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Multi-TOS Eprom

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rainers:
Nun bin ich ganz verzweifelt.
Bisher hatte ich die IDE-IF-Testschaltung an meinem "oll"-STe. Dort wurde die Karte ja auch erkannt, aber sie lies sich nicht richtig partitionieren.
Nun habe ich in meinem "gut"-STe eine völlig identische Verkabelung vorgenommen, um die notwendigen Signale an das IF zu führen (die Verkabelung habe ich mind. 4x durchgemessen, sie stimmt 1x1 mit der im anderen STe überein).
Jetzt wird die Karte aber überhaupt nicht mehr erkannt. HDDRIVER signalisiert zwar ein IDE-Interface, aber erkennt die Karte nicht. Das Wechseln des 74AC04 nach LS und der Bustreiber von AC nach HCT hat damit auch nichts zu, denn auch der Rücktausch brachte keine Änderung.
Was kann denn nur falsch oder anders sein, im Vergleich zum "oll"-STe? Wo kann ich denn mit der Suche ansetzen?

Danke.
Rainer

rainers:
So, das Problem ist behoben.
Klar habe ich alles richtig gemessen, aber beim messen habe ich einen Federkontakt der PLCC-Fassung soweit belastet, daß er keinen Kontakt mehr zur 68000 hatte.

An dieser Stelle muß ich mal schreiben: Diese PLCC-Fassungen sind echt SCHEISSE.
Ich bin extrem vorsichtig und drücke bestimmt nicht wie ein Blöder auf den Kontakten herum, aber das sich der Federkontakt dennoch so schnell verbiegt, ist Grütze.

So, das war's aber nicht.
Zunächst erkannte ich das Prob nicht.
Daher: Verdacht, CPU im Eimer, weil ev. beim messen Kurzschluß verursacht (hier sei angemerkt: Widerstandsmessungen erfolgen immer mit gezogenem Stecker). Also: CPU rausgerupft. Dazu super PLCC-Entferner benutzt. Das blöde Ding ist glatt fürn alten Ars... Es ist abgerutscht, über die 68000 geratzt und hat die Ecken dieser lädiert.
Na, jedenfalls habe ich dann gesehen, daß ein Kontakt der Fassung zurückgebogen ist, wieder zurechtgebogen und 68000 eingesetzt.
Nu geht wieder alles.

In meiner Panik habe ich aber gleich ein Gesuch aufgegeben, nach einer neuen 68000, weil ich annahm, ich habe sie ev. mechanisch geschädigt.

Ein freundlicher Mensch  ;) hat mir aber erklärt, daß das nicht so einfach möglich ist, denn der Außenbereich der 68000 ist "nur" Beiwerk und solange keine Beinchen abgebrochen sind, kann sie praktisch nicht zerstört werden.

So: Das ist mal eine Art Erfahrungsbericht.
Ev. hilft es dem einen oder der anderen, um gleiche Fehler zu vermeiden.

Gast120501:
Diese Sochel sind wirklich der letzte Mist, das Problem ist aber, man kann sie nicht austauschen, denn die haben ein seltsammes Layout, abwechselnd 1 Pin innen und außen auf der Lötseite. Bei den erhältlichen Sockeln sind die Pins in zwei Reihen quadratisch angeordnet. Das einzige was hilft, ist die Kontakte zum Chip mit geeignetem Werkzeug nach innen zu biegen. Ich nehme dafür immer eine Büroklammer, die ich aufbiege, und dann am langen Ende dirkt kurz davor mit dem Seitenscheider eine Kerbe reindrücke. Mit dieser Kerbe hake ich dann in den Federkontakt ein und ziehe daran. So bekommen diese Sochel wieder (mechanische) Spannung und Kontakt. So habe ich damals schon viele STs geretttet.

Funktioniert das IDE-Interface jetzt denn?

Lukas Frank:
... als Anmerkung wenn das IDE Interface auf Vorlage des Atari ST Book aufgebaut ist.

Der Atari ST Book zerschiesst gerne mal die IDE Platte und bootet darauf hin mit 4 Bomben
da der Rechner kein Floppy Laufwerk hat. Dieses booten mit 4 Bomben wenn kein Boot Device
vorhanden ist liegt wahrscheinlich an einem Bug im TOS 2.06 ...

http://phoenix.inf.upol.cz/~opichals/libhyp/hypview.cgi?url=atmarita.de/startseite/images/chips/CHIPS_X.HYP&index=74

rainers:

--- Zitat von: oneSTone o2o am Mo 06.08.2012, 08:07:48 ---Funktioniert das IDE-Interface jetzt denn?

--- Ende Zitat ---

Naja, es hat jetzt zumindest wieder den "status quo", sprich die Karte wird erkannt. Mehr ist nicht möglich.
ToPeG bat mich, Geduld zu haben (klar habe ich die, bin doch heilfroh, daß er sich da so reinhängt  :) ).

Es lag einfach daran, daß das Signal von PIN9 der 68000 nicht ans Testboard kam (ich habe jetzt nicht im Kopf, ob es das DTACK ist).

Und dann ist mir halt beim erneuten durchmessen das AS abhanden gekommen und die Panik brach aus.
Ihr glaubt gar nicht, wie frustrierend so etwas sein kann.

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