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neues NVRAM Falcon

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drelius:
Hi R^2,
Bitte mehr Informationen.

Lukas Frank:
Das Modul von @R^2   ist ja ausgelötet, bei dem Aufwand ist es natürlich schöner so ein profi NVRam Modul von Centuriontech direkt ohne Sockel einzulöten. Kostet ja auch nicht die Welt das Modul von Centuriontech.

Wenn man schmerzfrei ist kann man das auch machen bei eingelötetem NVRam Modul ...
https://forum.atari-home.de/index.php/topic,14531.msg234523.html#msg234523

Man muss aber aufpassen weil der Quarz und die Batterie bei einigen vor Kopf angeschlossen sind und beii anderen von der Seite siehe mein Bild ...

drelius:
Es hat ja jetzt funktioniert mit der Centuriontech Bestellung.  Werde bald so ein Modul haben.

R^2:
Hallo Frank und Dietmar!

--- Zitat von: Lukas Frank am Di 15.08.2023, 16:46:43 ---Das Modul von @R^2   ist ja ausgelötet, bei dem Aufwand ist es natürlich schöner so ein profi NVRam Modul von Centuriontech direkt ohne Sockel einzulöten. Kostet ja auch nicht die Welt das Modul von Centuriontech.

--- Ende Zitat ---

@Lukas Frank : Naja, das ist eher eine Ansichtssache. Ich finde es grundsätzlich schade alte Chips wegzuwerfen, wenn sie noch reparierbar sind. Beim NVRAM kann man das - mit etwas Geduld - selbst machen. Dafür würde ich kein neues Uhrenmodul kaufen.


--- Zitat von: drelius am Di 15.08.2023, 10:42:15 ---Hi R^2,
Bitte mehr Informationen.

--- Ende Zitat ---

@drelius :

Für das Auslöten des NVRAM aus dem Mainboard benötigt man einen guten Lötkolben mit einer guten Lötspitze und einer Entlötpumpe sowie etwas Geduld.

Für den Umbau des NVRAM benötigt man einen Dremel, einen Lötkolben mit einer alten, nicht mehr so guten Lötspitze. Zu guter letzt benötigt man noch ein wenig mehr Geduld als beim Auslöten des Chips.

Das Prinzip des Umbau ist grundsätzlich schon x-mal in den Foren beschrieeben worden. Hier nun noch einmal in Kurznotation. Das Vorgehen ist dabei wie folgt:

* Die Stellen, die mit Moldmasse ummantelt sind, zuerst mit dem Dremel aufrauen. Nach der glatten Oberfläche kommt eine rauhe körnige Subtanz zum Vorschein. Die kann man weiter dremeln, aber besser weiter mit dem nächsten Punkt...
* Die Stellen, die dann frei gelegt worden sind (also rauh sind), werden nun mit dem heißen Lötkolben mit der schlechten Spitze aufgepult. Stinkt ein wenig, aber es geht. Fenster auf, heißt das Motto.
* Stück für Stück weiter arbeiten. Siehe auch Fotos.
* Den Oszillator am Besten gleich mit ersetzen. Die 32,767 kHz Qszillatoren bei Reichelt oder Conrad sind geeignet. Egal welcher. Für die Batterie gibt es Lösungen bei Conrad. Diese haben Lötfahnen. Es muss eine Lithium-Batterie mit 3 Volt sein.
Auf den Fotos kann man den Umbau bei einem ST-Microelectronics NVRAM sehen. Das Modul von Motorola wird in ähnlicher Form umgebaut. Hier sind nur die Kontakte am Chip Andere.

Die angehängten Fotos sind vom Namen in der richtigen Reihenfolge. Wenn man die Bilder herunter lädt auf den eigenen Rechner, kann man das anhand der Namen recht gut erkennen.

Falcon Uhrenchip 01 --> ST Microelectronic Uhren-NVRAM von oben
02 --> von unten mit angedremelten Pinnen
03 --> Deckel vorsichtig an den vier Pinnen, unterhalb der Dremelung, abgelötet und wiederum aufgedremelt.
04 --> NVRAM mit neu bestückten Oszillator und Lithium-Batterie.

Beste Grüße
Robert



Lukas Frank:

--- Zitat von: R^2 am Mi 16.08.2023, 12:50:30 ---Naja, das ist eher eine Ansichtssache. Ich finde es grundsätzlich schade alte Chips wegzuwerfen, wenn sie noch reparierbar sind. Beim NVRAM kann man das - mit etwas Geduld - selbst machen. Dafür würde ich kein neues Uhrenmodul kaufen.

--- Ende Zitat ---

Na ja habe es ja auch so schon öfter gemacht, ist auch nachhaltiger ...

Das Centuriontech Modul schaut halt nicht nach basteln aus auch zusammen mit dem Falcon Clock Patch Modul von Centuriontech.

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