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Multi-TOS Eprom
Gast120501:
Einfach nur parallel reicht nicht, denn sonst würde ja die Batterie auch die 5V auf der STE-Platine puffern.
Ich will jetzt gleich ins Bett, deswegen etwas unausgegoren:
1 Diode +5V ---->|------ an +5V des 7474
1 Diode Akku+ ---->|----- an +5V des 7474
Und dann nioch eine Ladeschaltung an Akku+
Nur wirst du keinen Akku mit exakt 5V finden, entweder musst du auf 4,5V runter, das dürfte aber schwer werden, weil die Diode ja auch nochmal 0,3 oder 0,6V frisst, und somit der 7474 im Akkumodus mit 4V auskommen müsste, oder du musst 4x 1,5V nehmen, dann bist du bei 6V, die du erst auf 5V runterbringen musst. Mit einem 7805 könntest du das machen, der braucht aber selbst auch Strom, also eher ein paar Dioden in Reihe.
Aber Augenblivk, ich habe gerade noch eine Idee...
Edit: Mir ist gerade eingefallen, dass mein C64 beim Einschalten immer mit dem richtigen Kernel startet. Ich vermute daher, dass das Verhalten deiner von ToPeg entworfenen Schaltung ein kleine Problem hat. Mei C64 hat es so drin, wie ich das ursprünglich gezeichnet habe, mit einem Inverter 7404 oder 7414 und einem einfachen D-FF (nicht die Variante mit den zusätzlichen Steuereingängen wie beim 7474). Könnte sein, dass das FF, wals als Inverter benutzt wird, beim Power-On das Reset-Signal nicht rechtzeitig durchschaltet, oder sowas. Ohne das jetzt aber näher zu analysieren komme ich nicht weiter. Gute Nacht erstmal.
rainers:
Geh schlafen und sage Deine Idee morgen ;)
Danke Dir.
Arthur:
Geht das nicht einfacher über einen Schalter als mit dem Flipflop... da hat man nach dem Einschalten entweder die Schalterposition 1 oder 2 (Signalpegel dann jeweils über PullUp und PullDown-Widerstand) nur das nach dem Umschalten noch der Resetknopf gedrückt werden muß... das sollte doch machbar sein, oder? Oder gibt es dabei einen Nachteil?
rainers:
@Arthur: Ich glaube, bei Deiner Variante ist doch das Problem, daß nach dem Umschalten das aktuelle OS "tot" ist.
Sorry, aber ich bin noch nicht soweit, all die Zusammenhänge zw. den logischen Schaltungen zu begreifen. Daher muß ich für mich immer wieder fragen.
Danke für Euer Verständnis.
Rainer
ToPeG:
das mit dem einschalten hatte ich befürchtet. Wenn man die alten Beiträge ließt kann man es nochmal nachlesen.
Ich beziehe mich mit er Erklärung auf dieses Schaltbild:
Das Problem, ist, das die Schaltung einen Flanken-Reset braucht. erst bei einer Fallen Flanke von /Reset wird das FlipFlop aktiv und übernimmt die Schalterstellung. Wenn der Atari Eingeschaltet "erwacht" er mit LOW auf der Resetleitung. Das FlipFop wird nicht getriggert. Es gibt eine einfache Lösung, die aber nicht funktionieren muss, eine kompliziertere, die möglicherweise funktioniert, und eine richtig komplizierte, die mit Sicherheit funktioniert.
Die ganz einfache Lösung: Schmeiße den als Inverter geschalteten zweiten Flipflop raus und verbinde CLK des ersten Flipflops direkt mit /RESET. Das bewirkt, dass die Schalterstellung mit der steigenden Flanke übernommen wird, wenn der Reset endet. Es kann sein, das das Flipflop zu langsam ist, und den Ausgang noch nicht geschaltet hat, wenn auf das Rom zugegriffen wird.
Die zweite Lösung: Packe zwischen den Ausgang des zweiten Flipflops und dem CLK Eingang des ersten einen ganz kleinen Kondensator von irgendwas zwischen 10 und 100pf
10pf
| /@(PIN 8) >---||-----| CLK (PIN 3) >
Damit wird aus dem Langen Reset Signal nur ein Impuls, Es kann sein das das nicht Funktioniert, weil Das die Schaltung schon in dem Zustand erwacht und das nicht als steigende Flanke registriert.
Die Dritte Variante ist ein eigener Power-On-Reset in der Schaltung, dafür sorgt, das die Schalterstellung beim einschalten übernommen wird.
Das müsste ich noch entwerfen.
Und nun noch die Erklärung warum die Schaltung günstig ist.
Nehmen wir mal an der Schalter ist direkt mit der Adressleitung verbunden. Wenn man während des Betriebes am Schalter herum spielt, schaltet man das TOS um. Das hat zur Folge, das Zugriffe auf das ROM zu unerwarteten Resultaten führen kann, im besten Fall Stürzt nur das TOS ab, im schlimmsten Fall wird wild auf den Datenträgern herum geschrieben.
Die Schaltung soll verhindern, das dies passiert. Beim Reset wird die aktuelle Schalterstellung gespeichert und der Schalter selbst hat nach dem Reset keine Wirkung mehr.
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