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Atari mit Vortex Erweterung
ToPeG:
Steht auf den RAM-Bausteinen so was wie "KM41256-15"? (schwer zu lesen) Dann ist es eine 512Kb Erweiterung (256Kbit*16). Das bringt dir im 1040 wenig, denn da hat jede RAM-Bank soviel. Wolltest du im 1040 Auf diese Art den RAM erweitern wärst du so wieso gezwungen wenigstens eine der RAM-Bänke zu deaktivieren, um dort den neuen RAM unter zu bringen. Und 512K durch 512K zu ersetzen macht echt kein Sinn :)
Aber die RAM Karte ist an sich ein hübsches Teil. Auf dem richtigen Board ohne löten zu verbauen. Nett.
Die Prozessorkarte brauchst du nicht zwingend.
Burkhard Mankel:
Ich hab' Dir doch aufgezeigt, wie Du ohne zusätzliches Tool den Speicher testen kannst. Im Basic (GfA oder Omikron - dürfte egal sein) mit dem Befehl "?fre(0)" (natürlich im direktmodus ;))! Wenn dabei weniger oder etwa 200000 angezeigt werden, dürfte das ein Indiz dafür sein, daß NUR der Rechnereigene Speicher arbeitet (512MB). wenn viel mehr, aber immer noch uner 1000000, sollte das ein Indiz dafür sein, daß der Zusatzspeicher arbeitet, aber im 1040 nicht benötigt wird. Bei über 3000000 wird's interessant für Dich!
Ich habe mir die Fotos mal vergrößert angeschaut. Ich vermute mal daß die kleinere Platine links neben der extendet RAM ist die MMU zur RAM-Erweiterung. Solche Erweiterungen habe ich in meiner ST-HochZeit schon gesehen - ich denke, die ist nicht direkt im Verbund mit der Emu-Platine. Solche RAM-Erweiterungen wurden mit 2MB oder 4MB bestükt. Wenn ich richtig vermute, sind die Widerstände inks unterhalb der Flachbandleitung die RAS- und CAS-Widerstände für den Speicher auf der Hauptplatine, daran sehe ich aber keine Modifikationen! Ich vermute, daß der entsrechende Speicher im Rechner immer noch mit benutzt wird Deshalb schätzew ich den Speichrer der Erweiterung auf 2MB. "?fre(0)" sollte dann etwa 2000000 ergeben!
edit: Ich habe grade mal nachgeschaut: Im Netz kann man Datenblätter findeen zu 30er SIMM's, auf denen 8x41256=256kB ergeben. Demnach hätte ToPeG recht, daß man es mit einer 512k-Erweiterung zu tun haben könnte. Datenblätter zu den einzelnen Chips geben aber vor, daß man es mit 64kB-Chips zu tun hat - 64kBx16=1MB!
ToPeG:
Unter der kleinen Platine sitzt die MCU. Dort werden die nötigen Signale für die zweite RAM-Bank abgegriffen (sofern ich die Postion der Kontaktpinchen richtig deute.)
Burkhard Mankel:
--- Zitat von: ToPeG am Do 15.12.2011, 23:13:51 ---Unter der kleinen Platine sitzt die MCU. Dort werden die nötigen Signale für die zweite RAM-Bank abgegriffen (sofern ich die Postion der Kontaktpinchen richtig deute.)
--- Ende Zitat ---
Was ist denn "MCU" - diese Bezeichnung ist mir total neu! So weit ich weiß, nennt man den Chip, der den Speicher steuert, "MMU"
ToPeG:
Die MMU ist die Memory Management Unit. Sie dient dazu den Virtuellen Speicher zu verwalten und ist in einem Multitasking OS fast unersetzlich um einzelne Programme voneinander zu isolieren (Speicherschutz).
Ab dem 68030 (oder war schon der 68020?) ist eine MMU im Prozessor integriert. (Soweit ich mich erinnere ist es die MC68851)
Die MCU ist die Memory Controll Unit und Überwacht den Physikalischen Speicher und dessen Zugriffe (Macht das Refresh steuert die einzelnen Speicherbausteine an etc.)
Die STs haben nur eine MCU und keine MMU
Häufig wird die MCU Fälschlicherweise als MMU bezeichnet.
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