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STF und STE TOS Eproms

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TPAU:
Ist ja witzig, genau diese Lösung die du dort vorgeschlagen hast, hab ich bei der Suche wegen meines Problems auch gefunden (gleicher User) aber im forum64! ;D

Und exakt so hab ich es (momentan) auch bei mir umgesetzt, nur mit steckbaren Kontakten an den Eproms und halt die zusätzliche Schalter-Mimik, um die Bänke umzuschalten.
Das Bänke umschalten über Pin 30 (wie auch schon in meinem STE realisiert) scheint ja auch zu funktionieren. Eine Schalterstellung immer mehr werdende Bomben und Reset-Loop wie @spacepilot3000 im anderen Thread beschrieben hat (TOS 1.04) und in anderer Schalterstellung meldet sich EmuTOS mit Bootscreen und Fehlermeldung.

Aktuell hab ich auch die Variante mit Eprom-Pin 24 hochbiegen und mit Masse verbinden. Also wirklich exakt so wie im Eprom-Schaltbild.

Ein Foto hab ich nur von der beschriebenen Variante, wo Eprom-Pin 24 im Sockel steckt, dieser Sockel-Pin 22 Pfad durch auftrennen der Lötbrücke A17 (1M) separiert und auf Masse gelegt wird (wie gelb markiertes im Atari-Schaldbild im letzten Post).
Ergibt zumindest das gleiche Fehlerbild, kann also soo falsch nicht sein. ;)

Interessant finde ich, dass bei 'nem 27C010 Pin 30 (der ja beim 020 die Bank umschaltet) "NC" also theoretisch funktionslos ist. Warum ist dieser Pin dann im Original-Schaltbild mit in der 5V-Brücke drin?

Egal, hab alles penibel durchgeklingelt und stimmt mit dem Eprom-Schaltbild überein.

Warum verweigern die 27C020 ihren Dienst? :-\

TPAU:
Hier noch mal ein aussagekräftiges Foto des Ganzen.

So wie es jetzt ist, entspricht es 100% dem Schaltbild (das ich der Übersichtlichkeit wegen auch noch mal angehängt habe). +5V hab ich immer von benachbarten, leeren Pin 28 Lötpads (ist ja 'ne ganze 5V-Leiste entlang der ROM-Plätze) abgegriffen.
Die Strippe mit dem Klebeband wegdenken, die stammt noch von der von mir erdachten "Masse auf offenen Lötpad A17 und Pin 24 in Sockel" Methode. ;)
Rechts beim Netzteil die Dreierstrippe geht zum Umschalter bei der Floppy bzw. Gotek.

Ich habe jetzt im laufenden Betrieb auch noch mal die Spannungen nachgemessen. Alles korrekt!
+5V und Masse da wo sie sein sollen.
Ich gehe mal davon aus, dass dauerhaft +5V, gemessen an Sockel-Pfad 22 (dieser Adressleitungs-Pfad) korrekt sind? :-\

czietz:
Die Drähte auf dem Foto komplett nachzuvollziehen, finde ich schwierig. Aber mir ist kein offensichtlicher Fehler aufgefallen.

Na, dauerhaft 5V auf einer Adressleitung wäre sicher nicht korrekt. Aber mit einem Volt-/Multimeter mag es sein, dass Du die Aktivität nicht siehst. Oder hast Du mit einem Scope gemessen?

Eine andere Unsicherheit ist das Image, welches Du in die EPROMs gebrannt hast. Wie hast Du es erzeugt?

TPAU:
Die 5V bei Sockel-Pfad 22 hab ich mit 'nem Multimeter gemessen.
Da der Atari ja zu dem Zeitpunkt bereits "eingefroren" war, will ich diesen Wert jetzt nicht überbewerten.

Ich könnte kurz die Original 1.02 ROMs einsetzen und schauen, was man da bei Pin 22 eines normal laufenden ST messen kann. :-\

Die 192 KB grossen TOS-Images (1.04 und Emu 1.4) hab ich wie schon beim STE (dort 1.62 und 2.06) mit Romsplit von P. Putnik in HI- und LO-Images gesplittet.
Anschliessend per "copy b/" Befehl in der Eingabeaufforderung zu je einer 256 KB Datei zusammengeführt und in einem Rutsch aufs Eprom gebrannt.
Siehe angehängter Screenshot.

Für's testen hab ich ja auf das zweite Eprom-Paar nur die HI/LO-Dateien von Emu draufgepackt, mit gleichem Fehlerbild.

TPAU:
Kurz mal mit den TOS 1.02 ROMs am Pin-Pfad 22 gemessen.
Im Desktop Idle-Betrieb sind's 0,61V. Wobei die nächsten Nachkommastellen stark schwanken.
Während des bootens stark schwankend über 1V oder so.

Mit EmuTOS Eproms hab ich da (nach Schwankungen beim einschalten) 4,86V.
Die 5V-Schiene hat ca. 4,97V.

Hab auch nochmal soweit möglich an allen Steckkontakten an den Eproms gewackelt, aber alle Verbindungen sind einwandfrei.

Ich glaube ich werde nochmal in den sauren Investitions-Apfel beissen und mir zwei 27C010 Eproms zum testen besorgen.
Damit muss es funktionieren!

Wenn nicht, weiß ich auch nicht mehr weiter. ???

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