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Multi-TOS Eprom
Arthur:
Hallo Rainer, ich hab den Thread nicht ganz verfolgt... wie groß ist die Karte denn laut Hersteller? Wurde schon mit anderen Karten gegengetestet und auch mal am PC formatiert?
rainers:
Hallo,
ToPeG, wie Du ja weißt, habe ich Deinen Schaltplan aus #49 nachgezeichnet. Nicht weil ich schlauer sein will als Du, sondern weil das in meiner naiven Art mir als einzige Möglichkeit erschien, an ein Platinen-Layout zu kommen (nun weiß ich, daß es auch anders geht). Nun möchte ich aber für dieses "Unternehmen" dabei bleiben.
Ob Du so nett bist und schaust mal auf meinen nachgezeichneten Schaltplan? Ich habe ihn zwar mindestens dreimal mit Deinem abgeglichen und konnte keinen Fehler von mir im nachzeichnen finden, aber das muß ja nichts heißen. Ich weiß, daß ist ne Schweinearbeit, aber vielleicht findest Du was. Dankeschön.
Arthur: Zur CF-Karte: Die Karte ist 4 GB groß. Es funktioniert mit einer anderen 2 GB großen Karte genau sowenig (ebenfalls 3,8 MB werden erkannt). Beiden Karten sind am PC formatiert worden (FAT32). Was mich halt wundert, daß HDDRIVER beim partitionieren keinen Partitionstyp einträgt und auch im Menü "Einstellungen/Partitionstypen" wird kein "GEM/BGM“ angezeigt. Aber das ist sicherlich sekundär, so wie ToPeG meinte, solange die Karte selbst nicht erkannt wird.
Danke.
Rainer
PS: Der Schaltplan ist richtiges PDF.
Pippi Langstrumpf:
Hallo Topec!
Du hattest mir im Post #113 geantwortet, daß Datenleitungen und Adressleitungen 1-16 (vermutlich meintest Du aber bis A15) tatsächlich am ROM abgreifbar wären, aber A16 bis A23 halt nur am CPU ...
Im Rahmen der Planung einer TOS-Umschaltung für meinen 1040er habe ich mir nochmal die Schaltplane im Netz gesucht und die Seite der TOS-Beschaltung vor Augen geführt und danach folgende Grafik erstellt:
(Die äußere Pinbezeichnung sollte pinkompatiblen EpROMs entsprechen, die innere den
Atari-ROMs und da, wo ich "?" setzte, war ich mir erst über die Belegung nicht ganz im Klaren)
Wie man sieht, liegt auch A16 und A17 am Modul an - da sie aber laut Schaltplan scheinbar noch durch andere Bauteile geleitet werden, weiß ich nicht, ob für die hier behandelte IDE-Schaltung auch tauglich!
Das wollte ich noch mal erläutert wissen! Für die Fragen die sich zur ROM-Erweiterung noch ergeben, öffne ich einen weiteren Thread! Eine habe ich mit Sicherheit (dazu aber später an anderer "Baustelle" mehr)!
rainers:
Hallo,
ein kleines bißchen weiter bin ich nun doch.
Ich habe mir die alte CF-Card meiner Kamera geschnappt, eine 128MB SanDisk.
HDDRIVER hat diese nun auch korrekt erkannt, allerdings kann anschließend (nach dem Erkennen durch HDDRIVER) kein Diskette mehr von A gelesen werden (Inhalt aller Disketten = LEER). Nehme ich SCSITOOL (ich weiß, das arbeitet nicht so toll mit IDE), komme ich ein wenig weiter. Auch SCSITOOL erkennt die CF-Card korrekt und kann sogar Partitionen anlegen. Möchte ich dann den Treiber installieren, meckert es aber mit der Meldung: Es seien keine geeigneten Partitionen zum installieren eines Treibers vorhanden. Auch kann ich mit SCSITOOL nicht formatieren, da kommt die Meldung: Dieses Platte sei nicht in der Liste für formatierfähige Platte enthalten.
Natürlich würde ich lieber den HDDRIVER verwenden.
Hat jemand Ideen?
Danke Euch.
Rainer
Pippi Langstrumpf:
Welche Version von SCSI-Tools ?
Hast Du die Dokus gelesen?
In der Datei "LIESMICH" steht zB über IDE:
--- Zitat ---IDE-Schnittstelle
Die vorliegenden Versionen unterstützen IDE-Festplatten, wie sie am Hard&Soft-AT-Bus-Interface von Hard&Soft (und dazu kompatiblen Adaptern), im `ST-Book' und im `Falcon030' eingesetzt werden können.
