ich habe anhand der Angaben dieser Webseite 2 1040er Netzteile überholt, die Bauteile dazu habe ich aber bei Reichelt bzw. Pollin bestellt, je nach dem wer gerade was liefern konnte.

Hast Du Dir diese Teile dafür besorgt?

Zitat
Contains:
Top rated quality, low ESR, High ripple capacitors.
1x 68UF, 400V - Replaces 400V 47uF
1x BRIDGE RECTIFIER, 10A, 600V - Replaces 2A rectifier (holes need drilling with 1mm drill to fit)
2x CAPACITOR, 16V, 1500UF - Replaces all 1000uF caps.
3x CAPACITOR, 16V, 4700UF - Replaces all 2200uF caps.

Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Sa 14.06.2014, 05:02:47
Naja, beim Brückengleichrichter habe ich nicht ganz so einen fetten als Ersatz genommen, der leistet nur 4 oder 5A, was den Vorteil hat, dass er nicht so viel Platz braucht wie der 10A Typ, der da auf der Liste steht. Aber immerhin liefen die beiden 1040er danach wieder stabil. Einen vorhernachher Vergleich der Welligkeiten der Spannungen habe ich nicht gemacht. Ich hoffe nur, dass ich bei den Low-ESR-Caps keine qualitativ minderwertigen erwischt habe, die wie auf manschen Boards über die Jahre hinweg austrocknen, ich habe leider keine von Panasonic bekommen.
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Lukas Frank am Sa 14.06.2014, 07:15:42
Der originale kleine runde Gleichrichter auf den 1040/Mega ST Netzteilen ist ein 1A Typ ...
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: 1ST1 am Sa 14.06.2014, 08:20:31
Der originale kleine runde Gleichrichter auf den 1040/Mega ST Netzteilen ist ein 1A Typ ...
Das ist eigentlich mehr als genug (230 Watt!) aber die gehen trotzdem gerne kaputt, Stichwort Einschaltstrom oder aufgerüstete Rechner...
Titel: Re: Atari Netzteile 1040ST/STE/Falcon/TT Spannungsprobleme was tun?
Beitrag von: Lukas Frank am Sa 14.06.2014, 18:30:09
Ja genau und deshalb setzt man da eine 3/4A Version rein und alles ist gut ...

10A ist blödsinn ... ;D