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68K30L, Falcon und Suska-III-T2

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wfoerster:
Hallo,
so, ich hab' mir das jetzt angesehen. Es stimmt, dass ich die DTACKn-Logik über die UND-Verknüpfung mit IORDY mache. Das lässt sich natürlich ändern. Die Frage ist nur, was passiert, wenn IORDY signalisiert, dass die Platte eben nicht fertig ist. Dann würde eventuell der Buszugriff auf die platteninternen Register schief gehen.
Hat denn irgendjemand Probleme mit Timeouts durchj langsame IDE-Devices? Ich habe bereits -zig verschiedene ausgetestet und die funktionieren alle prima. Man darf dabei nicht vergessen, dass ein Bus-Timeout (Bus-Error) erst sehr spät durch die GLUE erzeugt wird.
Das einzige Problem, welches ich immer wieder habe besteht darin, dass zwei beliebige IDE-Geräte nicht immer zusammen funktionieren.
Die IDE-Schnittstelle des Atari ist ohnehin nicht sehr leistungsfähig und ich gehe gerade in die Richtung SD-Karten (ich berichtete bereits) am ACSI-Bus lauffähig zu machen. Das hat den Vorteil von DMA-Betrieb und busfähigkeit.

Grüße aus Stuttgart

Wolfgang

ToPeG:
Wenn ich mir die anderen Interfaces anschaue, komme ich zu Folgendem:
IORDY wird per Wired-OR mit dem DTACKn verknüpft. Das resultierende DTACKn bleibt damit aktiv, bis das Gerät Bereit ist, selbst wenn der 68000 ASn zurück nähme.
Die Schaltungen arbeiten also so, als würden jene Daten vom Bus genommen, die zum Ende des DATCKn aktuell sind. Aber ich finde keinerlei Informationen die bestätigen oder widerlegen würden, das der 68000 so arbeitet.

wfoerster:
die Daten bleiben bis zum Eintreffen des DTACKn am Bus anliegen. Siehe 68K00 Businterface. Allerdings finde ich die Lösung mit dem Wired-Or genauso suboptimal wie die mit der Verundung. Im Falle von Wired-Or gibt's dann halt keinen Bus-Timeout dafür bekommt aber das angeschlossene Gerät nichts mit und man wundert sich doppelt. Also ich denke, das ich es so lassen würde wie es ist.

Grüße

Wolfgang

wfoerster:
Hallo Ihr Lieben,
ich habe in den Letzten Wochen die Modellierung der SD-Karten als ACSI Laufwerke fertiggestellt. Funktioniert prima, 64GB SDXC am Atari :-) Nun habe ich vor, diese Hardware in drei Versionen verfügbar zu machen: 1. Für die Suska-Boards, ist bereits fertig. 2. als SCSI-Laufwerke und 3. als ACSI Laufwerke. Für die drei Varianten wird es unterschiedliche Hardware geben. Nun stellt sich die Frage bezüglich der Anbindung der ACSI Laufwerke. Fakt ist, dass es keine 19-poligen SUB-D Stecker mehr gibt; oder präziser formuliert: es gibt noch alte Lagerware in begrenzter Stückzahl und keine Stecker mit Lötkelch mehr für die Fertigung der Kabel. Dann wäre die nächste Frage, ob man durch die geräte einen durchgeschleiften ACSI-Bus braucht (macht das Sinn oder kann man die SD-Karten Laufwerke als letztes Gerät einstecken?). Wie soll die Verbindung aussehen, wenn es keine Kabel mehr gibt? Gibt es jemanden, der Adapterkabel macht? Alles Punkte, die ich gerne ansprechen würde, bevor ich die Hardware fertigen lasse. Vielleicht hat jemand Ideen oder Anregungen?

Grüße

Wolfgang

ToPeG:
Ich persönlich wäre an dem ACSI-Laufwerk interessiert. Wenn ein Pfostenstcker (20 Polig) drauf wäre der auch Strom führt wäre das für mich Ausreichend. Ein Platine zum Durchschleifen der Signale kann ich mir zusammen löten, das ist nicht kompliziert. Wenn du das auf der Platine schon machen willst wäre das großartig.
Von einem Flachbandkabel kann man auf alle möglichen Stecker gehen.

Wenn man die Masse auf die Abschirmung legt, kann man einen 15-Poligen Stecker benutzen. Nur vor konfektionierte Kabel bekommt man nicht so leicht.

Man kann auch auf 25 polige Stecker ausweichen. Das habe ich für meine Basteleien am ACSI-Port gemacht.
Da kann man Pins 1-13 mit D0-D7, CS, IRQ, DRQ, R/W, ACK verbinden, Pins 14-22,24 mit Masse, Pin 23 mit A1 und Pin 25 mit /RESET. Damit ist man nahe genug am Parallel-Port Pinout, dass man (nahezu) alle Druckerkabel benutzen kann. Nur die Kabellängen könnten ein Problem werden. Bei mir machten schon Kabel über 70cm Probleme, gerade zwischen Geräten von Atari selber (DMA-Fehler).

Wichtig wäre es ein "allgemein gültiges" neues Pinout für ACSI zu spezifizieren und öffentlich zu machen, um einem Windwuchs entgegen zu wirken. Wenn jeder sein persönliches Pinout entwirft, gibt es nur Chaos.

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