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Mega STE stürzt ab beim Einschalten des Cache

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Grendell:
Kann mir jemand bei der Eingrenzung des Problems helfen? Mir ist noch nicht so ganz klar, was zum Cache gehört und was nicht. In allen Beschreibungen des Mega STe, die ich bisher gefunden habe, ist von 16KB Cache die Rede. Im Schaltungs-Schema von Atari finde ich jedoch insgesamt 2 x 16KB (einmal "SRAM" und einmal "CTRAM"). Wenn ich das richtig verstanden habe, puffert der SRAM die Schreib-/Lesezugriffe auf den normalen RAM des MSTe und der CTRAM die Zugriffe auf die Festplatte.

Werden beim Zuschalten des Cache über die entsprechenden Einstellungen beide Zwischenspeicher aktiviert oder ist der CTRAM immer aktiv? Welche Bausteine gehören zu welchem System?

Ich habe noch festgestellt, dass der Zeitpunkt des Absturzes nach dem Aktivieren des Cache von der Laufzeit des MSTe abhängig ist. Bei einem Neustart heute morgen konnte ich auf dem Desktop sogar kurz den Mauszeiger bewegen. Das ging nach einem darauf folgenden Neustart nicht mehr. Je öfter ich neu gestartet habe, desto weniger konnte ich nach dem Aktivieren auf dem Bildschirm sehen. In meiner Logik heißt das, dass wirklich ein Bauteil defekt ist (thermischer Effekt). Was meint Ihr?

czietz:

--- Zitat von: Grendell am So 21.05.2017, 09:44:19 --- Im Schaltungs-Schema von Atari finde ich jedoch insgesamt 2 x 16KB (einmal "SRAM" und einmal "CTRAM"). Wenn ich das richtig verstanden habe, puffert der SRAM die Schreib-/Lesezugriffe auf den normalen RAM des MSTe und der CTRAM die Zugriffe auf die Festplatte.

--- Ende Zitat ---

Nein. Ich schrieb es doch schon: "Ja, die SRAMs stellen den eigentlichen Datencache dar und die CTRAM (Cache Tag RAM) speichern, welche Hauptspeicheradresse gerade im Cache liegt." Die Festplatte ist da nirgendwo beteiligt!

EDIT: Das bedeutet natürlich auch, dass sowohl Cache-RAM ("SRAM" im Schaltplan) als auch Tag-RAM ("CTRAM") nur aktiv sind, wenn Du den Cache per Software einschaltest.

Den Rest der Fragen überlasse ich jemandem, der einen MegaSTE hat. Ein Diagnosemodul wäre jetzt übrigens sicherlich hilfreich. Dessen Version für den MegaSTE kann den Cache ein- und ausschalten und dann den Rechner testen.

Lukas Frank:
Ich meine im Diagnose Modul ist nichts von wegen Cache drin.

In der Chips&Chips steht nichts drin ausser ...

--- Code: ---MegaSTE mit dem PLCC-DMA (Absturz beim Umschalten von 8 MHz auf
   16 MHz)

   Unterbrechen Sie die Verbindung von U012 (PAL16L8) Pin 13 zum
   Board. Löten Sie eine 220mm lange Drahtbrücke von U012 Pin 13 zu
   U905 Pin5. Löten Sie außerdem eine 160mm lange Drahtbrücke von
   U06 Pin 11 (PAL22V10) zu U905 Pin 15. Damit haben Sie einen Trei-
   ber in die CS8-Leitung eingeschleift und das Problem sollte be-
   hoben sein. (Siehe auch Bild UNTEN.IMG im Ordner ZUSATZ/PLATINEN/
   MEGAST)
--- Ende Code ---

czietz:

--- Zitat von: Lukas Frank am So 21.05.2017, 10:46:49 ---Ich meine im Diagnose Modul ist nichts von wegen Cache drin.

--- Ende Zitat ---

Doch -- laut Service Manual schon, siehe den Abschnitt "Hidden Key Sequences".

Grendell:

--- Zitat von: czietz am So 21.05.2017, 09:58:55 ---Nein. Ich schrieb es doch schon: "Ja, die SRAMs stellen den eigentlichen Datencache dar und die CTRAM (Cache Tag RAM) speichern, welche Hauptspeicheradresse gerade im Cache liegt." Die Festplatte ist da nirgendwo beteiligt!

EDIT: Das bedeutet natürlich auch, dass sowohl Cache-RAM ("SRAM" im Schaltplan) als auch Tag-RAM ("CTRAM") nur aktiv sind, wenn Du den Cache per Software einschaltest.

--- Ende Zitat ---

Ah jetzt... hab's auch ich verstanden. ;-)


--- Zitat von: czietz am So 21.05.2017, 09:58:55 ---Den Rest der Fragen überlasse ich jemandem, der einen MegaSTE hat. Ein Diagnosemodul wäre jetzt übrigens sicherlich hilfreich. Dessen Version für den MegaSTE kann den Cache ein- und ausschalten und dann den Rechner testen.

--- Ende Zitat ---

Jau so etwas wäre gut. Hat jemand so'n Teil?

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