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Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
Lukas Frank:
OSX/macOS richtet bei FAT ab einer bestimmten Größe des Mediums auch nur FAT32 ein. Auch da geht was anderes nur über das Terminal ...
Gast120501:
FAT16 ist auch unter MS-DOS und Windows 9x auf 2 GB begrenzt, jedenfalls wenn man Partitionen mit fdisk anlegt. Mit fremd-partitonierten Medien können neuere DOS Versionen (die von Win98/SE/ME) auch mit 4 GB FAT16 Partitionen umgehen. (Warum bei fdisk und FAT16b nur 2 GB pro Partition möglich sind, Win-DOS 7x. aber 4 GB beackern kann, habe ich noch nicht rausbekommen. Dürfte eine reine fdisk-Begrenzung sein. Bei TOS scheint es aber eine harte Grenze zu sein, auch mit BIGDOS)
Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/File_Allocation_Table#FAT16
In dem Wikipedia-Artikel kommt auch ein Stichwort als Synonym für FAT16b vor, welches auch auf dem Atari Sinn macht: „BigDOS“ - http://rainer-seitel.onlinehome.de/bigdos.html - Sollte man bei so großen Partitionen - und generell bei Medien, die mit dem PC ausgetauscht werden - immer aktiv haben.
Aber 2 GB pro Partition am Atari, das ist schon sehr ordentlich, und bringt so manche Software, die beim Speichern den freien Speicherplatz erstmal übermittelt, ordentlich in die Bredullie...
DonQuichote:
Mich irritiert ja das ganze ein wenig, weil unter MagiC FAT32 Partitionen von 8GB u. drüber auf einer HDD oder SD (US) kein Problem sind. Ist ja nicht so dass ich ein absoluter MagiC-Verfechter bin, aber mit den 4MB RAM im MSTE ist es für mich das momentan einzig Brauchbare, gerade wg. der Unterstützung größerer Datenträger. Deswegen habe ich auch so lange herumexperimentiert, um herauszubekommen, ob ich irgendwo was grundlegend falsch mache.
Wäre halt schön gewesen, wenn ich einen großen USB- Stick mit all meiner Atari Soft befüllen könnte, um damit über die Lightning meine Ataris mit der gleichen Softwarezusammenstellung betanken zu können. Ist aber nicht weiter wild, da ich mir beim Chinesen die vorher hier im Thread genannten USB2LAN Adapter für die Lightning bestellt habe - hoffe nur dass ich auch die mit dem richtigen Chipsatz kriege. Damit versuche ich mir ein zentrales Atari-Verzeichnis auf meiner Synology NAS einzurichten und brauche dann auch keine dicken USB Sticks mehr. Jetzt gilt es für mich nur noch die Durststrecke zu überwinden, bis es hoffentlich bald wieder MonSTer's zu kaufen gibt ...
Gast120501:
FAT32 ist ja auch ein bischen moderner, das hat keine Grenze bei 2 oder 4 GB.
https://de.wikipedia.org/wiki/File_Allocation_Table#FAT32 (Gleicher Link wie oben, nur eine Überschrift weiter.)
Das kann theoretisch bis 8 TB. Aber wer macht das schon mit FAT? FAT ist allgemein recht Fehlerintollerant, ruckzuck ist so eine Partition kaputtgeschrieben und dann sind riesige Datenmengen futsch. Solche Datenmengen besser mit NTFS oder ext4, beide jeweils mit Journaling-Funktionen und somit weniger fehleranfällig. Die können gleich auch größere Einzeldateien, mehr als 4 GB.
goetz @ 3rz:
--- Zitat von: 1ST1 am So 26.08.2018, 00:49:36 ---FAT32 […] kann theoretisch bis 8 TB. Aber wer macht das schon mit FAT? FAT ist allgemein recht Fehlerintollerant, ruckzuck ist so eine Partition kaputtgeschrieben und dann sind riesige Datenmengen futsch. Solche Datenmengen besser mit NTFS ider ext4, beide jeweils mit Journaling-Funktionen und somit weniger fehleranfällig. Die können gleich auch größere Einzeldateien, mehr als 4 GB.
--- Ende Zitat ---
Kaputtgeschrieben werden Partitionen nun heute selten, Dateisystemcode ist idR ausgereift, und Defragmentaritis hat sich wo anders hin verlagert. Aber ein Hänger oder Reset kann das Dateisystem in einen inkonsistenten Zustand bringen. Da ist dann zwar idR trotzdem nur die „letzte“ Datei futsch, aber schön ist anders.
Schön ist ZFS, bspw, mit richtigen Prüfsummen. Damit auch Bitkipper bemerkt werden, was heutzutage gar nicht so selten ist. Aber da sind wir weit außerhalb dessen, was ein Atari ST stemmen kann.
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