Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
Was der Falcon hätte werden können...
Gast120501:
Lynxman, das Ding hat aber auch einen DIL-68000, hat also garnix mit mit Falcon zu tun.
czietz:
Angehängt ist die Spezifikation des "Falcon" (nie erschienene Version mit optionalem 68040, Fast-RAM) etc. Extra für Euch aus einem uralten WordPerfect-Dateiformat nach PDF konvertiert.
Von dem Spezifikationsdokument des "Sparrow", der später der Falcon030 werden sollte, habe ich leider auch nach längerem Suchen nur die ebenfalls angehängte Textversion mit teils kaputten Zeilenumbrüchen parat.
Viel Spaß beim Lesen!
czietz:
Es gibt noch eine neuere Version des "Super-Falcon"-Dokuments, die mir aber leider auch nur als Textdatei (ohne Formatierung, Tabellen oder Grafiken) vorliegt. Stand dieses Dokuments ist "August 26, 1992 Prototype B release" ... und dort ist z.B. der DSP hinzugekommen, der vorher nur im Sparrow-Dokument erwähnt war.
Lynxman:
--- Zitat von: 1ST1 am Mo 30.01.2017, 19:19:03 ---Lynxman, das Ding hat aber auch einen DIL-68000, hat also garnix mit mit Falcon zu tun.
--- Ende Zitat ---
Das war ja auch nur ein Beispiel. ::)
Gast120501:
Super-Falcon:
32 bzw. 64 MB RAM Ausbau möglich, davon 14 MB ST-RAM und 2 MB nicht adrressierbar, das kennen wir. Speicheraufrüstung darüber hinaus per VME-Bus-RAM-Karten möglich, wenn auch langsam (nur 16 Bit, 16 MHz). Ich lese da 64 Bit breiter Videozugriff (im ST-RAM), wow! Graphics Copro..., was auch immer das bedeuten mag, Panther/Blossom? Multislot VME... der 5380 SCSI Chip soll auf einmal 4 MB/s schaffen - mit 32 Mhz Systemtakt? Interne Modemkarte! Weil wir es gerade hatten, der Localtalk kompatible LAN Port ist auch noch da, der Geist ist willig..., Expansion-DMA-Port für Ethernet (!). Der Druckerport wäre endlich mal vollständig beschaltet, wie bei einem PC. X-Window wird als Grund für die erweiterten Grafikmodis genannt, also war der Traum von einer Unix-Workstation noch nicht ausgeträumt. 16 Farben bei 1280x960, für damals ganz gut. Den 32 Bit (!) "pseudo/true color" mode verstehe ich nicht so ganz. Hilft hier vielleicht der wieder entdeckte Panther/Blossom-Schaltplan weiter? Video-digitizers können direkt an dem Videoanschluss angeschlossen werden und der Datenstrom landet im RAM. Wow. "Externer Shifter" am Videoport anschließbar, für "extrem hohe Auflösungen", was man sich darunter auch vorstellen mag. (Es gab für den Amiga mal einen Graustufenmonitor A2024 (6 Helligkeitsstufen, 1024x1024), der pro Bild vier Frames aus Denise zu einem hochauflösenden Bild zusammensetzte, etwa sowas...?) DMA-Sound 16 Bit pro Kanal. Als Betriebssystem wird TOS und "UniPlus+ V.4." (ein Unix) per Bootloader unterstützt. Infos? In der späteren Fassung ist von ASV (ATARI System V) die Rede. Die DSP-Sachen aus der neueren Version (TXT) scheinen mit dem Falcon übereinzustimmen, den wir kennen.
Was in den Specs fehlt, ist ein IDE-Interface.
Eine Wahnsinnsmaschine, auch wenn ich es besser fände, die Falcon-Video-Modis hätten eigenes RAM bekommen. Soweit bekannt, hätte nichtmal der spätere Amiga Walker diese Eckdaten.
Ps: Schick:
--- Zitat ---9.4 Networking Support
To permit its use in a wide variety of environments, FALCON
may have software support for the Ethernet network, the Internet
networking protocols (TCP/IP), Sun Microsystem's Network File
System (NFS), and/or LocalTalk network protocol.
--- Ende Zitat ---
Ob man diese Maschine in HATARI oder in VHDL auferstehen lassen kann?
Sparrow: Sollte ursprünglich per SIMM-Module mit Speicher ausgestattet werden, frage mich, warum man das nicht so gemacht hat, bzw. besser per PS/2-Simm-Modulen, die gab es 1991 auch schon.
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