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Mause-Fallen!
Lukas Frank:
Ich habe drei von den Teilen seit Jahren und bei mir ist nichts kaputt. Das mit der Auflösung muss ich am Atari erst probieren wenn der Smally Adaptera da ist. Ich denke aber dass es schon gut ist weil ich entweder unter 1280x960 in Mono oder 1280x1024/24bit den Rechner betreibe.
Gast160608:
Zwengs Doku ein paar ergänzende Links:
Über die Unterschiede zw. Atari-MausPorts und anderen kann man hier nachlesen:
http://atari-forum.com/viewtopic.php?f=15&t=11963&start=25#p328481
Ein besser als der obige erklärender Text (aber nur MK ii) zu MK-Adptn. steht hier:
https://retro.7-bit.pl/?lang=en&go=projekty&name=rys_mkii
Die Offenlegung des USB-SmallyMouse2-Adapters ist hier zu finden:
http://www.waitingforfriday.com/?p=827
Der PS/2-Adapter (Maus+Tastatur) EIFFEL ist hier offengelegt:
http://didierm.pagesperso-orange.fr/eiffel-e.htm
Die historische Maus-Evolution:
https://de.wikipedia.org/wiki/Maus_(Computer)
Über das Human Interface Device (HID):
https://de.wikipedia.org/wiki/Human_Interface_Device
Wer Literatur-Hinweise zum Thema beitragen kann, der möge diese bitte anfügen!
Edit.: Der vorletzte Link funzt nicht korrekt (wg. eines Bugs in der Software unseres Forums?), man kann ihn aber über das Tag ´Maus´ im letzten Link erreichen!
Gast160608:
Mause-Fallen, Fortsetzung
Schon lange gibt es Umtriebe, die klassische Maus am Atari zu verbessern oder zu ersetzen. Ich will hier nicht eingehen auf Versuche, JoyStick oder GamePad als Maus zu mißbrauchen*, und auch nicht auf die ´externen´ Exemplare, die an der seriellen Schittstelle RS232 andocken, denn beides braucht zusätzliche Software. Plug´nPlay, daß also das ´Pointing Device´ sogleich ohne weiteres mit dem ROM-TOS funzt, halte ich für sehr wichtig. Aber das elektronische Tier auf den Rücken zu legen und am Bauch zu kraulen, das ist eine Idee, die bis heute sehr lebendig geblieben ist. Zwei Entwicklungslinien sind daraus entstanden, Touchpad und Trackball. Beide haben zwei wichtige Vorteile gemein: Wenig Platzbedarf und, ähnlich wie bei optischen Mäusen, geringe Anfälligkeit gg. mechanischen Störungen, wie zB. durch Staub & Peek.
Ein Trackball war nicht nur in Ataris Stacy eingebaut, sondern auch in vielen ´Vandalismus-sicheren´ Bank-Terminals (-> Anhang_1). Einen der seltenen von AlfaData (-> Anhang_2) habe ich vergeblich in der eBucht zu angeln versucht. Vielleicht kann ich ja mit einem der neueren Adapter so eine erotische Marbel (-> Anhang_3) anschließen. Unter den neuesten Entwicklungen, für mobilen Einsatz, sind Handheld- und Finger-Maus (-> Anhang_4/5), die trotz ihres Namens eigtl. auch Trackballs sind. Sie werden vielleicht einmal die Fernseh-Zapper ablösen.
Neuere Exemplare der Gattung eMus sind immer Wühl-, ähh... WheelMouses. Das Mausrad, ebenso wie andere Erweiterungen, wird leider von TOS nicht unterstützt. Könnte diese Unterstützung durch Software nachgerüstet werden? Die Diskussion im engl. Forum, Link so., sagt: Leider nicht, es bräuchte einen anderen Tastatur-Prozessor und vielleicht sogar eine Erweiterung der IKBD-Schnittstelle. Da stecken wir mal wieder in der Falle.
Zum Schluß möchte ich noch kurz die beiden jüngsten Erscheinungen auf dem Markt vorstellen. Bei der PenMouse (-> Anhang_6) fehlt bloß noch der eingebaute Kugelschreiber zur Erzeugung ´automatischer Gemälde´ als Nachweis der Arbeitsleistung von Computer-Fachkräften. Die EVO-Maus (-> Anhang_7/8) ist der allerneueste Schrei. Sie ersetzt das TouchPad, indem ein Sensor (Kamera?) die Finger des Users auf einer Fläche davor verfolgt! Vermutlich ist auch sie nur eine Zwischenstufe, bis endlich ein kompletter Übersetzer für Gebärden-Sprache verfügbar ist...
Edit.:
* zB. DCMSTICK
Gast120501:
Was die Wheel-Mouses angeht, man könnte, sofern der IKBD diese abtasten könnte, die Eingaben in Cursorbewegungen umsetzen. Es gibt auch Wheels, die sich seitlich kippen lassen. Damit hätte man alle Richtungen. Das Problem ist nur, das Rad braucht ein zusätziches Quadratur-Signal (genauer: Zwei Signale, damit auch die Drehrichtung erkannt werden kann), die Kippbewegung noch zwei Richtungssignale. Das würde zusätzliche Hardwaremodifikationen am Joy-Mouse-Port erfordern, insbesondere würden 9 Pins nicht mehr reichen, und auch dem IKBD fehlen dafür 4 weitere Eingänge. Kann man also vergessen.
Übrigens gab es am Anfang der Ära der Trackpads an Notebooks welche, die fix und fertig PS/2-Maussignale raussendeten, In der Olivetti L1 Notebook-Linie waren solche verbaut (Olivetti S16, S20, S25, D33, Triumph-Adler Walkstation 386SX / 386DX). Evtl. würde es sich auch lohnen, alte IBM Thinkpads diesbezüglich mal zu untersuchen, evtl. sendet auch die Trackpoint-Hardware PS/2-Maussignale... Wenn man diese Baugruppe nun aus der Thinkpad-Tastatur extrahieren kann, ein Loch in die ST-Tastatur bort, hat man vielleicht eine ganz exklusive Lösung...
Übrigens ist das Vectorpad im ST-Book funktionell recht eng verwand mit dem roten Knubbel von IBM, sitzt halt oberhalb der Tastatur.
Lukas Frank:
Mit dem Eiffel hat man ein Mausrad und ebenfalls die dritte Maustaste über die PS/2 Maus Schnittstelle des Eiffel. Das geht aber erst ab TOS 2.06 ...
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