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Grafik per ACSI/DMA?

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goetz @ 3rz:
Hallo,

gab’s nicht mal eine externe Box, um per ACSI einen Grafikausgang an den ST zu hängen? WIMRE war das dadurch ausgebremst, dass es in der Frühzeit der sauberen Programmierung war, und daher der Treiber den Grafikspeicher aus dem RAM dauernd umkopieren mußte, was das reichlich träge macht.

Wenn man dagegen einen VDI-Treiber hätte, analog einer „modernen“ Grafikkarte, sähe das schon anders aus. Ich kam drauf, weil nebenan hat akuker im Projekt RaSCSI nun einen Reifegrad erreicht (Massenspeicher als Image auf einem RasPi, der per speziellem kleinem Hat am SCSI-Bus hängt, und damit Massenspeicher „emuliert“, und „durchreichen“ des Ethernet-Interfaces des Pis zum Hostcomputer), dass nun andere (jcs) darauf aufsetzen und einen Framebuffer am Mac hängen haben, per SCSI zum Raspi, der das Bild per HDMI ausgibt.

Das könnte man auch schöner haben ohne Framebuffer-Kopiererei … und da wollte ich gucken, wie das damals genau war.

Aber ich erinnere mich nicht mehr an den Namen der „DMA-Grafikkarte“. Jemand?

Lukas Frank:
Nie von so etwas gehört oder gelesen aber das heißt ja nichts ...

Ungewöhnliche Grafikkarte am ST war die Odin Erweiterung.

Thorsten Otto:

--- Zitat von: gh-baden am Mi 17.03.2021, 10:38:34 ---
Das könnte man auch schöner haben ohne Framebuffer-Kopiererei … und da wollte ich gucken, wie das damals genau war.

--- Ende Zitat ---

Die kopiererei kannst du vermutlich nur vermeiden, indem du für beide Seiten einen Treiber schreibst: einen auf Atari-Seite der die VDI-kommandos an ACSI schickt (dürfte nicht mal schwer sein, ist im wesentlichen das gleiche wie metafile Ausgabe, nur daß man sie evtl. buffern musst damit sie Sektor-weise geschrieben werden können), und einen auf der "anderen" Seite (vermutlich RasPI was dann da dran hängt?) der die Kommandos auswertet, umsetzt, und in einen Framebuffer schreibt der dann dort ausgegeben wird. Auch das sollte gar nicht mal so schwer sein (muss ja vermutlich am Anfang erst mal funktionieren und nicht gleich hoch-optimiert sein).

czietz:
Am Atari hat der CosmosEx wimre doch eine Screencast-Funktion, die das (schlichtere) Prinzip des Framebuffer-über-ACSI-Kopierens umsetzt. Habe ich schon einmal im Netz gesehen, finde ich aber gerade nicht wieder.

goetz @ 3rz:

--- Zitat von: Thorsten Otto am Mi 17.03.2021, 13:02:48 ---Die kopiererei kannst du vermutlich nur vermeiden, indem du für beide Seiten einen Treiber schreibst: einen auf Atari-Seite der die VDI-kommandos an ACSI schickt (dürfte nicht mal schwer sein, ist im wesentlichen das gleiche wie metafile Ausgabe, nur daß man sie evtl. buffern musst damit sie Sektor-weise geschrieben werden können), und einen auf der "anderen" Seite (vermutlich RasPI was dann da dran hängt?) der die Kommandos auswertet, umsetzt, und in einen Framebuffer schreibt der dann dort ausgegeben wird. Auch das sollte gar nicht mal so schwer sein (muss ja vermutlich am Anfang erst mal funktionieren und nicht gleich hoch-optimiert sein).

--- Ende Zitat ---

Das meinte ich. Für den Mac gab es das für QuickDraw, das spielt prinzipiell ungefähr auf der Höhe von VDI. "ScuzzyGraph" war eine externe Box, die per SCSI angeschlossen dann RGB-Outputs bot für 1024x768 in 256 Farben, und die wurde mit einem spezifischen Treiber angesteuert, der die QD-Kommandos eben per SCSI verschickte. Die Gegenstelle in der SCSI-Box war mit einem 68000/8 mit bissl lokalem RAM und einem VDC realisiert.

Den SCSI-Adapter für Raspi samt Raspi hätte ich hier, wenn ich den verleihen soll … :-)

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