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ATARI ST 1040ST Neue unbestückte Motherboards
czietz:
--- Zitat von: Atariosimus am So 20.09.2020, 09:00:58 ---Wenn man so nachdenkt, eigentlich kurios. Man baut einen 30 Jahren alten Rechner nach mit neuester Chiptechnik,
--- Ende Zitat ---
Macht man ja eben nicht! Man baut alte Chips aus einem alten (vielleicht sogar noch funktionierenden) Atari aus und baut diese alten Chips auf ein neues Motherboard. Mir erschließt sich der Sinn dahinter nicht wirklich, daher wüsste ich zu gerne, was @Tim mit den Motherboards machen würde.
Atariosimus:
Die Chips sind ja ausser Atari keine der 74er damaliger Grösse wenn man das H5A Projekt
betrachtet. lediglich die Custom Chips sind noch Atari. Da sind dann auch 3,3 V und nicht mehr
5V beim Bus im Spiel.
Mir erschliesst sich der tiefere Sinn so auch nicht.
goetz @ 3rz:
--- Zitat von: czietz am So 20.09.2020, 09:04:30 ---Macht man ja eben nicht! Man baut alte Chips aus einem alten (vielleicht sogar noch funktionierenden) Atari aus und baut diese alten Chips auf ein neues Motherboard. Mir erschließt sich der Sinn dahinter nicht wirklich, daher wüsste ich zu gerne, was @Tim mit den Motherboards machen würde.
--- Ende Zitat ---
Eben, man muss ja ein anderes Board als „Spender“ plündern (oder sich aus anderen Quellen Originalchips besorgen). Beim Atari sterben die wenigsten Platinen den auslaufende-Batterie-Tod, insofern braucht es nicht viel Ersatz.
Ich könnte ja noch verstehen, wenn man den MegaST bauen will, den Atari 1987 oder 1989 hätte bringen können, mit 16 oder 20 MHz Bus, HiRes-monochrom-Ganzseitenbildschirm („MMM“ aka Megapixeldisplay), zwei gescheiten Slots, mehr als 4 MB RAM, SCSI onboard. So schön wie ein MegaST ist, so gering ist der Fortschritt zum ST von 1985: Single-Slot, RTC, Tastatur. Da könnte man mal ran :)
Gaga:
Für mich ist das Wichtigste: die volle Kompatibilität muss bestehen bleiben! Das vermisse ich bspw. bei der Firebee noch.
Ein Nachbau macht m.M.n. nur dann Sinn, wenn man die Custom IC ersetzt und weitgehend integriert, um nicht existente Systeme auseinander Pflücken zu müssen.
Zudem sollten bekannte Erweiterungen jeglicher Couleur weitgehend integriert werden.
Im Prinzip the next level.
H4 (und H5) klingt eher nach retry level.
Tim:
Ein mögliches Motherboard interessiert mich gar nicht so sehr, aber das Layout interessiert mich.
Als Idee schwebt mir ein 1040ST Board vor, welches aber nur über Anschlüsse und die Dimension des Boards verfügt.
Auf diesem kommen dann Vorbereitungen für den Raspberry Pi und Zero drauf, sowie Vorbereitungen für
die gängigen ATARI Anschlüsse mit Lötpunkten und Stecker Vorbereitungen.
So kann jeder "Technik Bastler" selber seinen ATARI ST in jede Richtung erweitern und damit rumspielen, ohne da dafür Originale ATARI Chips zu verwenden.
Ich denke das solche eine Idee umsetzbar ist, fragt sich nur ob generell Interesse an solch einem Board besteht...
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