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5 1/4" Laufwerk für STs erhalten

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Gast120501:

--- Zitat von: Petari am Sa 29.06.2019, 16:58:48 ---3-4 Laufwerken auf Atari - natürlich, es kann steuern alle 4  :D

--- Ende Zitat ---

@Lynxman, ,@Johannes, danke!

@Petari - ich hätte von dir etwas mehr Kreativität erwartet... Du bist eigentlich ein kreativer Kopf, viele geniale Sachen auf deiner Webseite, großartige Sachen die du da entwickelt und veröffentlichst, in den Foren etwas griesgrämig, aber du kannst was. Nur hier vermisse ich deine Phantasie. Aber ok, ich helfe dir - und jedem anderen - mal auf die Sprünge, wie man das machen könnte.Ob es in allen Belangen genau durchdacht ist und so funktioniert, oder ob man noch was verbessern muss, wird man sehen.

Man nehme einen 2 zu 4 Binär-Dekoder. Ein 74LS139 müsste das sein. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Drive-Select Low-Aktiv ist. Dessen 2 Eingänge (ich nenne die mal abkürzend YDS) verbindet man mit DS0 und DS1 vom Yamaha-Chip . Am Ausgang des Binärdekoders hat man 4 DS-Signale - FDD-DS - für Floppys. Man muss dabei beachten, diese Signale sind Low-Aktiv.


--- Code: ---Logiktabelle (Drive-Select-Signale sind Low-Aktiv!)
YDS -> FDD-DS
0 - 1 .. 0 - 1 - 2 - 3
-------------------------------------------------------------
0 - 0 -> 1 - 1 - 0 - 1 (Laufewk Y:)
0 - 1 -> 1 - 1 - 0 - 1 (Kompatibel zu Normalmodus, Laufwewrk B:)
1 - 0 -> 1 - 0 - 1 - 1 (Komparibel zu Normalmodus  Laufwerk A:)
1 - 1 -> 1 - 1 - 1 - 0 (Laufwerk Z:)

--- Ende Code ---
Damit habe ich vier lowaktive Drive-Select-Signale.

Problem: Eins davon ist IMMER selektiert. wenn eigentlich gerade kein Laufwerk angesteuert wird, normalerweise Y:. (ich nenne diese Laufwerke jetzt erstmal Y: und Z:, siehe später...)

Lösung: Man verknüpft DS3 und DS4-Signale jeweils mit MOTOR ON. FDD-DS2 und FDD-DS3 werden nur ans Laufwerk durchgeschaltet, wenn Motor-ON aktiv wird.

Der geneigte Leser wird jetzt sagen, moment, TOS kann das nicht. Richtig. Nur A: und B: werden so angesteuert, und für die ändert sich auch nichts. YDS auf 00 und 11 ergibt keinen Sinn, diese Signalkombination wird TOS nicht nutzen können. Richtig.

Aber der gute Pera und einige andere hier sind ja nicht nur begnadete Löter, sondern auch Programmierer.

Lösung: Es braucht ein AUTO-Ordner-Programm, welches Y: und Z: verwaltet. Die beiden Laufwerke reagieren nur auf YDS=00 und YDS=11 wenn auch /Motor-On aktiv ist. Normalerweise ist Motor-On in TOS niemals aktiv, wenn YDS=00 bzw. =11. Den Rest des Ansteuerungscodes dürfte aus dem TOS-Code zu kopieren sein. Man denke dabei auch an die Diskwechsel-Erkennung. Man denke dabei ggf auch an die Ansteuerung von HD-Laufwerken. Analog zu TOS kann auch eine Erkennung implementiert werden, um zu erkennen ob überhaupt ein 3. bzw. 4. LW vorhanden ist, in dem das angesteuerte Laufwerk auf Spur 0 gefahren wird und geschaut wird, ob der Spur-0-Sensoer nach spätestens 84 Tracks nach Außen fahren auf Low geht.

Vorschlag um das AUTO-Ordner-Programm über seinen Dateinamen zu konfigurieren:

4DRIVExy.PRG
x-> Laufwerksbuchstabe für Laufwerk an DS3, "_"=Laufwerk nicht da, "-" nimm den ersten frei verfügbaren Buchstaben
y-> Laufwerksbuchstabe für Laufwerk an DS4, "_"=Laufwerk nicht da, "-" nimm den ersten frei verfügbaren Buchstaben
Falls der jeweilige Laufwerksbuchstabe schon vergeben ist, z.B. durch Plattentreiber, dann ersten frei verfügbaren Buchstaben nehmen.

Beispiele:
4DRIVEYZ.PRG -> Lauferke auf Y: und Z:
4DRIVEZ_.PRG -> Nur ein Laufwerk auf DS3 auf Z:
4DRIVE_H.PRG -> Nur ein Laufwerk auf DS4 auf H:
4DRIVECC.PRG -> Floppys sortieren sich automatisch auf D: und E: wenn (nur) eine Platte C: da ist.
4DRIVE--.PRG -> Gleiches Verhalten wie 4DRIVECC.PRG, es werden die ersten verfügbaren Laufwerksbuchstaben hinter B: benutzt.
4DRIVEC-.PRG -> dito
usw.

Das ändert natürlich nichts an der Unterstützung für irgendwelche Diskmons wie DISKAUX  usw. oder Diskettenkopierprogramme, die werden die beiden Zusatzlaufwerke nicht unterstützen. Aber unter TOS wären sie mit den Treiber immerhin nutzbar. 

