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Atari-Laptop im Eigenbau?

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guest401:
Hallo,

ich hatte vor einem Jahr mal den Gedanken, mir selbst ein Atari-Laptop zusammenzusägen. Das ist eigentlich nicht schwer, wenn man einen Atari-Trackball ergattert und die Schale so zusammensägt, daß obendrauf noch ein kleiner TFT-Bildschirm paßt. Das Problem war nur, daß die analogen Bildsignale des Ataris in die digitalen des Bildschirms gewandelt werden müssen; dafür hat mir sogar jemand den Plan einer Platine mitsamt Bestückung zugemailt  :).

Mittlerweile sind TFTs aber immer weiter auf dem Vormarsch, vor allem: Mittlerweile gibt es viele von ihnen mit VGA-Anschluß  :).

Meine Frage ist hauptsächlich, ob jemand einen TFT-Monitor kennt, der:
-640*480 darstellen kann, s/w genügt vollkommen
-VGA-Anschluß hat
-möglichst billig ist. Bildqualität darf ruhig leiden.

Ich habe neulich bei eBay drei kleine 640*480er mit VGA für je etwa 60 Euro weggehen sehen. Hätte ich da zuschlagen sollen oder kommt die Gelegenheit nochmal?  :'(

Ein anderes Problem ist nämlich auch, daß ich selbst schon gesehen habe, daß ein an einem TT angeschlossener TFT-Screen in seltsamer Weise den Grafikchip des TT verwirrte (Byteweise Bildfehler) und ihn sogar abschmieren ließ. Das sollte natürlich nicht passieren...  :-\

Grund für meine Überlegungen sind die, daß ich öfters mal im Elsaß das Wochenende verbringe und dort auch gerne in freien Minuten ein wenig MIDI-Musik machen möchte  8).
Erster Gedanke war die Anschaffung eines Mac Laptop mit CuBase VST und einem einfachen Modul.
Dafür braucht man aber mindestens einen 604e, alles zusammen kommt auf runde 350-400 Euro  :o.

Wenn ich aber mein (noch ungenutztes) Mega-STE-Board nehme, mir das Teil passend zurechtsäge und noch einen kleinen 9.5"-Klangerzeuger einbaue plus noch dem TFT drauf, könnte man sogar noch die interne 25-KHz 8-Bit Klangerzeugung nutzen und es käme vermutlich weit billiger als ein Mac. Nichtmal eine Platte bräuchte das Teil, da CuBase prima auf Diskette paßt.
PC-Laptop-Lösungen wären übrigens auch nicht billiger.

Hat jemand also einen TFT-Vorschlag? Sollte eben einfach das 640*400 Monochrombild darstellen können.

Gruß Alex

Johannes:
Hi,

ich habe noch ein altes Notebook von Chicony. Vielleicht willst du da das TFT ausschlachten? Ist ein DSTN-Farbdisplay (kann natürlich auf Schwarz-weiss ;) ) mit 640x480 Pixeln.

Preis wäre VB  ;D

Gruß
Johannes

guest401:
Hallo Johannes,

danke für's Angebot, aber das ist ja gerade der Punkt: durch alte Laptops gibt's haufenweise geeignete Bildschirme, die alle deswegen ungeeignet sind, weil sie nur einen digitalen Eingang haben. Wie gesagt, Zeichnungen für einen Adapter habe ich hier, nur liegt die Machbarkeit dessen völlig außerhalb meiner Kompetenz  :P und ist wohl auch für einen sehr erfahrenen Bastler viel Arbeit.

VGA-Anschluß ist daher leider Bedingung...

Gruß Alex

guest167:
Hi.
wäre es nicht preisgünstiger Dir einen Mega STE zu besorgen,diesen umzubauen und dann den TV- Ausgang zu benutzen. Oder Du benutzt einen normalen ST/E der ja auch den TV- Anschluß hat. Dort könntest Du ebenfalls einen Klangerzeuger einbauen (Vielleicht einen alten Yamaha TX81Z Midisynthie oder ähnl.) Voraussetzung wäre dann natürlich das ein Fernseher vorhanden ist. Auf eine Festplatte kann man ja normalerweise bei den kleinen Mididateien verzichten und Boxen bräuchtest Du auch keine. ;)

Gruß Karsten

guest401:
Hallo Karsten,

Dein Vorschlag wäre einfach unkomfortabler. Klar haben wir da einen Fernseher, den möchte ich aber a) dafür nicht blockieren und b) läuft CuBase nur in mindestens 640*400 ...wobei mir gerade auffällt, daß ich in 8 Jahren CuBase nie auch nur versucht habe in den niedriegen Auflösungen zu starten...
Einen Mega STE kaufen muß ich nicht extra, habe ein Board schon hier. Oder einen von unzähligen STs...

Das raffinierte ist, daß ich bei gleichzeitiger Verwendung eines Klangerzeugers und dem STE-DMA-Sound nichteinmal ein "internes Mischpult" bräuchte - der YM hat nämlich bereits einen Soundeingang, durch den man den Synthiesound durchschleifen kann  :D
Ich muß mal nachschauen, aber irgendwo muß ja auch der DMA-Sound des STE dann zum YM-Signal dazugemischt werden - sollte also gehen.

Ein STE hätte vor einem Mega ST oder Mega STE noch den Vorteil, daß ich mich beim umsägen nicht um die Tastatur kümmern brauche.

Gruß Alex

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