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ACSI über PC-ParallelPort
skul:
Moin,
vielleicht klappt ja ein Zugriff auf eine Atari Festplatte durch den PC. Würde wohl schon ein Lesezugriff reichen um alte Daten zu retten/in den PC zu portieren.
Leider renoviere ich immer noch und ziehe gleichzeitig um. Nebenbei noch zur Arbeit, deshalb keine Zeit in dieser Richtung zu helfen. Aber falls Du irgendwelche Bauelemente oder so brauchst, vielleicht hab ich ja das Passende rumliegen.
Gruß
skul
ToPeG:
--- Zitat von: skul am So 08.01.2012, 19:40:40 ---vielleicht klappt ja ein Zugriff auf eine Atari Festplatte durch den PC. Würde wohl schon ein Lesezugriff reichen um alte Daten zu retten/in den PC zu portieren.
--- Ende Zitat ---
Zu so einem "Master-Adapter" hatte ich auch schon eine Schaltung Entworfen. Die ergänzt auch ein fehlendes Signal. Das liegt aber Erstmal so lange auf Eis bis ich den "Client-Adapter" fertig habe. An dem Habe ich zur Zeit größeres Interesse.
Beim "Master-Adapter" wäre ich an eine Integration in Hatari (oder einem anderen Emulator) interessiert. Einen Kompletten ACSI-Treiber mit Dateisystemunterstützung zu schreiben wäre nicht so meine Stärke.
ToPeG:
Ich war nicht Tatenlos.
Von einem Bekannten habe ich mir ein Oszilloskop und ihn selber ausgeliehen, um mir die Signale am ACSI-Port an zu schauen. Und ich kann sagen: Gott sind die Scheiße! Die haben Nicht mal annähernd eine Rechteckform. Die Signale von D0 bis D7 haben eine Parabolisch ansteigende Flanke und dann nach einer 5V-Spitze fällt das Signal auf 0V ab. Das /CS-Signal ist so kurz, das es das 20Mhz Oszilloskop gar nicht auflöst.
Das habe ich an einem verbastelten 1040STF gemessen, den ich hier zum Testen habe. Ich habe einen anderen aus meinem Fundus geholt, aber der zeigt das selbe.
Ich habe keine Ahnung warum ich ich mit meinem ACSI-MultiIO keine Probleme dahingehend hatte. Vermutlich sind Die 74LS-ICS schnell und tolerant genug dafür.
Ich werde mal schauen, ob ich mit Schmitt Triggern etwas reißen kann.
Nach ein paar Tests am Parallelport scheint es so zu sein, dass Ein Signal erst erkannt wird, wenn dieses Mindestens 200ns sauber auf einem Pegel war. Ich würde nun gerne das Trigger-Signal (/CS) Strecken, so das ich ein aktiven Pegel von 300ns bekomme, damit ich auf der sicheren Seite bin. Weiß jemand wie man ein TTL-Signal "strecken" kann?
Gast120501:
Interessantes Projekt, was ist denn daraus geworden?
Wäre es nicht einfacher, den ST per SCSI-Adapter (von ICD oder so) an den SCSI-Port des PC zu hängen, und dann auf dem PC eine SCSI-Platte als Image zu simulieren?
(Toll wäre dannn natürlich, wenn man aus dem PC heraus auf dieses Image (wenn der ST aus ist!) zugreifen könnte, um Daten hin und her zu schaufeln.)
ToPeG:
Ich habe gerade etwas wenig Zeit dafür, aber vergessen ist es nicht.
Es gibt einige Timing-Probleme. So einfach wie ich es mir vorgestellt habe geht es leider nicht. Der PC reagiert auf die Interrupts ein tacken langsam und bei Loops/Timern funken mit andere Prozesse dazwischen (ist halt kein Echtzeitsystem). Die Lösung, die mir dazu einfällt, ist alle Signale zu puffern. Die Schaltung habe ich entworfen, ich komme nur nicht dazu sie aufzubauen und zu testen. Mal sehen ob ich im Sommer wieder etwas Zeit dafür finde.
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