Autor Thema: Atari 520ST+ ...  (Gelesen 170 mal)

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Offline Lukas Frank

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Atari 520ST+ ...
« am: Gestern um 15:28:08 »
Habe einen originalen Atari 520ST+ bekommen. Atari hat die Mainboards damals so von 512k auf 1MB erweitert ...

Offline tkreutz

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Re: Atari 520ST+ ...
« Antwort #1 am: Gestern um 17:13:05 »
Glückwunsch, das war im Prinzip das zweite Atari Modell im Jahr 1987, nachdem ich erst die schwächere Version hatte und merkte, dass viele Programm 1 MB RAM benötigen (und mehr). Den 1040er hätte ich natürlich damals gerne auch gehabt. Ich weiß aber heute nicht mehr, ob es da eine Preisdifferenz gab. Bei den 520er Modellen kamen ja externe Netzteile und externe Laufwerke dazu. Dafür waren die Joystick- und Mausports sinnvoll positioniert.

Offline AndreasKromke

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Re: Atari 520ST+ ...
« Antwort #2 am: Heute um 10:20:34 »
So sah meiner auch aus, der noch irgendwo in Einzelteilen im Schrank liegt. Von August oder September 1985.

Wir hatten damals zu etwa zehn oder fünfzehn Leuten wegen eines Preisnachlasses eine Sammelbestellung organisiert und auf einem konspirativen Treffen an irgendeiner Privatadresse in der Pampa vom Händler einen Stapel Rechner, Monitore und Floppy-Laufwerke (sehr einseitig) hingestellt bekommen. Ich hatte irgendwo mitgekriegt, daß manche der neu ausgelieferten ST+ nur den halben Speicher erkannten, und darauf bestanden, alle (!) Geräte vor dem Bezahlen auszuprobieren. Immerhin kosteten die Teile rund 2,5 kDM - kein Pappenstiel.

Und das Testen dauerte ... Rechner, Bildschirm und Floppy zusammenstecken. Einschalten. TOS-Diskette einlegen. Warten. TOS-Diskette eintfernen. BASIC-Diskette einlegen. BASIC starten. Warten. In BASIC den freien Speicher abfragen. Freuen.

Tatsächlich war dann ein Rechner DOA, und ein weiteres Gerät war teildefekt. Einer der Besteller - und hier schließt sich der Kreis - gab sein Gerät nach ein paar Tagen zurück. Er hatte es aufgeschraubt, den sempiprofessionell nachgerüsteten Speicher gefunden und befürchtet, daß unser Händler irgendwelche halblegale, nachgefrickelte Grauware verkauft hatte. Er hat sich dann für den vollen Preis bei einem renommierten Händler einen neuen ST+ bestellt. Ob er den dann später auch öffnete, um dann enttäuscht festzustellen, daß der billige doch in Ordnung gewesen war und anscheinend irgendwelche Lötsklaven in Asien bei jedem einzelnen ST+ den Speicher per Hand huckepackt nachlöteten, habe ich nie erfahren.
« Letzte Änderung: Heute um 10:21:31 von AndreasKromke »

Offline Lukas Frank

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Re: Atari 520ST+ ...
« Antwort #3 am: Heute um 11:28:38 »
Original Logo und das interne Abschirmblech mit ab Werk eingeklebter Pappe ...

Um den Gilb loszuwerden in die Sonne legen ist keine gute Idee, hatte das mal mit einer Tastatur gemacht und die war danach krumm wie eine Banane und nicht mehr zu gebrauchen.
« Letzte Änderung: Heute um 11:31:21 von Lukas Frank »

Offline simonsunnyboy

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Re: Atari 520ST+ ...
« Antwort #4 am: Heute um 17:02:11 »
...

Ob er den dann später auch öffnete, um dann enttäuscht festzustellen, daß der billige doch in Ordnung gewesen war und anscheinend irgendwelche Lötsklaven in Asien bei jedem einzelnen ST+ den Speicher per Hand huckepackt nachlöteten, habe ich nie erfahren.

Das ist eine schöne Anekdote ;) Danke fürs Teilen!
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Offline don_apple

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Re: Atari 520ST+ ...
« Antwort #5 am: Heute um 18:04:38 »
Um den Gilb loszuwerden in die Sonne legen ist keine gute Idee, hatte das mal mit einer Tastatur gemacht und die war danach krumm wie eine Banane und nicht mehr zu gebrauchen.
Ich habe das jetzt schon häufig gemacht mit Gehäuseteilen, Tastaturen, etc. sowohl von Ataris als auch Macs, und hatte bisher noch nie Probleme das sich da etwas verzogen hätte.

Allerdings mache ich solches "Retrobrighting" nur im Frühjahr oder Herbst, wenn die Sonneneinstrahlung nicht ganz so extrem ist und die Temperatur auch generell niedriger ist. Bei der Hitzewelle der letzten Tage würde ich das nicht machen.

Und ich behalte die Teile auch immer im Auge und verändere auch regelmäßig die Position damit die Sonneneinstrahlung nicht immer auf die selbe Stelle trifft.

Ein günstiges Handheld-Infrarot-Thermometer ist auch sehr empfehlenswert um immer mal wieder die Temperatur der Oberfläche zu kontrollieren. Wenn man da dann sieht das die Oberfläche so langsam heiß wird sollte man die Teile aus der Sonne nehmen.

Ich habe auch festgestellt das man den Vorgang der "entgilbung" etwas beschleunigen kann indem man die Teile direkt bevor man sie in die Sonne legt mit Isoprophylalkohol (IPA) abreibt.