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*                       C a p s L o c k - A n z e i g e                       *
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*                               Stand 31.01.1993                              *
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                Nach einer Anregung von J. Heindel und P. Dubbrow


Worum geht's?

Anzeige des CapsLock-Status durch eine Leuchtdiode in der Tastatur. Diese ist
beim MEGA ST bereits im Layout der Tastatur vorgesehen.


Wie geht's?

Programm in den Autoordner kopieren und neu booten. Der Anzeigetreiber lt
sich aber auch vom Desktop aus starten.


Wo ist der Haken?

Damit der Anzeigetreiber auch was tun kann, ist ein kleiner Umbau der Tastatur
notwendig. Die Einbauanleitung ist weiter unten zu finden.
Preis der Teile: ca. 2,50 DM!

Das Programm ist PD; fr eventuelle Schden oder Garantieverluste wird keine
Haftung bernommen.


Ein Wort zur Funktion

Fr den Einbau und das Verstndnis der folgenden Zeilen ist es besser, die
beiliegenden PAC-Files auszudrucken (Lage/Schaltplan).
Die CapsLock-Anzeige wird durch einen freien Pin des Tastaturprozessors
geschaltet (Port 30; Pin 37). Dieser ist von ATARI schon fr diesen Zweck
vorgesehen worden. Im Tastaturlayout, sowie in den Cherry-Tastensockeln, der
MEGA-Tastatur ist bereits alles vorbereitet. Die 260/520/1040er, sowie die TT
und MEGA-STE Tastaturbesitzer haben es etwas schwerer...

Der Transistor mit Vorwiderstand steuert den Eingang eines TTL-Inverters, der
dann die LED (mit Vorwiderstand) einschaltet, wenn der Ausgang des Inverters
auf Low geht. Man knnte natrlich auch die LED direkt ber den Transistor
steuern, aber da beim PowerUp der Tastatur der Transi durchschaltet, wrde die
LED die ganze Zeit eingeschaltet sein (ohne Treiber-Progi). Das ist natrlich
bei einem Spiel oder ganz einfach ohne Treiber ziemlich nervend...
Der Transistor ist aus einem sehr einfachen - aber genialen - Grund _ZWINGEND_
notwendig: Soll der IKBD ein Low auf Pin 37 legen, so wird Port 30 (das ist Pin
37) auf Ausgabe mit Wert 0 geschaltet. Soll an Pin 37 aber ein High liegen,
wird Port 30 auf Eingabe (!) geschaltet. Der im IKBD befindliche PullUp-
widerstand des Eingangstreibers liefert dann die ntige Spannung, um die Basis
des Transistors anzusteuern. Es wrde nicht reichen, um den Eingang des
Inverters auf High zu ziehen... ein Transistor kommt halt schon fast nur mit
der vorhandenen Spannung aus. Der Ausgang eines Inverters kann dann problemlos
die 20 mA, die so eine LED zieht, verkraften. Die im Schaltplan vorgesehene
zweite LED treibt dann ein weiterer Inverterausgang (natrlich mit inverser
Anschlubelegung der Diode; also nicht von +5V auf Diode, sondern durch die
Diode auf Masse), wenn einem z.B. eine LED nicht hell genug ist...

Die Diode kann in einer MEGA-Tastatur direkt in den Sockel der CapsLock-Taste
eingelassen werden; auf der Platine sind sogar schon die Ltaugen vorhanden.
Die Diode ist im Regelfall sogar so hell (wenn nicht, dann nehme man eine
superhelle), da der rings um die Taste entstehende Lichtschein den CapsLock-
status zur genge anzeigt. Bei allen anderen Tastaturen mu man sich halt was
einfallen lassen, wo man die LED lassen will. Im Zweifelsfall tut's ein Loch
irgendwo zusammen mit einer LED-Fassung.


Fehlersuche

Ausgerstet mit einer neuen Bastelei in der Tastatur, kann nun die Feuertaufe
mit dem Progi gemacht werden: ein Druck auf CapsLock sollte nun die LED
einschalten. Wenn's geklappt hat - gut. Wenn nicht, mal die Polung der LEDs
berprfen oder nachgucken, ob der Transistor nicht vielleicht doch falsch
rum angeschlossen ist (keine Angst - der geht nicht so schnell kaputt)! Fr die
MEGA-Tastaturbesitzer: Na, den Platz fr den Transistor auf der Platine
gefunden? Transistor einfach eingeltet - im Hinterkopf den Gedanken, da ATARI
es noch nicht einmal schafft, die Beschriftung der Transibeinchen richtig
aufzudrucken?!? [grins...] Schade! Diesmal _HAT_ es ATARI hingekrigt! Also den
Transi komisch verdreht in die Lcher lten... typisch ATARI... machen die
einmal was richtig - und schon sieht es doch wieder seltsam aus, oder?


Und Tsch

Viel Spa mit dem neuen Spielzeug wnscht: NARSES

