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Externes Netzteil defekt?

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RealLarry:

--- Zitat ---Persönliche Empfehlung [...] Netzteile von "Meanwell".
--- Ende Zitat ---
Das kann ich unterschreiben. Ohne die technische Qualität beurteilen zu können "kenne" ich die Meanwell-Netzteile seit gefühlt 50 Jahren. Und gerade in den letzten paar Jahren, in denen ich mein Retro-Kram deutlich erweitert und teils restauriert habe, haben die Meanwells sich als quasi die einzigen zuverlässigen erwiesen. Kein Brumm, kein überhitzen, kein nix. Die tun genau das, was sie sollen und das auch noch zuverlässig.
Der Kauf von "oh guck mal, das Steckernetzteil vom Amazonas ist aber 3 Euro billiger" lohnt nicht. Auch nicht als "Mitnahmeartikel". Spätestens wenn das Netzteil mal wieder hin ist, zahl man bereits doppelt.

Gast120501:
Fortron-Source (FSP), Seasonic, Enermax, das sin die Marken, die ich neben Meanwell auch seit vielen Jahren einsetze und empfehle, bisher immer nur gute Erfahrungen mit denen gemacht. Seasonic ist ein Urgestein der Netzteilhersteller (hat zwischendurch mal übel billigen Sch... produziert, ist aber inzwischen wieder gut), die findet man schon in manchen XT-Clones der 1980er. Diese Hersteller sind aber sehr auf PC-Netzteile spezialisiert, universelle geschlossene oder offene Netzteile machen die, außer Meanwell, eher weniger bis garnicht.

"Openframe" (also offen) würde ich zum Basteln eher nicht so empfehlen, weil die wie der Name schon sagt, kein schützendes Blechgehäuse haben, da hast du direkt höhere Spannungen per Kühlkörpern an den Bastelfingern, wenn du nicht aufpasst. Also wie das 1040er Netzteil. Die Netzteile mit Blechgehäuse kosten aber kaum mehr, aber auch hier sollte man wenigstens zum Basteln (also nicht Festeinbau in einem Gehäuse) die Anschkussklemmen isolieren.

Die geschlossenen Netzteile von Meanwell bekommt man sehr günstig bei elpro.org (ohne Reicheltconradapothekensteuer, z.B. das RD-35A (5V, 12V, passt auf den Netzteil-Blechträger vom 1040, Mega-ST, Megafile) kostet gerade bei Reichelt 16,70, bei Elpro 11,60, das sind rund 30% weniger....) in großer Auswahl, dort unter "Stromversorgungen", "Netzgeräte" und dann je nach Geschmack und Sicherheitsbedürfnis Closed oder Open auswählen, und die Spannungen, die man braucht, dann findet man sehr schnell was man braucht.

RealLarry:
Enermax... ja, da war noch etwas. Davon habe ich auch einige, "die mal irgendwo dabei waren". Und stimmt, die leben alle noch. Scheinen unverwüstlich zu sein.
Und danke für den Hinweis auf elpro. Ich kann mich düster erinnern, dass ich dort auch das eine oder andere mal bestellt hatte...aber das ist schon ewig her; ich glaub, da war ich noch jünger als heute und es gab echtes Geld (nannte sich D-Mark) :)

Gast160608:
^^-- Du meinst, da war diese mächtige Illusion noch stärker.  ;D

Mag sein, daß das RD-35A (35x99x82 12V/1A + 5V/4A -> Bild im Anhg.) ein guter Ersatz für interne Netzteile in STs ist (wenn man nicht gleich ein PT-65B nimmt), aber in diesem Thread geht es um externe!
Ich habe das Voltcraft gewählt, weil es für den schnellen Anschluß zugeflogener Platten Plug´nPlay ist mit seiner Molex-Buchse. Ich könnte mir noch vorstellen, an ein lüfterloses NoteBook-NT ein Pico anzuschließen - wenn mir jmd. für dieses ein Gehäuse mit Molex-Buchse liefert. Ich brauche kein superstarkes ATX-NT mit dafür nötiger extra Absicherung - will ja keine Elektronik entwickeln, sondern (als Softie!) möglichst wenig Mühe mit der Hardware haben...
Ein Pico gibt´s auch ´ne Nummer kleiner als 120W. (Hab´ hier noch irgendwo zwei ´rumliegen).

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Habe mit frisch geladenem Akku im Multimeter die Messung wiederholt:
Jetzt werden im Leerlauf korrekt 5,1V & 12,2V angezeigt, jedoch unter Last (R22) bricht die Spannung von 5V auf 2V zusammen und im 12V-Zweig geht sofort die LED aus.

Gast120501:
Wenn unter Last die Spannung einbricht, dann ist es wohl hin. Du kannst ja das Anschlusskabel mit dem Molex-Stecker an das Meanwell dran machen.

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