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Neues aus der 68000-Szene!

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Thomas Schaerer:

--- Zitat von: nichtsnutz am Fr 27.07.2012, 19:39:42 ---Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Antwort und die Links !
Werde ich mir anschauen.

Ich persönlich habe die Digitaltechnik immer als einfacher empfunden im Vergleich zur reinen Analogtechnik.
( Zumindenstens für das bischen was ich bastle! )
Allerdings ist ja im Endeffekt alles analog

--- Ende Zitat ---

Wenn es z.B. um Schaltflanken und das richtige Timing geht. Da spielt heute im GHZ-Bereich in vollen Zügen die HF-Technik die Musik. Ein Schaltungsdesigner für Computerboards muss sehr gute HF-Kenntnisse haben. Also Analogtechnik pur.


--- Zitat --- - ja,ok,die Quantenmechanik... - und das Verständniss vom analogen doch sehr wichtig.
--- Ende Zitat ---

Wenn es ins Allerkleinste geht, und dem ist heute so, dann kommt man in den Bereich wo man es mit der kleinsten Ladungsmenge zu tun hat. Das ist die Ladung des Elektrons. Kleiner geht's nicht. Das Quantenbit, wenn man so will. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass man es da mit dem Quantenrauschen zu tun hat und keinem Taktsignal.

P.S. Ich meine damit nicht die Quantenfluktation, das wieder etwas anderes ist. So genau, kann ich das allerdings nicht erklären. Dies hat etwas mit der sogenannten Nullpunkt-Energie (ZPE) und dem Casimir-Effekt zu tun...

Arthur:

--- Zitat von: ToPeG am Fr 27.07.2012, 10:22:39 ---In der Suska ist die Emulation Takttreu, das bedeutet, sie braucht für jeden Befehl genau so viele Takte wie das Original. Das ist für viele Demos und Spiele wichtig. Der IP-Core D68000 ist zwar Binärkompatibel (compilierter Code läuft ohne Änderung), aber einige Befehle brauchen weniger Takte. Das ist für heutige Programmierer nützlich, aber für für eine ST-Emulation schädlich.

--- Ende Zitat ---

Wenn man von der taktgenauen Verarbeitung mal absehen würde.

Wären die Chips, wenn sie programmiert sind, denn von den Eingängen und Ausgägen her auch elektrisch kompatibel zur original 68000er CPU? Wären auf dem Chip noch Platz für einen Cachespeicher oder müßte der als einzelnes IC extra verbaut werden. Und wer möchte schon einen ST mit 32MHz betreiben?  ;D Mit was für Materialkosten wäre zu rechnen? Fragen über Fragen... läßt sich das umsetzen?

ToPeG:
Der Orignale 68000 hatte 68000 Transistoren. FPGAs können heutzutage locker das fünffache Emulieren. Man kann heutzutage einen kompletten ST ein ein FPGA packen (man schaue sich einfach mal die SUSKA an :) ) zudem schalten die Transistoren schneller, was höhere Taktraten erlaubt.

Aber wenn man Speicher in einem FPGA haben willst, ist das Verschwendung. Damit verschleudert man ein Menge Platz den man extern günstiger anbinden kann.

Von den Signalpegeln und Ausgangsleistungen sind FPGAs zu klassischen Prozessoren nahezu identisch. Das Flankenverhalten ist anders. Es ist besser. Die Flanken sind Steiler und haben weniger Störungen an den Scheitelpunkten.

Pinkomplatilität kann man begrenzt einstellen. Die Stromversorung kann man z.B. nicht beliebig legen. Auch andere Signale sind vorgeben.

Je nach Leistungsfähigkeit kosten FPGA zwischen 5 und 50 Euro. Ein 68000 passt in einen für der zwischen 5 und 20 Euro kostet, aber da kenne ich mich nicht so gut aus.


Aber die Idee bei dem 68000-Kore ist eine andere, es geht nicht darum nur einen Chip zu ersetzen sondern ein ganzes System im Chip zu entwickeln. Der 68000 bietet sich dafür an. Er ist einfach zu programmieren, es gibt viele ausgereifte Tools dafür und die Leute haben 30 Jahre Erfahrung damit.

Arthur:
Was Du geschrieben hast das habe ich mir auch schon gedacht... aber so reizvoll ein System in ein oder zwei Chip's für viele auch sein mag.... sobald es etwas komplexer als ein C64 wird oder wenn die Dokumentation der emulierten Systeme nicht ausreichend genau ist dann ist es mit der Kompatiblität nicht mehr weit her. Ein beschleunigter ST der sich auf den original Takt zurück stellen läßt hat da einen gewissen Vorteil.

Mathias:
Ich bin jetzt schon ein bissl verwirrt. Es gibt zwei funktionierende Open Source Implementierungen. Wie gesagt den TG68C und den Suska Core, und dann kommt Jahre später die Newsmeldung daß es ein kommerzielles Produkti gibt daß mehr oder weniger das Gleiche kann??

Ich versthe´ das nicht, ... 

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