Nachfolgend der Schaltplan der Drive-Select-Generierung. Negative Logik ist nicht so mein Ding (wenn ich es eben mal schnell aus dem Kopf machen soll und nur ein PAINT.EXE zur Verfügung habe), ich hoffe ich habe die Inverter-Gatter richtig platziert.

Anmerkung: Wenn jemand die Idee toll findet und es umsetzt, möchte ich dass sowohl auf der Platine in der Bedruckung als auch in der Treibermeldung vorkommt, das die Idee von mir stammt. Ansonsten habt ihr freie Hand. Umsetzen, oder nicht.

Petari:
Ja, ja, ja - es ist schlecht zu schreiben eigene Erfahrung, mit Erklarung .
Dieses mit 1ST1 ist gleich wie sagen zu Kindern: vor Strasse kreuzen sehe um - und Kinder sagt - na, Ich gechte über und alles was gut.
Plus alles gesagt über steprate, 4 Laufwerken.  Nur zu zeigen - "Ich weisse es besser" .
Und das is was macht 50% Beitragen hier.
"Ein HD Laufwerk ist modern genug, um eine ausreichend hohe Steprate zu haben." - sicherlich  ;) 5.25 Laufwerken - fabrizierte nicht mehr als 25 Jahren, aber "modern" . 
"Hohe steprate" - alles ist Relativ. So 6 mS ist hohe. Wird Atari ST arbeiten mit alle - nicht HD, hier wir sprechen um 5.25 zoll Laufwerken ? Nein. Nicht alle hier ist max 10% .
http://www.nleaudio.com/css/products/fbman.htm

Aber was wartete Ich von 1ST1 - es war nur üblich Haltung.
Ja, ja, jemand hat Recht zu sagen ....  So, Ich habe gesagt mein. Forum ist wie aktive Leute gemacht es.   Ich sehe hier 1-2 interesant thread im Monat, most is lange reden über trivial Sachen - ja - alles Relative. Aber Zeit ist nicht relative - pardon Albert.  Mein ist nur abgelaufen .

Neueralteruser:
Warum streitet Ihr Euch eigentlich überhaupt über "noch mehr" Floppys am ST! Wer den Atari mit allen Möglichkeiten beim Spielen haben möchte, dem reicht eigentlich eine Floppy als "A:", für alle übrigen sinnvollen Anwendungen ist Diskette eigentlich out und dient bestenfalls noch zum Datenaustausch! Im Übrigen macht @1ST1 Ausführungen einen "Halblaien" in Elektronik Fragen mich immer wieder echt wuschig!

@1ST1
Wenn Du meinst, irgendwie es besser zu wissen, dann verursache doch bitte nicht immer Streitigkeiten mit denen, die andere Erfahrungswerte haben, sondern denk Dir Deinen Teil ...!

Wenn Atari den Mehr Floppy Betrieb als sinnvoll wähnte hätten die es doch schon von Haus aus einplanen können aber schon während der Entwicklungszeit War der externe "Riesendatenträger" namens Festplatte so weit, daß es schlichtweg unnötig war!

Arthur:
Schön "gesagt" Burkhard.

Gast120501:
Ich habe Zwei 640/720 KB Floppylaufwerke von Toshiba, die wurden z.B. von Olivetti im Personal Computer M24 verwendet. Das sind 5,25 Zoll DD 80 Tracks, aus dem Jahr 1984. Also älter als der ST selber. Das ist eine Zeit, wo Diskettenlaufwerke noch richtig teuer waren und noch repariert wurden. Diese Laufwerke habe ich vor vielen Jahren mit DS-Umschalter am ST betrieben, also insgesamt 4 Laufwerke. Ohne Stepratenanpassung, die waren schnell genug. Sind zwar für nur 5ms spezifiziert, liefen aber ohne Stepratenanpassung klaglos, auch dass diese 38ms für "Headload" (Lesekopf auf Diskettenoberfläche absenken) brauchen, stört den ST nicht. Die Laufwerke wären für eine Beweisführung noch da, ich müsste die halt wieder anschließen, habe ich aber jetzt keine Lust dazu, zu heiß, ich gehe lieber gleich ins Schwimmbad. Zufälligerweise habe ich sogar das Service-Manual für diese Toshiba-Floppys. Hab ich aufgehoben, wie so manch anderes Service-Manual aus meiner Ausbildungszeit bei Olivetti. Heute bin ich ziemlich froh darüber, dass ich diese Technikerhandbücher aufgehoben habe, weil ich neben den Ataris diese Geräte (PCs, Schreibmaschinen von Olivetti) sammle (siehe Classic-Computing.de Forum, vcfed.org, HomeCon) .

Natürlich ist "Modern" bei Floppylaufwerken unpräzise, denn heute werden keine Floppylaufwerke mehr hergestellt. Aber je neuer die Laufwerke sind, um so schnellere Stepraten vertragen die. HD-Laufwerke sind allesamt modern und schnell genug. Gab ja auch genug Anbieter damals, die sowas (ext. 5,25-Floppies)  für den ST (und Amiga) angeboten haben. So eins habe ich, und das funzt auch ohne Stepratenanpassung (z.B. an meiner STacy mit TOS 1.04).

Pera, du bist ein schlauer Typ, aber auch du glänzt mit Halbwissen (und vor allem Überheblichkeit).

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