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Externer SCSI Anschluss beim Atari Mega STE ...
Lukas Frank:
Da der Rechner schon mal auseinander war habe ich schnell mal alle Elkos im Netzteil gegen gute 105Grad Typen von Panasonic ersetzt und beim Atari TT Netzteil auch gleich. Neue Lüfter eingebaut und jeweils den Vorwiderstand R35 gegen einen 2W 47 Ohm ersetzt. Die Netzteile sollten jetzt für die nächsten 30 Jahre fit sein ...
Gast160608:
^^-- EXXOS bietet in seinem Shop PSU-Repair-Kits an, zT. mit höheren Kapazitäten, (etwas teuer vielleicht). Kannst Du das auch? Ansonsten wäre eine Liste der Teile mal ganz nett. Ich muß ja demnächst auch mal aufschrauben...
Lukas Frank:
Habe das nicht so wie Exxos gemacht sondern original Werte genommen. Der Schaltplan ist da -> http://dev-docs.atariforge.org/
Ich muss aber sagen das die alten Elkos noch gut aussahen. Die 105Grad Panasonic gibt es für kleines Geld bei Reichelt.
Gast160608:
^^--Danke.
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--- Zitat von: Lukas Frank am Do 31.08.2017, 11:53:38 ---
--- Zitat von: ari.tao am Do 31.08.2017, 10:01:37 ---... wenn´s knallt, dann muß halt die Diode dran glauben ...
--- Ende Zitat ---
Die Diode steht nicht kaputt, in aller Regel verbrennt die Ader im Falchbandkabel wie eine Zündschnur! Hatte ich schon einmal.
--- Ende Zitat ---
Ugh, dann sollte ich wohl doch besser mal bei Gelegenheit allen meinen Termpower-Einbauten Sicherungen spendieren. Wollte das damals bloß nicht, wie von MR in Chips_X boshafterweise vorgeschlagen, auf der Platinen-Unterseite des TTs machen - ist ja schon ziemlich blöd, wenn man wg. eines externen Kurzschlusses das ansonsten unbeschädigte Gerät zerlegen muß, bloß um die Sicherung auszutauschen... Außerdem waren mir damals die verfügbaren Sicherungshalter viel zu klobig - wo bekommt man eine Mikrofuse? (Nicht bei meinem örtlichen Händler.) Wie hast Du das in Deinem MSTE gemacht?
--- Zitat von: Lukas Frank am Do 31.08.2017, 11:53:38 ---...aber so viel brauchen die Terminatoren nicht. So ein aktiver Terminator braucht etwas mehr Strom wegen dem Spannungsregler und den 110Ohm Widerständen, ist aber auch nicht allzu viel.
--- Ende Zitat ---
Ich schätze pro Terminator ca. 240mA passiv oder ca. das dreifache aktiv?
--- Zitat von: Lukas Frank am Do 31.08.2017, 11:53:38 ---Ein ACSI Hostadapter der auf SCSI umsetzt ist halt kein richtiger, echter SCSI Controller wie der Logic 5380 im Atari TT oder der 53C80 im Atari Falcon, beide SCSI-1 Bauusteine mit dem vollen Befehlssatz und SCSI und ...
--- Ende Zitat ---
Aber die Hostadapter von ICD (einschl. Link96, ~97), die haben doch den vollen Befehlssatz, oder irre ich da? Der Vantage auch? Gibt´s den noch neu, oder nur gebraucht?
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Die Geräte-Konfiguration im HDDRIVER habe ich selbstverständlich nach meinen Bedürfnissen eingestellt. Das Problem des nicht-ACSI-Boots bei Anwesenheit des Yamaha ist anscheinend ein Konflikt mit dem TOS_3.06: Das TOS_3.06 findet den Y. am SCSI-Bus, aber merkt nicht, daß kein IDE-Gerät angeschlossen ist bzw. im angeschlossenen IDE-CF-Adpt. kein Medium steckt, und dann hängt es, anstatt mit dem ACSI-Bus fortzufahren. Bei Gelegenheit werde ich mal ausprobieren, ob eine Strom-Unterbrechung am Y. ein Workaround wäre. Da inzwischen für den TT ein THUNDER bereit liegt, soll der Yamaha künftig in den MSTE, und ich befürchte, daß mich das Problem dort wieder einholt. (Der Y. selber lief aber schon mal bootend im MSTE am Atari-Host-Adpt.)
Für externes SCSI am MSTE ist der 0391 wohl grundsätzlich ungeeignet wg. zu schwacher Treiber?
--- Zitat von: Lukas Frank am Do 31.08.2017, 11:53:38 ---...in HDDriver umsortieren da selbst mit original TOS 3.06 der Rechner wie folgt die Busse absucht -> IDE -> SCSI -> ACSI
--- Ende Zitat ---
Ich schreibe mal meinen Wissensstand auf:
Edit.: vv-korrigiert-vv
(für den Fall, daß die im NV-Ram festgelegte Bootpräferenz ´TOS´ ist bzw. nicht anders festgelegt)
In der allerersten Phase des Boots sucht das TOS auf gewissen Bussen - für das orig. TT-TOS_3.06 gehört der IDE-Bus leider nicht dazu (im Ggs. zu TOS_2.06 und ~4.04) - nacheinander alle Geräte ab, bis es gemäß der in den Rootsektoren (= phys. Sektoren 0) festgelegten Platten-Strukturen einen Bootsektor (= log. Sektor 0 einer ´primären´ GEMDOS-Partition) mit Bootstrap (= ausführbarer Bootloader) findet. Im Bootstrap steht dann, wo der HD-Treiber zu finden ist. Üblicherweise (aber vielleicht nicht zwangsläufig??) liegt der auf dem gleichen Gerät wie der Bootstrap, und zwar üblicherweise (aber eben nicht zwangsläufig!!) auf der ersten ´primären´ GEMDOS-Partition. In der zweiten Phase wird dann vom Bootstrap der HD-Treiber geladen (weshalb sowohl die Partition, zu der der Bootsektor gehört, dem GEMDOS zugänglich sein muß, als auch die Partition, auf der der Platten-Treiber liegt).
Edit.: ^^-korrigiertr-^^
Üblicherweise scannt der HD-Treiber dann in der dritten Phase nochmals alle verfügbaren Busse - und dazu gehört beim TT-TOS jetzt auch IDE - und checkt sie auf für ihn brauchbare Partitionen, ie. solche, für die er FS-Treiber hat. Beim HDDRIVER (und afaik nur bei diesem!) kann man per HDU mittels des Menues ´Einstellungen/Geräte_und_Partitionen´ die Reihenfolge der Busse und Geräte festlegen, nach der der Scan erfolgt. Damit werden dann die gefundenen Partitionen durchgezählt. In der vierten Phase des Boots wird dann üblicherweise diese Liste der Partitionen vorgelegt, von der der User dann auswählen darf, wo der Boot in der fünften Phase, nämlich Abarbeitung des AUTO\, fortgesetzt werden soll.
Für das TOS_2.06 im MSTE und das TOS_4.04 im F30 läuft das ganz analog ab, bloß daß da von Anfang an auch IDE dabei ist.
Gast160608:
^^-- Habe gerade beim nochmaligen Durchlesen gemerkt, daß die Schilderung des Boots noch nicht korrekt ist. Bitte etwas Geduld, wird sofort korrigiert!
Edit.: Puh, das war schwierig zu formulieren, aber jetzt hoffentlich alles korrekt.
Wer es besser kann, der möge es besser machen! >:D
PS: honi soit qui mal y pense!
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