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1040 STE - RGB Bild flackert und verschwindet

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Heinz Schmidt:
Verdammte Hacke,

mir fällt nicht mehr viel ein. Das Netzteil hatte ich ja schon getauscht. Und den Rechner mit offenem Gehäuse betrieben, um Überhitzung auszuschließen. Aufgefallen ist mir, das die CPU recht warm wird. Daher habe ich ihr jetzt einen Kühlkörper verpasst - hilft leider auch nicht.

Jetzt habe ich auch alle SIMMs ausgebaut, gereinigt und in allen denkbaren Kombinationen eingebaut und ausprobiert ... alles ohne Erfolg.

Wahrscheinlich liegt es wirklich an einer Lötstelle, die ich eben nur nicht recht finden kann. Weitere Bauteile, die recht warm werden, finde ich jedenfalls nicht.

Gruß vom ratlosen Heinz

Arthur:
Benutze mal ein Kältespray...ist nicht gerade billig, aber wenn es ein thermisches Problem ist, oder auch bei einer kalten Lötstelle, dann oft hilfreich. Sprühst die Chips oder Bauteile, während der Störung damit ein. Wenn du das fehlerhafte Teil "erwischt" hast ist der Fehler kurzzeitig behoben. Dann mal nachlöten oder das Teil komplett auswechseln. Mit dem Spray, z.B. Kälte 75, aber nicht übertreiben da sich sonst Kondenswasser bildet und in der Schaltung dadurch Fehler verursacht werden können.

Arthur:
Schieb..

Heinz Schmidt:
Hallo Arthur,

danke für's schieben. Ich mache gerade Urlaub ... auch von meinen Ataris und dem Internet ;-) deshalb geht es hier nicht weiter. Vielleicht nehme ich den STE mit zum OFAM um daran zu basteln.

Gruß Heinz

Heinz Schmidt:
Hallo zusammen,

hier mal kurz zusammengefaßt der Stand der Dinge:

* beim OFAM habe ich zusammen mit Ektus und tuxie den MC1377 als mögliche Fehlerquelle identifiziert (der ist für die Aufbereitung des RGB Bildes zuständig)
* um den Chip zu ersetzen, wollte ich ihn auslöten
* da ich das nicht hinbekommen habe, habe ich die PINs per Dremel abgetrennt und dann einzeln ausgelötet
* habe einen passenden Sockel eingelötet
* habe einen Ersatz-MC1377 (danke Arthur & Turmfalke) eingesetzt
* mit dem Ersatz-MC1377 habe ich nun gar kein Farbbild mehr ...
Nun gut, war ist bisher nicht so berauschend!

Daher habe ich heute den eingebauten Sockel mit dem Multimeter durchgemessen. Dabei habe ich den PIN im Sockel jeweils gegen den Zielkontakt am jeweiligen Widerstand / Kondensator / Chip gemessen. Zum Glück gibt's den STE Schaltplan ja im Netz. Bis auf zwei PINs ist alles in Ordnung.

PIN 18 gibt es auf dem STE Schaltplan gar nicht (!!!) und ich habe auch mit dem Datenblatt des MC1377 nicht herausgefunden wo der hin geht. Laut Datenblatt habe ich vermutet, das der am anderen Ende des Kondensators hängt, dem auch PIN 17 landet. Pustekuchen ... auf dem Board ist keine Leiterbahn erkennbar und eine Verbindung kann ich auch nicht nachmessen. Ist PIN 18 im STE vielleicht nicht benutzt/belegt?

Und ... ta, ta, ... bei PIN 8 habe ich auf der Oberseite des Boards eine Leiterbahn, die mir direkt neben dem Sockel "freischwebend" entgegenlacht :-( Da habe ich wohl beim PIN entlöten und mit der Entlötlitze etwas übertrieben.

Zum Glück ist der Wiederstand zu dem die Bahn führt nur 5mm weiter oben, so das ich den PIN des Chips direkt an den Kontakt des Widerstandes löten kann. Das ist die nächste Aktion. Dann werde ich wieder testen ... dazu ist es mir heute aber zu spät.

Gruß Heinz

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