IDE-Platten sind nur unter TOS 2.06 (oder neuer) autobootfähig; und auch nur dann, wenn sie als `Master' (also IDE 0) und nicht als `Slave' (IDE 1) betrieben werden.
Was tun, wenn man ein Betriebssystem benutzt, das das Booten von IDE-Platten nicht unterstützt (zum Beispiel TOS 1.04 oder `MagiC'? Man benutze eine Bootdiskette, deren AUTO-Ordner die Programme `HUSHI.PRG' und `AUTO-C.PRG' (in dieser Reihenfolge) enthält.
IDE-Platten brauchen normalerweise nicht formatiert zu werden denn sie werden genauso wie SCSI-Platten formatiert ausgeliefert. Im Gegenteil: manche Platten (insbesondere einige der Hersteller Conner und Seagate) können nach einem Formatierversuch nicht mehr angesprochen werden. Daher ist der Menüpunkt bei Seagate-Platten gesperrt. Bei Laufwerken von Quantum hatten wir bislang keine Probleme, was aber nicht bedeutet, daß keine (fatalen!) Fehler möglich sind. Daher sollte man IDE-Platten nur dann formatieren, wenn man sich ber die möglicherweise fatalen Folgen (defekte Platte) im Klaren ist!
Auch wenn eine Platte nicht formatierbar ist, kann man den im Handbuch beschriebenen Weg zur Plattenintialisierung gehen (Menpunkt: `Festplatte -- formatieren'. In diesem Fall wird lediglich der eigentliche Formatiervorang übersprungen und direkt zur Sektorberprfung und Partitionierung gesprungen.
Wenn `SCSI-Tool' dazu bereit ist, die Platte zu formatieren, Sie aber dennoch die Platteninitialisierung ohne `echte' Formatierung vornehmen wollen, dann können Sie im Formatierdialog einen entsprechenden Schalter benutzen.
Bei IDE-Festplatten ist es leider nicht möglich, defekte Sektoren durch den Controller der Festplatte ausmaskieren zu lassen. Stattdessen muß man möglicherweise defekte Sektoren vor GEMDOS `verstecken'. Dazu dienen die Funktionen `Festplatte -- Sektoren prüfen' (ganze Festplatte) und `Partition -- defekte Sektoren ausmaskieren' (eine Partition).
Noch ein paar Kommentare zu häufigen Falschinformationen:
`IDE-Platten können nicht formatiert werden': Stimmt nicht. Es stimmt allerdings, daß einige Plattentypen das Formatier-Kommando nicht richtig implementieren und daher besser nicht formatiert werden sollten.
`IDE-Platten dürfen nicht formatiert werden': Stimmt auch nicht, denn wenn es ein Formatier-Kommando gibt (und der ATA-Standard -- `AT-Bus Attachment' -- sieht das vor), dann muß die Platte es auch korrekt ausführen können (siehe oben). Platten, bei denen der Hersteller selbst sagt, daß sie nicht formatiert werden dürfen, entsprechen also nicht dem Standard!
`IDE-Platten brauchen nicht formatiert zu werden': Stimmt prinzipiell, da sie sowieso formatiert ausgeliefert werden. Allerdings ist es dann meist nicht mehr möglich, defekte Sektoren vom Plattencontroller ausmaskieren zu lassen. Das bedeutet: wenn ein Sektor auf einer nicht-formatierbaren IDE-Platte defekt ist, dann bleibt er es im Allgemeinen auch.
`IDE-Platten können nur `High-Level'-formatiert werden': Stimmt nicht (siehe oben). DOS-Benutzer verstehen unter `High-Level'-Formatierung das Einrichten von Dateisystemen, also das Schreiben von Bootsektor, FAT usw. Unter DOS wird dies irreführenderweise mit dem Kommando `format' vorgenommen (wer einmal unter DOS eine Festplatte einrichten mußte, der weiß, was er an seinem Atari hat -- selbst dann, wenn man nicht gerade `SCSI-Tool' benutzt). Der Rest der Welt nennt dies `Einrichten von Dateisystemen' (zum Beispiel unter Unix: `mkfs' für `make file system') oder belästigt den Benutzer gar nicht erst damit, weil dies gleich beim Partitionieren miterledigt wird (so zum Beispiel auf dem Atari).
(Umlaute und Formatierung des Textes möglichst am PDC angepaßt)
--- Ende Zitat ---
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