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TT-Modding

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Gast120501:

--- Zitat von: ari.tao am Mi 06.03.2019, 08:19:46 ---^^-- Mit einem scharfen Blick wäre Dir das auch nicht entgangen...  :P

--- Ende Zitat ---
Fake News. Alternative Facts.

Arthur:
Hier noch einmal die Infos aus den Chips zum FPU-Fehler deiner Platinenrevision. Du hast zwar am Anfang des Threads die Chips und FPU erwähnt ob du das auch umgesetzt hast lässt sich hier schlecht heraus lesen.

Auch is es wichtig, das wenn du an den FPU-Sockel einen höheren Takt per angelöteten Draht hinzufügst, dafür sorgst das da nicht noch der alte Takt gleichzeitig anliegt. Also entweder die Leiterbahn auftrennen oder falls ein Jumper dafür verfügbar ist diesen ziehen falls der einzig für den FPU-Takt zuständig ist.

Ein Anlegen einer 5V Spannung als Takt führt nicht zum Ziel also den Oszi richtig anschließen falls noch nicht getan. Sollte das alles schon irgendwo abgeklopft sein dann Sorry da die Übersicht des Threads doch etwas mau ist.

Gast160608:
^^-- Die Übersichtlichkeit in solch einem Themen-zentrierten Thread ist immer ein schwieriges Thema, besonders aber, wenn da auch noch ein Troll unterwegs ist und ständig OT dazwischenstreut. Ich bemühe mich, die Info in ## 9 & 18 durch Edit. zu konzentrieren, als ´Reader´s Digest´ gewissermaßen, aber das geht immer nur mit einem gewissen Nachlauf.
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Selbstverständlich habe ich die Pin-Verwechslung am Oszi sofort behoben, als ich sie bemerkte (-> neues Bild 8 in #9). Die Frage hinterher, ob ein Schaden an der FPU entstanden war, konnte glücklicherweise verneint werden (FPU_CHCK.PRG läuft ohne Murren). Vermutlich hat ihn gerettet, daß neben 5V auch noch der alte Takt anlag. Die für mich schwierigere Frage, ob etwa der Oszi beschädigt worden war, habe ich durch Ersetzen des Oszi erledigt (habe noch genügend viele davon).
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Der zweite Versuch zur Höhertaktung ist in #29 beschrieben. Das Hochbiegen des Pin_11 muß sehr vorsichtig geschehen. Wenn es gelingt, ist damit automatisch die Verbindung zum alten Takt gekappt - der Spalt ist zwar klein, aber ausreichend. Wenn es mißlingt, der Pin also abbricht, dann hat man ein Problem: Wg. der Oberflächenspannung des LötZinns ist es so gut wie unmöglich, an den verbliebenen Stummel noch etwas anzulöten. Man darf _nur_einmal_ biegen! Am besten an einem alten Schrott vorher mal üben. Um die Sprödigkeit des Pins etwas herabzusetzen, habe ich ihn mit dem Föhn vorgewärmt (weiß aber nicht, ob das wirklich was nutzt). Mit dieser Methode habe ich schon erfolgreich die FPU im Falcon auf 40MHz getaktet. Warum das hier (vorläufig?) mißlang, das ist mir ein Rätsel. Könnte es sein, daß die FPU in dieser Version des TT synchron anstatt asynchron läuft?
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Die Info aus dem Chips´nChips habe ich noch nicht umgesetzt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann kann man das später noch ´von oben´ machen (ie. ohne das Board aus der Unterschale herausnehmen zu müssen), wenn sich der Fehler bemerkbar macht. Könnte es sein, daß die vorgefundenen oben beschriebenen Pätsch-Drähte vielleicht eine Alternative dazu sind? Denn den schwarzen Draht (der in Anbetracht seiner Verlegung wohl nicht von Atari ist) habe ich immer noch nicht verstanden.

Gast160608:
Nun habe ich mir noch einmal durchgelesen, was MR zum FPU-Fehler des CA400771 schrieb. Zunächst mal: Den von ihm beschriebenen Patch an PAL16L8 hat mein Board nicht (und wie ich schon schrieb, ließe er sich leicht ´von oben´ nachrüsten).
Offensichtlich synchronisiert der ´schwarze Draht´ den Takt von FPU und TTVIDEO; seine Länge ist vermutlich genau berechnet um für die richtige Phase zu sorgen. Da ich nicht vorhabe, auch TTVIDEO hochzutakten, und außerdem auch nicht sehe, wo die 32MHz eingespeist werden (die Unterbrechung von FPU-Pin_11 -- U605-Pin_10 hatte ich schon berichtet), werde ich nun wohl die Höhertaktung der FPU unterlassen. Schade. Den Oszi lasse ich mal drin, gekappt wird nur die Takt-Leitung.
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And now for something very different: Als nächstes werde ich einen Schalter für die Tonquetsche einbauen, so wie in meinem anderen TT:
   https://forum.atari-home.de/index.php/topic,14455.msg229007.html#msg229007

Gast160608:
So, der Schalter sitzt. Dafür mußte ein kleines Stückchen der BlechUnterschale entfernt werden, siehe #18_Bild_14, das auch einen der beiden MittelStege der Lüfteröffnungen zeigt, die ich ebenfalls entfernt habe. Und weil ich schon gerade beim Blech-Sägen war, habe ich auch gleich noch hinten rechts an der mittleren BlechAbdeckung eine Ecke entfernt (dazu später mehr), siehe #18_Bild_15.
Wahrscheinlich werde ich den orig. Lautsprecher des TT durch eine kleine flache TonQuetsche ersetzen (der ist ja eh bloß für TastaturKlick etc. und nicht etwa HiFi), um etwas Platz zu gewinnen für die Kabelei, die sowieso immer sperrig ist beim Schließen des Deckels.
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Als nächstes war der Austausch des Lüfters überfällig. Noch nie habe ich einen erlebt, der derart laut war: Ein "Matsushi ta SF60 Fan Motor ASF60271 12V 155mA". In meinem anderen TT hatte ich dessen "Matsush ita SF60 Fan Motor ASF62171 12V 115mA" ersetzt durch einen Sunon Maglev, der nun flüsterleise ist. Leider hatte ich keinen zweiten von der Sorte in meinem Vorrat, und außerdem frage ich mich, ob nicht doch etwas mehr LüfterLeistung erforderlich ist, wg. der sperrigen Blechdose, die natürlich die Luftzirkulation stark behindert. Vorläufig habe ich einen Sunon (Maglev?) KD1206KDS3 1,1W eingesetzt und den 10_Ohm Vorwiderstand R35 im Netzteil mit einem von 82_Ohm ausgetauscht. Ist jetzt deutlich leiser, aber immer noch zu laut... Werde noch 100_Ohm probieren.
A propos Netzteil: Optokoppler PC111, Elkos sehen alle gut aus. Die Platine ist mit fünf Schrauben befestigt: Ich erinnere mich dunkel an eine Bemerkung (von MR ??) zur mittleren Schraube - weiß jmd. näheres dazu?
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Der Floppy-StromAnschluß des NTs war mit einem einfachen 4pol. Stecker ausgerüstet. Erst dachte ich, das sei die Bastelei eines Vorbesitzers gewesen, doch bei näherer Betrachtung scheint der orig. von Atari zu stammen? Da ich jedesmal beim Anschluß an die Floppy wieder von neuem zweifelte, ob ich richtig gestöpselt hätte, habe ich ihn nun gg. einen der üblichen verpolungssicheren ausgewechselt.

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