Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
68K30L, Falcon und Suska-III-T2
gstoll:
Leer
tuxie:
Wie ist denn eigentlich der Stand momentan?
wfoerster:
Hi Ingo,
ich habe mich in letzter Zeit wohl etwas rar gemacht. Das liegt in meiner Arbeitsbelastung. Der IP-Core zu Suska ist im vergleich zu 2K8B etwas erweitert. Es sind nun die TFT-Modi drin, mit denen man die verschiedenen STE Auflösungen an TFTs betreiben kann. Wir haben die Fertigung der ersten zehn Boards eingeleitet, nachdem wir alle uns bekannten Hardware-Bugs beheben konnten. Die neue Hardware sieht fast gleich aus wie der Prototyp, hat aber einen vernünftigen Video DAC, einen kleinen USB Hostcontroller, ein größeres Flash und etliche Kleinigkeiten mehr. Wir rechnen noch im März mit den Boards. Danach wird der Core an die neue Hardware angepasst (kleinere Kosmetik) und dann werden wir weitersehen. Ich gebe Infos durch, wenn es was relevantes gibt.
Viele Grüße
Wolfgang
Arthur:
Hallo Wolfgang, schön wieder mal was von dir und "dem Projekt" zu hören. ;D
Ab und zu schau ich mir auch deine Seite an um mich zu informieren. Ich weis das du alles neben deinem eigentlichen Job machst und würde trotzdem gerne wissen wer voher den Job des DAC und des USB-Hostcontrollers gemacht hat. Wenn ich das richtig gelesen habe dann hast du auch einige Atari-Schnittstellen gegen gängigere Anschlüsse tauschen müssen weil die nur schwer erhältlich waren. Kannst du noch etwas dazu schreiben?
Gruß Arthur
Oh Gott, was hab ich da nur zusammengebrabbelt ;)
wfoerster:
Hallo Arthur,
Der Umbau mit dem Video-DAC ist nichts besonderes. Ich habe einfach die diskrete Elektronik gegen den DAC getauscht. Der USB Hostcontroller hat zunächst auch nichts mit dem Core zu tun, ausser die Anbindung an den Mikroprozessorbus. Der Controller ist ein Chip von Maxim: MAX3421E. Das heisst in der Praxis, dass USB zwar vorhanden ist, wir aber nicht darum herumkommen Treiber dafür zu schreiben. Ich habe den ROM-Port-Stecker des Atari gegen einen 2mm Industriestecker getauscht, da es den Originalstecker nicht mehr gibt. Alle Signale sind aber aufgelegt und man kann sich bei Bedarf einen Adapter anfertigen. Die Maus und Joystick-Schnittstelle ist in der externen Tastatur vorgesehen. Dann habe ich die runde 14 polige Floppy Buchse gegen einen D-SUB Stecker getauscht. Auch hier hilft ein spezielles Anschlusskabel. Diese Entscheidung habe ich getroffen, da die 14 poligen Buchsen Auslaufmodelle sind und kaum noch erhältlich, wohingegen D-SUB an jeder Ecke zu bekommen sind.Genauso bin ich bei ACSI verfahren; die 19 poligen sind groß und schwer zu beschaffen und kommen wenn überhaupt nur in einer Uraltausführung daher. Abhilfe: 26 polige D-SUB high density Buchse. Dann ist der Extension Stecker, der im Mega ST zu finden war vorhanden aber mit anderem Steckertyp. Last but not least habe ich zur 13 poligen Monitorbuchse noch eine Standard-VGA Buchse spendiert und das Monochromsignal via Core auf die Farben gemischt, so dass sowohl alte als auch neue Bildschirme zu betreiben sind. Ich verfüge noch über etwa 65 Stück 13 polige Rund-Printbuchsen. Danach ist vermutlich Schluss und die Boards werden dann ohne diesen Buchsen ausgeliefert; es sei denn, dass sich noch eine Lieferquelle auftut oder ich einen Tip bekomme, wo es diese noch gibt.
Ich hoffe, dass diese Ausführungen Dir weiterhelfen. Die Boards sind generell im Hinblick darauf entwickelt worden, dass man mit nicht allzu komplizierten Bastelmethoden das gewünschte Ergebnis erreicht und Steckverbinder (abgesehen von den genannten) auch noch in einiger Zeit leicht beziehen kann.
Viele Grüße
Wolfgang
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