Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)

STE Probleme mit Laufwerken

<< < (3/3)

Gast120501:

--- Zitat von: mfro am Fr 06.07.2018, 18:37:25 ---
--- Zitat von: Highspeed am Fr 06.07.2018, 17:52:11 ---... Als einziges was er noch macht ist das flackern der LED vom Diskettenlaufwerk das zwar im kurztest
keine negative auswirkung hatt ...

--- Ende Zitat ---

Das lass mal. Das muss so.

Eine der VBL-Interrupt-Routinen, die TOS standardmässig aktiviert, prüft, ob nach einer Floppy-Operation der Laufwerksmotor nocht läuft und schaltet ihn ggf. aus. Dazu muss das entsprechende Laufwerk selektiert werden und dabei leuchtet die LED kurz auf.

Ist also völlig in Ordnung.



--- Ende Zitat ---

Den Laufwerksmotor steuert der Rechner doch über das Motor-On-Signal... Das lässt sich doch intern im Floppycontroller in einem Register auslesen, das selbe. über das das Motor-On-Signal gesteuert wird...?

Meiner Meinung geht es beim Ansprechen des Laufwerks darum, den Schreibschutzschalter zu beobachten, und darüber einen Diskettenwechsel zu erkennen.

Der Amiga tackert übrigens aus dem selben Grund auch regelmäßig auf der Floppy rum.

Die letzte Überlegung stimmt aber wieder: Das muss so sein.

mfro:

--- Zitat von: 1ST1 am Fr 06.07.2018, 21:48:43 ---Den Laufwerksmotor steuert der Rechner doch über das Motor-On-Signal... Das lässt sich doch intern im Floppycontroller in einem Register auslesen, das selbe. über das das Motor-On-Signal gesteuert wird...?

Meiner Meinung geht es beim Ansprechen des Laufwerks darum, den Schreibschutzschalter zu beobachten, und darüber einen Diskettenwechsel zu erkennen.

--- Ende Zitat ---

Meinung reicht aber nicht. Die Floppy-VBL-Routine prüft, ob der Motor noch dreht und ob es Zeit wäre, ihn auszuschalten (und tut das dann gegebenenfalls). Die Abfrage des Schreibschutzschalters passiert *auch* im Floppy-VBL.

Das ist so gelöst, um Floppy-Zugriffe nicht noch langsamer zu machen, als sie sowieso schon sind.

Die Floppy-Lese- und Schreibroutinen im TOS lassen den Motor "nach Gebrauch" an, damit sie nicht bei jedem folgenden Floppy-Kommando wieder fünf Umdrehungen lang darauf warten müssen, bis der Motor endlich Nenndrehzahl erreicht hat.

Gast120501:
Also, hatten wir beide recht. Es passiert beides. Du hast das mit dem Diskchange nicht erwähnt, ich wusste das mit dem Motor nicht.

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln