Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
YM 2149F per USB füttern
guest2374:
So ich habe grosses interesse an diesem Spielzeug.
http://www.youtube.com/watch?v=Gnf0DErUZvc
Wer kann mir dazu etwas erzählen?
tuxie:
So wie es aussieht ist der Soundchip an einen Microcontroller gekoppelt der die Musikinfos via USB erhält.
guest2848:
Das Arduino-Board ist eine Art Entwicklungsboard mit einem AVR-Controller. Über die serielle Schnittstelle gelangen die Musikdaten an den Mikrocontroller. Der steuert dann den dreistimmigen Soundgenerator an.
Vergleiche mal mit diesem Bild:
Da sieht man die serielle Schnittstelle. Der Achtbeiner auf dem anderen Board nahe dem großen dicken Baustein ist vermutlich ein MAX232, ein Pegelwandler, danach kommt vermutlich ein USB zu RS232-Converter. Heißt: Die serielle Schnittstelle wird hier über USB "emuliert".
guest2374:
super das ist doch schonmal was.
schaltpläne dazu wären nicht schlecht. auch was für software verwendet wurde.
im gebiet der microcontroller bin ich ein absoluter anfänger, aber das teil gefällt mir wirklich besonders gut.
ich gehe der sache auf jeden fall weiter nach.
guest2848:
Ich weiß nicht wie weit deine Elektronikkenntnisse reichen, deswegen nicht falsch verstehen. Also jeder elektronische Schaltkreis kommt mit einem Datenblatt, auf dem sämtlliche Kenndaten des Bausteins aufgelistet sind. In der Regel sind auch Beispielschaltungen mit abgebildet ("Typischer Anwendungsfall"). Jemand, der elektronische Schaltungen entwickelt benutzt diese Datenblätter als Arbeitsgrundlage. Den Mikrocontroller besorgst Du dir am besten als DIP-Version (Dual-Inline-Package). Die Gehäusebezeichnung DIP sagt aus, dass es zwei Beinchenreihen gibt, mit einem fest definierten Abstant, sodass Du sichergehen kannst, dass es auf gekaufte Platine (z.B. Lochraster) passt. Datenblatt AtMega32:
http://www.datasheetcatalog.com/datasheets_pdf/A/T/M/E/ATMEGA32.shtml
Um einen Wärmeschaden am Mikrocontroller zu vermeiden sockelst Du diesen am besten, lötest also den Mikrocontroller nicht direkt ein. Alle 8-Bit Mikrocontroller von Atmel die ich kenne haben einen internen Oszillator. Reichen dir die 1MHz Taktfrequenz nicht aus, benötigst einen externen Oszillator. Dazu nimmt man etwas zwei Kondensator und einen Quarz bis 16 MHz (glaube ich).
Programmieren kannst Du den über SPI. Dazu gibt es sehr gute Brennprogramme (etwa PonyProg2000). Minimalhardware zum brennen des Programms in den Flashspeicher des Mikrocontrollers besteht aus einem sogenannten LPT-Progger (einfach mal danach googeln).
Für die serielle Schnittstelle benötigst du einen Pegelwandler:
http://www.datasheetcatalog.net/de/datasheets_pdf/M/A/X/2/MAX232.shtml
Der Rest ist recht aufwändig und würde den Rahmen eines einzigen Beitrags um das Vielfache sprengen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln